FSI: Für mehr Nachhaltigkeit in der Blumenzucht

0

FSI-Vorsitzender Tony Bruggink gab den Mitgliedern Jane Ngige (Kenyan Flower Council), Harold Beek (MPS) und Zelalem Messele (EHPEA, Äthiopien) den Startschuss für ihre Projekte.

Die Floriculture Sustainability Inititative (FSI), ist ein Zusammenschluss von Blumenzüchtern, der sich seit 2013 um mehr Nachhaltigkeit bemüht. Vor allem die Hauptproduktionsstandorte in Europa, Afrika und Südamerika liegen im Blick der Vereinigung. Während der IFTF feierte FSI den Start der ersten Projekte und den Fortschritt bei der Vergleichbarkeit von Zertifizierungslabels.

Das neu angepasste FSI-Portal, früher als Equivalency Tool bekannt, stellt Informationen zu mehr als 15 Standards in der Blumenzüchtung zur Verfügung und macht einen Vergleich der Anforderungen im Hinblick auf die jeweilige Region, bestimmte Themen und Allgemeininformationen möglich. So lassen sich die im Blumenhandel verbreiteten, sich stellenweise unterscheidenden Zertifizierungslabels, besser auf einen gemeinsamen Nenner bringen.

Ebenso möchte das Portal einen grundlegenden Fachwortschatz zur Nachhaltigkeit für FSI-Mitglieder fördern. Das Tool wurde in enger Zusammenarbeit mit dem internationalen Handelszentrum, einer gemeinsamen Agentur der Welthandelsorganisation und der Vereinten Nationen geschaffen.

„Nachhaltig verantwortungsvolles Handeln in der Blumenzucht schaffen“
FSI Executive Officer Jeroen Oudheusen betonte: “Indem wir unabhängig von aller Konkurrenz zusammen arbeiten und investieren, schaffen wir für die Blumenzucht nachhaltig verantwortungsvolles Handeln“. Die Projekte der IFS schließen eine große Bandbreite an Themen, Partnern und Aktivitäten ein. Dazu zählen beispielsweise die Kontrolle der Unterbringung, der Wasserversorgung und die der Einhaltung der Rechte der Arbeiter.

Die FSI setzt sich aus Vorreitern der Blumenzucht und Privatmännern zusammen. Sie führen gemeinsam Projekte durch, die aktiv zentrale Schwächen der Versorgungskette angehen. Die Projekte werden von der Sustainable Trade Initiative, IDH mitfinanziert. (ts)

 

Leserkommentare


Leider gibt es zu diesem Artikel noch keine Kommentare, schreiben Sie doch den ersten Kommentar!

Diesen Beitrag kommentieren

Benutzeranmeldung

TASPO Login

TASPO NEWSLETTER

Newsletter abonnieren

Meistgelesene Artikel

3

Ein Großprojekt plant die niederländische Investorengruppe „Charlottes Garden“ in Sangerhausen: Sie will im „Industriepark Mitteldeutschland“ am Rande der Kreisstadt auf rund 60 Hektar Gewächshäuser bauen und dort...

Mehr

Aldi läutet pünktlich zum Frühlingsbeginn die Obstsaison ein. Vergangene Woche bot Aldi Süd verschiedene Obstbäume von Apfel über Süß- und Sauerkirsche bis hin zu Pfirsich für 4,99 Euro das Stück an, ab heute zieht Aldi...

Mehr

Im Kampf gegen Feinstaub und Schadstoffe geht Stuttgart jetzt völlig neue Wege. Eine Mooswand, die erste ihrer Art in Baden-Württemberg, soll ab sofort in einem Versuchsprojekt die Luftqualität der schwäbischen Metropole...

Mehr