GaLaBau stellt neuen Umsatzrekord auf

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Die GaLaBau-Branche hat im vergangenen Jahr über sieben Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Foto: BGL

Der Garten- und Landschaftsbau ist weiter auf Wachstumskurs. Zum siebten Mal in Folge schließt die GaLaBau-Branche mit einem Umsatzplus ab und setzt mit dem 2015 erwirtschafteten Jahresumsatz von rund 7,14 Milliarden Euro (2014: 6,84 Milliarden Euro) eine neue Rekordmarke. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hervor.

„Die erneute Rekordmarke bestätigt die Entwicklung der letzten Jahre, die einen Anstieg der Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün ausweist“, kommentiert BGL-Präsident August Forster das 2015 erwirtschaftete Umsatzplus von 4,48 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zahl der Fachbetriebe im GaLaBau steigt

Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der Fachbetriebe im Garten- und Landschaftsbau. 16.779 GaLaBau-Unternehmen haben laut Angaben des BGL 2015 zu dem Rekordergebnis beigetragen – 110 Fachbetriebe mehr als im Vorjahr (16.669 Betriebe). Und auch die Zahl der Beschäftigten hat im vergangenen Jahr angezogen – um drei Prozent auf insgesamt 112.267 Mitarbeiter. Die Insolvenzquote blieb laut BGL mit 0,53 Prozent gegenüber 0,50 Prozent in 2014 relativ stabil.

Den größten Anteil am Jahresumsatz in der GaLaBau-Branche machen mit knapp 60 Prozent nach wie vor Privatgärten aus. Mit leichter Tendenz nach oben: 4,23 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr im Privatgartenbereich umgesetzt gegenüber 4,05 Milliarden Euro in 2014. „Der Privatgartenbereich ist das wirtschaftliche Standbein der Branche und das zeichnet sich auch in Zukunft ab“, so Forster.

Image- und PR-Kampagne für den GaLaBau zeigt Wirkung

Mit dazu beigetragen habe die Image- und PR-Kampagne im Privatgartensegment, ist der BGL-Präsident überzeugt. Angeregt durch die Kampagne würden zudem die Wünsche der Kunden bei der Neuanlage immer vielfältiger und individueller. „So werden in der Gartengestaltung vermehrt hochwertige Materialien und Technik im Garten nachgefragt. Aber auch beim Thema Pflanzenvielfalt und Pflanzengestaltung beobachten wir eine Abkehr vom Standartsortiment hin zu mehr Individualität und Qualität“, so Forster.

Als aktuellen Zukunftsmarkt identifiziert der BGL das öffentliche Grün – weshalb der Bundesverband vor zwei Jahren eine Kommunikationskampagne für diesen Bereich gestartet hat. Mit einem Anstieg des Umsatzanteils von 17,4 Prozent in 2014 auf 18,09 Prozent im vergangenen Jahr beziehungsweise 1,29 Milliarden Euro gegenüber 1,19 Milliarden Euro in 2014 zeigt der Einsatz in diesem Segment erste zählbare Erfolge.

Der restliche Jahresumsatz im Garten- und Landschaftsbau verteilt sich wie folgt:

  • Wohnungsbau 9,22 Prozent (2014: 9,26 Prozent)
  • Industrie 5,67 Prozent (2014: 5,5 Prozent)
  • Generalunternehmer 4,88 Prozent (2014: 4,9 Prozent)
  • Sonstige 2,88 Prozent (2014: 3,7 Prozent)

GaLaBau stellt 70 Prozent der Gartenbau-Azubis

Ein positiver Trend ist darüber hinaus bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Garten- und Landschaftsbau zu verzeichnen. Insgesamt 2.718 Azubis haben sich laut BGL im vergangenen Jahr für eine Ausbildung im GaLaBau entschieden (2014: 2.644). Insgesamt blieb die Zahl der angehenden Landschaftsgärtner mit 6.575 ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (2014: 6.623). Damit stellt der GaLaBau weiterhin fast 70 Prozent aller Auszubildenden im Gartenbau.

 

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