Xylella: Gärtnerei-Bestand wird vernichtet

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Braune Stellen sind charakteristisch für den Befall mit dem Feuerbakterium Xylella. Foto: EFSA

Alle Pflanzen, darunter 45.000 Stiefmütterchen, Narzissen und Primeln muss eine Gärtnerei im vogtländischen Zausa nun vernichten, wie die ostthüringische Zeitung berichtet. Im vorigen Jahr hatten Kontrolleure einen Oleander im Betrieb ausgemacht, der mit dem Feuerbakterium Xylella fastidiosa infiziert war.

Xylella-Befall: Gesamte Produktionsfläche muss geräumt werden

Inzwischen sind alle Gewächshäuser leergeräumt und die Pflanzen mitsamt Töpfen in blaue Säcke verpackt. Per Brief forderte das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) den Inhaber der Gärtnerei auf, alle Pflanzen zu vernichten, die Produktionsflächen zu reinigen und zu desinfizieren.

Einen rechtlichen Ausweg aus der Situation gab es nicht, wie der Betreiber der Gärtnerei der ostthüringer Zeitung erzählt. Lediglich die Hoffnung auf Aufschiebung der Anweisung habe bestanden. Zu stark wiege geltendes EU-Recht.

Noch fünf Tage bleiben der Gärtnerei für die Räumung von knapp 2.000 Quadratmetern Produktionsfläche. Schon im letzten Jahr hatte der Betrieb 600 Drehfrucht-Töpfe vernichten müssen, eine Entschädigung wurde nicht gezahlt.

Noch mehr Infos rund um den Vorfall finden Sie in der kommenden Ausgabe der TASPO, die am 24. Februar erscheint.

 

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