Japangarten prämiert: Marco Seidl erhielt Große Goldmedaille

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Magdalena und Marco Seidl, Japangärten Seidl, mit der großen Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft in der Großen Blumenhalle auf der igs Hamburg 2013. Foto: DBG

Marco Seidl, von Beruf Installateur, machte vor acht Jahren sein Hobby zum Beruf und gründete die Firma Japangärten in Wöllstadt. Seit seiner Selbstständigkeit hat Marco Seidl an verschiedenen Gartenschauen teilgenommen, um bekannt zu werden. Bei der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg wurde er jetzt mit der Großen Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) ausgezeichnet.

Begeistert von der asiatischen Gartenkultur erwarb er sich durch intensive Weiterbildungsseminaren und zahlreiche Besuche in Japan ein umfangreiches Wissen über die Philosophie und Geschichte der japanischen Gartenkultur. Besonders Kyoto, die einstige kaiserliche Residenz in Japan mit ihren zahlreichen Gärten und Palästen hat es ihm auf seinen Reisen angetan.

Seit seiner Selbstständigkeit hat Marco Seidl an verschiedenen Gartenschauen teilgenommen, um bekannt zu werden. Er setzt seine Medaillengewinne gezielt für die Kundenwerbung ein. Seine Auftraggeber kommen inzwischen aus ganz Deutschland, aus der Schweiz und demnächst sogar aus Dubai. Sie verbinden mit dem japanischen Gartenstil das Besondere und Extravagante.

Nach dem Silbermedaillengewinn auf der Bundesgartenschau Koblenz 2011 beschloss er, an der igs Hamburg 2013 teilzunehmen – mit Erfolg. Aus den Händen von Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der Internationalen Gartenschau (igs) 2013 Hamburg, nahmen er und seine Ehefrau die Große Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) in Empfang. Gewürdigt wurde damit der japanische Garten, den der Gartendesigner aus der Wetterau in Woche 33 in der Großen Blumenhalle für die 17. Hallenschau „Die Bucht des grünen Mondes“ aufgebaut hatte.

Der Japangarten von Seidl umriss mit wenigen, aber perfekt aufeinander abgestimmten Details (Brunnen, Steinlaternen, Kiesgarten und Buddhastatue) einen Teehausgarten und einen Trockenlandschaftsgarten. Zwei große Ahornbäume, ein Bambushain und Farne setzten pflanzliche Akzente. Im Hintergrund der Gartenszenerie gaben großformatige Fotografien dem schmalen Grundstück Tiefe. Kare-san sui heißt diese Sonderform des japanischen Gartens, der meist an Zen-Tempeln liegt und aus den Grundelementen Stein, Kies und Moos besteht.

Die Teilnahme an der nächsten Gartenschau steht auch schon fest: 2014 wird Marco Seidl auf der Landesgartenschau in Gießen mit dabei sein. (ts)

 

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