Pflanzenschutz: Zulassung nach politischem Gutdünken?

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Mit Sorge beobachtet ZVG-Präsident Mertz, wie die Pflanzenschutzdiskussion geführt wird.

Der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau, Jürgen Mertz, findet in einem Interview mit Agra-Europe deutliche Worte für die EU-Politik. Auf Ebene des Pflanzenschutzes würden seiner Meinung nach Zulassungen nicht mehr wissenschaftlich fundiert ausgesprochen, sondern auf der Basis politischer Opportunität.

Gartenbau beobachtet Diskussion um Pflanzenschutz mit Sorge

Diesen Umstand habe die auf 18 Monate befristete Zulassung des Herbizids auf EU-Ebene deutlich bestätigt. Überhaupt betrachte ZVG-Chef Mertz die derzeitige Pflanzenschutzdebatte, wie sie in Europa geführt wird, im Hinblick auf den Gartenbau mit Sorge. Nationale Sonderwege in der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln müssten dringend vermieden werden.

Der Bundespolitik falle nun die Aufgabe zu, die korrekte Umsetzung des Nationalen Aktionsplans „Nachhaltiger Pflanzenschutz“ zu gewährleisten. Demnach müssen für jedes Anwendungsgebiet drei Wirkstoffe zur Verfügung stehen.

 

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