Verdienstkreuz für Landschaftsarchitektin

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Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle überreicht Landschaftsarchitektin Andrea Gebhard das Bundesverdienstkreuz. Foto: bdla

Andrea Gebhard genießt eine Ehre, die nicht viele Landschaftsarchitekten für sich beanspruchen können. Bayerns Kunst- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle verlieh der ehemaligen Präsidentin des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten nämlich das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik.

Landschaftsarchitektin Andrea Gebhard trägt Bundesorden

Andrea Gebhard war von 2007 bis 2013 Vorsitzende des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten.  „Landschaften zukunftsfähig zu gestalten, Regionen weiterzuentwickeln und so die Qualität der Umwelt zu steigern, waren grundlegende Ziele ihrer Arbeit", würdigte Minister Spaenle das berufliche und gesellschaftliche Engagement der Verdienstkreuzträgerin.

Außerdem engagiere sich die Landschaftsarchitektin, um Städtebau und Landesplanung in Forschung und Praxis einen Schritt nach vorne zu bewegen. So sitzt Andrea Gebhard im Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur, im Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesbauministeriums oder als Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL).

Andrea Gebhard entwickelte nachhaltiges Konzept für Stadtteilentwicklung

Gebhards Verdienst um die Landschaftsarchitektur reicht weit zurück. Von 1993 bis 2000 gestaltete sie die Münchner Freianlagen mit und trug als Geschäftsführerin der BUGA 2005 GmbH in den Jahren von 2000 bis 2006 entscheidend zur Entwicklung der Messestadt Riem bei. "Sie haben es geschafft, ein attraktives und überzeugendes Konzept für die 'Bundesgartenschau 2005 - Nachhaltige Entwicklung eines neuen Stadtteils zu entwickeln", betonte Kultusminister Spaenle in seiner Laudatio.

 

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