Junge Deutsche kaufen selten Blumen

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Blumen gehören nicht zu den bevorzugten Produkten junger Verbraucher. Foto: Wimkantona/Pixabay

Blumen werden in Deutschland vorwiegend von Älteren gekauft, junge Menschen greifen eher selten dazu. Im Gegensatz dazu stehen Zimmerpflanzen bei den 18- bis 30-Jährigen hoch im Kurs. Das haben Erhebungen vom Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) und Royal FloraHolland ergeben, wie das niederländische Vakblad voor de Bloemisterij berichtet.

Herausforderung: junge Käuferschichten für Blumen begeistern

Selbst bei Geschenken – einem der Hauptanlässe für Deutsche, Blumen zu kaufen – entscheiden sich Jüngere meist für andere Produkte. Entsprechend besteht eine der Kernherausforderungen für die gesamte Blumenindustrie darin, jüngere Käuferschichten in Deutschland für Florales zu begeistern.

Einen Ansatzpunkt sehen Royal FloraHolland und der BGI dem Bericht zufolge im Kaufverhalten junger Menschen, die nicht zum Floristen, sondern lieber online auf Shopping-Tour gehen. Mit Ausnahme weniger Unternehmen, wie unter anderem Blume 2000 oder Certi, würden in Deutschland allerdings kaum Firmen Blumen und Pflanzen via Internet verkaufen. Hier bestehe Nachholbedarf.

Zimmerpflanzen bei jungen Konsumenten beliebt

Während Blumen in Deutschland von Jüngeren nur selten gekauft werden, erfreuen sich Zimmerpflanzen insbesondere bei den 18- bis 30-Jährigen großer Beliebtheit. Hauptsächlich jüngere Konsumenten seien demnach für das Wachsen des Pflanzenmarktes in Deutschland verantwortlich. Kaufmotivation sind laut Royal FloraHolland unter anderem ein besseres Raumklima oder die Aufwertung der Inneneinrichtung.

„Pflanzen üben auf die jüngere Generation einen anderen Reiz aus als Blumen – sie passen zum angesagten Trend eines nachhaltigeren, ‚grüneren‘ Lebens“, zitiert das Vakblad VGB-Direktor Robert Roodenburg. Zudem seien Zimmerpflanzen deutlich „haltbarer“.

 

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