Pflanzengestalter: neue Qualifikation

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Die ersten Teilnehmer der Fortbildung zum Pflanzengestalter auf der Insel Mainau. Foto: Netzwerk Gärten

Ab sofort können sich Interessierte zum Pflanzengestalter fortbilden. Mit dieser neuartigen Qualifikation will das Netzwerk Gärten weitreichende Kenntnisse über das Gestalten mit Pflanzen vermitteln – ein Feld, in dem die Initiatoren der Ausbildung zum Pflanzengestalter Nachholbedarf in der grünen Branche sehen.

„Unser Ziel ist, begeisterte Gärtner zu Pflanzenkennern weiterzuentwickeln, damit diese mit hohem Fachwissen artenreiche und pflegeleichte Gehölz- und Staudenpflanzungen für hochwertige Gärten planen und gestalten können“, so Michael Grimm, Impulsgeber der ersten Stunde und Betriebsinhaber von Grimm garten gestalten und Mitglied im Netzwerk Gärten.

Praxisunterricht für angehende Pflanzengestalter unter anderem auf der Insel Mainau

Als Partner für die Qualifikation zum Pflanzengestalter konnte das Netzwerk die Bildungsstätte Gartenbau Grünberg, die Insel Mainau sowie den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof gewinnen. Am Hermannshof, auf der Insel Mainau sowie in der Baumschule Huben (Ladenburg) und im Egapark Erfurt finden die Praxismodule der Ausbildung statt.

Den theoretischen Unterricht für die angehenden Pflanzengestalter übernimmt federführend Prof. Wolfgang Borchardt von der Fachhochschule Erfurt. Ihm zur Seite stehen weitere Referenten wie Till Hoffmann, Petra Pelz und Klaus Körber.

Rund 250 Unterrichtsstunden bis zum Pflanzengestalter-Zertifikat

Die achtteilige Fortbildung zum Pflanzengestalter umfasst rund 250 Unterrichtsstunden, die sich auf zwei Jahre erstrecken. Am Ende steht eine Projektarbeit, bevor die Teilnehmer das Zertifikat „Gestalten mit Pflanzen“ erhalten.

Die nächste Ausbildung zum Pflanzengestalter startet im Januar in der Bildungsstätte Gartenbau Grünberg. Weitere Infos zu der Qualifikation gibt es beim Netzwerk Gärten.

 
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