Grünflächenpflege: Markt Kommunen mit Luft

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Vor allem qualitativ hochwertige Grünflächen erhöhen die Attraktivität im urbanen Umfeld. Foto: BGL

Seit Langem vertritt die GaLaBau-Branche die Überzeugung, dass eine Verbesserung der grünen Infrastruktur in Städten ein wichtiger Beitrag für das Stadtklima und ein Gegenmittel gegen den Klimawandel ist. Die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks steht dahinter. Ganz oben scheint die Botschaft also angekommen zu sein. Aber wie sieht es auf kommunaler Ebene aus? Tut sich da auch was in Sachen intensivere oder qualitativ hochwertigere Grünflächenpflege? Die TASPO machte eine stichprobenartige Umfrage.

Lange Tradition in der Grünflächenpflege

Jakob Leonhards Söhne GmbH & Co. aus Wuppertal kann mit 130 Jahren auf eine lange Tradition in der Grünflächenpflege zurückblicken. Aktuell sind in diesem Geschäftsbereich rund 25 Mitarbeiter beschäftigt. Junior-Geschäftsleiter Christoph Leonhards hat festgestellt, dass die Aufträge in der kommunalen Grünflächenpflege, die heutzutage durchschnittlich 15 Prozent des unternehmerischen Gesamtumsatzes ausmachen, zwar nicht mehr, aber hochwertiger werden.

Im Ballungsgebiet mit Düsseldorf, Köln, Bonn und dem Rheinland passiere eben auch viel, was zu Zusatzaufträgen führe. Es gebe einige Kommunen, die legten Wert auf eine bessere Pflege und ein attraktives Gesamtbild ihrer Außenanlagen. Viele andere ließen aber leider immer noch nach Schema F pflegen.

Rund 25 Prozent des Gesamtumsatzes aus privater und kommunaler Grünflächenpflege

Die Firma Böhmelt GmbH in Kassel hat einen Schwerpunkt bei der Friedhofsgärtnerei, bietet aber seit zehn Jahren auch alle Dienstleistung rund um die Grünflächenpflege im Privat- und kommunalen Bereich an. Hier werden durchschnittlich zwölf Mitarbeiter eingesetzt, die rund 25 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften.

Für Stefan Böhmelt hat sich die Auftragslage im Bereich städtische Grünpflege in der jüngeren Vergangenheit gut entwickelt. Geschätzte fünf bis zehn Prozent Plus seien es bei ihm schon, so Böhmelt, der diesen Anstieg auf seine gute Preiskalkulation zurückführt, ohne genaueres über die Angebote seiner Mitbewerber zu wissen.

Wie es in Hamburg und Bottrop aussieht und was der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) sowie die Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) zum Thema Grünflächenpflege sagen, lesen Sie in der TASPO 5/2016.

 

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