Grüne Städtebauprojekte: Bund fördert weiter

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Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ fördert auch grüne Städtebauprojekte. Foto: Die Grüne Stadt

Städte und Gemeinden können sich wieder beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) um Fördermittel für grüne Städtebauprojekte bewerben. Das Investitionsprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wird fortgeführt, wie der Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V (BGL) meldet.

50 Millionen für „Nationale Projekte des Städtebaus“

50 Millionen Euro Investitionsvolumen habe das BMUB in diesem Jahr für as Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ bereitgestellt. Sie sollen Städtebauprojekten von besonderer nationaler Bedeutung und Qualität zu Gute kommen, zu denen auch ausdrücklich Projekte zählen, die mehr Grün in der Stadt fördern möchten.

„Es freut uns, dass das 2014 ins Leben gerufene Bundesprogramm fortgesetzt wird. Schon im letzten Jahr gehörten gleich sechs Grünprojekte zu den ausgewählten 21 sogenannten Premium-Projekten. Wir hoffen natürlich, dass sich wieder viele Kommunen mit herausragenden und innovativen Projektideen zu „Grün“ in der Stadt bewerben“, erklärte August Forster, Präsident des BGL.

Bundesprogramm wichtiges Signal für grüne Branche

Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ sei ein wichtiges Signal für die grüne Branche, denn mit der Förderung erhalten die ausgewählten Projekte eine größere mediale Aufmerksamkeit und damit gleichzeitig eine nationale bzw. internationale Wahrnehmbarkeit.

„Die Fortführung des Programms unterstreicht eindrucksvoll, dass unsere Überzeugungsarbeit für mehr lebendiges Grün in der Stadt und die Forderungen aus der Charta Zukunft Stadt und Grün auch auf politischer Ebene zunehmend Gehör findet“, so Forster.

Bewerbungsfrist für grüne Städtebauprojekte

Bewerbungsphase für Städte und Kommunen endet am 20. Mai. Mit der Umsetzung und der Begleitung des Programms wurde das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beauftragt. Bewerben können sich Vorhaben aus den Bereichen Grün in der Stadt, Denkmalschutz und UNESCO-Kulturerbe, energetische Maßnahmen und altersgerechter Umbau im Quartier.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesprogramms. (ts)

 

 

 

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