Neue online-Ausstellung: Landschaftsarchitektur am Meer

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Das Wellenplateau ist ein Detail auf der neuen Seebrücke in Heiligenhafen. Planer: Seebauer, Wefers und Partner GbR, Planung Ingenieurbauwerke: b&o Ingenieure. Foto: Götz Haase

Von der Hafencity Hamburg bis zum Ostseeheilbad Heiligenhafen: Die 1.200 Kilometer lange Küste der deutschen Nord- und Ostsee zählt zu den abwechslungsreichsten Landschaften Europas – mit Lebensräumen wie dem Wattenmeer, Marschen, Dünen, Steilküsten, Bodden, Haffe und Fjorden sowie den Mündungen der großen Flüsse. Impressionen von „Landschaftsarchitektur am Meer“ zeigt die gleichnamige neue Online-Ausstellung. 

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) hat für die Online-Ausstellung „Landschaftsarchitektur am Meer“ rund 30 Projekte ausgewählt, die das vielfältige Themencluster aktuell und spannungsreich repräsentieren.

So verschieden wie die Landschaften und deren Nutzungen gestalten sich auch die Anforderungen, die Landschaftsarchitekten bei der Erhaltung und Entwicklung der maritimen Landschaften berücksichtigen. Diese Anforderungen sind in ganz eigener Art und Weise in touristische und landschaftsplanerische Konzepte, gestalterische Entwürfe sowie die Begleitung von Maßnahmen zu übersetzen.

Die Küstenlandschaften sind vielschichtige Standorte für Tourismus, Wirtschaft sowie Landwirtschaft und Fischfang – ebenso unterschiedlich sind auch die einzelnen Projekte der Landschaftsarchitekten: umgestalte Hafen- und Fabrikstandorte, Badelagunen und Promenaden, historische Parks, Bauwerke zum Küstenschutz, Renaturierungs- und Ausgleichsmaßnahmen für den Naturschutz.

Das maritime Kaleidoskop reicht beispielsweise von der Pop Art in der HafenCity Hamburg mit der Welle Am Sandtorkai HafenCity Hamburg, über die Renaturierung des Weserufers in Bremen am Fuldahafen/Hemelinger See bis hin zu den Promenaden im Ostseeheilbad Heiligenhafen.

Mit der WebApp kann Landschaftsarchitektur am Meer direkt vor Ort erlebt werden. Die WebApp kann über den Browser eines Smartphones mit Internetzugang kostenfrei für Erkundungstouren durch die aktuelle Landschaftsarchitektur eingesetzt werden. (ts)

 

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