Xylella: Gefahr für die ganze Branche

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Oleander ist nur eine der Wirtspflanzen des Feuerbakteriums Xylella fastidiosa. Foto. Pixabay

Das große Wirtspflanzenspektrum bei Xylella fastidiosa und gleichzeitig seine sehr variablen Ausprägungen machen eine Kontrolle schwierig – darauf weist der Bund deutscher Baumschulen (BdB) nochmals besonders bei Gartencentern hin und empfiehlt ein aufmerksames Verhalten im Warenverkehr und bei Annahme von (Überwinterungs-)Pflanzen.

Importe aus gefährdeten Regionen sehr sorgfältig begutachten

Xylella ist ein Problem der ganzen Branche. Nur wenn alle sehr sorgfältig die Importe aus gefährdeten Regionen begutachten, kann ein Ausbreiten der Krankheit verhindert werden. Daher sind wir erfreut, dass der BdB hier eine gute Vorarbeit für die Branche geleistet hat“, so Peter Botz, Geschäftsführer vom Verband Deutscher Garten-Center (VDG). „Die Information haben wir an unsere Mitgliedsbetriebe weitergeleitet, und zu Beginn der Saison werden wir die Gartencenter an die Wichtigkeit erinnern.“

Der Gedanke, dass eine Region, in der Xylella auftritt, im Handel mit Pflanzen beschränkt wird, ist ein Horrorszenario, das kein Pflanzenproduzent und kein Pflanzenhändler erleben möchte. Eine weitere Gefahr der Einschleppung dieser Krankheit geht von Touristen aus.

Besondere Vorsicht bei Urlaubssouvenirs und Überwinterungspflanzen

Die Gartencenter können helfen, die Pflanzenfreunde aufzuklären. Ein pflanzliches Urlaubssouvenir birgt ein riesiges Gefahrenpotenzial der Einschleppung von Xylella in sich. Da viele Gartencenter auch die Pflanzenüberwinterung anbieten, ist hier ein besonderes Augenmerk auf Pflanzen aus privater Hand zu legen.

Dass dies nicht nur theoretisch vorkommen kann, zeige der Xylella-Fund in einer Gärtnerei in Sachsen an einer zur Überwinterung angenommenen Oleanderpflanze aus einem Privatbestand.

 

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