„Unwetterschäden vervielfachen sich“

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Steigende Unwetterschäden setzen Unternehmen, Privatleuten und Versicherern gleichermaßen zu. Foto: ruzi Fotolia

Alleine im Gartenbau in NRW verursachten starke Hagelstürme im Juni einen Schaden von drei Millionen Euro. Damit ist das Ende der meteorologischen Fahnenstange wohl noch nicht erreicht, wie sich Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, sicher ist.

Klimawandel: Mehr Schäden durch Überschwemmungen

„Durch den Klimawandel werden sich die Schäden durch Überschwemmungen bis zum Ende des Jahrhunderts vervielfachen“, sagte Erdland bei einer Pressekonferenz. Besonders Hausbesitzer nähmen mögliche Schäden durch Unwetter laut einer aktuellen Studie der GfK immer noch auf die leichte Schulter.

Und das obwohl die schweren Unwetter in diesem Frühjahr die Versicherer insgesamt 1,2 Milliarden Euro gekostet hätten, im privaten wie auch im unternehmerischen Bereich. Auch im Ausland traf es die Produktion hart. In den Niederlanden berichteten die Produzenten und Versicherer im Juni sogar von Zerstörungen im Wert von 100 Millionen Euro, ausschließlich verursacht durch Hagelkörner, die bis zu zehn Zentimeter Durchmesser erreichten.

 

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