Brandenburg: Beton zum Schwimmen gebracht

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Sieger der offenen Klasse: Das Boot der TU Dresden aus zwölf einzelnen, miteinander verspannten Segmenten. Foto: Candy Welz

65 selbstgebaute Rennkanus und 13 weitere mit viel Fantasie gestaltete Wasserfahrzeuge waren am Wochenende die Stars auf dem Beetzsee in Brandenburg. Gesteuert wurden die Boote von Studierenden und Auszubildenden von insgesamt 45 Hochschulen aus Deutschland, dem europäischen Ausland und dem Iran, die bei der Regatta Beton zum Schwimmen brachten.

Betonkanu-Regatta in Kooperation mit der BUGA

Veranstaltet von der Deutschen Zement- und Betonindustrie in Kooperation mit der Bundesgartenschau 2015 Havelregion, stachen am vergangenen Samstag die Teilnehmer der 15. Deutschen Betonkanu-Regatta in Brandenburg „in See“. Die außergewöhnlichen Wassergefährte versetzten dabei so manchen (BUGA-)Besucher in Staunen.

Preise wurden in unterschiedlichen Kategorien vergeben. In den Damen- und Herrenläufen konnten sich erneut die Teams der Universität Twente aus Enschede durchsetzen und ihre Titel verteidigen. In der sogenannten offenen Klasse lag am Ende die TU Dresden mit dem Schaufelradboot „BBT Semper“ vorn. Das insgesamt zwölf Meter lange Boot ist zusammengesetzt aus zwölf Einzelsegmenten und wiegt knapp zwei Tonnen.

Schwerstes und leichtestes Kanu ausgezeichnet

Zwar nur 293 Kilogramm leicht, aber dennoch als schwerstes Boot seiner Klasse ausgezeichnet wurde das Kanu der ETH Zürich. Zusätzlich erhielt das Schweizer Beton-Gefährt noch den Konstruktionspreis, während sich die FH Aachen über den Gestaltungspreis freuen konnte. Für das leichteste Kanu wurde die TU Graz ausgezeichnet, deren Gefährt lediglich 16,65 Kilo auf die Waage brachte.

Außerdem wurde der Nachwuchspreis an die Steinbeisschule Stuttgart vergeben und das Kooperationsprojekt der Metropolia University of Applied Sciences Helsinki und der HTW Berlin wurde mit einem Sonderpreis prämiert.

 

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