Berufsfeld-Analyse: Gartenbau-Ingenieurinnen schlechter gestellt als männliche Kollegen

0

Gartenbau-Ingenieure verdienen laut Berufsfeldanalyse schlecht, wobei Frauen in höheren Einkommen ungünstiger gestellt sind als Männer. Ein großer Teil der Hochschul-Absolventen ist in der Privatwirtschaft tätig, wobei der Anteil zwischen 2007 und 2012 um zwei Prozent zurückging. Grafiken: Georg Ohmayer

Gartenbau-Ingenieurinnen werden schlechter bezahlt und arbeiten seltener in verantwortlichen Positionen als ihre männlichen Kollegen. Das hat eine Berufsfeldanalyse unter Absolventinnen von drei Universitäten und sechs Hochschulen ergeben, die während der Gartenbauwissenschaftlichen Jahrestagung in Bonn vorgestellt wurde.

„Es ist nun Sache der Verbände, in die Branche hereinzutragen, dass es hier ein Defizit gibt“, sagt Dr. Georg Ohmayer, Gartenbau-Professor an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, der die Umfrage wissenschaftlich ausgewertet hat.

Im vergangenen Jahr wurden Fragebögen an 2.568 Absolventen von neun Lehreinrichtungen verschickt. 592 Gartenbau-Ingenieure hatten alle Fragen beantwortet, davon 53 Prozent Frauen und 47 Prozent Männer. „Das sind von der Summe her etwa zwei komplette Jahrgänge“, sagte Ohmayer bei der Vorstellung der Analyse.

Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der Berufsfeld-Analyse in unserer aktuellen TASPO Ausgabe 12/2013.

 

Leserkommentare


Leider gibt es zu diesem Artikel noch keine Kommentare, schreiben Sie doch den ersten Kommentar!

Diesen Beitrag kommentieren

Benutzeranmeldung

TASPO Login

TASPO NEWSLETTER

Newsletter abonnieren

Meistgelesene Artikel

3

Ein Großprojekt plant die niederländische Investorengruppe „Charlottes Garden“ in Sangerhausen: Sie will im „Industriepark Mitteldeutschland“ am Rande der Kreisstadt auf rund 60 Hektar Gewächshäuser bauen und dort...

Mehr

Aldi läutet pünktlich zum Frühlingsbeginn die Obstsaison ein. Vergangene Woche bot Aldi Süd verschiedene Obstbäume von Apfel über Süß- und Sauerkirsche bis hin zu Pfirsich für 4,99 Euro das Stück an, ab heute zieht Aldi...

Mehr

Im Kampf gegen Feinstaub und Schadstoffe geht Stuttgart jetzt völlig neue Wege. Eine Mooswand, die erste ihrer Art in Baden-Württemberg, soll ab sofort in einem Versuchsprojekt die Luftqualität der schwäbischen Metropole...

Mehr