Interview: GaLaBau in Berlin hoch angesehen

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Dr. Robert Kloos. Foto: BGL

Aus der Landwirtschaft in den GaLaBau: Dr. Robert Kloos steigt zum 1. Oktober als neuer Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) ein. Im Interview erzählt uns Kloos, wodurch er sich zu seinem neuen Amt berufen fühlt, wo ihm seine Kontakte nutzen und was er genau vorhat.

Was qualifiziert Sie als ehemaliger Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) für den Posten als Hauptgeschäftsführer im GaLaBau-Bundesverband?

Ich bin als Agrarökonom seit über 30 Jahren für die „grüne Branche“ in verschiedenen Funktionen tätig. Von daher kann ich einen großen Erfahrungsschatz und breites Netzwerk in die neue Aufgabe einbringen. Darüber hinaus sehe ich meine Stärke in der kooperativen Zusammenarbeit mit den BGL-Landesverbänden, den BGL-Gremien und den Mitarbeitern im Haus der Landschaft.

Muss Ihrer Meinung nach die Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium intensiviert werden? Wenn ja, welche Bereiche müssen gestärkt werden? Und: Welche Rolle spielen dabei Ihre Kontakte ins Ministerium?

Die Zusammenarbeit des BGL mit den Bundesministerien und vielen Landesministerien ist bereits gut ausgebaut. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird es sein, nicht nur die Zusammenarbeit mit dem BMEL auszubauen, sondern insbesondere auch mit dem BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) beim Weißbuch „Grün in der Stadt“ und mit dem BMFFSJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) im Bereich der Jugendpolitik/-arbeit die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Werden Sie die noch offenen Projekte Ihrer Vorgängerin Ursula Heinen-Esser fortführen? (beispielsweise die Kampagne Urbanes Grün)?

Die Kampagne „Urbanes Grün“ beziehungsweise unsere Initiative „Grün in die Stadt“ ist ein langfristig angelegtes Projekt, das wir auch im kommenden Jahr fortführen werden. Dies gilt auch für alle weiteren strategischen Projekte, die der BGL initiiert hat, wie das Willkommenslotsen-Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Wie sehen Sie das Gewicht des GaLaBaus in der Politik?

Der Garten- und Landschaftsbau in Deutschland – und hier besonders der BGL – genießt im politischen Berlin ein hohes Ansehen. In den Ministerien, unter anderem im BMUB und BMEL, werden die Positionen und Botschaften der Branche positiv aufgenommen. Insbesondere bei den Themen Klimawandel und Stadtentwicklung aber auch bei klassischen mittelständischen Fragestellungen wird der BGL als kompetenter Ansprechpartner geschätzt, der konstruktiv an Lösungen mitarbeitet.
Ich denke hier nur an das „Weißbuch Grün in der Stadt“. Die Tatsache, dass Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks die Roadshow „Grün in die Stadt“ im Mai eröffnet hat, unterstreicht dies ebenfalls eindrucksvoll. Darüber hinaus pflegt der BGL einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Abgeordneten des Bundestags – unter anderem durch regelmäßige Parlamentarische Veranstaltungen zu für uns relevanten Themen.

Das komplette Interview mit dem neuen BGL-Hauptgeschäftsführer Dr. Robert Kloos lesen Sie in der TASPO 37/2016.

 

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