Interview: digitaler Wandel im GaLaBau

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Digitale Technologien gehören inzwischen zum Alltag – privat wie beruflich.

Karoline Giesebrecht. Foto: VGL NRW

Die zunehmende Digitalisierung stellt mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen, birgt aber auch viele Chancen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet der GaLaBau-Verband NRW im Rahmen der IPM den Zukunftskongress „GaLaBau Ausblicke“. Warum genau, erklärt die Pressereferentin und federführende Organisatorin Karoline Giesebrecht im Interview mit der TASPO.

Was bedeutet der digitale Wandel für den GaLaBau?

Die Digitalisierung macht auch vor dem GaLaBau nicht Halt. Es beginnt bei der täglichen Arbeit auf der Baustelle. Smart Home-Technologien sind auf dem Vormarsch, da wird es nicht mehr lange dauern bis dieser Trend auch im Garten als Standard angesehen wird.

Darüber hinaus setzt die Bauindustrie schon intensiv auf Building Information Modeling, kurz BIM. Hierbei handelt es sich um eine gemeinschaftliche, durch digitale Technologien unterstützte Arbeitsweise für das Planen und Bauen, die allen am Bauprozess beteiligten Akteuren dienen soll. Wenn sich BIM in der Bauindustrie durchsetzt, dann wird es auch den GaLaBau erreichen.

Automatisierung und Internet-gestütztes Flottenmanagement sind nur zwei weitere Stichworte, die im Zusammenhang mit dem Management der Baustellen genannt werden können. Weiter geht es in der Kommunikation mit den Kunden und potenziellen Mitarbeitern. Sich online darzustellen, ist heute ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Wie können die Betriebe sich fit machen für die Zukunft?

Wie beschrieben gibt es viele Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. In erster Linie gilt es, die Herausforderungen anzunehmen, um die eigene Zukunft aktiv mitzugestalten. Digitale Technologien können die Arbeit vereinfachen, doch benötigt es weitsichtige Unternehmer und fachlich versierte Mitarbeiter, die damit umgehen möchten. Mit Sascha Lobo haben wir einen hochkarätigen Referenten, der anschaulich darstellen kann, was den GaLaBau im Zuge des digitalen Wandels erwartet. Was ihn als Redner auszeichnet, ist seine Fähigkeit dem Publikum konkrete Lösungsansätze mit auf den Weg zu geben.

Warum haben Sie die IPM als Umfeld für den Zukunftskongress gewählt?

Essen als Grüne Hauptstadt Europas bietet mit der IPM eine Messe, bei der sich die Grüne Branche versammelt. Hier sehen wir das Thema „Digitalisierung im Garten- und Landschaftsbau“ als sehr gut platziert. Darüber hinaus ist der Zukunftskongress nur der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen in der Stadt Essen. So möchten wir als Verband unsere Unterstützung für das Grüne Hauptstadt-Jahr signalisieren.

 

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