Überzeugendes Konzept: Osnabrücker Studentinnen ausgezeichnet

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Preisträgerinnen Almuth Bennett, Kristina Griese, Dorothee Rehr. Foto: Hochschule Osnabrück

Für ihr Konzept zur Raumnutzung und Bepflanzung der Außenanlage eines Seniorenstiftes für Demenzkranke am Osnabrücker Bürgerpark erhielten Almuth Bennett, Kristina Griese und Dorothee Rehr, allesamt im fünften Semester des Bachelorstudienganges Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück, den Internationalen Ulmer-Preis 2013 der Karl-Foerster-Stiftung. 

Vorgeschlagen hatte ihre Professorin Cornelia Müller die drei Studentinnen, die sich über den mit den 2.000 Euro dotierten 1. Platz des Nachwuchspreises für herausragende Arbeiten angehender Landschaftsarchitekten und -planer freuen dürfen.

Das Sieger-Konzept beinhaltet eine an den Raum und die Architektur des Heimes ausgerichteten Entwurf mit der Pflanze als Gestaltungsschwerpunkt. Die Idee dabei war, das Bild eines Bauern- und Cottage-Gartens mit vielen Nutzpflanzen mit dem Ideal eines weitläufigen Englischen Landschaftsparks zu verbinden. Eine moderne Interpretation und eine Anpassung an die Bedürfnisse der Bewohner war den angehenden Freiraumplanerinnen dabei wichtig.

Der Bauerngarten als Teil des Konzeptes, modern interpretiert mit der Schwertlilie als Leitstaude, lehnt sich an die Gärten an, die der jetzt im Heim lebenden Generation noch bekannt waren. Da der Garten Erinnerungen wecken soll, haben sich die Drei mit den Senioren über deren Vorstellungen und Wünsche ausgetauscht. So sind unter anderem Rittersporn, Sonnenbraut, Rosen sowie Obstbäume und Beerensträucher in den Bepflanzungsplan aufgenommen worden. Ein Gemüse- und Kräuterbeet, das von den Kindern der benachbarten Kita und den Bewohnern gemeinsam bepflanzt und gepflegt werden soll, soll die Kontakte zwischen Jung und Alt fördern.

„Die Studentinnen haben ein durchgängig überzeugendes Konzept erarbeitet, bei dem vor allem die Verknüpfung der therapeutischen Wirkung des Gartens für Demenzkranke mit der Anbindung an den für die Öffentlichkeit zugänglichen, angrenzenden Bürgerpark hervorsticht“, lobt Laudator Heinz Hallmann von der Karl-Foerster-Stiftung die Siegerinnen bei der Preisverleihung. (ts)

 

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