14. 1. 2012

Polizei-Razzia in Belgien: Gefälschte CC-Schlösser und illegale Namensschilder sichergestellt

Polizei und Anwälte bereiten sich auf das Betreten des Betriebsgeländes vor. Foto: CC
Polizei und Anwälte bereiten sich auf das Betreten des Betriebsgeländes vor. Foto: CC

Zwei Unternehmen, die sich mit dem Vertrieb und der Logistik von gefälschtem CC-Container-Material befassten, wurden am 21. Dezember 2011 in den belgischen Orten Wetteren und Laarne dingfest gemacht. Im Rahmen der durchgeführten Razzien fanden die anwesenden Polizeibeamten, Gerichtsvollzieher und Anwälte gefälschte RFID-Tags und illegale Namensschilder von Container Centralen sowie eindeutiges Datenmaterial. 

Die beiden Tatverdächtigen – eine Transportfirma und ein Produktionsbetrieb waren bereits vorher ins Visier privat arbeitender Ermittler geraten, die das Material dann unter Verwendung von Decknamen käuflich bei den nun Überführten erwarben. Gegen die beiden Unternehmer werden nach Information der Container Centralen A/S (CC) rechtliche Schritte eingeleitet.

Nach Angaben von CC tragen die gefälschten Tags ohne RFID nicht nur zur Erhöhung der Reparaturkosten im CC- Pool bei, sondern stellen im Geschäftsalltag ein Ärgernis dar, weil sie nicht gescannt werden können und folglich im jeweiligen System nicht akzeptiert werden. „Es ist kosten- und zeitaufwendig, wenn Pool-Nutzer gefälschtes Material in das System einbringen“, so Tonny Vangsgaard Gravesen, CEO von CC.

Die jetzt gelaufene Aktion war nur die erste in einer Reihe von Maßnahmen, die CC nicht nur in Belgien, sondern auch in anderen Ländern geplant hat. „Wir werden bis zum Äußersten gehen, um diese Betrügereien zu verhindern, und wir werden nicht nur die Hersteller, sondern auch die Benutzer des illegalen Materials zur Verantwortung ziehen“, so Gravesen. (ks)

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