Deutsche Meisterschaften: Landschaftsgärtner messen sich auf der igs

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Teilnehmer aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern beim Vorentscheid auf der igs. Foto: BGL

Elf Bundesländer, 22 junge Landschaftsgärtner und eine große Frage: Wer wird Deutscher Meister? Der bundesweite Landschaftsgärtner Cup findet in diesem Jahr am 6. und 7. September auf der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg statt. Den Siegern winkt dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) zufolge neben fachlicher Anerkennung ihrer Leistungen und glänzenden Berufsaussichten ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. 

14,5 Stunden haben die angehenden Landschaftgärtner Zeit, um auf jeweils einer Fläche von 16 Quadratmetern einen typisch norddeutschen Garten auf höchstem Niveau entstehen zu lassen. Die Elemente sind laut BGL Klinker- und Katzenkopfbeläge, ein von Holzpalisaden eingefasstes Beet mit Dünenbepflanzung sowie ein kleiner Teich.

Die Zweierteams, die sich beim Wettbewerb ihres Bundeslandes zuvor qualifiziert hatten, werden an den beiden Wettbewerbstagen die gesamte Bandbreite der landschaftgärtnerischen Fachkenntnis zeigen, darunter Vermessungen, verschiedene Pflanz- und Pflasterarbeiten, Wegebau und das Arbeiten mit Holz.

„Der Druck, diese Aufgabe in der vorgegeben Zeit und vor Publikum fachlich korrekt zu bewältigen, wird enorm sein. Eine kluge Taktik für die Reihenfolge der Arbeitsschritte ist am Ende ausschlaggebend“, vermutet Landschaftsarchitektin Irina Dechow, die diese Wettbewerbsaufgabe bewusst knapp geplant hat. Neben fachlichem Know-how seien somit auch Nervenstärke und Teamfähigkeit gefragt.

Eine elfköpfige Jury, die sich aus den Ausbildungsverantwortlichen der teilnehmenden Bundesländer zusammensetzt, bewertet laut BGL nicht nur das Endergebnis, sondern beobachtet die Teams auch während des Wettkampfes. Arbeiten sie harmonisch? Werden die Vorschriften zur Arbeitssicherheit eingehalten? Wie gehen sie mit Werkzeug und Materialien um?

„Mit diesem Wettbewerb sollen überdurchschnittliche Leistungsträger motiviert werden. Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, gut zu sein“, so Sylvia Eggers, Referentin für Nachwuchswerbung beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg (FGL HH), der den diesjährigen Wettbewerb ausrichtet. Insgesamt gibt es im Bundesgebiet zwölf Landesverbände, deren Anliegen es ist, grüne Talente zu fördern und die Kompetenz und die Vielseitigkeit der GaLaBau-Branche zu zeigen.

Berufswettbewerb Garten- und Landschaftsbau:

  • igs Hamburg-Wilhelmsburg, Haus der Landschaft in der Welt der Bewegung
  • 6. und 7. September 2013, 9 bis 15 Uhr

Die Siegerehrung findet am Samstag, 7. September gegen 17 Uhr statt. (bgl)

 

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