Wasserreinigungssysteme: vier Methoden im Test

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Wasserreinigungssystem zur Wasseraufbereitung im Test. Werfoto

Das Wageningen University & Research Centre (WUR) für Gewächshaus-Gartenbau im niederländischen Bleiswijk hat vier Methoden der Wasseraufbereitung für den Einsatz in Gewächshäusern untersucht.

Drei dieser Verfahren zeigten sich als wirksam und entfernen 80 bis 100 Prozent der Pflanzenschutzmittel aus dem Ablaufwasser. Den besten Return on Investment biete dabei das von Hortimax (www.hortimax.com, NL-Pijnacker) angebotene Verfahren Wasserstoffperoxid kombiniert mit Niederdruck-UV-Bestrahlung, berichtet der Hersteller.

Das Innovations- und Demonstrationszentrum Wasser der Wageningen UR Glastuinbouw prüfte laut Hortimax eine Reihe von Reinigungsverfahren auf Wirksamkeit und Eignung im Bereich des Gartenbaus. Verschiedene Anbieter stellten Systeme zur Prüfung bereit. Diese Systeme nutzen die folgenden Reinigungsverfahren:

  • (1) Ozon mit und ohne Aktivkohlefilter,
  • (2) Wasserstoffperoxid + Niederdruck-UV-Strahlung,
  • (3) Wasserstoffperoxid + Mitteldruck UV-Strahlung und
  • (4) Elektrochemische Flockung.

Die Tests erfolgten in einem semi-praktischen Maßstab mit standardisiertem Gewächshaus-Abwasser mit normalen Mengen an Düngemitteln, zwölf Schadstoffen und Pflanzenschutzmitteln. Die Untersuchung stellte zudem den Vergleich dieses Wassers mit dem Abwasser eines Rosen-Betriebes an.

Hortimax stellte den Hortimax Vitalité H2O2 für die Untersuchungen bereit. Dieses Reinigungssystem breche die Pflanzenschutzmittel im Wasser durch die Aktivierung von Wasserstoffperoxid (H2O2) mit Niederdruck-UV-Strahlung auf. Laut Untersuchung habe dieses Verfahren eine durchschnittliche Reinigungsleistung von 80 Prozent erreicht und ein noch höheres Maß an Effizienz bei einigen Stoffen.

Von den drei Reinigungsverfahren, die sich in der Untersuchung als wirksam erwiesen haben, habe die Hortimax Vitalité (mit H2O2 und Niederdruck-UV-Strahlung) die niedrigsten jährlichen Kosten. (hlw)

 

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