CortenStahl: Oberflächen im Wandel der Zeit

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Pflanzkübel aus CortenStahl. Werkfoto

Viele der hochwertigen urbanen Ausstattungsgegenstände des Kieler Herstellers Union-Freiraum Mobiliar sind ab sofort auch in der Ausführung aus CortenStahl erhältlich. Denn nicht nur bei Oldtimern und Schallplattenspielern lassen wir uns vom Charme vergangener Tage begeistern, sondern auch in der Architektur, der Gestaltung von Kunst und der Möblierung im urbanen Raum. 

CortenStahl komme im öffentlichen Raum immer häufiger zum Einsatz. Dabei wird der Korrosionsschutz des Grundmaterials durch eine dichte Sperrschicht aus Eisensulfaten und Phosphoroxiden unter der eigentlichen Rostschicht erzeugt, die den schwarzen Stahl vor weiterer Korrosion schützt.

Gering sind auch die Folgekosten bei der Oberflächenpflege: die Beseitigung von Flugroststellen an Edelstahlmaterial entfällt genauso wie das Beheben von Abblätterungen an der Farbbeschichtung, die durch mechanische Beanspruchung entstehen können. Außerdem haften weder unerwünschte Aufkleber noch Graffiti auf der Oberfläche.

Besonders interessant ist der sich verändernde Charakter der Produkte in „Edelrostoptik“ bei Fahrradständern, Pollern, Bänken, Abfallbehältern und Pflanzgefäßen. Bei den Fahrräderständern wird selbstverständlich höchster Wert auf den Schutz des Velos gelegt. Die sehr feste Rostschicht des CortenStahl greift den farbbeschichteten Aluminiumrahmen der Räder nicht an.

Ob auf Plätzen mit modernem Design oder bei prestigeträchtigen Architekturobjekten: Eyecatcher aus CortenStahl mit ihrer rot-braunen, warmen Patina werden gleichermaßen funktionell wie auch gestalterisch als Highlight wahrgenommen. (ts)

 

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