Garten-Gipfel: Klimawandel und (öffentliches) Grün

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Meteorologe Karsten Schwanke (l.) und BGL-Präsident August Forster beim Garten-Gipfel. Foto: BGL

Welche Rolle spielen Wetter und Klimaveränderungen für den Hausgarten und das öffentliche Grün? Diese Frage stand im Zentrum des 6. Garten-Gipfels, veranstaltet vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Unter dem Motto „Wolkig bis heiter“ diskutierten am 23. und 24. Juni dazu 40 Planer und Gestalter von Gärten, Medienvertreter und Autoren im Staatspark Fürstenlager in Bensheim-Auerbach an der Bergstraße.

Meteorologe Karsten Schwanke als Keynote-Speaker

Keynote-Speaker zum Thema war der Meteorologe, Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Karsten Schwanke, der die Konsequenzen der weltweiten Klimaveränderungen darstellte. So sind künftig nicht nur steigende Durchschnittstemperaturen und eine veränderte Niederschlagsverteilung mit längeren Trockenperioden im Sommer zu erwarten, sondern ebenso mehr Starkregen- und Hagelereignisse.

Frischluftschneisen und grün gesäumte Wasserflächen bekommen vor diesem Hintergrund in dicht bebauten Städten eine immer größere Bedeutung, wie Schwanke verdeutlichte. Wie BGL-Präsident August Forster in der anschließenden Diskussion mit Journalisten und Landschaftsgärtnern betonte, ist sich der Garten- und Landschaftsbau der klimabedingten Herausforderungen bewusst, denen sich die Branche im Hinblick auf Gärten und Grünanlagen, die selbst Wetterkapriolen überstehen, stellen muss.

Rundgang durch den fürstlichen Landschaftsgarten

Veranschaulicht wurde dies bei einem etwa zweistündigen Rundgang durch den Landschaftsgarten des Fürstenlagers, bei dem Stefan Jagenteufl, Verwalter und Gartenmeister der historischen Anlage, zeigte, welche Aufgaben das Parkpflegewerk auch vor dem Hintergrund extremer Wettereignisse heute hat.

An Tag zwei drehte sich alles um die Situation der Gartenmedien, für die es – unabhängig von der Mediengattung – auch in künftig darum gehen muss, das Bewusstsein für den Wert von Gartenzeit und Gartenerleben zu stärken in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken.

 

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