Rosskastaniensterben: neuer Online-Ratgeber

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Kastanien sind unter anderem durch die Pseudomonas-Krankheit bedroht. Foto: Efraimstochter/Pixabay

Wie lässt sich das Bakterielle Rosskastaniensterben erkennen und eindämmen? Dazu hat jetzt der Pflanzenschutzdienst des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) in Brandenburg einen neuen Online-Ratgeber rund um die gefürchtete Baumkrankheit herausgegeben.

Speziell für Experten aus den Bereichen Baumschule und Öffentliches Grün konzipiert, informiert „Bakterielles Rosskastaniensterben“ über die gleichnamige Krankheit, schildert deren Symptome sowie potenzielle Verwechslungsmöglichkeiten und gibt Handlungsempfehlungen, um einer weiteren Ausbreitung des Rosskastaniensterbens vorzubeugen.

Rosskastaniensterben in Brandenburg 2013 erstmals nachgewiesen

In Brandenburg ist die durch das Bakterium Pseudomonas syringae pv. aesculi ausgelöste Baumkrankheit erstmals 2013 an einer Rotblühenden Rosskastanie nachgewiesen worden. Inzwischen hat sich das Rosskastaniensterben auf insgesamt 16 Standorte in den Landkreisen Spree-Neiße, Märkisch-Oderland, Uckermark sowie für die kreisfreien Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus ausgeweitet. 

Der Ratgeber „Bakterielles Rosskastaniensterben“ steht auf der Webseite des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums als kostenloser Download zur Verfügung.

 
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