Landwirtschaftskammer NRW strukturiert sich neu

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Entspannt und gelassen der Zukunft entgegen, so konnte der Direktor der Landwirtschaftskammer NRW, Dr. Martin Berges jetzt mit positiven Nachrichten agieren. Die Verhandlungen zum Haushalt 2012 und 2013 hätten Klarheit gebracht zur Sicherung der Kammer. Für nächstes Jahr hofft er auf eine mehrjährige Lösung, die weitere Planungssicherheit bringt und die Restrukturierung begleitet.

Das unterstrich er bei der Mitgliederversammlung des Gartenbauverbandes Westfalen-Lippe in Münster-Wolbeck. Die Kammer will künftig ihre Organisation in acht Geschäftsbereiche bündeln, worin in Nummer fünf der Gartenbau untergebracht und in Nummer drei die Berufsbildung und Fachschulen eingeordnet sind.

Die Namen sollen sich ändern: in Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft Wolbeck , Bildungszentrum Gartenbau Essen und Versuchszentrum Gartenbau Straelen. Bis Ende 2015 soll die Konzentration abgeschlossen sein, der Standort Bonn-Roleber geschlossen, Köln-Auweiler für Landwirtschaft und Gartenbau ausgebaut sein.

Mit diesem dauerhaften Fachkonzept soll die ständige Diskussion beendet werden, der Beschluss fuße auf einem breiten Konsens und das grüne Licht der Landesregierung sei vorhanden, so Berges. Zur Fachberatung sagte Berges, dass sie ihren Stand ausbauen könnte, denn die Nachfrage sei vorhanden, die Berater jeweils gut ausgelastet. Auch neue Beratungsangebote der Kammer seien im Gespräch. Helmut Rüskamp betonte, dass der nordrhein-westfälische Gartenbau stets zu seiner Landwirtschaftskammer stehe und unterstrich deren Notwendigkeit für den Berufsstand. (fri)

 

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