Ausgelobt: Deutscher Preis für Landschaftsarchitektur

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2015 gewann das Atelier Loidl den Landschaftsarchitektur-Preis für den Park am Berliner Gleisdreieck. Foto: Screenshot YouTube

Der Bund deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) sucht im Rahmen des Landschaftsarchitekturpreises 2017 herausragende, auch konzeptionelle Planungsleistungen, die sich durch ästhetisch anspruchsvolle, innovative, ökologische Lösungen auszeichnen. 

Im Mittelpunkt stehen eine sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie eine zeitgemäße Freiraumplanung. Der bdla lobt den Landschaftsarchitekturpreis bereits zum 13. Mal aus und würdigt so beispielhafte Projekte und ihre Ideengeber.

Preis für Landschaftsarchitektur: Projekte online einreichen

Erstmals können auch online Projekte eingereicht werden. Bearbeitungsschluss ist der 24. Januar 2017. Die Teilnahmegebühr beträgt für Nicht-bdla-Mitglieder 200 Euro pro Projekt. Jeder in Deutschland ansässige oder deutsche Landschaftsarchitekt, Personen mit einem Studienabschluss in den Fachrichtungen Landschaftsarchitektur/Landespflege, Angehörige anderer Fachdisziplinen, soweit sie Mitglied im bdla sind, und Arbeitsgemeinschaften unter Beteiligung vorstehend Genannter.

Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb 2017 trägt die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks.

Das bdla-Präsidium hat folgende Juroren für die Vergabe des Landschaftsarchitektur-Preises 2017 berufen:

  • Sibylle Benning, Mitglied des Deutschen Bundestages, Münster
  • Hermann Georg Gunnlaugsson, Landschaftsarchitekt, Reykjavik (Island), Vizepräsident Professional Practice IFLA Europe
  • Ursula Hochreich, lohrer.hochrein landschaftsarchitekten, München
  • Gesa Loschwitz-Himmel, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur und Journalistin, München
  • Ingo Malter, Geschäftsführer Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“, Berlin
  • Till Rehwaldt, Rehwaldt Landschaftsarchitekten, bdla-Präsident, Dresden
  • Franz Reschke, Franz Reschke Landschaftsarchitekten, Berlin
  • Steffan Robel, A24 Landschaftsarchitektur, Berlin
  • Mareike Schönherr, herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin
  • Andreas Thierer, ComputerWorks, Lörrach
  • Teja Trüper, Berater TGP, bdla-Präsident von 1995 bis 2001, Lübeck

Von der Nominierung bis zur Preisverleihung

Die Jury wählt bis zum 15. März 2017 die Finalisten aus. Auf einer Sitzung am 28. April 2017 in Berlin entscheiden die Juroren dann über die Vergabe des Ersten Preises und der Auszeichnungen in den Kategorien: Pflanzenverwendung, Grüne Infrastruktur als Strategie, Quartiersentwicklung / Wohnumfeld, Partizipation und Planung, Naturschutz und Landschaftserleben, Sport, Spiel, Bewegung, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit, Licht im Freiraum, Landschaftsarchitektur im Detail.

Die Ehrung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am 22. September 2017 in Berlin. Aus diesem Anlass werden die ausgezeichneten Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

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