Rosenträume an der Neiße: 100-jähriges Jubiläum des Ostdeutschen Rosengartens

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Ein farbenprächtiges Schauspiel erwartet die Besucher der Deutschen Rosenschau 2013. Foto: Rico Hofmann/Stadt Forst (Lausitz)

Unter dem Motto „100 Jahre Rosenträume an der Neiße“ lässt die Stadt Forst (Lausitz) zum 100. Jubiläum des Ostdeutschen Rosengartens in diesem Jahr die Tradition der Deutschen Rosenschau wieder aufleben. Vom 14. Juni bis 29. September 2013 erwartet die Deutsche Rosenschau 2013 Gartenliebhaber und Rosenfreunde aus ganz Deutschland mit Rosenneuheiten, Themengärten, wechselnden Ausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs- und Kongressprogramm.

Das gärtnerische Großereignis steht unter der Schirmherrschaft von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck.

Forst (Lausitz) liegt im Südosten Brandenburgs, direkt an der Neiße und der Grenze zu Polen. Seit 2004 trägt die fast 750 Jahre alte Stadt den Titel Rosenstadt und gehört damit zu den bundesweit 17 Rosenstädten, Rosendörfern und Rosenkreisen (RRR).

Zur Deutschen Rosenschau 2013 zeigt sich hier im Ostdeutschen Rosengarten ein farbenprächtiges Schauspiel: Rund 40.000 Rosenstöcke in über 900 Rosensorten blühen in beinahe allen Farben von Creme-Weiß über Bernsteinfarben bis hin zu Blutrot oder sogar Grün. Dazu präsentieren sich 13 Themengärten, Wechselpflanzungen je nach Jahreszeit sowie altehrwürdige Bäume in mehr als 50 Arten in dem 17 Hektar großen Landschaftspark.

Die Rosenpracht reicht von Wildrosen über Nostalgierosen bis hin zu Edelrosen, von Beetrosen über Strauch- und Kletterrosen bis zu Hochstammrosen. In einem Neuheitengarten sind über 300 Rosenneuheiten namhafter Rosenzüchter aus ganz Deutschland zu bewundern. Eine Freiluft-Ausstellung stellt den „Mythos Rose“ in seiner gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung vor.

1913 fand die erste und ursprünglich nur einmalig geplante Rosen- und Gartenbauausstellung in Forst (Lausitz) statt. Bis 1938 wurden regelmäßig Deutsche Rosenschauen an wechselnden Orten in Zusammenarbeit mit dem damaligen Verein Deutscher Rosenfreunde (VDR) durchgeführt.

Heute verbinden sich im Ostdeutschen Rosengarten historische Elemente aus der Entstehungszeit mit modernen Gestaltungselementen. So wird zum Jubiläumsfestakt am Freitag, dem 14. Juni 2013, der neu errichtete Kaskadenbrunnen eingeweiht, dessen früheres Pendant der damalige Graf von Brühl – ein Nachfahre Heinrich Graf von Brühls – der Rosen- und Gartenbauausstellung 1913 zur Verfügung stellte.

Von den insgesamt 13 Themengärten, wie beispielsweise der „Garten der Düfte“, der „Garten der Rosenstädte“ sowie der „Frühlings- und Heidegarten“ oder der Dahlien- und Sommerblumengarten, wurden zehn neu- beziehungsweise umgestaltet. (ts)

 

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