Brandenburg bekämpft Eichenprozessionsspinner

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Im April und Mai stehen in Brandenburg erneute Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner an.

Seit Jahren setzt der Eichenprozessionsspinner den Brandenburger Wäldern zu. Wie der Landesbetrieb Forst erklärt, sei es nun gelungen die Kreise des Schädlings weiter einzugrenzen.

Eichenprozessionsspinner: Befallsdruck auf dem Rückmarsch

2016 ging die geschädigte Forstfläche mit 1.051 Hektar um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr (2.179 Hektar) zurück. 2012 hatte der Schädlingsbefall auf 5.793 Hektar den höchsten Druck erreicht.

Dass sich die Massenvermehrung des Seidenprozessionsspinners reduziert, ist unwahrscheinlich, wie der Landesbetrieb Forst Brandenburg meldet. Gegenspieler beziehungsweise Feinde wie Erzwespe, Raupenfliege und Puppenräuber, die zum Teil bereits in anderen Regionen (Süddeutschland) aktiv sind, sind in Berlin-Brandenburg bisher kaum auffällig und demzufolge nicht relevant. Eine Parasitierung der Eier findet in Brandenburg zurzeit nicht statt.

Brandenburg plant Maßnahmen für 2017

Die einzig wirksamen Gegenmaßnahmen bestehen bisher in chemischen Pflanzenschutzmitteln, die aus der Luft appliziert werden oder dem Absammeln. Trotz des rückläufigen Befalls müssen auch in diesem Jahr Gegenmaßnahmen nach dem Schlupf der Raupen getroffen werden. Die bisher vorliegenden Monitoring-Ergebnisse erfordern eine Bekämpfung auf 900 Hektar Wald und bei 22.000 Einzelbäumen.

Regionen, in denen Maßnahmen gegen den Prozessionsspinner anstehen

  • Landkreis Prignitz                                           350 Hektar, 7.000 Einzelbäume
  • Landkreis Ostprignitz-Ruppin                         127 Hektar, 6.000 Einzelbäume
  • Landkreis Havelland                                       220 Hektar
  • Landesbetrieb Forst Brandenburg                  213 Hektar
  • Landesbetrieb Straßenwesen                        10.000 Einzelbäume

 

 

 

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