Nordrhein-Westfalen: FirmenGärten-Wettbewerb 2013 entschieden

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Sieger wurde der Firmengarten der Ergo-Versicherung, der sich über mehrere Dachterrassen und begrünte Innenhöfe erstreckt. Werkfoto

2. Preis: Die Hofanlage der Jäger+Schmitter Dialog GmbH. Werkfoto

3. Preis: Der Garten der Religionen. Foto: Hartmuth Schütt

Im Rahmen des NRW FirmenGärten-Wettbewerbes 2013 galt es, den schönsten Firmengarten im Großraum Köln zu finden. Im Haus der Industrie- und Handelskammer Köln wurden im November ortsansässige Unternehmen mit Firmengärten gekürt, die in außerordentlichem Maße den Wettbewerbskriterien ökologischer Anspruch, soziale und gesundheitliche Bedeutung sowie Ästhetik entsprechen. 

Über den ersten Platz darf sich die Ergo Versicherung Köln gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Smeets und dem Betrieb Jakob Leonhards & Söhne freuen. Beim ersten Platz lobte die Jury die Kombination von Innen- und Außenraumgestaltung und die Dimension des Firmengartens, der sich aus Dachterrassen mit großer Pflanzenvielfalt und begrünten Innenhöfen zusammensetzt.

Der sehr gute Pflegezustand, die Liebe für das Detail sowie die Harmonie von Bausubstanz des denkmalgeschützten Firmengebäudes im Einklang mit der umliegenden Gartengestaltung zeichnen den zweiten Platz aus, der an das Unternehmen Jäger+Schmitter Dialog GmbH mit dessen Architekturbüro Berger sowie Michael Liesenberg Gartengestaltung als ausführender Betrieb ging. Besonders positiv bewertete die Jury, dass der Garten von den Mitarbeitern aktiv als grüner Pausenraum und für viele firmeninterne Events genutzt wird.

Der Garten der Religionen des Katholischen Verbandes für Mädchen- und Frauensozialarbeit In Via erzielte gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro von Marianne Mandt und dem Betrieb GaLaBau Heinz Klein den dritten Platz. Dieser Firmengarten erfüllte im besonderen Maße alle Kriterien, die an einen Garten gestellt werden, der soziale und gesundheitliche Aspekte vereint. Zum einen gelingt diesem Garten die fassbare Umsetzung eines abstrakten Themas und bringt Besuchern die fünf Weltreligionen auf spielerische Art und Weise näher. Zum anderen dient der Garten als sozialer Treffpunkt, in dem man an verschiedenen Stationen selbst aktiv werden kann. Darüber hinaus begeisterte die Jury, dass den Mitarbeitern zahlreiche Obstbäume zur Ernte zur Verfügung stehen.

Der FirmenGärten-Wettbewerb fußt auf einer Initiative der Stiftung Die Grüne Stadt und wird in Nordrhein-Westfalen gemeinschaftlich mit dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen (VGL NRW) ausgerichtet. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer.

Beim zweiten Wettbewerb dieser Art in NRW zeigte sich die Jury vom hohen Niveau der eingereichten Wettbewerbsbeiträge und der Vielfalt der Firmengärten beeindruckt. Im Rahmen der Bereisung der einzelnen Beiträge besichtigte die Jury Firmengärten verschiedenster Art. Das Spektrum reichte von einladend gestalteten, grünen Eingangsbereichen, Dachgärten, begrünten Innenhöfen bis hin zu Außenanlagen, die sich der Nutzung von Regenwasser verschrieben haben.

Die Jury setzt sich aus Repräsentanten der beteiligten Partner zusammen, für den FirmenGärten-Wettbewerb 2013 sind das: IHK Köln, Kölner Grün Stiftung, die Städte Köln, Bergisch Gladbach und Leverkusen, Verein Region Köln/Bonn, Bund deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) NRW, Unternehmer NRW, Dehoga NRW, Handwerkskammer zu Köln und Bundesverband mittelständischer Wirtschaft.

Bei dem Wettbewerb wird das Engagement aller Beteiligten gewürdigt: Unternehmen, Landschaftsarchitekt und der ausführende Betrieb des Garten- und Landschaftsbaues werden mit Preisen im Wert von insgesamt rund 6.000 Euro geehrt. (dgd/vgl nrw)

 

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