Studie: Wo steht der GaLaBau im Wertschöpfungsvergleich?

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Das vom VTI entwickelte Zwiebelmodell legt neue Systemgrenzen fest. Mit 3,3 Milliarden Euro erwirtschaftet der GaLaBau 43 Prozent der Bruttowertschöpfung aller Gartenbausparten. Im Spartenvergleich belegt der GaLaBau bei der Bruttowertschöpfung je AK den 2. Platz. Abbildungen: Dirksmeyer

Einen Überblick darüber, wie sich die Wertschöpfung des Garten- und Landschaftsbaues im Vergleich zu anderen Sparten des Gartenbaues darstellt, gab Dr. Walter Dirksmeyer vom Thünen-Institut (Braunschweig) anlässlich der Zukunftskonferenz Garten- und Landschaftsbau 2012 in Berlin. Die Wertschöpfung ist dabei der Produktionswert/Umsatz minus Vorleistungen.

Er bezog sich dabei auf Ergebnisse einer Clusterstudie zur „Quantifizierung der wirtschaftlichen Bedeutung des Gartenbausektors in Deutschland“, die das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellt. Hintergrund dazu ist die unzureichende Beschreibung des Gartenbauclusters in der bisherigen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Teile des Produktionsgartenbaues (zum Beispiel die Erzeugung von Forstjungpflanzen), vor- und nachgelagerte Bereiche sowie der Dienstleistungsgartenbau als eigenständiges Segment wurden bislang von der VGR nicht erfasst.

Im Rahmen der Studie kam Dirksmeyer zufolge das Konzept des Produktionsclusters zur Anwendung. Einer der Kernpunkte in diesem Zusammenhang habe sich aus der Fragestellung ergeben, wo die Systemgrenzen eines Gartenbauclusters definiert werden müssen. Um hier zu einer Lösung zu kommen, sei ein sogenanntes Zwiebelmodell entwickelt worden, mit dem sich Positionierung und Wertzuordnung der einzelnen Segmente innerhalb der Wertschöpfungskette darstellen lassen.

Mehr zum Zwiebelmodell und und zum Wertschöpfungsvergleich im Gartenbau lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 02/2013. (ks/ts)

 

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