GaLaBau: Wohin mit dem Aushubmaterial?

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„Wohin mit überschüssigem Boden?“, fragt mancher Bauherr angesichts gestiegener Entsorgungskosten. Foto: Dick/LWG

Bei praktisch jeder landschaftsgärtnerischen Baumaßnahme wird Boden abgetragen. Dabei stellt sich die Frage, ob auf dieses Aushubmaterial das Kreislaufwirtschaftsgesetz mit seinen strengen Untersuchungs- und Dokumentationspflichten anzuwenden ist.

Ab wann gilt Aushubmaterial als Abfall?

Solange man den Boden auf demselben Grundstück wieder einbaut, ist dies in der Regel unproblematisch. Wird der Boden dagegen abtransportiert oder ohne konkrete Zweckbestimmung für unbestimmte Zeit gelagert, so wird er rechtlich zu Abfall, informiert die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gatenbau (LWG).

Daraus folgt unter anderem, dass der GaLaBau-Unternehmer als Abfallbeförderer eine Anzeige nach § 53 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes abgegeben haben muss. Wird der Boden anschließend zur Verfüllung von Steinbrüchen oder Kiesgruben genutzt, so sind dafür in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Vorschriften zu beachten.

Teils liegt es sogar im Ermessen der Grubenbetreiber, ob und welche Analysen durchzuführen sind. Es ist also immer ratsam, vorab entsprechende Auskünfte einzuholen.

Landespflegetage informieren über weitere Vorgaben

Über weitere Vorgaben referiert Thomas Leopoldseder auf den 49. Veitshöchheimer Landespflegetagen, die am 22. und 23. Februar stattfinden. Dort werden Birgit Gehr und Josef Schernthaner auch Möglichkeiten des Boden-Recyclings vorstellen.

Das vollständige Tagungsprogramm und die Anmeldeunterlagen sind auf der Webseite der LWG zu finden.

 
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