Gartenbaustudium an der HSWT: „Handel & Dienstleistungen“

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Die Teilnehmer des diesjährigen Planspiels an der HSWT haben einen virtuellen Verbrauchermarkt geplant und organisiert. Foto: Manuela Widmann

Der Bedarf der grünen Branche an qualifizierten Fachkräften wächst. Auch die Unternehmen aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter, um den sich ändernden Anforderungen zu begegnen. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) trägt dieser Entwicklung mit ihrem gartenbaulichen Studienangebot Rechnung. Im Zuge der Umstellung des Gartenbaustudiums auf das Bachelor-/Mastersystem im Jahr 2009 entstanden zwei Vertiefungsrichtungen, „Produktionsgartenbau“ und „Handel und Dienstleistungen im Gartenbau“ (HD), die für das Profilstudium ab dem vierten Semester gewählt werden können.

Schon vorher gab es zum Themenbereich Handel und Dienstleistungen entsprechende Lehrinhalte, doch es war den Dozenten ein Anliegen, für die neue Vertiefungsrichtung „HD“ eigene Module zu schaffen, sagt Dr. Stefan Krusche, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Studienfachberater Gartenbau an der HSWT.

Insgesamt neun Module aus dieser Studienrichtung müssen die Studierenden belegen. Verpflichtendes Hauptmodul für HD ist Handelsbetriebslehre. Inhaltlich geht es hier um alle wichtigen Themen, die einen Handelsbetrieb betreffen: von Binnen- und Außenhandel über die speziellen Funktionen eines Handelsbetriebs (etwa Beschaffung, Preisbildung, Logistik, Kostenrechnung) bis zu praktischen Gesichtspunkten des Ein- und Verkaufens. Die Studierenden sollen die Abläufe in einem Handelsbetrieb verstehen und lernen, welche Herausforderungen beim Absatz von Gartenbauerzeugnissen bestehen. Außerdem sollen sie sich Fähigkeiten im Umgang mit Lieferanten und Kunden aneignen; dazu werden beispielsweise Verhandlungsstrategien und Gesprächsführung geübt.

Lesen Sie mehr über die Ausbildung an der HSWT und wie die Studenten den Studiengang benoten in unserer aktuellen TASPO Ausgabe 42/2012. (ts/al)

 

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