AGS-Seminar: Streitigkeiten und Schäden vermeiden

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Die Arbeitsgemeinschaft Sachverständige (AGS) veranstaltet vom 29. bis zum 30. November 2012 in Fulda ein Seminar „Streitigkeiten und Schäden vermeiden“. Ziel des Seminars ist, durch frühzeitiges Eingreifen Streitigkeiten auf der Baustelle zu vermeiden. Einbezogen werden die VOB sowie Regelwerke, insbesondere mit eingebunden die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL). 

Hinweise auf das Zusammenarbeiten von Unternehmern, Architekten, Sachverständigen sowie Baurechtsexperten sollen dazu dienen, den Teilnehmern zu vermitteln, dass es durchaus möglich ist, Streitigkeiten oder gar Gerichtsprozesse zu vermeiden.

Ist dies jedoch nicht möglich, wird in diesem Seminar darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, juristische-anwaltliche Formulierungen sowie sachbezogene Beweisfragen, im Interesse der jeweiligen Parteien, dementsprechend auszuarbeiten und zu stellen.

Außerdem geht es um die Problematik der Rasenerstellung, insbesondere in Hausgärten sowie im Spielplatzbereich. Referenten sind Dr. Harald Nonn (Bad Breisig) und für den rechtlichen Bereich der Baurechtsexperte Rechtsanwalt Andreas Hartung, Anwaltskanzlei Buschlinger, Claus & Partner GbR in Wiesbaden. Der dritte Themenkomplex am ersten Tag umfasst Pflanzenlieferung – Pflanzenqualität. Hierüber referiert Leander Wilhelm von der Stadt München.

Den zweiten Tag läutet Dr. Philipp Schönfeld von der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim ein zum Thema „Es lebe der Baum“. Im Anschluss daran wird der Vegetationsstandort auf Gebäuden mit dem Titel „Hoch hinaus – über den Dächern der Stadt“ thematisiert, und es geht um die Fragestellung „Dachbegrünung und Solartechnik“. Als Referent konnte hier Dipl.-Wirt.-Biol. Wolfgang Ansel (Nürtingen) gewonnen werden.

Den Abschluss macht Jörg Lehmann vom Büro Ambruster (Schkeuditz) mit „Gesiebt und nicht geschüttelt“ – einer kritischen Betrachtung der Vorgaben bestehender Regelwerke am Beispiel von Böden und Substraten.

Das AGS-Seminar wendet sich an Unternehmer, Auftraggeber, Auftragnehmer, Planer, ausschreibende Stellen sowie ÖBV-Sachverständige. (ts)

 

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