Neue Honorartafelwerte: Details zur HOAI-Novelle

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Am 7. Juni 2013 billigte der Bundesrat die neue Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), wie in der TASPO 24/13 kurz gemeldet. Für die ebenfalls ab August angekündigten Seminare in Berlin, Köln und Stuttgart, in denen die Landschaftsarchitekten detailliert über das neue Preisrecht zur Landschafts- und Freiraumplanung informiert werden sollen, sind Dr. Herbert Franken, Justiziar des BDLA (Bonn), Dieter Pfrommer, ÖBV-Sachverständiger für Honorare für Leistungen der Landschaftsarchitekten (Stuttgart), und Peter Hermanns, Leiter der AHO-Fachkommission Landschaftsplanung (Lübeck) die fachlich versierten Referenten.

Bei der letzten HOAI-Novelle 2009 hatte der Bundesrat in seinem Beschluss vom 12. Juni 2009 die Bundesregierung aufgefordert, die weitere Modernisierung und Vereinheitlichung der Leistungsbilder der HOAI in der folgenden Legislaturperiode zu leisten.

Ebenfalls wurde gefordert, die Wiederaufnahme der Beratungsleistungen in den verbindlichen Teil sowie die Honorarstruktur zu überprüfen. Reformbedarf wurde seit 2010 in zwei Gutachten ermittelt. Hierbei einigten sich das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) auf eine Aufgabenteilung.

Die Modernisierung der Leistungsbilder und Objektlisten erfolgte ab 2010 in der Zuständigkeit des BMVBS, die Aktualisierung der Honorartafelwerte in 2012 in der Zuständigkeit des BMWi.

Neu an dieser nunmehr siebten Novelle war, dass die Erarbeitung der Gutachten in beiden Phasen durch Facharbeitsgruppen oder einen Begleitkreis seitens der Architekten- und Ingenieurschaft, darunter neun Vertreter des BDLA, sowie der Auftraggeberseite inhaltlich intensiv begleitet werden konnte.

Lesen Sie mehr Details in der aktuellen TASPO Ausgabe 25/2013 und welche künftigen Auswirkungen die HOAI-Novelle bringt. (jen/ts)

 

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