30.07.2010
Neuer Vorsitzende des ELCA-Arbeitskreises

Antoine Berger, ehemaliger Präsident der European Landscape Contractors Association (ELCA), wurde zum Vorsitzenden des ELCA-Arbeitskreises der Betriebe gewählt. Der Garten- und Landschaftsbau-Unternehmer (Kilchberg/Schweiz) ist Nachfolger von Nico Wissing (Niederlande), der das Gremium in den vergangenen neun Jahren leitete.

Im ELCA-Arbeitskreis der Betriebe sind rund 300 Vertreter von Mitgliedsunternehmen aus den 22 in der ELCA organisierten nationalen Verbänden engagiert. Der Arbeitskreis wurde Ende der 70er Jahre gegründet, um europaweit Kontakte in der grünen Branche zu knüpfen und den Erfahrungsaustausch der Unternehmen aus dem Garten- und Landschaftsbau zu fördern.

Der ELCA-Arbeitskreis der Betriebe engagiert sich unter anderem für die Entwicklung und Förderung neuer Tätigkeitsfelder im GaLaBau und unterstützt den internationalen Austausch für junge Landschaftgärtner, die in anderen ELCA-Mitgliedsländern ihre beruflichen Erfahrungen erweitern möchten.

Mehr unter www.elca.info
 

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30.07.2010
Aktuelle Kataloge für die Saison 2010:

Kiepenkerl Profi-Line Pflanzen 2010. Bruno Nebelung GmbH Co. KG , 48348 Everswinkel, Tel.: 02661-94052-84,
www.kiepenkerl.de

Noack Rosen Katalog 2010. Noack Rosen , 33334 Gütersloh, Tel.: 05241-20187,
www.noack-rosen.de

Ebert Katalog 2010. Fiskars Brands Germany GmbH , 32051 Herford, Tel.: 05221-935-0,
www.ebert-design.de

Viking - Der Gartengeräte-Katalog 2010. Stihl Vertriebszentrale AG Co. KG , 64807 Dieburg, Tel.: 05372-69720,


Gemüse, Kräuter, Blumen 2010. Bingenheimer Saatgut AG (Demeter) , 61209 Echzell-Bingenheim, Tel.: 06035- 1899-40,
www.bingenheimersaatgut.de

Poinsettias 2010. Dümmen GmbH , 47495 Rheinberg,
Tel.: 02843-92990, www.redfox.de
 

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30.07.2010
Niederlanden: Schäden in Millionenhöhe durch Unwetter

Bis zu 40 Millionen Euro an Schäden durch die Unwetter der vergangenen Wochen, damit rechnet Interpolis Agro/Hagelunie (NL-Tilburg).
Versicherungsnehmer aus dem Agrarbereich haben sechs Millionen Euro an Schäden gemeldet, welche die Unwetter verursachten, die bereits am 14. Juli über die Niederlande zogen. Danach gab es heftigen Hagelschlag im Unterglasanbau, der weitere Schäden von 15 bis 20 Millionen Euro anrichtete.

Auch an den Tagen zuvor, am 10. und 12. Juli, verzeichnete Interpolis rund 15 Millionen Euro Schäden durch die Unwetter. Insgesamt rechnet die Versicherung daher mit über 40 Millionen Euro an Schadensummen aus den Juliunwettern in den Niederlanden.

Auffallend ist das Ausmaß, in welchem vor allem Limburg mit der Umgebung von Venlo getroffen wurde, so Interpolis. Etwas weniger als die Hälfte aller Meldungen kamen aus diesem Gebiet. Vor allem der Gartenbausektor sei schwer getroffen. In der Unterglasproduktion gingen nicht allein Scheiben zu Bruch, sondern komplette Stahlkonstruktionen wurden zerstört.

Die demolierten Gewächshäuser sorgten auch für immense Schäden an den Kulturen, die ebenfalls verloren gingen. Gurken und Paprika sind etwa die typischen Produkte, die auch am Ende des Sommers noch Erträge liefern. Die Ernte hatte hier noch kaum begonnen.
 

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29.07.2010
Stallmist: Neue Pflicht zur Dokumentation

Für Abgeber, Beförderer und Empfänger von Wirtschaftsdüngern gilt künftig eine Aufzeichnungspflicht. Der Bundesrat stimmte am 9. Juli der Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdünger zu. Anwendung und Abgabe von Wirtschaftsdünger soll so besser überwacht werden können.

Empfänger haben eine zweimonatige Frist zur Erstellung der Aufzeichnungen, ansonsten gilt eine Frist von vier Wochen. Für Empfänger, die Wirtschaftsdünger von außerhalb des Landes erhalten, gilt eine Meldepflicht, für das erstmalige Inverkehrbringen eine Mitteilungspflicht.

Betriebe, die unter 200 Tonnen Frischmasse im Kalenderjahr in Verkehr bringen, befördern oder aufnehmen, werden nicht erfasst.

Weiterhin nicht erfasst werden Betriebe, die nicht zur Aufstellung eines Nährstoffvergleichs laut Düngeverordnung verpflichtet sind, und deren insgesamt im Betrieb angefallene oder aufgenommene Menge an Wirtschaftsdünger 500 Kilogramm Stickstoff im Jahr nicht übersteigt.

Mehr zur Verordnung finden Sie unter www.bundesrat.de (Plenarprotokoll vom 9.Juli, Drucksache 305/10).


 

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29.07.2010
Freisprechung von zehn Friedhofsgärtnern

Zehn Friedhofsgärtner absolvierten ihre Abschlussprüfung am 29. Juni auf dem Friedhof Düren Ost in Düren.
Im Mittelpunkt stand die Neuanlage je eines Einzelgrabes. Zwei Frauen und acht Männer konnten ihr in der Ausbildung erlerntes Wissen unter Beweis stellen.

Die Prüfungskandidaten stammten aus der Bezirksfachklasse der Berufskollegs Düsseldorf und Köln, einer davon direkt aus einem Dürener Ausbildungsbetrieb. Im Rahmen der Abschlussprüfung wurden auch Werkstücke für die Trauerdekoration in Form eines Trauergesteckes durch die Auszubildenden erstellt. Kreativität im Umgang und der Verwendung der Pflanze waren gefordert.
 

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29.07.2010
Gemüsebau: Richtfest für ökologischen Versuchsbetrieb

Bund und Freistaat haben 4,9 Millionen Euro in den ökologischen Gemüsebau-Versuchsbetrieb der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Bamberg investiert. Am 12. Juli war nun Richtfest.

Bayern ist das einzige Bundesland Deutschlands, das einen eigenen Öko-Gemüsebauversuchsbetrieb besitzt. "Insgesamt werden wir hier künftig 2.356 Quadratmeter Gewächshausfläche bewirtschaften," erläuterte LWG-Präsident Anton Magerl. "Davon alleine 1.404 Quadratmeter für den ökologischen Anbau."

Der Bund finanziere die Maßnahmen mit 3,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturförderungsprogramm, 1,6 Millionen Euro steuere der Freistaat bei.
 

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29.07.2010
Nachhaltigkeits-Pflicht für Palmöl verschoben

Betreiber von Blockheiz-Kraftwerken (BHKW), die flüssige Biomasse zur Verstromung einsetzen, müssen die nachhaltige Erzeugung der Rohstoffe erst ab dem 1. Januar 2011 nachweisen. Dem betreffenden Gesetz hat der Bundesrat am 9. Juli zugestimmt.

So sollen kurzfristige Engpässe auf dem Markt für flüssige Biomasse vermieden werden.
Die Nachhaltigkeitsnachweise erfolgen mithilfe von Zertifizierungssystemen und unabhängigen Kontrollstellen (Zertifizierungsstellen). Die Anzahl der bisherigen Anerkennungen reicht derzeit nicht aus, um den gesamten Bereich der eingesetzten und vergüteten flüssigen Biomasse zertifizieren zu können.

Dies betrifft vor allem Palmöl, das BHKW-Betreiber überwiegend einsetzen. Die Verschiebung um ein halbes Jahr hatte der Bundestag bereits Mitte Juni verabschiedet (siehe TASPO 20/10).

Den Nachweis der Nachhaltigkeit benötigen die BHKW-Betreiber, um den Bonus für nachwachsende Rohstoffe zu erhalten. Dieser ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt. Die Pflicht zur Einhaltung der Nachweise schreibt eine EU-Richtlinie vor.
 

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28.07.2010
Neuer Geschäftsführer bei AS-Motor

Ulrich Lange, langjähriger Geschäftsführer von AS-Motor (Bühlertann), übergibt seine Geschäfte an Christoph Weber.

Bisher teilten sich Ulrich Lange und Ralf Schramm die Geschäftsführung des schwäbischen Traditionsunternehmens.
Schramm trat 2006 in die Firma ein und übernahm im September 2007 einen Teil der Geschäftsführung. Er wird sich zukünftig neuen Aufgaben widmen, informiert das Unternehmen.

Lange ist seit 1978 bei AS-Motor tätig und wird ab September 2010 in den Beirat wechseln.
Weber ist seit dem 1. Juli offiziell der neue Geschäftsführer der Rasenmäherprofis. Vor seiner Beschäftigung bei AS-Motor leitete er mittelständische Unternehmen der Autozuliefererindustrie.

Mehr unter www.as-motor.de
 

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28.07.2010
Neuer Geschäftsführer des BdB-Landesverbandes Baden

Jochen Reiss, Geschäftsführer des Verbandes Badischer Gartenbaubetriebe, ist seit 1. Juli neuer Geschäftsführer beim Landesverband Baden im Bund deutscher Baumschulen.

Er folgt Sabine Fey nach, die nach sieben Jahren erfolgreicher Tätigkeit für den BdB-Landesverband die Geschäftsführung niedergelegt hat. Neue und weitergehende Aufgaben hätten zu dieser Entscheidung geführt. Bedauern, aber auch Verständnis für die getroffene Entscheidung äußerten die Vorstände.

Vorsitzender Wilhelm Müller bedankte sich im Namen seiner Vorstandsmitglieder für die geleistete Arbeit. Fey ist den Angaben zufolge weiterhin für den Verband tätig und steht für eine Übergangsphase beratend zur Verfügung.
 

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28.07.2010
Bittergurke: "Insulin" vom Gemüsebeet

Die Bittergurke senkt den Blutzuckerspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Das ergaben gemeinsame Forschungsarbeiten der Universität Gießen und des Internationalen Gemüseforschungszentrums AVRDC (Taiwan).

In der ayurvedischen Medizin wird die Bittergurke eingesetzt, um Diabetes zu lindern. Bei Versuchen mit Mäusen zeigten sich nach fünf Wochen deutliche Ergebnisse: Die in der Bittergurke enthaltenen Lipide wirken blutzucker- und die Saponine gewichtssenkend. Und zwar im Schnitt um 15 Prozent. Die Gurke eigne sich gut zur vorbeugenden Behandlung. Etwa hundert verschiedene Sorten sollen auf ihre Diabetes-Wirksamkeit getestet werden.

Die Bittergurke wächst in den Tropen und Subtropen. Aber auch in Mitteleuropa. Mit neuen Anbaumethoden will man den Wirkstoffgehalt des Gemüses steigern. Unterstützt werden die Forschungen von der Beratungsgruppe für Entwicklungsorientierte Agrarforschung (BEAF) der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.

Mehr unter
 

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27.07.2010
Wienke betreut Neukunden von Floragard

Gero Wienke ist seit 1. Juli für das nationale und internationale Neukundengeschäft im Profi- und Hobby-Bereich verantwortlich, teilt die Floragard Vertriebs GmbH für Gartenbau mit.

Er war zuletzt als Vertriebsleiter Consumer Deutschland für Floragard tätig und wird Neukunden sowie neue Vertriebswege identifizieren, deren Potenzial bewerten und interdisziplinär mit den Vertriebsabteilungen und dem Marketing Konzepte für Akquisition und Betreuung entwickeln.

Wienke strebt laut Floragard ein zweistelliges Wachstum binnen der kommenden Dekade an.
 

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27.07.2010
Internetportal läuft noch nicht rund

Galabau4you.de ist das Suchportal im Internet für Anbieter aus den Bereichen Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

Verbraucher finden hier in wenigen Schritten Experten für Baumpflege, Feng Shui, Gartenbeleuchtung, Grünflächen oder Schwimmteiche in ihrer Umgebung. Das Portal soll Besuchern einen einfachen Weg zu Spezialisten für Gartenbau, Teichbau, Dachbegrünung oder Regenwassernutzung in ganz Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern weisen.

Dieses grüne Netzwerk steht für Endverbraucher kostenfrei und direkt vom heimischen PC aus zur Verfügung, erläuterte Präsidiumsmitglied Thomas Kramer in Hemer. Entwickelt wurde das Internetportal gemeinsam mit dem Verband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW und dem Systempartner, der CS-Systemhaus GmbH (Gladbeck).

Das Portal läuft, ist aber immer noch eine Baustelle, noch nicht ganz fertig gestellt, erklärte Kramer. Probleme bestünden noch bei Suchanfragen und den ersten Stellen der Trefferlisten.

Daher komme eine allgemeine Beteiligung des gesamten Verbandes mit allen GaLaBau-Unternehmen und zum Vorzugspreis momentan noch nicht in Frage. Einzelunternehmen können sich aber durchaus weiter beteiligen, sich sowohl für ein teureres Premium-Paket entscheiden oder mit der Basisversion vorlieb nehmen. Auch weiterhin bleibe das Portal geschützt und Verbandsmitgliedsfirmen vorbehalten, so Kramer.
 

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27.07.2010
Arbeitsgemeinschaft Deula wird Bundesverband

Im Rahmen der Überarbeitung und Modernisierung ihrer Satzung beschlossen jetzt die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Deula, sich umzubenennen und zukünftig unter dem Namen Bundesverband Deula zu firmieren.

Die Deula-Lehranstalten von einst präsentieren sich heute als Bildungszentren. Sie verstehen sich als moderne Dienstleister mit einem breiten Angebotsspektrum in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Zum Bundesverband Deula gehören mittlerweile 14 rechtlich selbstständige Bildungszentren, mit circa 500 Mitarbeitern, davon 300 Fachlehrer für Spezialthemen.

www.arge-deula.de
 

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26.07.2010
FLL-Tagung zum Schadpilz Verticillium dahliae

Eine Fachtagung "Gehölzstandorte und -qualität" veranstaltet die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) am 26. August 2010 an der Fachhochschule Osnabrück.

Immer wieder werden Welkeerscheinungen und das Absterben von Trieben, etwa bei Acer, mit dem bodenbürtigen Pilz Verticillium in Verbindung gebracht. Die Fachtagung bietet umfangreiche Sachinformationen zum Schadpilz. Außerdem werden neue FLL-Prüfbestimmungen zum Nachweis von Verticillium sowie die Folgen für die Praxis besprochen.

Die Tagung richtet sich an Auftraggeber (wie etwa Straßenbau, Kommunen), GaLaBau-Betriebe, Baumschulen, Sachverständige und Substrathersteller. Das detaillierte Programm finden Sie unter www.fll.de. Weitere Infos gibt Tanja Büttner unter Tel.: 0228-965010-0.
 

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26.07.2010
Norddeutsche Heidelbeersaison eröffnet

Die norddeutsche Heidelbeersaison eröffnete Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf am 10. Juli auf dem Betrieb Pehmöller in Schnakenbek. Eine deutlich geringere Ernte im Vergleich zum Rekordjahr 2009 kündigte Heiner Husmann vom Bund Deutscher Heidelbeeranbauer den 200 Anbauern in Deutschland an. Husmann rechnet mit einer Erntemenge von rund 8.000 Tonnen im Vergleich zu etwa 10.000 Tonnen in 2009. Hauptgrund für die geringere Ernte sei die Alternanz (Ertragsschwankung) bei der Hauptsorte 'Blue Crop'. Rund 2.000 Hektar Plantagenfläche gibt es in Deutschland.  

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26.07.2010
Jürgen Zink für sein Engagement geehrt

Jürgen Zink wurde vom Vorsitzenden des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH), Wilhelm Höfer, auf der Mitgliederversammlung in Bad Nauheim mit der goldenen Ehrennadel des Fachverbandes geehrt. "Der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur verleiht Jürgen Zink die Ehrennadel in Gold für sein unermüdliches Engagement in allen Belangen der Hydrokultur im Allgemeinen und des Fachverbandes im Besonderen. Die Beiträge des Hauses Zink bei den Bundesgartenschauen haben maßgeblich zum Ansehen der Branche beigetragen", so Höfer zur Begründung. Zink vertrat über viele Jahre den Verband bei der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL).  

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25.07.2010
Hausmesse der Gasa Germany

Mehr Fläche, mehr Pflanzen, mehr Auswahl - verspricht die Gasa Germany, die vom 23. bis 26. August zu ihrer Hausmesse nach Kevelaer einlädt.

Im Vordergrund werden die Herbsttrends des Jahres stehen: Heidepflanzen und neue Daboecia und Erica cinnera. Parallel stellt Gasa Germany auf der niederländischen Plantarium aus. Eine Webcam soll Bilder von der Hausmesse live zum Gasa Germany-Stand in Boskoop übertragen.

Mehr unter: www.gasa-germany.de
 

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25.07.2010
Vuvuzelas machen nicht nur Krach

Eine neue Art aus der Familie der Iris -Gewächse erhält den wissenschaftlichen Namen Moraea vuvuzela und wird der ersten Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent gewidmet.

Sie wurde erst kürzlich im Worcester-Tal in der südafrikanischen Provinz "Western Cape" nahe Kapstadt entdeckt und wissenschaftlich beschrieben.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ, Eschborn) hat mit einer substanziellen Spende an den gemeinnützigen deutschen Verein Biopat (Patenschaften für biologische Vielfalt, Eschborn) diese Namensgebung ermöglicht.

Der Artnamen "vuvuzela" soll eine dauerhafte Erinnerung an die erste afrikanische Fußball-WM schaffen und die gute südafrikanisch-deutsche Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieses Sportereignisses zu würdigen. "Vuvuzela" ist ein Zulu-Wort und bedeutet "sich erheben" oder "aufbrechen".

Biopat vermittelte bereits über 130 Namens-Patenschaften für neu entdeckte Tier- und Pflanzenarten. Mit den eingeworbenen Spendengeldern werden wissenschaftliche Artbeschreibungen (Taxonomie) und kleine Forschungsprojekte in den Herkunftsländern der neuen Arten gefördert. Über Biopat kann jede Privatperson eine neue Art mit einem persönlichen Artnamen taufen lassen, wenn sie mit einer Spende die Forschung unterstützt.

www.biopat.de
 

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25.07.2010
Überbetriebliche Ausbildung in Erfurt

Die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Erfurt (LVG) und der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen sowie der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen beschlossen in Erfurt die Fortsetzung ihrer Kooperation bei der überbetrieblichen Ausbildung der Azubis im Bereich GaLaBau (aus den umlagepflichtigen Betrieben des AuGaLa) und Gartenbau. Sie setzten damit ihre Zusammenarbeit fort, die 2003 (Gartenbau) beziehungsweise 2005 (GaLaBau) aus der Taufe gehoben wurde.

Rund 1.300 hessische Azubis beider Richtungen, davon entfallen zwei Drittel auf den GaLaBau, absolvieren in Erfurt jährlich drei Pflichtkurse (Gartenbau) sowie drei Pflichtkurse und zwei Wahlpflichtkurse (GaLaBau). Mit dem Ausbildungsgewächshaus und der Lehrwerkstatt sowie weiteren Einrichtungen stehen den Azubis in Erfurt modernste Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

In diesem Jahr, betonte die Leiterin der LVG Elke Mohnhaupt, würden die Ausbildungseinrichtungen mit Fördermitteln des Bundes und des Landes nochmals erweitert. Die neuen Verträge treten ab 1. August 2010 in Kraft. Ihre Laufzeit ist unbefristet. Für eine eventuelle Kündigung wurden von beiden Seiten entsprechende Richtlinien festgelegt.

Unterzeichner des neuen Vertrages waren der Direktor des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen, Andreas Sandhäger, der Präsident des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen, Eiko Leitsch, und die Leiterin der LVG Erfurt, Elke Mohnhaupt.
 

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24.07.2010
Martin Kaess geehrt

Martin Kaess (Albershausen) erhielt während der Sommertagung des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) in Berlin die Silberne Ehrennadel des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG). Kaess vertritt die Interessen der Einzelhandelsgärtner auf Bundesebene seit 20 Jahren und hat maßgeblich zur Profilierung des Berufsstandes beigetragen. Gerade seine kritischen und konstruktiven Beiträge werden in den Vorstandssitzungen des BVE geschätzt, sagte der BVE-Vorsitzende Jürgen Herrmannsdörfer in seiner Laudatio.  

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24.07.2010
Niederlande: Citrus-Bockkäfer erneut gefunden

In den Niederlanden gibt es nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums einen erneuten Fund des Citrus-Bockkäfers (CLB).

Ein weibliches Exemplar des gefährlichen Schädlings, der viele Laubbäume und Sträucher stark schädigen kann, wurde den Informationen zufolge in der zweiten Juliwoche in Hoofdorp in einem Garten eines Neubauviertels gefunden.

Auf Grundlage der EU-Vorgaben zur Eindämmung des Quarantäneschädlings haben die Behörden Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Gärten rund um den Fundort werden, so heißt es weiter, gründlich inspiziert.

Produktions- und Handelsbetriebe wie beispielsweise Gartencenter, die sich innerhalb des Radius von zwei Kilometern rund um den Fundort befinden, dürfen alle Pflanzen, in denen sich der Käfer fortpflanzen kann, erst nach einer intensiven Kontrolle in den Markt bringen. Außerdem wird in der zwei Kilometer messenden Pufferzone kontrolliert, ob der Käfer vorhanden ist.

Gefunden wurden nach Angaben des Ministeriums ein junger weiblicher Käfer und zwei Ausfluglöcher in einem Ahorn. Es sei unwahrscheinlich, dass eine Befruchtung stattgefunden hat oder dass Eier gelegt werden und der Käfer sich weiter in der Fläche verteilte. Dies werde aber noch weiter untersucht. Vor diesem Hintergrund würden vorerst keine weiteren Maßnahmen, wie das Entfernen von Bäumen und Sträuchern ergriffen.
 

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23.07.2010
FLP sucht neuen Geschäftsführer

Silke Peters, die langjährige Geschäftsführerin der Flower Label Program Association (FLP), wird Ende Dezember 2010 die Organisation verlassen. Nach sieben Jahren in dieser Tätigkeit möchte sie sich anders orientieren.

FLP sucht deshalb einen Nachfolger, der zukünftig die Geschäfte am Standort in Köln leitet, die Interessen der im Verein FLP zusammengeschlossenen Interessengruppen vertritt, die Zertifizierung der teilnehmenden Betriebe überwacht und die PR- und Medienarbeit übernimmt.

Ziel des Flower Label Programms ist, FLP-zertifizierte Blumen aus umweltgerechter und menschenwürdiger Produktion anbieten zu können. In dem Programm haben sich Blumenproduzenten, Blumenhändler, Menschenrechts-organisationen und Gewerkschaften zusammengetan.

Als Zertifizierungs-Grundlage dienen die folgenden Kriterien: existenzsichernde Löhne, Gewerkschaftsfreiheit, Gleichbehandlung, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Gesundheitsvorsorge, Verbot hochgiftiger Pestizide, verantwortlicher Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Mehr unter: www.fairflowers.de
 

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23.07.2010
Vom Gebrauchs- zum WM-Rasen

"Greenkeeping für den perfekten Rasen" lautete in Bochum der Titel des Vortrages von Dr. Klaus Müller-Beck, dem Vorsitzenden der Deutschen Rasengesellschaft in Bonn. Er berichtete über Arten, Sorten und Mischungen, die den besonderen Qualitätsunterschied ausmachen zwischen Gebrauchs- und Fußball-WM-Rasen.

Er unterhält sehr enge Kontakte zu den Rasenprofis aus Südafrika, die dort für die Rasenpflege der zehn Stadien der Fussball-Weltmeisterschaft verantwortlich sind. Weiterhin lieferte er auch Erkenntnisse zur Rasenpflege und -management in Deutschland. So kommen neuerdings auch im eher professionellen Bereich Mähroboter zum Einsatz.

Aus dem Privatgarten bereits seit einigen Jahren bekannt, standen für den Profi-Einsatz bisher keine Modelle zur Verfügung. Große Hersteller von Rasenmähern haben sich dieses Themas bisher nicht angenommen.

 

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23.07.2010
Neues Netzwerk für Kräuterpflanzen gegründet

"Für den Anbau und die Verarbeitung von Heil-, Gewürz- und Kosmetikpflanzen sind viel Erfahrung und Detailwissen erforderlich.

Der neu gegründete Verein ‚Netzwerk Kräuter' bündelt dieses Wissen in idealer Weise", lobte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Landwirtschaftsministerium, Friedlinde Gurr-Hirsch, am 9. Juli 2010 in Bad Boll zum Startschuss. In Baden-Württemberg verarbeiten rund 40 Unternehmen Pflanzenrohstoffe zu Arznei- oder Pflegemitteln mit erheblichem Entwicklungspotenzial, so die Ministerin.

Bundesweit würden auf rund 10.000 Hektar Arznei-, Kosmetik- und Gewürzpflanzen angebaut.
www.mlr.baden-wuerttemberg.de
 

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22.07.2010
Öffentlichkeitsarbeit für Pilze startet durch

Seit Anfang Juli präsentiert sich unter der Internetadresse www.gesunde-pilze.de ein neues Informationsportal für Champig nons und Kulturpilze.

Damit hat der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) das zentrale Element seiner Kampagne zur Image- und Absatzförderung von deutschen Speisepilzen wie geplant umgesetzt.

Die neue Internetseite des BDC richtet sich mit ihren vielfältigen Inhalten an den Konsumenten. Zusätzlich zum Internetangebot startet in diesem Monat die Pressearbeit in Richtung Verbrauchermedien durch das Grüne Medienhaus (GMH).  

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22.07.2010
Nachzahlung von der Gartenbau-Versicherung

2009 war für die Gartenbau-Versicherung VVaG ein mittleres Schadenjahr, in dem sie Beitragszuwächse von 3,6 Prozent erzielen konnte. Allerdings trübt eine Nachforderung des Finanzamtes den ansonsten zufriedenstellenden Geschäftsverlauf erheblich.

Bei der Mehrgefahrenversicherung für Freiflächen wird für den Versicherungsbeitrag 19 Prozent Versicherungssteuer fällig. Bei der reinen Hagelversicherung beträgt die Versicherungssteuer dagegen 0,2 Promille von der Versicherungssumme. Eine Sonderprüfung der Finanzbehörden ergab nun - bedingt durch eine andere Einstufung - eine Nachforderung in Höhe von 3,56 Millionen Euro.
Mehr dazu in der nächsten TASPO.
 

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22.07.2010
Niederrhein-Gebiet besonders von Unwetter betroffen

Zu erheblichen Schäden an einem Foliengewächshaus mit F-Clean-Eindeckung führte das Unwetter vom 12. Juli - hier vermutlich durch einen eingelagerten Tornado - im Kreis Viersen.

Die Schadensumme liegt nach Schätzung der Gartenbau-Versicherung VVaG im Bereich von bis zu einer Million Euro, da auch die Gewächshauskonstruktion in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Bei der Gartenbau-Versicherung gingen Schadensmeldungen aus ganz Nordrhein-Westfalen und zum Teil aus Niedersachsen ein. Besonders betroffen war jedoch der Niederrhein, von hier kamen bis Dienstagmittag insgesamt 120 Schadensmeldungen.  

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21.07.2010
GaLaBau NRW wählte einen neuen Präsidenten

Hans Christian Leonhards (Wuppertal) ist zum neuen Präsidenten des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Er löst damit Manfred Lorenz (Bergisch Gladbach) ab, der 16 Jahre an der Spitze zunächst des Verbandes im Rheinland, später des vereinigten NRW-Landesverbandes stand.

Die 106 Mitglieder wählten bei ihrer Versammlung vergangene Woche im Grohe-Forum auf der Landesgartenschau Hemer ihren Präsidenten, nachdem Lorenz auf eigenen Wunsch nicht wieder für das Amt kandidierte. Er wurde jetzt zum Ehrenpräsidenten gewählt, einem Amt, das extra per Satzungsänderung neu eingeführt wurde. Leonhards engagiert sich seit mehr als 15 Jahren in der GaLaBau-Verbandsarbeit.

Seit 1995 gehört er den Präsidien der Landschaftsgärtner in NRW an. Zwei Jahre später erfolgte die erstmalige Wahl zum Vize-Präsidenten. Die bisherige gute Teamarbeit im vereinigten Landesverband will er fortführen.
 

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21.07.2010
Sammlung: Grünschnitt der Eibe gegen Krebs

Der Botanische Sondergarten Wandsbek veranstaltet wieder eine Sammelaktion für Eiben-Grünschnitt. Denn die in Europa beheimatete Gemeine Eibe ( Taxus baccata ) enthält in den Nadeln den Grundstoff Paclitaxel, ein Stoff, der im Labor zu Krebsmedikamenten umgewandelt werden kann.

Wenn Sie mitmachen wollen, schneiden Sie Ihre Eibenhecke (Taxus baccata) erst unmittelbar vor der Sammelaktion. Bitte bringen Sie die Abschnitte nur zu den angegebenen Zeiten in den Botanischen Sondergarten Wandsbek. Angenommen werden ausschließlich die einjährigen Triebspitzen der Eibe. Das Schnittgut muss so frisch wie möglich sein.

Die Sammelstelle hat am 26., 30. und 31. August sowie am 1. September jeweils von 7 bis 15 Uhr; am 27. August von 7 bis 14 Uhr und am 28. und 29. August jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet.  

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21.07.2010
Gartenbaubetriebe wurden verwüstet

Am Montag, dem 12. Juli, wüteten schwere Unwetter über Deutschlands Westen und Nordwesten.
Die Gewitter zeichneten sich vor allem durch vorausgehende Starkwinde mit Windgeschwindigkeiten von lokal bis zu 130 Kilometern pro Stunde aus. In mehreren Fällen waren zudem Tornados kleineren Ausmaßes eingelagert. Bei den Nieder schlägen handelte es sich meist um Starkregen, nur in einzelnen Fällen trat hier auch Hagel auf.

Während die Gartenbau-Versicherung Schadensmeldungen aus nahezu ganz Nordrhein-Westfalen und teils auch aus Niedersachsen erreichten, konzentrierte sich das Hauptschadengebiet auf den Niederrhein. Hier waren bis Dienstagmittag (13. Juli) insgesamt etwa 120 Schadensmeldungen zu verzeichnen, die sich zwischen Nettetal (Kreis Viersen) und Kevelaer (Kreis Kleve) ereigneten.
In den meisten Fällen handelte es sich hierbei um Glasschäden kleineren bis mittleren Ausmaßes. Allerdings waren auch einige große Einzelschäden zu verzeichnen.

Auch an Freilandkulturen - hier insbesondere Schnittblumen und blühende Topfstauden südlich von Straelen - kam es zu nennenswerten Schäden.

Die Gartenbau-Versicherung schätzt das Ausmaß der versicherten Schäden auf insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Seit Eingang der ersten Schadensmeldungen sind Mitarbeiter der Gartenbau-Versicherung und Schätzer vor Ort, um in den betroffenen Betrieben für eine zügige Schadensregulierung zu sorgen.
 

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20.07.2010
Demeter-Lehrgarten wird 10 Jahre alt

Der deutschlandweit erste Demeter Lehr- und Schaugarten wurde am 1. Juli 2000 auf dem Gelände der Gärtnerei des Demeter-Gärtners Peter Berg (Binzen) eingeweiht.
Verschiedene Bausteine wurden eingerichtet: ein Tierkreisrondell mit Sonnen-, Mond- und Planetenschildern, Rührfass für die Demeter-Heilpflanzenpräparate, Kompostplatz, Fruchtfolgen, Mischkulturen, Heil- und Gewürzkräuterbeete, Beete mit Gründüngungspflanzen und solchen für den Samennachbau. Regelmäßig werden Führungen angeboten und Veranstaltungen organisiert.

Termine im Internet unter: www.gartenrundbrief.de/lehrgarten.php.
 

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20.07.2010
Neue Leitung des Marketings von Wacker Neuson SE

Stefanie Herr übernimmt ab 1. September 2010 die Leitung des Konzernmarketings für die Wacker Neuson SE und hat ihren Dienstsitz in München. Die Nachfolge bei der Kramer-Werke GmbH (Pfullendorf) tritt Luisa Frank an, informiert Stefanie Herr. Sie hat ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit internationalem Wirtschaftsmanagement bei Kramer abgeschlossen und war in ihrer Ausbildungszeit schwerpunktmäßig im Marketing eingesetzt.

Mehr unter www.kramer.de
 

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20.07.2010
Landesmeister des Norddeutschen Berufswettkampfes

In ihrem 14. Norddeutschen Berufswettkampf kürten die Landschaftsgärtner des Nordens am 5. und 6. Juni im Landesgestüt Redefin in Mecklenburg-Vorpommern ihre Landesmeister.

Erstmals nach 2005 nahmen in diesem Jahr neben Azubis aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auch Lehrlinge aus Hamburg am länderübergreifenden Wettkampf teil.
Es gewannen Kevin Hoster und Nino Gehler (Jolitz und Söhne, Tempzin/Mecklenburg-Vorpommern).
Auf den zweiten Platz kamen Jan-Eike Stock und Martin Boecker (Garten- und Landschaftsbau Knut Hansen, Husum/Schleswig-Holstein).
Den dritten Platz belegten Mandy Kähler und Dennis Gastreit (Rumpf, Rampe/Mecklenburg-Vorpommern).

Die Landessieger treten im September beim Bundeswettbewerb in Nürnberg gegeneinander an.
 

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19.07.2010
Ecklohn steigt um zwei Prozent

Am 7. Juli 2010 haben die Gartenbauverbände Nordrhein-Westfalen und die IG Bauen-Agrar-Umwelt einen Tarifabschluss für den Erwerbsgartenbau in NRW getätigt. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit ab dem 1. April 2010 und ist erstmals kündbar zum 31. März 2012.

Der Ecklohn im Erwerbsgartenbau und in der Floristik erhöht sich danach ab 1. August 2010 um 2,0 Prozent von 10,87 auf 11,09 Euro. Der Ecklohn der Friedhofsgärtner steigt um 22 Cent, von 11,65 auf 11,87 Euro. Auch die Gehälter werden zeitgleich um 2,0 Prozent angehoben. Damit liegt das neue Eckgehalt bei 2.406,74 Euro. Die unteren Gehaltsgruppen erhalten eine höhere Anhebung.

Zusätzlich bekommen alle Vollzeitbeschäftigten zwei Sonderzahlungen in Höhe von 100 Euro, fällig am 1. November 2010 und am 1. Juni 2011. Die teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer erhalten diese Zahlung anteilig.

Die Ausbildungsvergütung erhöht sich ab 1. August 2010 auf 450 im ersten, 500 im zweiten und 570 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Daneben wurde vereinbart, in den Lohngruppen der ungelernten Arbeitnehmer die noch vorhandenen Altersgrenzen zu streichen.  

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19.07.2010
Prima Klima im Gewächshaus

Eine Forschungsgruppe der Fachhochschule Osnabrück (FH) entwickelt derzeit eine Software, um die Klimasteuerung in Gewächshäusern zu verbessern.

Neben den eigenen Erfahrungen sollen Gärtner im Unterglasanbau künftig auf Daten zurückgreifen können, die als Basis zur Fehlererkennung dienen. Das Projekt, kurz Klipa genannt, hat Modellcharakter. Klipa steht für Klima- und Pflanzenparameter.

Dazu erfassen Kameras automatisch fortlaufend die Wachstumsleistung und Biomasseproduktion der Pflanzen. Gleichzeitig registriert ein Computer alle zu dem jeweiligen Zeitpunkt bestehenden Klimafaktoren, wie etwa Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Sonneneinstrahlung. Diese Daten werden dokumentiert und eine Datenbank generiert.

Im Herbst vergangenen Jahres startete das Projekt und läuft noch bis Mitte 2012. Im selben Jahr ist der erste Probeeinsatz des Systems geplant. Ob und wie das System vermarktet wird, ist derzeit noch nicht geklärt.

Mehr unter www.klipa.fh-osnabrueck.de  

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18.07.2010
Einführung des RFID-Chips erneut verschoben

Um den CC Container Pool vor gefälschten minderwertigen Containern zu schützen, soll zukünftig in die neuen CC-Schlösser ein RFID-Chip integriert sein.
Nachdem zunächst Anfang 2010 als Termin der Einführung geplant war, verschob Container Centralen ihn auf den 1. November und nun erneut auf den 10. Januar 2011.

Je näher der Tag für die Einführung von RFID rückt, umso zahlreicher seien die Unsicherheiten und Fragen der Nutzer des CC-Container Pools geworden, teilt CC als Begründung mit. Man nehme diese Anregungen, Fragen und Feststellungen des Marktes sehr ernst.

Die an diesem Projekt beteiligten RFID-Partner - FloraHolland, Landgard, VGB (die holländische Union der Blumengroßhändler), Gasa Group und CC - hätten daher einer erneuten Verschiebung zugestimmt.  

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18.07.2010
Französisch-deutscher Austausch im GaLaBau

Gemeinsam errichten acht junge Gärtner aus Frankreich und Schleswig-Holstein im Rahmen eines Austauschprojekts für Auszubildende aus dem Garten- und Landschaftsbau einen Kindergarten auf dem Gelände der Landesgartenschau Norderstedt 2011.

Im Mai waren acht schleswig-holsteinische Gärtner im Alter zwischen 16 und 20 Jahren für zwei Wochen in Frankreich. Nun folgte der französische Gegenbesuch. Organisatorin für Schleswig-Holstein ist die Norderstedter Bildungs-Gesellschaft (NoBiG).

Mehr unter www.nobig.de oder www.vert-gruen.eu  

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17.07.2010
Müller erhält Preis der Alfred Toepfer Stiftung

Dr. Jörg Müller , Zoologe und Forstwissenschaftler im Nationalpark Bayerischer Wald (Grafenau), wurde am 21. Juni 2010 mit dem Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. für Agrar, Forst und Naturschutz ausgezeichnet.

Müller hat sich durch glänzende Forschungsarbeiten über die Wechselwirkungen zwischen Waldstrukturen und Artendiversität in Mitteleuropa hervorgetan. Seine wegweisenden Beiträge haben die bisher eher deskriptive Naturschutzforschung auf eine quantitative Grundlage gestellt. Seine Erkenntnisse über kritische Mengen und Schwellenwerte wichtiger Schlüsselfaktoren des Waldnaturschutzes ebnen den Weg für eine erfolgreiche Nutzung von Naturschutzwissen für die nachhaltige Bewirtschaftung von Waldökosystemen, informiert die Alfred Toepfer Stiftung (Hamburg).

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 2008 europaweit für innovative und beispielhafte Arbeitsansätze auf den Gebieten Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie den damit verbundenen Wissenschaften verliehen.

Mehr unter www.toepfer-fvs.de  

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17.07.2010
Neuer Geschäftsführer der BFGS heißt Meyer

Tobias T. Meyer (Bad Homburg) ist neuer Geschäftsführer der Buchstelle für Gartenbau und verwandte Betriebe Steuerberatungs-Gesellschaft (BFGS). Er folgt Horst-Dieter Riepe, der zum 20. April nach mehr als 25-jähriger Amtszeit als Geschäftsführer ausschied.

Meyer ist seit 2007 Geschäftsführer der DBB DATA Steuerberatungs-Gesellschaft. Er hat über zehnjährige Erfahrung in Beratung und Prüfung mittelständischer Betriebe. Als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater arbeitete Meyer sich in den letzten Jahren vermehrt in die grüne Branche ein. Weiterhin führt er die Zusatzqualifikation Landwirtschaftliche Buchstelle.

Die BFGS gründete sich 1927 und hat sich auf die Betreuung von Gartenbaubetrieben aller Sparten und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben spezialisiert. Zusammen mit der DBB DATA hat die BFGS bundesweit 16 Niederlassungen.
 

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16.07.2010
öga-Medienaward: Preis ging an Ricoter

Erstmals wurde ein "öga-Medienaward, Kommunikationspreis der Grünen Branche" verliehen.
Der mit 8.000 Franken - umgerechnet etwa 5.900 Euro - dotierte Preis ging an Ricoter Erdaufbereitung.

Für den Preis infrage kamen Unternehmen, die durch ihre Marketing- und Werbemaßnahmen auffallen, zugleich Aussteller der Schweizer Gartenbau-Fachmesse sind. Sechs Unternehmen waren nominiert.

Ricoter erhielt den Preis, weil das Unternehmen seine Firmenphilosophie konsequent umsetze und über die Landesgrenzen durch einprägsames Marketing sowie engagierte Öffentlichkeitsarbeit wirke. Das Unternehmen setzt auf optisch ansprechende Werbung auf Basis von Qualität und Lifestyle. 2010 hatte man die letztjährige Miss Earth Schweiz als "Markenbotschafterin" für Plakate und Inserate gewonnen.

An den beiden Standorten in Aarberg und Frauenfeld sind etwa 40 Mitarbeiter für Ricoter tätig. Das Unternehmen produziert jährlich über 200.000 Kubikmeter Substrat. Dabei wird der Torfanteil weitgehend reduziert. Das Sortiment umfast über 50 Erden.

Der öga-Medienaward wurde vom Schweizer Verlag Der Gartenbau und dem Verlag Eugen Ulmer (Stuttgart) ausgelobt.
 

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16.07.2010
BAföG-Änderung muss in den Vermittlungsausschuss

An den Vermittlungsausschuss überwiesen haben die Länder das Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) in ihrer Sitzung am 9. Juli. Sie verlangen, dass der Bund die aus dem Gesetz resultierenden Mehrausgaben allein trägt.

Mit dem Gesetz will der Bundestag das BAföG weiterentwickeln. Neben der Erhöhung der Bedarfssätze und Freibeträge sieht er daher auch strukturelle Anpassungen an Entwicklungen in den Ausbildungsgängen der Schulen und Hochschulen vor.

Die Bedarfssätze sollen um zwei, die Freibeträge um drei Prozent steigen. Daneben soll die allgemeine Altersgrenze der Ausbildungsförderung von 30 Jahren für Masterstudiengänge auf 35 Jahre angehoben werden.
 

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15.07.2010
Löwenzahnpfad eröffnet im Naturpark Barnim

Neu entstanden ist im Naturpark Barnim ein Löwenzahnpfad mit vier Kilometer langem Rundweg und neu errichteten Erlebnisstationen. Der Lehrpfad befindet sich in der Nähe Berlins im Naturschutzgebiet Schönerlinder Teiche. Neben dem Naturerlebnis informiert der Pfad über Tiere, Lebensräume und die Geschichte des Naturschutzgebietes. Das Projekt entwickelten und realisierten der Naturpark Barnim und seine Naturwacht, Berliner Stadtgüter GmbH und die Agrar GmbH Gut Hobrechtsfelde. Die Naturerlebnisstationen finanzierte das Landesumweltamt Brandenburg. Einen ähnlichen Pfad gibt es seit 2005 im Nationalpark Harz.  

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15.07.2010
Sieger des Berufswettbewerbs der GaLaBauer im Norden

Beim Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner in Niedersachsen/Bremen , der am 7. und 8. Mai 2010 auf der Landesgartenschau Bad Essen ausgetragen wurde, siegten Carl Leffers und Sebastian Ibbeken (beide Volker Kreye Garten- und Landschaftsbau, Ganderkesee). Den zweiten Platz belegte das Team Jan Wientke (Firma Meyer zu Hörste, Bad Rothenfelde) und Felix Negwer (Firma Matzker, Osnabrück). Den dritten Platz konnten Matthias Brockmeyer (Firma Brauers Gartengestaltung, Melle) und Simon Reinecke (Gartengestaltung Christian Beckers, Ostercappeln) für sich verbuchen. Das Siegerteam wird Niedersachsen-Bremen im September beim Bundesentscheid des Landschaftsgärtner-Cups in Nürnberg vertreten.  

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15.07.2010
Grundsätze zur guten fachlichen Praxis erneuert

Die Grundsätze für die Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz wurden überarbeitet.
Die Veröffentlichung erfolgte am 21. Mai im Bundesanzeiger.

Die Neufassung sieht vor, die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gemäß § 6 Absatz 4 des PflanzSchG aufzuzeichnen. Soweit Schläge vorhanden sind, hat dies schlagspezifisch zu geschehen. Damit wird § 5 des Bundesnaturschutzgesetzes umgesetzt.

Aufzuzeichnen sind: Name des Anwenders, Anwendungsfläche und -datum, verwendetes Pflanzenschutzmittel, Aufwandmenge sowie Anwendungsgebiet. Die Aufzeichnung soll zeitnah erfolgen. Dies bedeutet im Regelfall spätestens vier Wochen nach der Anwendung.
In Ausnahmefällen werden acht Wochen akzeptiert. Etwa wenn die Behandlung durch einen Lohnunternehmer durchgeführt wurde. Anwendungsfläche meint die Bezeichnung der Fläche. Bei Tankmischungen müssen alle enthaltenen Pflanzenschutzmittel dokumentiert werden.

Die Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Gerechnet ab Beginn des Jahres, das auf das Jahr des Entstehens der Aufzeichnung folgt.
Die gute fachliche Praxis ist gesetzliche Vorschrift und verbindlich zu befolgen. Die aktualisierte Fassung ergänzt die bestehenden rechtlichen Regelungen.

Die Neufassung finden Sie unter www.bmelv.de, Rubrik Service/Publikationen.  

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14.07.2010
"Wer ausbildet, stabilisiert die Volkswirtschaft"

Wie überragend wichtig das Engagement in der Berufsausbildung für jede Branche ist, hob der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Hans-Ulrich Bigler, beim Gästeempfang zur Messeeröffnung auf der Schweizer Gartenbau-Fachmesse öga hervor.

Personen mit Berufsausbildung hätten ein dreimal geringeres Risiko, arbeitslos zu werden.
Wer junge Leute fähig macht, in den Arbeitsmarkt einzusteigen, leiste daher einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag und stabilisiere die Volkswirtschaft.  

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14.07.2010
Schadbildkatalog aktualisiert

Mit ELSKA 3.0 liegt nun eine erweiterte Version einer Software vor, mit der Gärtner, Landwirte, Einzel- und Großhändler sowie Lebensmittelkontrolleure nachprüfen können, ob Obst, Gemüse und Kartoffeln den EU-Vermarktungsnormen und den deutschen Handelsklassen entsprechen.

Entwickelt wurde die Software vom Arbeitskreis Qualitätskontrolle bei Obst, Gemüse und Speisekartoffeln (eine Arbeitsgemeinschaft der Kontrollstellen des Bundes und der Länder beim Verband der Landwirtschaftskammern) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik (Potsdam-Bornim) und praxiserfahrenen Kontrolleuren.

Das visuelle Lexikon beinhaltet über 2.000 Bilder und Erläuterungen zu 36 Erzeugnissen und zeigt die jeweilige Handhabung der Vermarktungsnormen.

Erhältlich ist die Software als Bestandteil der Loseblattsammlung "Qualitätsnormen und Handelsklassen für Gartenbauerzeugnisse und Kartoffeln", Heft 61, beim Appelhans-Verlag, Braunschweig. Tel.:/Fax: 0531-25656-26/-12
 

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13.07.2010
Bahler neuer stellvertretender Vorsitzende der BVEO

Der Gesamtvorstand der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) hat bei seiner Sitzung am 22. Juni 2010 Dietmar Bahler zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Er tritt in diesem Amt die Nachfolge von Willi Fitzen an, der sukzessive aus seinen Haupt- und Nebenämtern auch innerhalb der Raiffeisenorganisation ausgeschieden ist. Bahler ist hauptamtlich Leiter der Sparte Obst der BayWa AG und Vorstand der WOG (Württembergische Obstgenossenschaft Raiffeisen eG, Ravensburg).
Im Februar hatte ihn der Fachausschuss Obst-, Gemüse und Gartenbau des Deutschen Raiffeisenverbandes bereits zu seinem neuen Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt. Der geschäftsführende Vorstand der BVEO setzt sich nach dieser Wahl zusammen aus Dr. Rolf Meyer als Vorsitzenden, Dietmar Bahler als stellvertretenden Vorsitzenden und Karl Schmitz als Geschäftsführer.  

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13.07.2010
Gärtner auf Schloss Ippenburg freigesprochen

Am 25. Juni fand auf der Landesgartenschau in Bad Essen die Freisprechung von 50 neuen Gärtnern statt.
Acht der insgesamt 50 Absolventen lernten im Produktionsgartenbau, 42 im Garten- und Landschaftsbau. Eine Ausbildung im Gartenbau lohne sich mehr denn je. Den Absolventen stehe ein günstiger Arbeitsmarkt offen. Der Gärtnerberuf biete vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten vom Meister bis zum Studium. Einige Ausbildungsplätze im Gartenbau seien noch frei. Interessenten haben auch kurzfristig noch eine Chance. Dies erklärten Claudia Middendorf und Simone Heckmann, Ausbildungsberaterinnen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.  

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12.07.2010
Fragebogen für Minijobber

Wer als Arbeitgeber Minijobber einstellt, hat im Idealfall bereits bisher jeden neuen Mitarbeiter einen ausführlichen Fragebogen ausfüllen lassen.
Dabei geht es besonders um die schriftliche Bestätigung des Minijobbers, dass er dem Arbeitgeber die Aufnahme weiterer Jobs anzeigen wird. Genau aus diesem Grund werden solche Fragebögen bald zur Pflicht.
Ab 1. Januar 2011 hat jeder Betrieb eine Erklärung des kurzfristig geringfügigen Beschäftigten über weitere Beschäftigungen zu den aufzubewahrenden Personalunterlagen zu nehmen.
Gleichzeitig wird ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben, dass eine Bestätigung des Arbeitnehmers in den Unterlagen enthalten sein muss, wonach er dem Arbeitgeber die Aufnahme weiterer Beschäftigungen anzuzeigen hat.
Vorgesehen ist diese Änderung der Beitragsverfahrensverordnung mit dem "Dritten Gesetz zur Änderung des SGB IV und anderer Gesetze". Im Ergebnis bedeutet dies für die meisten Unternehmen jedoch nur eine Klarstellung, da aufgrund der Aussagen in den Geringfügigkeitsrichtlinien bereits mehrheitlich die Entgeltunterlagen durch eine Erklärung ergänzt wurden.
Neu ist allerdings die Bestätigung des Arbeitnehmers, von seiner Anzeigepflicht in Kenntnis gesetzt worden zu sein.
 

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12.07.2010
Neuer Studiengang Umweltinformatik

Den neuen Studiengang Umweltinformatik bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin erstmals zum Wintersemester 2010/2011 an. Studienstart ist der 1. Oktober 2010. Die HTW hat ihren bisherigen Studiengang Betriebliche Umweltinformatik neu konzipiert. Das Studium schließt nach sechs Semestern mit dem Bachelor of Science ab. Ein berufsbegleitender Studiengang in Teilzeit soll im Wintersemester 2011/2012 folgen. Dieser führt nach neun Semestern zum Abschluss. Interessenten können sich noch bis 15. Juli um einen Studienplatz bewerben.

Mehr unter www.ui-berlin.de  

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12.07.2010
Berufswettbewerb der GaLaBau-Azubis

Gute Pflanzenkenntnisse und perfekte Baustellenorganisation sicherten erneut den Sieg für Dave Kosse und Ralf Schwieters (Markert GaLaBau GmbH Berlin) am 26. Juni beim 12. Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner auf dem Gelände der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik LAGF (Großbeeren). Den zweiten Platz errangen Tim Schamborra und Christian Rusch (Eckard Kanold Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau GmbH Co. KG Berlin). Dritter wurden Ole Apitz und Jörg Henschelchen (Ausbildungsbetrieb GPL Ingo Kunde GaLaBau Potsdam OT Paaren). Aufgrund der Altersbeschränkung beim Bundeswettbewerb, der Qualifikation für die Berufsweltmeisterschaft WorldSkills, wird Dave Kosse mit Ole Apitz vom drittplatzierten Team beim bundesweiten Berufswettbewerb im September 2010 auf der GaLaBau-Messe in Nürnberg antreten.  

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11.07.2010
Erste deutsche Betriebe vermarkten mit FLP-Zertifikat

Aktuell erhielten zwei ostwestfälische Blumenanbaubetriebe das FLP-Zertifikat (Flower Label Programm) für umweltverträglichen und sozialverantwortlichen Blumenanbau: Blumenhof Schwagmeier aus Herford und der Betrieb Schöwerling aus Halle. Beide gehören zu den ersten fünf Zierpflanzenbetrieben bundesweit, die sich an dem Projekt "Blumen.natürlich" - gefördert durch die Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU) - beteiligen und nun ihre zertifizierten Waren auch in Bielefeld anbieten.

Dort ist seit zehn Jahren die Fairschenk-Kampagne im Einsatz, um das Angebot im Handel von FLP-Blumen aus umwelt- und sozialverträglicher Produktion zu erhöhen, - aber auch die Nachfrage danach zu fördern. Bislang beschränkte sich die FLP-Zertifizierung ausschließlich auf Import-Schnittblumen.

Das auf der IPM in Essen vorgestellte Prüfverfahren des FLP sieht nun auch die Module "FLP regional" für im Umkreis von maximal 200 Kilometer vermarktende Betriebe und "FLP bio" für zertifizierte Bio-Betriebe, die auch die FLP-Kriterien einhalten, vor (siehe TASPO 4/10).
 

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11.07.2010
Krompromissvorschlag zur Solarförderung erzielt

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich am 5. Juli auf einen Kompromiss zur Absenkung der Solarförderung geeinigt. Danach sollen die Vergütungssätze in zwei Stufen gesenkt werden. Rückwirkend zum 1. Juli werden die Vergütungssätze für Strom von Hausdachanlagen um 13 statt wie geplant 16 Prozent, für Freiflächenanlagen um zwölf und für Anlagen auf Konversionsflächen um acht Prozent gesenkt. In einer zweiten Stufe werden die Vergütungssätze für Anlagen, die nach dem 30. September 2010 in Betrieb genommen werden, zusätzlich um drei Prozent gekürzt. Die Bestätigung des Vorschlags durch Bundesrat und Bundestag wird noch in dieser Woche erwartet.  

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10.07.2010
Freisprechung der Landschaftsgärtner in Bonn

45 Landschaftsgärtner und Gärtnerinnen aus Bonn und Umgebung wurden im Rahmen einer Freisprechungsfeier in der Bonner Rheinaue als Fachkräfte in den Berufsstand der Landschaftsgärtner aufgenommen. Besondere Anerkennungen als jahrgangsbeste Absolventen im Bezirk der Berufsschule Bonn-Duisdorf erhielten: Jonas Bergner (Ausbildungsbetrieb Crämer und Wollweber Garten- und Landschaftsbau GmbH, Königswinter), Felix Puschra (Andreas Hau GmbH Co. KG, Bornheim-Walberberg) und Patrick Büttgens (Jütten GmbH, Neunkirchen-Seelscheid-Eischeid).  

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10.07.2010
Neuer kaufmännischer Leiter des Floragard Vertriebs

Thomas Büter ist ab 1. Juli 2010 neuer Kaufmännischer Leiter der Floragard Vertriebs GmbH für Gartenbau International. Er soll in seiner Stellung als Generalhandlungsbevollmächtigter die Ausrichtung des Unternehmens entscheidend beeinflussen. Mit seiner fachlichen und internationalen Ausbildung ist er bestens geeignet, die Bereiche Controlling, Finanzen, Buchhaltung, IT und Personal zu führen, informiert Floragard, Anbieter von Profi-Substraten und Premium-Erden. Büter besitze eine große Erfahrung im grünen Markt und bei Floragard. Vor mehr als zwölf Jahren trat er in den Floragard-Vertrieb ein und entwickelte diesen maßgeblich mit. Seit 2004 installierte Büter das moderne Vertriebscontrolling für den Kernmarkt Deutschland. Moderne Tools sorgen seitdem für Sicherheit in den Abläufen. 2007 übertrug er diesen Erfolg unternehmensweit und brachte Floragard nach eigenen Angaben im Reengeneering-Prozess maßgeblich voran.  

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09.07.2010
Homann vertritt Floragard Gesellschaft

Nach Floragard-Geschäftsführer Karl-Heinz Dautz vertritt Stefan Homann ab 1. Juli 2010 die Gesellschaft und ihre Ziele nach innen und außen. Ebenso wie Thomas Büter (siehe nachfolgende Meldung) vertritt Homann die Geschäftsführung alleine und gemeinsam. In seinen Aufgabenbereich Unternehmensentwicklung fällt zudem die Markenführung und strategische Projektleitung. Ergänzt wird das Verantwortungsgebiet durch die Vertriebsentwicklung in Deutschland, Österreich, den CEE-Staaten und Asien. Ebenfalls wird er die Forschung Entwicklung von Floragard maßgeblich führen.  

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09.07.2010
Silvano Frigo bei Florcoop Lago Maggiore zurückgezogen

Silvano Frigo, vielen bekannt als Koordinator, Organisator und Ansprechpartner für die Aussteller der italienischen Messehalle auf der IPM, hat sich am 30. Juni 2010 aus seinen Funktionen bei der Florcoop Lago Maggiore Pflanzengenossenschaft im italienischen Nebbiuno zurückgezogen. Nach 48 Jahren Berufstätigkeit möchte er etwas kürzer treten. Weiter betreuen wird er die italienischen Messeaktivitäten auf der IPM. Auch seine Präsidentschaft von Consorzio Fiori Tipici Lago Maggiore wird Frigo beibehalten und die diesem Gütesiegel angeschlossenen Betriebe weiter vertreten.  

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08.07.2010
Wulff eröffnet Emsflower Probegarten

Niedersachsens bisheriger Ministerpräsident Christian Wulff eröffnete den Emsflower Probegarten am 25. Juni 2010 in Emsbüren offiziell mit der Pflanzung eines Ginkgo biloba.
Firmeninhaber Bennie Kuipers hatte die Idee zum Probepark. In ihm haben Züchter die Gelegenheit, ihre Neuheiten zu pflanzen. Jedes Jahr besuchen rund 300.000 Touristen Emsflower.
Wichtig ist dem Unternehmen, Resonanz der Verbraucher auf die Sorten zu erhalten.
Im Probegarten sind derzeit auf 1,7 Hektar 760 verschiedene Sorten aufpflanzt. Eine Attraktion im Probegarten ist zudem die Darstellung "Mini-Emsflower" im Verhältnis 1 zu 10.
 

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08.07.2010
Zusatzversicherung für den Pflegefall

Die Krankenkasse für den Gartenbau hat mit den Ergo Direkt Versicherungen einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Er gehört wie die Neckermann Versicherungen zur Ergo Versicherungsgruppe und ergänzt das gesetzliche Leistungsangebot der Krankenkasse für den Gartenbau durch private Zusatzversicherungen.
Diese werden den Versicherten der Krankenkasse für den Gartenbau mit einem Beitragsrabatt angeboten. Der private Pflegezusatztarif ergänzt zu Sonderkonditionen das Leistungsangebot der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Der Tarif "Pflege-Premium" der Ergo Direkt Versicherungen umfasst den Angaben zufolge nach ärztlicher Feststellung der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe I bis III) folgende Leistungen:

Ein Pflege-Tagegeld:
je nach festgestellter Pflegestufe in der Pflegestufe III 100 Prozent des vereinbarten Pflegetagegeldes, in der Pflegestufe II 70 Prozent und in der Pflegestufe I 40 Prozent.

Tarifliche Leistungen erfolgen ohne Kostennachweis und sind einkommensteuerfrei.

Das Mindest-Tagegeld beträgt je nach Wunsch fünf Euro und das Höchst-Tagegeld 150 Euro. Zur bedarfsgerechten Ermittlung des Pflegetagegeldes gebe es eine unterstützende Beratung.

Weitere Infos unter Tel.: 0800- 2551010 (gebührenfrei) oder unter www.kkgartenbau.ergodirekt.de.
 

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08.07.2010
Sieben Prozent Mehrwertsteuer erneut kritisiert

Der Bundesrechnungshof kommt am 28. Juni 2010 in einem Sonderbericht zu dem Schluss, dass der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für gartenbauliche Erzeugnisse und Heimtierfutter nicht mehr zeitgemäß ist. Er sieht keine tragfähige Begründung, die Steuerermäßigung beizubehalten.

Die Begünstigung gartenbaulicher Erzeugnisse widerspreche dem Sinn und Zweck des ermäßigten Steuersatzes. Blumen und Ziergehölze seien lediglich "normale" Verbrauchsgüter und keine Grundversorgungsgüter.

Ihre steuerliche Bevorzugung gegenüber anderen unentbehrlichen Produkten des täglichen Bedarfs (wie zum Beispiel Mineralwasser, Kleidung oder Medikamente) sei nicht zu rechtfertigen, heißt es in seinen Vorschlägen an die Bundesregierung für eine künftige Ausgestaltung der Steuerermäßigung.

Der Bundesrechnungshof fordert eine grundlegende Reform des deutschen Mehrwertsteuersatzes und empfiehlt der Bundesregierung und dem Bundestag in dem Sonderbericht, vor allem den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent zu prüfen.
 

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07.07.2010
Neue Armatur von Hortilux

Mit der HSX-Armatur bietet Hortilux Schréder B.V. (NL-Monster) eine neue Assimilationsbeleuchtung.
Die Armaturen sind mit Gütezeichen, zum Beispiel dem GOST-R Zertifikat, ausgestattet und somit auch für den Export interessant. Die Geräte zeichnen sich nach Angaben des Herstellers durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und Langlebigkeit aus.

Die HSX ist eine herkömmliche Armatur mit einem schlanken, soliden Aluminiumgehäuse und eignet sich für 600 Watt/400 Volt-Anlagen. Durch die schlanke Ausführung wird der Lichteinfall in das Gewächshaus wenig beeinträchtigt. Der HSX wird standardmäßig mit einer Filter-Spule und einem Deep Reflektor geliefert.

Nach Anbieter-Angaben verfügt die Armatur über einen durchdachten Wärmehaushalt und erreicht damit eine lange Lebensdauer sowie niedrige Jahreskosten. Der Reflektor ist mit Flügelmuttern befestigt und im Handumdrehen abnehmbar, wenn Reinigungsarbeiten oder ein Austausch erforderlich werden. Die HSX-Armatur verfügt weiterhin über alle Basiseigenschaften des Hortilux-Produktprogramms.

Mehr unter www.hortilux.com
 

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07.07.2010
Nepeta im Park inszeniert

Katzenminze (Nepeta), die Staude des Jahres 2010, erhält eine eigene Präsentationsfläche im Park der Gärten in Bad Zwischenahn.
Am 21. Juni wurde sie offiziell eingeweiht. Die Initiative dazu ging vom Förderverein der Gartenkultur aus.
Die Gartenplanerin Elke Schwender (Wardenburg) gestaltete eine kleine Pflanzung mit Nepeta. Das neue Katzenminzen-Sortiment im Park umfasst fünf Arten und etwa ein Dutzend Sorten kombiniert mit ausgewählten Gräsern und Rosen, so Gestalterin Elke Schwender. Nepeta sei einzeln betrachtet relativ unauffällig. Flächig verwendet zeige sie aber ihre wahre Schönheit und Stärke. Etwa 250 verschiedene Nepeta-Arten gibt es.  

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07.07.2010
Neue Rosen im Wettbewerb

Auf dem internationalen Neuheiten-Wettbewerb für Rosen in Baden-Baden 2010 begeisterten 'Bajazzo' und 'Winter Sun' des Züchters Kordes die internationale Jury.
Obwohl die deutschen Rosenzüchter die begehrte Trophäe der "Goldenen Rose" in diesem Jahr nach Frankreich ziehen lassen mussten, sah man am Abend der Preisverleihung doch einen zufriedenen Züchter Wilhelm Kordes mit zwei der angesehensten Ehrenpreise der renommierten Veranstaltung. Seine Kletterrose 'Bajazzo' wurde mit dem "Ehrenpreis des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz" ausgezeichnet. Den "Ehrenpreis des Casinos Baden-Baden" erhielt die Kordes-Rose 'Winter Sun'.
 

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06.07.2010
IGA Berlin 2017

Am 24. Juni wurde die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 GmbH gegründet (IGA).
Gesellschafter sind die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) und die landeseigene Grün Berlin GmbH. Zum Geschäftsführer der IGA Berlin 2017 GmbH wurde Christoph Schmidt bestellt. Er ist auch Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH. Ausgerichtet wird die 170-tägige Gartenausstellung auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Die neue Gesellschaft ist verantwortlich für die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung der Schau. Berlin trägt zwei Drittel und die DBG ein Drittel der IGA Berlin 2017. Die auf rund 100 Hektar geplante Ausstellung soll neue Antworten auf die Zukunftsfragen der Freiraumentwicklung geben. Sie findet alle zehn Jahre in Deutschland statt.

Mehr unter www.igaberlin.de
 

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06.07.2010
Oldenburger Vielfalt

Vom 9. bis 20. August haben Gartencenter, Landschaftsarchitekten, Friedhofsgärtner, Gartenbaumschulen und GaLaBau-Betriebe aus dem In- und Ausland wieder die Gelegenheit, sich direkt in den Baumschulen das Sortiment in einem der bedeutendsten Anbaugebiete Europas anzusehen. Sie sind herzlich zu den Tagen der offenen Tür im Rahmen der "Oldenburger Vielfalt" eingeladen.

Rund 100 Baumschulen nehmen an der "6. Oldenburger Vielfalt" teil und zeigen im Freiland und im Container eine einzigartige Palette von Alleebäumen über Bodendecker, Formgehölze, Gräser, Heide, Laub- und Obstgehölze, Koniferen, Rhododendron , Rosen und Schlingpflanzen bis hin zu Stauden.
Zum dritten Mal sind in diesem Jahr auch wieder Betriebe dabei, die durch ihre Produkt- und Serviceleistungen in den Bereichen Technik und EDV eng mit der Branche verbunden sind.
Ausführliche Vorberichte werden Sie dazu in der TASPO 31/10 lesen.

Mehr unter wwww.oldenburger-vielfalt.de
 

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06.07.2010
Neuer Finanzleiter bei Floragard

Carsten Riedel ist neuer Leiter des Finanz- und Rechnungswesens bei der Floragard Vertriebs GmbH (Oldenburg). Er übernimmt ab sofort die fachliche und disziplinarische Führung und Entwicklung der eingespielten Abteilung, teilt Geschäftsführer Karl-Heinz Dautz mit.
Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen als selbstständiger Interimsmanager verschiedener Großprojekte sowie Führungskraft in unterschiedlichen Unternehmen sei Riedel die ideale Besetzung. Er werde durch die Identifizierung und Analyse möglicher Schwachstellen Verbesserungspotenziale erkennen und mit der Implementierung von Lösungen das Finanz- und Rechnungswesen des Unternehmens weiter optimieren.
 

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05.07.2010
Europäische Landschaftsgärtner nehmen Portugal auf

Die European Landscape Contractors Association (ELCA) hat bei ihrer jüngsten Sitzung des Präsidiums in Mailand (Italien), Portugal mit dem nationalen Verband Associação Portugesa de Espaços Verdes (APEV) offiziell in die Riege der ELCA-Mitgliedsländer aufgenommen.

Die Europäische Gemeinschaft der Landschaftsgärtner umfasst nun 22 Mitgliedsstaaten. Damit ist sie nach eigenen Angaben einer der mitgliederstärksten Verbände Europas. Heute vertreten die 22 nationalen ELCA-Mitgliedsorganisationen die Interessen von insgesamt rund 80.000 Betrieben.

Das ELCA-Präsidium wählte im Rahmen seiner Sitzung einstimmig den Franzosen Emmanuel Mony zum Präsidenten der Europäischen Gemeinschaft der Landschaftsgärtner und löst Antoine Berger, Schweizer Garten- und Landschaftsbau-Unternehmer, nach neunjähriger Amtszeit ab.

Mony ist seit 2007 Präsident des französischen GaLaBau-Verbandes Union Nationale des Entrepreneurs du Paysage (UNEP) und Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe Tarvel. Mony stehen jetzt als neu gewähltem ELCA-Vizepräsidenten Neil Huck (Großbritannien) und Tamás Vincze (Ungarn) zur Seite. Aus dem ELCA-Präsidium sind mit Berger auch der Vizepräsident und Schatzmeister Jouko Hannonen (Finnland) sowie der Vizepräsident Jean Millet (Frankreich) ausgeschieden. Auch Nico Wissing (Niederlande) als Vorsitzender scheidet aus.
Für dieses Amt kandidiert nun Berger.

Mehr unter www.elca.info
 

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05.07.2010
BGI-Präsidiums neu gewählt

Die Delegierten des Verbandes der Deutschen Blumen-Groß- und Importhändler (BGI) haben am 12. Juni 2010 in Köln das Präsidium für die kommenden zwei Jahre neu gewählt: Jan Roelofs (Präsident, Walkersbach), Agneta Becker (Vizepräsidentin, Kelsterbach), Peter Weber (Schatzmeister, Schwalbach-Hülzweiler).
Weitere Präsidiumsmitglieder sind Jürgen Klümpen (Straelen-Herongen) sowie Michael Oberschelp (Bielefeld).
Roelofs betonte in seiner Dankesrede an die Delegierten die Bedeutung des BGI als das zentrale Netzwerk für den Handel mit Blumen und Pflanzen in Deutschland. In den nächsten Monaten wird sich der BGI auf dieser Grundlage mit neuen Perspektiven für den Großhandel und den Verband umfassend in seiner neuen Zukunfts-Werkstatt beschäftigen.
 

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05.07.2010
Spitzenwechsel in Selbstverwaltung der Gartenbausozialversicherung

Anlässlich der Sitzungen der Vertreterversammlungen der Sozialversicherungsträger für den Gartenbau kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Selbstverwaltung, teilt die Sozialversicherung Gartenbau (Kassel) mit.

Christian Oberschelp trat auf eigenen Wunsch von seinem Amt als Vorsitzender zurück. Berufliche Gründe waren für die Entscheidung, das Amt als alternierender Vorsitzender der Gartenbau-Berufsgenossenschaft und Vorsitzender der Vertreterversammlungen der Alters-, Kranken- und Pflegekasse für den Gartenbau in andere Hände zu geben, entscheidend, heißt es in einer Pressemitteilung.

Als Nachfolger für den Vorsitz beziehungsweise alternierenden Vorsitz wurden Karl Wolf (Wiesbaden) und als dessen Stellvertreter Dietmar Pfeifer (Erfurt) gewählt.
 

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04.07.2010
Buga Schwerin: einmaliges Plus

Zum 31. Dezember 2010 verzeichnete die Bundesgartenschau Schwerin GmbH einen Überschuss von mehr als drei Millionen Euro. "Mit Überschüssen in dieser Größenordnung hatte wohl kaum einer ernsthaft gerechnet, Schwerin habe Bundesgartenschau-Geschichte geschrieben", sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, zur Vorstellung des Buga-Abschlussberichtes im Schweriner Rathaus.
Insgesamt wären im Zusammenhang mit der Buga Investitionen von rund 350 Millionen Euro ausgelöst worden. Die Umsetzung der Summe in diesem kurzen Zeitraum sei einmalig in der Geschichte der Landeshauptstadt. Das mit der Landesregierung abgestimmte Nachnutzungskonzept bilde eine solide Basis für langfristige Effekte. Die Buga 2009 war innerhalb von zehn Jahren nach der Laga Wismar und der IGA Rostock die dritte Gartenschau in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der zweiten Laga in dem nördlichen Bundesland liebäugelt Güstrow.

Backhaus nehme das Interesse dieser und weiterer Kommunen wohlwollend zur Kenntnis, heißt es, es gebe aber noch keine Entscheidung der Landesregierung über die zukünftige Durchführung von Landesgartenschauen. Man dürfe die finanziellen Anforderungen nicht außer Acht lassen. So stammten bei der Buga 2009 mehr als 70 Prozent der Fördermittel aus EU-Töpfen. Mit Ablauf der Förderperiode 2013 würde diese Förderung aber massiv zurückgehen.
 

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04.07.2010
Solarstromvergütung: Kürzung verzögert sich

Das von der schwarz-gelben Koalition in Berlin angestrebte Inkrafttreten der Solarstromkürzungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum 1. Juli wird immer unwahrscheinlicher. Der vom Bundesrat angerufene Vermittlungsausschuss vertagte vergangene Woche die Gespräche zu dem Thema auf den 5. Juli. Damit hat die Koalition dem Drängen der Länder nun bereits ein Stück weit nachgegeben und den Einspruch des Bundesrates nicht einfach überstimmt.
Dies wäre vor der Sommerpause noch möglich gewesen, da die EEG-Änderungen im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig sind. Der Bundestag hatte Kürzungen der EEG-Einspeisesätze für neu installierte Photovoltaik-anlagen von elf bis 16 Prozent befürwortet. Die Länderkammer will, dass die Einspeisesätze allenfalls um zehn Prozent sinken.
 

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04.07.2010
Rosenzüchtung von Sven Stange getauft

Eine Neuzüchtung des Rosenzüchters Sven Stange aus Appen (Schleswig-Holstein) wurde am 16. Juni 2010 auf Schloss Ippenburg (Bad Essen) offiziell auf den Namen "Dr. Fritz Brickwedde" getauft.
Es handelt sich um eine Kreuzung aus der Moschata-Hybride 'Ballerina' und der berühmten Strauchrose 'Schneewittchen'. Die robuste, zartrosa farbene Rose "mit Wildrosencharakter" eigne sich für naturnahe Pflanzungen und sei unempfindlich gegen Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost.

Mehr unter: www.rosen-stange.de
 

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03.07.2010
Zwetschgen und Pflaumen schlägt die "blaue Stunde"

Wenn die 26 deutschen Erzeugerorganisationen für Zwetschgen und Pflaumen zur "blauen Stunde" laden, so haben sie dabei weniger das romantische Rendezvous im blass-fahlen Zwielicht des Mondes vor Augen. Vielmehr wollen sie mit ihrer Gemeinschafts-Werbekampagne besonders den jungen Menschen Appetit auf die blauen Früchtchen machen. Die Zielgruppe der 25- bis 50-Jährigen tendiert zur unkomplizierten und schnellen Küche. Neue Rezepte greifen deshalb diesen Trend auf. Fehlt nur noch der passende Film: "Twilight - der Biss zur blauen Stunde" …

Mehr unter
 

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03.07.2010
Koalition will bei Agrardiesel nicht kürzen

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) einigten sich vergangene Woche darauf, den ermäßigten Agrardieselsteuersatz unbefristet und unbegrenzt fortzuführen. Allerdings seien dafür an anderer Stelle im Agraretat Kürzungen nötig.
Die schwarz-gelbe Koalition hatte die Belastung auf Agrardiesel im vergangenen Jahr nach Protesten im Sinne von Gärtnern und Landwirten verringert, also die Ermäßigung auf Agrardiesel beibehalten. Beschränkungen - eine Mindestbelastung von 350 Euro pro Betrieb und eine Obergrenze von 10.000 Litern - wurden 2009 abgeschafft. Die Ermäßigung auf Agrardiesel war zunächst auf zwei Jahre befristet, nun gilt sie unbefristet weiter ohne Selbstbehalt und Deckelung.  

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03.07.2010
Garten der 200 Unkräuter

Zu seinem zwanzigjährigen Jubiläum ist der Unkrautgarten in Wädenswil neu eingerichtet worden.
Druckfrisch ist auch die neue Unkrautgarten-Broschüre. Der Garten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) beherbergt zweihundert Arten - neben wichtigen Landwirtschafts-Unkräutern auch Heilpflanzen, ökologisch wertvolle Kräuter und gebietsfremde Arten.
Die lebendige Sammlung dient Studierenden und Auszubildenden als Übungsfeld. Der Garten ist frei zugänglich und ganzjährig offen.
Sie die können Broschüre herunterladen unter: www.agroscope.admin.ch (Rubrik: Publikationen - Publikationssuche - Unkrautgarten eingeben).  

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02.07.2010
Citrusbockkäfer: BdB-Empfehlungen

Den aktuellen Sachstand zum Citrusbockkäfer beschreibt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) in seinem aktuellen Newsletter. Der BdB geht davon aus, dass nach aktueller Rechtslage bei Auftreten des Citrusbockkäfers in Baumschulen oder in deren Nähe ein zweijähriges weiträumiges Verbringungsverbot für alle Gehölze ausgesprochen wird. Deshalb sei schon jetzt Vorsorge ratsam. Der BdB empfiehlt daher eine vorsorgliche lückenlose Dokumentation des Warenflusses, zudem nicht mehr verkaufsfertige Ware selber vorsorglich zu kontrollieren und dieses auch schriftlich und mit digitalem Bild festzuhalten. Mehr dazu in einer der nächsten TASPO Ausgaben.  

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02.07.2010
Geranium auch in England im Blickpunkt

Unter der mit etwa 300 Arten sehr großen Gattung Geranium, finden sich viele marktwichtige Stauden.
Die englische Fachzeitschrift Horticulture Week betonte im Rahmen ihrer "Landscape Plant Focus"-Rubrik die Geranium. Vor allem die bodendeckenden Eigenschaften von Geranium endressii, Geranium sanguineum und Geranium macrorhizum.
Manche Sorten davon - wie Geranium macrorrhizum - wurden von der Königlichen Gartenbaugesellschaft mit dem begehrten Award of Garden Merit ausgezeichnet. Viele Geranium -Arten und Sorten gelten als unproblematisch, sowohl in der Anzucht als auch in der Verwendung.
Richard Cain von Penian Perennials, einer der befragten Staudengärtner, sprach sich für eher ältere Geranium -Sorten aus. Mehrere der neuen Hybriden hätten sich als nicht ausreichend winterhart erwiesen. Als besonders zuverlässig nannte er die Sorte 'Ann Folkard'. Ein Geranium mit bis zu eineinhalb Meter Wuchshöhe.
 

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02.07.2010
"Hofladenurteil" um ein Jahr verschoben

Nach einem neuen Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF), veröffentlicht auf dessen Homepage am 24. Juni 2010, wird das "Hofladenurteil" um ein Jahr verschoben und kommt erst zum 1. Juli 2011 zur Anwendung. Die Problematik um die Neuregelung zur Abgrenzung der Landwirtschaft vom Gewerbe bei der Weiterveräußerung von Zukaufswaren ist damit nicht aufgehoben, aber die Betriebe gewinnen etwas Luft, um sich darauf vorzubereiten, so Andreas Völlinger, Steuerberater in einer ersten Stellungnahme. Mehr dazu in der aktuellen TASPO.  

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01.07.2010
Neudorff und NABU arbeiten zusammen

Seit dem 1. April kooperieren Neudorff und der NABU (Naturschutzbund Deutschland) miteinander. Gemeinsames Ziel ist es, die Verwendung von torffreien Erden noch mehr in das Bewusstsein der Hobbygärtner zu bringen.

Dazu empfehle der NABU die torffreien NeudoHum-Erden. Das NABU-Logo soll sich auf allen Erden-Verpackungen von Neudorff sowie auf allen Werbeträgern zum Thema Erde wiederfinden.

Nach Auskunft von Neudorff verzeichnen die torffreien Erden seit geraumer Zeit im Garten-Fachhandel erfreuliche Wachstumsraten.
 

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01.07.2010
Urnenumbettung: Mehrheit will entscheiden können

Umbettungen von Urnen sollten auf Wunsch der Hinterbliebenen immer erlaubt werden. Das möchten 63 Prozent der Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentativen Emnid-Studie.

Nur fünf Prozent seien grundsätzlich gegen eine Umbettung, etwa ein Drittel sehe den Wunsch des Verstorbenen als Voraussetzung. Das ergab die Studie "Liberalisierung der Umbettungspraxis".

Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas (Königswinter) gab den Auftrag zu der Studie.
Bisher erlauben die Bestattungsgesetze Umbettungen auf Wunsch der Angehörigen nur in wenigen Ausnahmefällen.

Wegen der zunehmenden Mobilität steigt die Zahl der Hinterbliebenen, die das Andenken an ihre Verstorbenen nicht vor Ort pflegen können.
 

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01.07.2010
TASPO Awards: Einreichung noch bis 2. Juli möglich

Nun hatten wir extra den Einreichungstermin für die TASPO Awards-Bewerbungen um etliche Wochen nach hinten verlagert, um so der Arbeitsbelastung in den Betrieben zu diesem Zeitpunkt zu entgehen. Was passiert?

Der Winter reichte bis weit in das Frühjahr hinein und verzögerte den Saisonstart. Im Moment sind viele Betriebe immer noch voll gefordert und finden kaum Zeit, Luft zu holen, geschweige denn, eine Bewerbung zusammen zu stellen.

Wir verlängern die Einreichungs-Frist bis zum Freitag, dem 2. Juli 2010, um diesen Unternehmen die Teilnahme zu erleichtern.

So können Sie nicht nur Ihre Kunden versorgen, sondern auch noch Ihre Bewerbung in Ruhe vorbereiten. Auch das Online-Portal steht Ihnen bis dahin natürlich zur Verfügung.

Alle Informationen bekommen Sie wie gewohnt unter www.taspoawards.de oder telefonisch unter 040-69206103.

Oder wie wäre es mit der "Blitzbewerbung": Sie bestätigen einfach im Internet Ihre Teilnahme. Für die weitere Abwicklung sprechen wir Sie dann an und verabreden mit Ihnen das weitere Prozedere.

Und nun viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!
 

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01.07.2010
Was zum Wald zählt...

Am 17. Juni hat der Bundestag der Novelle des Bundeswaldgesetzes zugestimmt. Die Zustimmung des Bundesrates wird am 9. Juli erwartet.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßte den Beschluss des Bundestages. Der DBV hält es für richtig, dass die Kurzumtriebs-Plantagen, die auf landwirtschaftlichen Flächen angelegt sind, nicht zum Wald zählen sollen.

Sofern Kurzumtriebsplantagen auf Forstflächen angelegt würden, dürfe dies nicht zu einer Umwandlung von Forst- in Landwirtschaftsflächen führen.

Außerdem begrüßt der DBV, dass in der Flur gelegene kleinere Flächen, nicht zum Wald gehören sollen. Gemeint sind kleine Flächen die mit einzelnen Baumgruppen oder mit Hecken bestockt sind oder als Baumschulen Verwendung finden.

Würden diese Flächen zum Wald gerechnet, hätte dies für die Landwirte negative Konsequenzen in der landwirtschaftlichen Förderung. Ebenso bei existenzsichernden Erweiterungsinvestitionen infolge baurechtlicher Abstandsauflagen.
 

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30.06.2010
Millionenschaden

Schwere Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen und massivem Hagelschlag richteten in der Südpfalz und in Rheinhessen schwere Schäden an Gemüse und Obst an. Daneben waren auch Weinreben stark betroffen.
Laut Vereinigter Hagelversicherung, haben die Unwetter vom 9. bis 11. Juni 2010 im Bereich Obst und Gemüse Schäden von über zwei Millionen Euro verurschaft.

Das von Hagelschlag betroffene Gebiet reicht von Landau in der Südpfalz bis zur französischen Grenze. Es hat ein Ausmaß von ungefähr 30 Kilometern Länge und zehn Kilometern Breite.

Insbesondere erntereife Gemüse- und Erdbeerbestände wurden zum Teil schwer getroffen. So mussten viele Gemüsebetriebe die zur Ernte anstehenden Kohlrabi, Radieschen oder Salate unterfräsen.

Ein etwa 25-minütiger Hagelschlag mit über 60 Millimetern Niederschlag in knapp drei Stunden führte in Spargelanlagen zur Abschwemmung der Dämme bis hin zur Überflutung ganzer Spargelflächen.
 

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30.06.2010
Kostenlose Publikation zu Folgen der Finanzkrise

Eine Publikation zum Thema "Auswirkungen der Finanzkrise und volatiler Märkte auf die Agrarwirtschaft" gibt die Landwirtschaftliche Rentenbank in ihrer Schriftenreihe heraus.

Darin werden die Ergebnisse von fünf Forschungsarbeiten zusammengefasst.
Es werden Auswirkungen diskutiert und Lösungen vorgeschlagen.

Interessenten können den Band 26 der Reihe kostenlos bestellen unter Tel.: 069-2107-363 oder als pdf-Datei herunterladen.
Die Stiftung der Rentenbank fördert wissenschaftliche Arbeiten mit Nutzen für die Landwirtschaft.

Seit 1989 veröffentlicht die Rentenbank agrarwissenschaftliche Arbeiten zu aktuellen Fragestellungen.

Mehr unter www.rentenbank.de
 

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30.06.2010
Spargelsaison wird verlängert

Spargel satt gibt es noch bis Ende Juni, sagte der Geschäftsführer der Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden (OGA) in Bruchsal, Hans Lehar, der Nachrichtenagentur dpa.

Traditionell endet die Spargel-Saison am 24. Juni, dem Johannistag. Wegen des langen Winters haben viele Spargelbauer später mit dem Stechen begonnen. Die Kälte im Mai habe das Wachstum zusätzlich verlangsamt.
 

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29.06.2010
E-PLA B.V. übernommen

Die Desch Summit Gruppe hat die E-PLA B.V. in Ter Aar (NL) übernommen.
In Europa handelt Desch Summit unter dem Namen Desch Plantpak. Die Firma stellt Kunststoffverpackungen für die Gartenbauindustrie im Thermoformverfahren her. Dies teilt das Unternehmen in einer Presseinformation mit.

Die Übernahme von E-PLA B.V. sei ein weiterer Schritt, um die Marktposition langfristig und nachhaltig zu stärken. Mit dem Zusatz einer Linie hochwertiger Spritzgussprodukte werde ein weiteres Wachstum gesichert.

E-PLA B.V. ist seit über 25 Jahren spezialisiert in der Produktion von Ziertöpfen, Blumenampeln, Pflanzenschalen mit Zubehör und verschiedenen Ringen und Clips. Die Übernahme sichere einen größeren internationalen Bereich. Die Position beider Unternehmen im Markt wird nach Angaben der Direktion optimalisiert. Sie können den Wünschen der Kunden noch besser entgegenkommen. Etwa durch eine Vergrößerung der Produktpalette. Das Ziel von Desch Plantpak sei: gemeinsames Wachstum mit den Züchtern.

Mehr unter www.desch-plantpak.nl und www.e-pla.nl
 

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29.06.2010
Jung Pumpen jetzt Schulungsträger

Der westfälischen Abwasserspezialist Jung Pumpen (33803 Steinhagen) darf in Nordrhein-Westfalen als Schulungsträger für die Sachkundezertifizierung arbeiten.
Die Genehmigung erteilte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).

Eine Liste mit neun Schulungsträgern hat das LANUV veröffentlicht. Aufgeführt sind berechtigte Anbieter von Fortbildungsseminare zum Thema "Sachkunde für die Durchführung von Dichtheitsprüfungen von privaten Abwasserleitungen gem. § 61a LWG".

Zu den Themen des Seminares im Jung Pumpen-Forum gehören: Normen und Regelwerke für Entwässerungssysteme innerhalb und außerhalb von Gebäuden, TV-Kanal-inspektion, quantitative Dichtheitsprüfung nach aktuellen Normen und Regelwerken, Sanierungsverfahren und Arbeitssicher-heit.

Mehr unter www.jung-pumpen.de
 

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29.06.2010
Sauerczopf verlässt Scotts Celaflor

Ewald Sauerczopf verlässt nach zehn Jahren Scotts Celaflor im September 2010. Bis dahin wird er für die nachfolgende Geschäftsleitung einen nahtlosen Übergang vorbereiten und zudem die Weichenstellungen für die Saison 2011 vornehmen, informiert Scotts Celaflor.

Der gebürtige Wiener startete beim Markenhersteller für Haus und Garten zunächst als Geschäftsführer für Österreich und Osteuropa. 2005 übernahm Sauerczopf die Geschäftsführung für Deutschland und die Leitung der von ihm neu gebildeten Region Zentraleuropa inklusive Skandinavien.

Als Vice President der Scotts Company war er zudem Mitglied des internationalen Management Boards. Als Geschäftsführer für Zentraleuropa konnte er den Angaben zufolge mit seinem Team die Marktführung im Pflanzenschutz- und Haushaltsinsektizidbereich ausbauen.

Im Düngersegment legte Scotts vor allem im Rasensegment zu. Naturen als natürliche Alternative zu Pflege- und Pflanzenschutzprodukten am Markt wurde nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern zuletzt auch in Frankreich und Benelux erfolgreich eingeführt.
Osteuropa gehöre heute zu den Hauptwachstumsmärkten des Konzerns.
Dort konnte Scotts Substral als führende Premiummarke etablieren.
 

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28.06.2010
FH Osnabrück bekommt neuen Präsidenten

Professor Dr. Andreas Bertram wird zum 1. Oktober 2010 das Amt des Präsidenten der Fachhochschule Osnabrück übernehmen, informiert der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in seinem Informationsdienst.

Bertram promovierte nach seinem Studium der Gartenbauwissenschaften an der TU München 1996 im Fachgebiet Landtechnik. Seit 1999 ist er an der Fachhochschule Osnabrück tätig.

Er lehrte und forschte im Bereich Technik im Gartenbau an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, habilitierte 2003 an der Universität Hannover.

In die Hochschulentwicklung bringt er sich seit 2005 ein, moderierte als Studiendekan in der Fakultät die Umsetzung der Studienreform im Rahmen des Bologna-Prozesses, so der ZVG.

Im März 2007 übernahm er das Amt des Dekans seiner Fakultät und des Vizepräsidenten für die Bereiche Studium und Lehre sowie Internationales.

Er engagiere sich für eine Flexibilisierung der Studienorganisation, um individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Studierenden besser gerecht werden zu können.
 

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28.06.2010
Sagaflor im Plus

Die Sagaflor hat ihr geplantes Ziel, den Gesamtumsatz im Jahr 2009 um plus fünf Prozent zu steigern, nach eigenen Angaben um neun Prozent übertroffen. Davon entfällt laut Jahreshauptversammlung am 11. Juni auf den Bereich Heimtier ein Zuwachs von 13 Prozent, auf den Garten 14 Prozent.

In der Zentralregulierung und im Eigengeschäft wurde ein Umsatz von 309 Millionen Euro erzielt: Die Zentralregulierungsumsätze wuchsen um 14 Prozent und das Eigengeschäft um 16 Prozent. 25 neue Partner ergeben nun 876 Standorte.

Für das Geschäftsjahr 2010 strebt die Fachhandelskooperation ein Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent an. Die Bereiche Heimtier und Garten sollen mit jeweils mindestens 15 neuen Standorten wachsen.
 

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28.06.2010
Aus Rosenheim heraus

"Out of Rosenheim" heißt die neue Rose des Rosenzüchters Wilhelm Kordes. Er stellte die anlässlich der Landesgartenschau in Rosenheim gezüchtete Rose am 16. Juni im Riedergarten vor.

Anschließend fand die offizielle Namenstaufe statt. Die Beetrosenneuheit blüht strahlend rot und wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Die Idee entstand in Zusammenarbeit des Citymanagements und Gartencenters Rosenheim.

Die Namensfindung lief über einen Wettbewerb. Die ersten Pflanzen sollen ab Oktober 2010 bundesweit erhältlich sein.
 

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27.06.2010
Basamid-Einsatz befristet genehmigt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat dem Widerspruch des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) stattgegeben.

Das BVL genehmigte für 2010 doch noch den Einsatz des Entseuchungsmittels Basamid Granulat gemäß § 11 Abs. 2 Ziffer 2 Pflanzenschutzgesetz ("Gefahr im Verzuge").

Die Anwendung ist laut BdB, an bestimmte Regeln geknüpft. Unter anderem ist sie zeitlich befristet auf 120 Tage, beginnend ab 1. Juli bis zum 28. Oktober 2010.

Das BVL weist im Genehmigungsschreiben auch darauf hin, dass die Firma Kanesho Soil Treatment weiterhin einen Antrag auf Zulassung (nach §15 PflSchG) für Basamid Granulat in Deutschland beabsichtigt.
 

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27.06.2010
Lottomittel für Erdbeer-CD

"Erdbeeren aus Brandenburg" - unter diesem Titel soll eine CD als Unterrichtsmaterial für die Grundschulen Brandenburgs entstehen. Mit 11.000 Euro aus Lotto-Mitteln unterstützt Anita Tack den Landesverband Gartenbau Brandenburg.
Tack ist Brandenburgs Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Der Landesverband produzierte bereits Dokumentationen zu Apfel, Kirsche und Pflaume. Mit Filmbeiträgen sollen die Produktion und Vermarktung der Erdbeeren unter brandenburgischen Bedingungen erklärt und Anknüpfungspunkte für eine gesunde Ernährung der Kinder geschaffen werden.
Die CD soll laut Tack bei den Schülern Interesse an dieser Frucht wecken und über das "Grüne Klassenzimmer" Kontakt zu heimischen Produzenten herstellen.
 

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27.06.2010
Genter Azaleen erhalten EU-Herkunftszeichen

Das Gemeinschaftszeichen der Europäischen Union für Produkte mit geschützter geografischer Angabe (g. g. A.) haben jetzt die Azaleen aus der belgischen Region Gent erhalten.

G. g. A. bedeutet eine enge Verbindung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel mit dem Herkunftsgebiet. Für g. g. A. ist es ausreichend, wenn mindestens eine der Herstellungsstufen, also Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung, in einem bestimmten Herkunftsgebiet stattfand.

Zum ersten Mal innerhalb der EU erhält ein Gartenbauerzeugnis aus dem Zierpflanzenbereich dieses Herkunftszeichen.

Mehr dazu in der aktuellen TASPO!
 

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26.06.2010
Scotts ruft Neem-Präparat zurück

Scotts Celaflor ruft zwei Chargen von Celaflor Naturen Schädlingsfrei Neem 75 ml zurück. In einer internen Prüfung wurden in zwei Chargen des Präparates geringe Mengen eines Unkrautvernichters gefunden. Betroffen sind die Chargennummern 133-09 und 134-09 Mainz. Nur Deutschland sei betroffen.

Aufgrund der Verunreinigung würden behandelte Pflanzen Schaden nehmen können.

Scotts hat eine Service-Hotline unter Tel.: 06131-2106-111 eingerichtet.
 

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26.06.2010
Lappen schenkt Prinzessin einen Gingko

Einen Ginkgo biloba 'Fastigiata Blagon' schenkte die Baumschule Lappen dem schwedischen Thronfolgerpaar Kronprinzessin Victoria und Daniel Westling zur Hochzeit, meldet rp online. Der Baum werde im Park von Schloss Haga bei Stockholm, dem künftigen Wohnort des Paares, stehen.

Lappen hat bereits im April und Mai ein Dutzend Lkw mit Kastenlinden, Eiben und Rhododendren auf den Weg nach Schweden geschickt. Die bis zum Boden beasteten Bäume sind dort als grüner Sichtschutz eingepflanzt worden, um die Privatsphäre des jungen Paares vor neugierigen Blick zu schützen.

Schwedische Gartenbauexperten waren bereits zu Beginn des Jahres in ganz Europa auf der Suche nach geeignetem Pflanzgut. Lappens Lieferfähigkeit war letztendlich entscheidend für den Zuschlag.
 

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26.06.2010
Kinderarbeit: IG BAU fordert Importverbot

Natursteine, die durch Kinderarbeit mit Ausbeutung hergestellt werden, sollen keinen Zugang mehr zum deutschen Markt erhalten. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni.
Bundesregierung und Bundesländer sollten sich für eine Regelung im Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT) stark machen, so die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung. Diese hat die Ministerpräsidenten aller Bundesländer zudem in einem Schreiben aufgefordert, sich gegen den Handel mit Natursteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit einzusetzen.  

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25.06.2010
"Fresh cut" Gemüse

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat einen Arbeitskreis "Frische Convenience/Fresh cut-Produkte" gegründet. Besetzt ist er laut DLG mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis.

Angesichts des wachsenden Marktes für "Fresh cut"-Produkte versteht sich der Arbeitskreis als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Mittelpunkt stehen Themen wie: Rohstoffe, Haltbarkeit, Hygiene, Mikrobiologie, Verarbeitungstechnik und Verpackungslösungen.

Als "Fresh cut"-Produkte werden Salate und verzehr- und küchenfertige Produkte aus frischem Obst und Gemüse verstanden.  

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25.06.2010
Rosentaufe bei Haubensak

Eine fürstliche Rosentaufe gab es im Regensburger Gartencenter Haubensak am 19. Juni 2010. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis taufte eine neue Rosenzüchtung auf den Namen Princess Mariae Gloria.

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat die Patenschaft angenommen und wird erstmals in der langen Geschichte des Fürstenhauses einer neuen Rosenzüchtung den Namen Princess Mariae Gloria geben.

Mit dieser Zeremonie öffneten sich auch die Tore für die jährliche Rosenausstellung in den beiden Bellandris Haubensak-Gartencentern Bajuwarenstraße und Donau-Einkaufszentrum. Die Ausstellung geht bis zum 30. Juni.

"Unsere Wahl ist auf eine Kletterrose gefallen, die in unseren Breitengraden prächtig gedeiht und gute Winterhärte gezeigt hat", erklärt Alexander Haubensak.

Die Neuzüchtung stammt aus England von dem bekannten Rosenzüchter Robert Harkness.
"Die Pflanze mit ihrer gefüllten purpurroten Blüte wird exklusiv in unseren beiden Regensburger Häusern vertrieben."
 

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25.06.2010
Oase: Coupon-Aktion für Endkunden

Eine Coupon-Aktion für Endkunden führt Oase zum Thema Energiesparen durch. Oase ist ein Anbieter von Teichtechnik aus Hörstel. Verbraucher, die eine Altpumpe durch eine neue Aquamax Eco-Pumpe ersetzen, bekommen eine Gutschrift von 20 Euro auf den Kaufpreis.

Die Aktion führt die bereits gestartete Energiespar-Offensive "Clever sparen durch Oase-Qualität" fort. Neben der Coupon-Aktion für Endkunden gibt es eine Aktion "10+1" für Handelskunden.

Kunden sollen doppelt sparen können: durch Stromkostenersparnis während des langjährigen Pumpenbetriebes und durch die Coupon-Gutschrift auf den Kaufpreis.

Die Handelspartner von Oase sollen zusätzlich von der Aktion "10+1 - eine Pumpe gratis on Top" Vorteile haben.

Mehr unter  

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24.06.2010
Rentenbank senkt Zinssätze

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt/Main) hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der "Top-Zins" für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zehnjähriger Zinsbindung nach eigenen Angaben jetzt bei effektiv 3,02 Prozent und 2,52 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Zum "Top-Zins" werden auch nachhaltige Investitionen beispielsweise in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Mehr unter der Service-Nummer (Kreditanfragen) 069-2107-700, Internet: www.rentenbank.de.  

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24.06.2010
Vydate in Taxus genehmigt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eine Genehmigung nach Paragraf 11 Absatz 2 ("Gefahr im Verzuge") für Vydate L gegen außereuropäische Pratylenchus -Arten in Taxus cuspidata var. umbraculifera ausgesprochen. Die Genehmigung für das Mittel mit dem Wirkstoff Oxamyl gilt vom 4. Juni 2010 bis 1. Oktober 2010.  

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24.06.2010
Auf der Mainau wachsen Bäume durch Tische

Ein Highlight des "Würstle-Grill", einer Anlage mit großer Terrasse und besonderem Ambiente auf der Insel Mainau, bilden die "Tavola verde" genannten, bepflanzten Tische. Sie sind nach Angaben der Insel Mainau in der Tischmitte bepflanzt. Kreiert hat sie der Gartenmanufakteur Manfred Siegwarth (Singen). Die "Tavola verde"-Tische bestehen aus zwei Hälften, die zusammengeschoben und fixiert werden. Durch eine Aussparung in der Mitte entsteht der Eindruck, als ob Bäume und Sträucher direkt durch die Tischplatte hindurchwachsen. Die Tischplatten gibt es aus Holz, Schiefer, Muschelkalk, Granit oder Fiberstone, für Innen- und Außenräume. Sie könnten auch käuflich erworben oder gemietet werden.
Mehr unter www.tavolaverde.com  

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24.06.2010
Spargelpreise erreichen saisonübliches Niveau

Lange Zeit war Spargel in der Saison 2010 für die Verbraucher in Deutschland teurer als im Vorjahr. Nach Ergebnissen aus dem Verbraucherpreisspiegel der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) kostete deutscher Spargel im Durchschnitt aller Geschäftstypen gerade im Mai, der eigentlichen Hochphase der deutschen Spargelsaison, bis zu 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings waren die Vorzeichen auch gänzlich andere. Durch die anhaltenden niedrigen Temperaturen fiel das Angebot viel kleiner aus als 2009.
Inzwischen kann der Markt bei höheren Temperaturen wieder mit ausreichenden Mengen versorgt werden. Anders als im Vorjahr, in dem Spargel zum Ende der Saison knapp wurde, bieten sich in diesem Jahr bis zum 24. Juni noch preisgünstige Einkaufsmöglichkeiten. Bereits in der 22. Woche war Spargel für die Verbraucher deutlich günstiger geworden.  

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23.06.2010
Gevo und Artus Group wollen fusionieren

Zum 30. Juni 2010 endet die langjährige Geschäftsführertätigkeit von Karl-Heinz Pfänder bei der Gevo - Gesellschaft für Erwerb und Vertrieb von Obstgehölzneuheiten mbH (Nürtingen). Ab 1. Juli ist die Geschäftsadresse der Gevo-Gesellschaft: Alte Karlsruher Straße 8, 76227 Karlsruhe, Tel.: 0721- 944807, Fax : 0721-9448080. Ansprechpartner ist Sabine Fey. Aktuell gestalten die Gevo und die Artus Group Gesellschaft für Obstneuheiten mbH ihre Fusion. "In unserer Zielstellung, zukünftig in einer gemeinsamen Gruppe zu agieren, sehen wir einen großen Schritt nach vorn sowohl für die Produzenten und Verbraucher als auch für die deutsche Baumschulwirtschaft", begründet Sabine Fey den Schritt der Fusion. Mehr unter www.gevo.info  

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23.06.2010
GmbH Neue Geschäftsleitung bei Ruthmann

Die Ruthmann GmbH Co. KG (Gescher-Hochmoor) hat eine neue Geschäftsführung, teilt das Unternehmen in einer Presseinformation mit. Rolf Kulawik, der seit 1. Juli 2009 gesamtverantwortlich den Ruthmann Service leitet, wird neuer Geschäftsführer. Der Maschinenbau-Meister war 26 Jahre beim ehemaligen Ruthmann-Wettbewerber Wumag als Produktionsleiter und Geschäftsführer tätig, heißt es weiter. Die Ruthmann-Mitarbeiter Uwe Stapper und Uwe Strotmann erhalten Prokura und unterstützen Kulawik bei seinen neuen Aufgaben. Die bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter Heinrich Winkelmann und Heinz-Jürgen Buss bleiben dem Unternehmen als Gesellschafter erhalten, geben jedoch ihre Geschäftsführerpositionen auf, um sich zukünftig den Geschicken der Winkelmann Group GmbH Co. KG (Ahlen) zu widmen.
Mehr unter www.ruthmann.de  

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23.06.2010
Edith Maisch in Ruhestand verabschiedet

Matthias Aicheler, Kramer Vertriebsleiter für Süddeutschland, bedankte sich bei Edith Maisch (Theisen Baumaschinen GmbH) für 38 Jahre überdurchschnittlichen Einsatz im Verkauf von Kramer Baumaschinen. Die Unternehmen Kramer und Theisen pflegen nach eigenen Angaben seit über 50 Jahren eine partnerschaftliche Geschäftsbeziehung. Oliver Blob-Röder übernimmt den Vertrieb in der Region Nürnberg für Theisen.  

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22.06.2010
Neuer Katalog von Saint-Gobain Building Distribution

Der neue Katalog Baugeräte/Werkzeuge 2010/2011 der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) ist ab sofort in allen Niederlassungen von Raab Karcher, Saxonia Baustoffe, Schulte Tiefbauhandel, Muffenrohr und Oskar Huber erhältlich. Die Preisliste enthält auf rund 600 Seiten mehr als 5.800 Artikel für jeden Baubedarf, inklusive Innovationen und Spezialartikel.  

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22.06.2010
Landeswettkampft der GaLaBau-Azubis in Sachsen-Anhalt

21 GaLaBau-Teams nahmen am 29. Mai in Aschersleben am Landeswettkampf Sachsen-Anhalt der Azubis teil. Sieben Wettkampfstationen standen auf dem Programm, wobei es um die Anlage eines kleinen Gartens ebenso ging, wie um Pflanzenkenntnisse, Geschicklichkeit im Umgang mit Radlader und Minibagger oder um handwerkliche Fähigkeiten bei der Holzbearbeitung. Den Sieg holten sich Andrea Kupfer und Robin Kipping vom Stadtreinigungs- und Servicebetrieb der Stadt Zeitz. Auf Platz zwei kamen Ricardo Leuschel (Otto Kittel GmbH Co. KG, GaLaBau Zorbau) und Christoph Dockal (GaLaBau Dessau-Ziebigk), gefolgt von Anja Zimmer und Ronny Rectenwald (GaLa-Mibrag Service Profen).  

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22.06.2010
Gunnar Frank gestorben

Der niederländischer Designer und Trendforscher, starb am 25. Mai 2010 nach schwerer Krankheit. Er zeichnete von 1998 bis 2008 für die Trends der Frankfurter Konsumgütermessen Paperworld und Christmasworld verantwortlich, teilt die Messe Frankfurt mit. Der vielseitige Trendscout war Textilingenieur und hatte außerdem Modedesign und Philosophie studiert. Nach langjähriger Tätigkeit im Bereich der Mode konzentrierte er sich auf textile Inneneinrichtungen und Accessoires. Später kam die Gestaltung von Möbeln oder die Erstellung von Farbkonzepten in Zusammenarbeit mit namhaften Architekten hinzu. Frank arbeitete auch mit internationalen Ausstellern der Konsumgütermessen aktiv in der Produktentwicklung und entwickelte Designs für die Papierindustrie. Er war Professor an der Akademie für Design im niederländischen Rietfeld. Er erarbeitete neben den sehr erfolgreichen Konzepten für die Christmasworld und Paperworld auch die Trends für die Heimtextil.  

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21.06.2010
Eickhoff einstimmig wiedergewählt

Jürgen Eickhoff (Dinslaken) wurde einstimmig in den Vorstand der Unternehmerverbände Nordrhein-Westfalens wiedergewählt. Diesem Gremium gehört er seit 2004 an und wird für wiederum zwei Jahre die Interessen der nordrhein-westfälischen Landschaftsgärtner dort vertreten. Eickhoff, der im vergangenen Jahr zum Ehrenmitglied des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen ernannt worden ist, bringt umfassenden "grünen Sachverstand" in das Vorstandsamt ein. Beispielsweise wurde er 1984 erstmals ins Präsidium des früheren Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Rheinland gewählt. Zuvor war er von 1978 bis 1984 im Fachbeirat Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau der damaligen Landwirtschaftskammer Rheinland tätig. Dem Präsidium des rheinischen GaLaBau-Verbandes gehörte Eickhoff bis 1995 an, davon sechs Jahre als Vizepräsident mit Schwerpunktbereichen Wirtschaftspolitik und Auftragssicherung. Durch Eickhoffs Initiative wurde im GaLaBau das Instrument der Auftraggebergespräche eingeführt.  

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21.06.2010
Gartenchrysanthemen: Kulturverfahren im Test

Sollten unbewurzelte Stecklinge von Gartenchrysanthemen in Vermehrungstöpfen bewurzelt und dann erst in die Endtöpfe getopft oder gleich direkt in die Endtöpfe gesteckt werden? Insgesamt 19 Gartenchrysanthemen-Sorten kultivierte die Bayerischen Landesanstalt (LWG) in Veitshöchheim (Gärtnerbörse 5/2010) in sechs verschiedenen Verfahren mit folgenden Ergebnissen: Im Durchschnitt blühten alle Sorten aus Stecklingsvermehrung am 4. September, die direkt gesteckten am 13. September und die ins Freiland getopften Sorten am 7. September. Die Gewächshauskultur brachte rund zwei Wochen Blühverzögerung bei allen drei Varianten. Die etwas dichteren, kompakteren Pflanzen aus Freilandkultur erzielten bessere Qualitätsnoten als diejenigen aus Gewächshauskultur.
Die Kulturverfahren Stecklingsvermehrung und Topfen gelieferter Jungpflanzen zeigten sich zu Kulturende fast gleich bei Pflanzengröße, Frühzeitigkeit und Qualität. Die erst in KW 24 unbewurzelt in die 19-Zentimeter-Endtöpfe gesteckten Sorten hatten schnell angewurzelt und wurden zum gleichen Zeitpunkt ins Freiland geräumt wie die drei Wochen früher stecklingsvermehrten Sorten. Daher blühten sie nur neun Tage später, blieben kleiner und zeigten einen kompakteren Pflanzenaufbau.  

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21.06.2010
In kürzester Zeit in den Frühling

Die Normal- und die Kurzkultur bei Viola x wittrockiana und Bellis perennis verglich die Staatsschule für Gartenbau in Hohenheim im Kulturjahr 2009/10, wie die Gärtnerbörse, das Magazin für den Zierpflanzenbau, meldet. Dabei prüfte sie, ob sich bei einer Kurzkultur mit Topfwoche 51 ausreichende Qualitäten mit angestrebter Blütezeit in Woche 12/13 erzielen lassen.
Die Ergebnisse: Für Viola x wittrockiana trat der Blühbeginn bei Normalkultur ohne Hemmstoff im Durchschnitt aller Sorten in Woche neun, bei Normalkultur mit Hemmstoff in Woche zehn und bei Kurzkultur mit Hemmstoff in Woche zwölf bis 13 ein. Schnellste Sorte war 'Fancy Blau mit Auge'. Trotz des strahlungsarmen Frühjahrs erreichten auch bei der Kurzkultur fast alle Sorten bis Woche zwölf die Verkaufsreife. Die Qualität war gut, die Pflanzen waren nicht ganz so kräftig wie aus der Normalkultur, die Blüte noch nicht so üppig.

Bei Bellis perennis trat der Blühbeginn bei Normalkultur ohne Hemmstoff im Durchschnitt aller Sorten in Woche acht, mit Hemmstoff ebenfalls in Woche acht und bei Kurzkultur mit Hemmstoff in Woche elf ein. Die Sorte 'Speedstar Weiß' war insgesamt geringfügig schneller. Auch bei Kurzkultur erreichten beide Bellis -Sorten die Verkaufsreife bis Woche zwölf.  

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21.06.2010
Umfrage: Aufholjagd nach spätem Start

Der lange Winter sorgte für einen späten Saisonstart ins Frühjahrsgeschäft der Baumschulen. Das Geschäft verlief dann hektisch und brachte doch noch zufriedenstellende Ergebnisse, so die meisten Landesverbände des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) bei der TASPO-Umfrage zum Frühjahrsabsatz. Die abgesetzte Menge erhielt meist relativ gute Noten, positiv gewertet wurde auch der Absatz im Bereich Einzelhandel. Im Vergleich zur Menge wurde das Preisniveau meist mit einer Schulnote schlechter bewertet.  

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20.06.2010
Verkauf von Compo geprüft

K+S (Kassel) prüft die Veräußerung von Compo (Münster). Eine von Vorstand und Aufsichtsrat angestoßene Analyse sieht eine Konsolidierung in dem Marktsegment von Compo für erforderlich und dabei Compo gut aufgestellt. K+S will sich auf sein Kerngeschäft (Stickstoff, Kali und Salz) konzentrieren. Den Verkaufs-Prozess begleitet Goldman Sachs. Ein Ergebnis soll innerhalb eines Jahres vorliegen. K+S erwartet ein reges Kaufinteresse an Compo. Die Marke gliedert sich in den Expert- und Consumerbereich. Das Umsatzvolumen liegt bei 400 Millionen Euro. Das Ziel beim Verkauf sei, Compo nicht zu zerlegen, hieß es. Das Unternehmen ist tätig im Markt biologisch-chemischer Markenprodukte für Haus und Garten sowie bei Spezialdüngemitteln für den professionellen Anwender. Bei der Umstrukturierung im vorigen Jahr gingen die vorher bei Compo angesiedelten landwirtschaftlichen Düngemittel in die neu gegründete K+S Nitrogen ein.  

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20.06.2010
Daten für die Planung

Wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Daten hat das KTBL in seiner Datensammlung "Gartenbau - Produktionsverfahren planen und kalkulieren" zusammengefasst. Besonders interessant dürften für Gartenbaubetriebe beispielsweise das Kapitel "Gewächshäuser", das Daten von den Bauarten bis zum Wärmeverbrauch einzelner Kulturen enthält, und das Kapitel "Zierpflanzen" mit Kalkulationsgrundlagen und Planungsbeispielen sein. Ein Nachschlagewerk für die Praxis. KTBL, 2009, Tabellen und Abb., 600 Seiten, 25 Euro, Bestell-Nr. 9371793. Zu bestellen über TASPO-Fachbuchservice, Tel.: 0531-3800429, E-Mail: gruenesbuch.de, Internet: www.gruenesbuch.de.  

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20.06.2010
Checkliste zum Energiesparen

Bevor Unterglas-Betriebe über einen Brennstoffwechsel nachdenken, sollten sie alle Maßnahmen ausschöpfen, um Energie einzusparen. Eine Checkliste des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) hilft bei der Beantwortung der Frage, ob alles ausgereizt oder noch mehr möglich ist. Denn durch das Beheben von Defekten und Mängeln, das Überprüfen und Optimieren der Anlage und die turnusgemäße Wartung lassen sich erhebliche Einsparpotenziale ausschöpfen, so das KTBL. In Zeiten hoher Energiekosten sollten Betriebsleiter die jährliche Mängel- und Schwachstellenbeseitigung als Mindestanforderung an ihre Produktionsstätten sehen. Vor jedem Schritt eine größere bauliche Maßnahme im Betrieb umzusetzen, sollte die Entscheidung gut überlegt und die Kosten-Nutzen-Relation abgeschätzt werden. Die Checkliste stellt deshalb auch die erzielbaren Einsparpotenziale baulicher Energiesparmaßnahmen den entstehenden Kosten gegenüber. Download unter: http://ktbl.de/fileadmin/PDFs/Down-loadbereich/Checkliste_Unterglasgartenbau.pdf. Nähere Infos gibt Christian Reinhold vom KTBL, Tel.: 06151-7001-151, E-Mail: c.reinhold@ktbl.de.  

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19.06.2010
Umweltminister für Ende der Haushaltssperre

Die Konferenz der Umweltminister der Länder und des Bundes, die am 11. Juni in Bad Schandau tagte, beschloss einstimmig, die Bundesregierung aufzufordern, die Haushaltssperre bei den Fördermitteln für Erneuerbare Energien aufzuheben. Auf dieses Ergebnis der Konferenz weist das Brandenburger Umweltministerium hin. Zudem forderte sie die Bundesregierung auf, das eingestellte "Klimaschutz-Impulsprogramm für die Installation von Mini-KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben" wieder fortzuführen.  

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19.06.2010
Obst- und Gemüse: Pressebüro nimmt Arbeit auf

Seit dem Wegfall der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) war die grundlegende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für deutsches Obst und Gemüse nicht mehr geregelt. Vor diesen Hintergrund haben die in der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) organisierten Erzeugerorganisationen und die dem DRV (Deutscher Raiffeisenverband) angehörenden Obst- und Gemüsegenossenschaften bei ihrer Jahrestagung im März 2010 in Würzburg das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse gegründet. Das Pressebüro möchte mit seiner Arbeit die Basis-Pressearbeit für Obst und Gemüse weiterhin sicherstellen und gewährleisten, dass Grundlageninformationen den Medien in aufbereiteter Form zur Verfügung gestellt werden. Mit der Durchführung dieser Aufgabe hat die BVEO die Agrikom GmbH, Fachagentur für Agrarkommunikation (Bonn) beauftragt, deren Geschäftsführer der frühere CMA-Prokurist Helmut Brachtendorf ist. Kontakt: info@agrikom.de oder Tel.: 0228-629-624-0.  

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19.06.2010
Gärtnersiedlung setzt auf MPS

Das niederländische MPS-System für die Zertifizierung von Produktionsbetrieben will sich nun auch im deutschen Gartenbau stärker etablieren, meldet die Gärtnerbörse, das Magazin für den Zierpflanzenbau, in seiner Ausgabe 5. Die MPS-Organisation mit Sitz auf dem Gelände der FloraHolland-Veiling Naaldwijk einigte sich mit dem in Nürnberg ansässigen deutschen Zertifizierungsunternehmen BCS Öko-Garantie auf eine Zusammenarbeit. Ein erstes Projekt ist die anstehende Zertifizierung der Betriebe der Gärtnersiedlung Rain am Lech sowie der vier Betriebe von Helix Pflanzen. Die beteiligten Betriebe werden unter Mitwirkung von MPS durch BCS kontrolliert. Das MPS-Zertifikat ist eine Voraussetzung, um Produkte mit dem internationalen Verbraucherlabel "Fair Flowers Fair Plants" (FFP) verkaufen zu können. Die Kontrollen in Rain betreffen zum einen die auf umweltgerechten Anbau ausgerichteten MPS-ABC-Standards, zum anderen das Programm MPS-Sozialverträglichkeit (MPS-SQ). Bei MPS-ABC werden die Betriebe je nach Prüfungsergebnis unter A, B oder C eingestuft. MPS-Geschäftsführer Theo de Groot hatte bereits im Oktober 2009 angekündigt, MPS wolle auch in Deutschland stärker initiativ werden. Weltweit beteiligen sich mehr als 50 Länder am MPS-Programm.  

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18.06.2010
Neues Internetportal zum Ökolandbau freigeschaltet

Das Julius Kühn-Institut (JKI) hat ein neu eingerichtetes Internetportal zum Pflanzenschutz im Ökologischen Landbau freigeschaltet. Unter http://oekologischerlandbau.jki.bund.de informiert das JKI Erzeuger und Verbraucher über den ökologischen Anbau von Kulturpflanzen wie Gemüse, Kartoffeln oder Getreide mit dem Schwerpunkt Pflanzenschutz. Das Themenportal ist für jeden frei zugänglich. Es ist mit anderen Internetportalen vernetzt und bündelt Forschungsergebnisse des JKI und anderer Einrichtungen zur alternativen Krankheits- und Schädlingsabwehr sowie Schutz- und Pflegemaßnahmen im Ökolandbau. Wissenschaftlich betreut wird das Portal von Dr. Stefan Kühne vom JKI. "Die praxisnahen Ergebnisse aus unseren eigenen Versuchen sind und werden immer im Portal zu finden sein", verspricht Kühne. Mehr unter Tel.: 033-20348-312, E-Mail: jki.bund.de  

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18.06.2010
Optiflor wurde "Unternehmer des Jahres"

Erstmals seit acht Jahren wurde in den Niederlanden wieder ein Zierpflanzenbau-Betrieb "Landwirtschaftlicher Unternehmer des Jahres", wie die Gärtnerbörse, das Magazin für den Zierpflanzenbau, meldet.
Der von der landwirtschaftlichen Tageszeitung "Agrarisch Dagblad" ausgelobte Titel "Agrarisch Ondernemer 2010" ging an die Firma Optiflor in Monster. Vor zwei Jahren waren René und Marco Hendriks, Eigentümer dieses Phalaenopsis -Betriebes, bereits mit dem Gartenbau-Unternehmerpreis (Tuinbouw Ondernemersprijs) ausgezeichnet worden.
Der Betrieb Optiflor produziert Orchideen auf einer Fläche von etwa neun Hektar. Den mit der Auszeichnung als Agrarisch Ondernemer verbundenen Geldpreis von 12.500 Euro will der Betrieb in ein als "Jong Optiflor" bezeichnetes Nachwuchsprogramm stecken, um die Entwicklung junger Talente aus dem Kreis der Mitarbeiter von Optiflor speziell zu fördern.
Eine weitere Produktionsausweitung ist vorerst nicht geplant. Weiter verstärken will Optiflor aber die Marketing-Aktivitäten. Außerdem sollen die Produktionskosten durch Orchideen-Sorten mit kürzerer Produktionsdauer und noch engeren Standweiten sinken.  

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18.06.2010
Blitzbewerbung für die TASPO Awards eingerichtet

Die Uhr tickt unaufhaltsam und nähert sich dem Ende der Einreichungsfrist für die diesjährigen TASPO Awards. Noch bis Mittwoch, den 23. Juni 2010, haben Sie die Möglichkeit, sich zu bewerben. Sind Sie noch unsicher, welche Kategorie die richtige ist oder ob Sie es zeitlich schaffen, rechtzeitig alle Unterlagen zusammen zu stellen? Rufen Sie einfach bei Svea Zahn von unserem Eventteam an - Sie hilft Ihnen weiter und findet eine Lösung: Telefon 040-69206-103. Für ganz Kurzentschlossene haben wir außerdem auf unserer Internetseite http://taspoawards.de wieder die "Blitz-Bewerbung" eingerichtet. Hier bekunden Sie nur, dass Sie dabei sein wollen, geben Ihren Namen und Telefonnummer an, und wir rufen Sie wegen der weiteren Abwicklung zurück. Und nun: Viel Glück für Ihre Bewerbung!  

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18.06.2010
Großbrand bei Stender

Ausgelöst durch einen technischen Defekt kam es am 11. Juni in den frühen Morgenstunden zu einem Großbrand in der Betriebsstätte der Stender AG in Schermbeck, wie das Unternehmen selbst mitteilt. Die Produktionshallen mit Mischerei und Verpackung seien ein Opfer der Flammen geworden. Durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter und der Feuerwehren habe aber noch größerer Schaden vermieden werden können. Die Mitarbeiter hätten gut reagiert und sofort die Halle verlassen, als das Feuer um sich griff, wird auch Stefan Stender, Vermieter der Halle und Enkelsohn des Firmengründers, zitiert. Seit 1999 ist die Familie Hengstermann Inhaberin der Unternehmensgruppe, die inzwischen mit mehreren Produktionsstätten zu den führenden Herstellern von Substraten und Blumenerden in Deutschland zählt.

Die Feuerwehr war nach Presseberichten kurz vor sieben Uhr am Morgen zum Einsatzort gerufen worden. "Wir konnten den Brand nur von außen bekämpfen" - aufgrund der Stahlkonstruktion habe er keine Männer ins Innere schicken können, wird der zuständige Einsatzleiter der Feuerwehr zitiert. 150 Feuerwehrmänner aus den umliegenden Ortschaften kämpften mehrere Stunden gegen das Großfeuer, auch gegen Mittag loderten noch einzelne Brandherde. Es gelang den Feuerwehrmännern aber, ein Übergreifen des Brandes auf umstehende Gebäude zu verhindern - etwa das benachbarte Torf-Lager. In der vom Brand betroffenen Halle befanden sich die "Versackungsstraßen" des Blumenerdenwerks - viele Förderbänder und eine moderne Abfüllanlage. Der Brandort wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, die Sachverständigen konnten erst gegen Nachmittag ihre Untersuchungen im Gebäude aufnehmen. Diese wurden noch am selben Tag mit dem Ergebnis "technischer Defekt im Kompressorraum" abgeschlossen.

Den Schaden schätzen Polizei und Wehr auf einen mindestens siebenstelligen Bereich. Von der Versicherung wurde inzwischen eine komplette Deckungszusage gegeben, bestätigt die Unternehmensführung. Die hohe Schadenssumme begründet Stender mit der modernen Technik in der Halle. Glück im Unglück: Das gesamte Bürogebäude und die Torflagerhalle waren nicht von den Flammen betroffen. "Alle Ansprechpartner stehen dem Kunden in gewohnter Weise zur Verfügung", heißt es vom Unternehmen. Allerdings werde die Produktion von Blumenerden und Substraten in Schermbeck für mehrere Monate ausfallen. "Die Aufträge werden zwischenzeitlich auf andere Produktionsstätten verteilt. Alle vorhandenen und neuen Aufträge werden ohne Lieferverzögerungen in der gewohnten Qualität und Pünktlichkeit weiterhin ausgeführt", verspricht der Erdenhersteller - ohne Mehrkosten oder längere Lieferzeiten für den Kunden.  

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17.06.2010
Jubiläum mit Brautfest bei Florazon

Für sein fünfjähriges Jubiläum ließ sich Florazon, Cash & Carry-Markt in Venlo (Niederlande), etwas Besonderes einfallen. Er organisierte an diesem besonderen Tag ein rauschendes Brautfest für seine Kunden.
Aus einer ganz mit Blumen verkleideten Laube heraus schritten Models auf einen Laufsteg und präsentierten eine trendige Modenschau mit aktueller Brautmode. Die Flower-Toppers (für die Bühnenshow speziell engagierte Floristen) hatten einige wunderschöne Brautsträuße angefertigt. Zwischen den Modeschauen gaben sie den versammelten Floristen viele praktische Tipps und Ideen zum Thema Hochzeitsfloristik.

Neben der breiten Palette an Brautsträußen konnten auch mit Blumen geschmückte Kutschen und ein mit Blumenschmuck versehener Oldtimer bewundert werden. Ein richtiger Blickfang war eine fantastische Hochzeitstorte aus Blumen. Neben den Vorführungen gab es Workshops, wobei der handgebundene Brautstrauß im Mittelpunkt stand. Gärtner informierten die Floristen anlässlich der Jubiläumsfeier über die vielen Möglichkeiten, die Sonnenblumen bieten.  

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17.06.2010
Umfrage zu nachhaltig erzeugten Topfpflanzen

Für seine Diplomarbeit zum Thema "Nachhaltig erzeugte Zimmerpflanzen" führt Morten Eriksen, der an der Universität Odense in Dänemark Marketing studiert, eine Befragung unter deutschen Verbrauchern durch. Der Fragebogen findet sich im Internet unter http://kortlink.dk/Fragebogen/7srz . Als Dankeschön für die Teilnahme gibt es die Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem zehn Geschenkgutscheine im Wert von 70 Euro für den Einkauf in einem Gartencenter verlost werden. Weitere Informationen unter Tel.: 0045-28443789 sowie E-Mail: morten@post.tele.dk.  

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17.06.2010
Horti Fair 2010 auf gutem Kurs

Die Horti Fair 2010 ist auf gutem Kurs, meldet der Veranstalter und stützt sich dabei auf den jüngsten Anmeldestand und die zahlreichen Projekte, die die diesjährige Messe bereichern sollen. Das Thema dieser Horti Fair, die in Amsterdam auf dem RAI Messegelände vom 12. bis 15. Oktober stattfindet, ist: "Mit Nachhaltigkeit lässt sich auch Geld verdienen".
Horti Fair's Geschäftsführer, Wim van der Loo sieht sich in seiner Strategie eines kompakten Messekonzeptes mit themenbezogenen Gemeinschafts-Pavillons bestätigt. Halle 1 bis 6 seien bereits nahezu ausgebucht.
Das "House of Technology" soll im sechsten Jahr seiner Einführung die Innovationskraft der Horti Fair mit besonderen Angeboten unterstreichen. Zu den Messeattraktionen zählt laut Veranstalter auch der Horti Fair Innovation Award.
Mehr unter www.hortifair.nl  

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16.06.2010
"G20-Treffen des Obst und Gemüses"

Als absolute Neuheit kündigen die Veranstalter der internationalen Fachmesse für Obst und Gemüse Macfrut, die vom 6. bis 8. Oktober 2010 in Cesena (Italien) stattfindet, ein "G20-Treffen des Obst und Gemüses" an. Bei dieser Initiative, die am 5. und 6. Oktober auf dem Programm steht, sollen 20 der größten europäischen Obst- und Gemüseregionen zusammentreffen. Ziel sei, ein einheitliches Dokument zur Annahme einheitlicher Marktregeln zu erstellen, insbesondere hinsichtlich der Beziehungen zum Lebensmitteleinzelhandel. Am ersten Tag des G20-Treffens ist außerdem noch ein "Europäisches Fruit-Summit" mit internationalen Produktionsprognosen vorgesehen.  

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16.06.2010
"Tag des Gartens" am 13. Juni 2010

Unter dem Motto "Lust aufs Gärtnern" wird am 13. Juni 2010 zum 22. Mal der "Tag des Gartens" begangen. Initiiert wird dieser vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Die Auftaktveranstaltung wird diesmal in Bremen stattfinden. Gleichzeitig öffnen zahlreiche Kleingartenanlagen in ganz Deutschland ihre Pforten. Der "Tag des Gartens" macht laut BDG auf die städtebauliche, ökologische und soziale Bedeutung der Kleingärten aufmerksam. Der BDG ist der Dachverband der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner und vertritt die Interessen von über fünf Millionen Gartenfreunden.  

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16.06.2010
Einladung zu den " Tagen der Kinder-Gärtnerei"

Zu den Tagen der "Kinder-Gärtnerei", die in diesem Jahr vom 27. September bis zum 1. Oktober bundesweit stattfinden, sollten die Betriebe die Kinder rechtzeitig einladen. Dies sollte möglichst vor den Sommerferien erfolgen, heißt es im Mitteilungsblatt der Gartenbauverbände im Südwesten "Gartenbau Baden-Württemberg." Es empfehle sich, am besten vorab in den Schulen oder Kindergärten telefonisch anzufragen und um konkrete Anmeldung zu bitten. So ließen sich die Gruppen besser einteilen und die Betriebsabläufe danach ausrichten. Kostenlose Werbeplakate und weitere Unterstützung gebe es für teilnehmende Betriebe bei beiden Landesverbänden in Stuttgart und Karlsruhe.  

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16.06.2010
Bundesrat lehnt Kürzung der Solarförderung ab

Der Bundesrat hat am 4. Juni 2010 zum Thema Solarförderung die Anrufung des Vermittlungsausschusses zur Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Die Mehrheit des Bundesrates hat als Anrufungsgrund formuliert, die zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung für Hausdachanlagen und Anlagen auf Frei- und Konversionsflächen auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen. Damit kann das Gesetz nicht wie geplant zum 1. Juli in Kraft treten. Allerdings kann der Bundesrat das Gesetz, da es nicht zustimmungspflichtig ist, nur verzögern, aber nicht stoppen.  

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15.06.2010
Grünes Medienhaus startet Internetangebot

Seit März 2010 informiert das Grüne Medienhaus (GMH) Redaktionen der Verbrauchermedien über vielfältige gartenbauliche Themen. Mittels Newsletter erhalten Medienvertreter hierzu regelmäßig Pressetexte und -fotos direkt als E-Mail. Seit Ende Mai bietet das Grüne Medienhaus Journalisten nun eine weitere Serviceleistung an. Pressemeldungen und -fotos stehen Medienvertretern dann zusätzlich als Download im Internet unter www.gruenes-medienhaus.de zur Verfügung. Journalisten bietet sich damit die Möglichkeit, für ihre redaktionelle Arbeit jederzeit nach gartenbaulichen Themen recherchieren zu können.  

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15.06.2010
Anzuchtmedium von Quick Plug unter Top 100

Im niederländischen Westland entwickelt und produziert Quick Plug B. V. Lösungen (growing systems) für die Anzucht von Stecklingen, Sämlingen oder von Gewebekultur für den professionellen Erwerbsgartenbau. Die sogenannten Quick Plugs, ein durch Verleimung einer Mischung von Weißtorf, speziell gesiebtem Kokos und/oder Perlite stabilisiertes Saat- und Stecklingsmedium, sind nun in den Top 100 der MBK Innovatie 2010 (Vergleich mittelständischer Unternehmen in den Niederlanden) aufgeführt.

Erik de Ruiter, Produktentwickler bei Quick Plug meint dazu: "Wir erleben dies als einen zusätzlichen Anreiz unseren Weg, den wir vor fünf Jahren begannen, fortzuführen und hoffen unsere Kunden weiterhin mit innovativen Produkten überraschen zu können." In diesem Medium werde nach eigenen Angaben ein optimales Verhältnis von Belüftung und Wasserhaushalt erreicht. Weiterhin eignen sich die Plugs für die Verwendung in automatisierten Prozessen.
Der Betrieb bietet Gärtnern in gemeinsamer Absprache die Möglichkeit, Plugs nach eigenen Vorgaben herzustellen.

Mehr Informationen unter www.quickplug.eu  

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15.06.2010
Auftakt zur BMELV-Kampagne "Biodiversität"

"Riechen, schmecken, fühlen": Unter dem Motto "Vielfalt on Tour" besucht ein Rollendes Klassenzimmer in den nächsten Monaten Schulen in ganz Deutschland. Die Auftaktveranstaltung zu der Kampagne "Biologische Vielfalt schützen und nutzen" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt konnte die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) an das "Schul-Umwelt-Zentrum (SUZ) Mitte" in Berlin und die benachbarte Dauergartenkolonie "Rehberge" vermitteln. DGG-Präsident Karl Zwermann ermunterte in seiner Rede zur Gründung neuer Schulgärten: "Die DGG und die ihr angeschlossenen Vereine bieten den Schulen Hilfe und Unterstützung an - vor allem auch bei der Pflege übers ganze Jahr hinweg."  

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15.06.2010
Ideen für den "Tag des Friedhofs"

Der "Tag des Friedhofs", der in diesem Jahr bundesweit am 18. und 19. September stattfindet, steht unter dem Motto "Formen, Farben, Vielfalt - Es lebe der Friedhof!". Bei der praktischen Umsetzung hilft den Veranstaltern die aktuelle Ideensammlung, übersichtlich sortiert in einem umfangreichen Aktenordner, des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF). Darin enthalten sind unterschiedliche Konzepte für die praktische Umsetzung. Das Angebot reicht von Kinderprogrammen über Ideen für die ganze Familie bis zu Anregungen für ältere Besucher. Der Ordner kann beim Bund deutscher Friedhofsgärtner für 54,80 Euro netto unter friedhofs gaertner@g-net.de bestellt werden. Weitere Informationen unter Tel.: 0228- 81002-44 oder www.tag-des-friedhofs.de.  

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14.06.2010
Freisetzung von genverändertem Eukalyptus in den USA

Die US-amerikanische Landwirtschaftsbehörde USDA hat Mitte Mai Freilandversuche mit 200.000 gentechnisch veränderten (gv) Eukalyptusbäumen an 29 Standorten in sieben Bundesstaaten genehmigt. Dies meldet das vom Bundesbildungsministerium geförderte Internetportal biosicherheit.de. Bei den gentechnisch veränderten Bäumen der Firma ArborGen handelt es sich um eine behandelte Hybride aus Eucalyptus grandis und E. urophylla. Die Genehmigung werde heftig, und vor allem von Naturschutzverbänden, kritisiert.
Getestet werden drei neue Eigenschaften: männliche Sterilität, um die Pollenverbreitung zu unterbinden, Kälteresistenz für eine mögliche Ausweitung des Anbaus in nördlichere Regionen der USA sowie ein niedrigerer Ligningehalt. Ein Kälteresistenzgen soll die Bäume bis zu minus acht Grad Celsius ertragen lassen. Ein weiteres Genkonstrukt soll den Ligningehalt im Holz senken, so dass es sich besser für die Papierindustrie eignet. Die Genkonstrukte enthalten auch das Markergen nptII, ferner tragen die Bäume ein gentechnisch übertragenes Barnase-Gen, das die Pflanzen männlich steril machen soll. Nach Angaben von ArborGen sollen die Bäume Rohstoffe für die Papier- und Biodieselherstellung liefern. Die Genehmigung zur Freisetzung gilt für drei Jahre.  

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14.06.2010
Patentrecht schlecht für Innovationen?

Die niederländischen Minister für Wirtschaft und Landwirtschaft wollen eine internationale Diskussion über das Patentrecht in der Pflanzenzüchtung anstoßen, so das Blumenbüro Holland (BBH). Auf der Basis einer Untersuchung der Universität und Forschungsanstalt Wageningen (www.wur.nl) kommen die Minister den Angaben zufolge zu dem Schluss, dass das Patentrecht Innovationen in der Pflanzenzüchtung im Wege steht. Das "alte" Züchterrecht, bei dem das intellektuelle Eigentum des Entwicklers zwar geschützt wurde, die Pflanzenzüchter untereinander die verschiedenen Sorten jedoch ungehindert für die Entwicklung neuer Sorten nutzen konnten, hätte diesen Nachteil nicht gehabt.
Auch genetische Ressourcen fielen bis vor Kurzem unter diesen Züchterschutz. Durch die Biotechnologie habe das Patentrecht an Bedeutung gewonnen. Dessen Anwendung führe zu einer Minderung der Vielfalt bei Züchtungsbetrieben und blockiere Innovationen.  

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14.06.2010
Preis-Übergabe von Jeddeloh-Gewinnspiel

Die glückliche Gewinnerin des Hortensie Endless Summer-Gewinnspiels, das die Firma zu Jeddeloh-Pflanzen im Rahmen einer Muttertags-Marketing-Kampagne in diesem Jahr initiiert hat, nahm kürzlich ihren Preis im Gartencenter Schley in Bochum entgegen. Verlost wurde ein Wellness-Gutschein.
Gewonnen hat eine Kundin aus Gelsenkirchen, die die Pflanze bei Schley's Blumenparadies in Bochum gekauft hat. Die Gewinnübergabe fand bei Schley am 29. Mai statt, teilt zu Jeddeloh mit. Beate Höppner wurde aus den fast 2.000 Einsendungen ausgelost. Sie freut sich über den Wellness-Gutschein im Wert von 1.000 Euro, den sie in allen Hotels der Kooperation "Wellness Hotels Deutschland" einlösen kann. Überreicht wurde ihr der Preis vom Betriebsleiter Horst Roßbach, dem die Gewinnspielaktion sehr gut gefallen hat: "Ich freue mich natürlich sehr, dass eine Kundin von Schley's Blumenparadies gewonnen hat. Solche Marketing-Aktionen sind auch für uns ein schönes Kundenbindungsinstrument."  

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13.06.2010
Auch 2010 Monitoring für Phytophthora ramorum

Auch 2010 ist das allgemeine Monitoring zur Statusfeststellung der Pilzkrankheit Phytophthora ramorum in den EU-Mitgliedsstaaten (Baumschulen, Öffentliches Grün und Wald) durchzuführen. Darauf weisen Thomas Schröder und Ernst Pfeilstetter in der April-Ausgabe des Journals für Kulturpflanzen des Julius Kühn-Institutes (JKI) hin. Die für die geplante Überprüfung der zugrunde liegenden EU-Richtlinie eine wesentliche Rolle spielenden Ergebnisse eines EU-Forschungsprojektes sowie die daraus abgeleitete Risikoanalyse liegen zwar seit über einem Jahr vor. Doch würden enthaltene Schlussfolgerungen von den einzelnen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich bewertet. Dies führe zu Verzögerungen bei der Weitergabe der Risikoanalyse an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zur wissenschaftlichen Bewertung. Das Monitoring in Deutschland habe 2009 ein Gesamtergebnis von 14 positiven Proben bei 2.158 Inspektionen ergeben. Die Zahl der Funde liege somit leicht unter Vorjahr.  

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13.06.2010
Narzissenhoheiten 2010

Mit der feierlichen Krönung der Narzissenkönigin und ihrer beiden Prinzessinnen erfolgte am 24. Mai der Auftakt des 51. Narzissenfestes in Bad Aussee. Die Narzissenkrone ging an Catrina Wachinger (Mitte) aus Kainisch im Ausseerland-Salzkammergut. Die Narzissenkönigin und ihre beiden Prinzessinnen Carola Kreßl aus Bad Goisern und Claudia Hagspiel aus Wien repräsentieren das Ausseerland-Salzkammergut ein Jahr lang in ganz Österreich und darüber hinaus.  

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13.06.2010
Bundesrat für Förderung erneuerbarer Energien

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 4. Juni 2010 die Bundesregierung gebeten, dafür zu sorgen, dass zügig wieder Förderungen aus dem "Marktanreizprogramm" und den weiteren Klimaschutz-Förderprogrammen vergeben werden können. Hierzu sei es erforderlich, die bestehende Haushaltssperre aufzuheben. Außerdem soll die Regierung mittelfristig eine ausreichende Mittelausstattung der Förderprogramme sowie eine Verstetigung und Planbarkeit der Förderung gewährleisten. Der Bundesrat hält die Fortführung der Programme sowohl aus klima- als auch aus wirtschaftspolitischen Gründen für dringend erforderlich.  

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12.06.2010
Neue Gewebereihe aluscreen von Reimann

Gleich mehrere Neuheiten präsentiert Reimann aus Emsdetten auf der schweizerischen Fachmesse Öga. Für Produktionshäuser wartet der Gewebehersteller mit der neuartigen Gewebereihe Aluscreen auf, die den Bedürfnissen nach schwer entflammbaren Schattiergeweben bei gleichzeitig hoher Energieeinsparung Rechnung trägt. Gemäß des Schattierwertes stehen die drei Typen 50, 60 und 65 in Weiß sowie in Grau zur Wahl.

Wer auf Vielfalt durch Farbakzente setzt, ist laut Reimann weiterhin mit Pyrotex und Pyrosilver gut aufgehoben. Für mehr Luftdurchlässigkeit im Verkaufsbereich stehe die Air-Linie. Pyrosilver Ultra stehe für langlebige, schwer entflammbare Gewebe mit eingewebten Aluminiumbändchen. Wie auf viele andere Produkte gewährt das Unternehmen hierauf alle zehn Jahre Garantie bezüglich der UV-Stabilität.

Die Weiterentwicklung des Pyrotex Blackout hat eine silbrige und eine schwarze oder auch weiße Seite und besteche durch sein geringes Gewicht. Im zugefahrenen Zustand ist das Paket des Schirms somit äußerst klein und gewährt maximale Lichtausnutzung, nennt Reimann die Vorteile. Für noch mehr Energieeinsparung durch Tagesschirme und Doppelschirme vertreibt Reimann ab sofort auch ein transparentes Gewebe mit dem B1-Zertifikat.

Kontakt: Reimann Spinnerei und Weberei GmbH, Grevener Damm 227-231, 48282 Emsdetten, Tel.: 02572-960330, Internet: www.reimann-emsdetten.de.  

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12.06.2010
Trabold verstärkt Lipco-Team in Sasbach

Dr. Thomas Trabold verstärkt seit Mai das Team von Lipco in Sasbach/Baden. Im Zuge der weiteren Ausdehnung des Lipco-Sortimentes im Bereich der Pflanzenschutztechnik (Tunnelsprühgeräte und Gebläsesprühgeräte im Obst- und Weinbau) steht Trabold im Geschäftsfeld einachsige Motorgeräte (Rapid Vertrieb Deutschland) und Anbaugeräte (für Einachser und Kleintraktoren aller Fabrikate) als Ansprechpartner für den Fachhandel und für Kunden zur Verfügung. Der bisherige Ansprechpartner Franz Kurz wird sich künftig verstärkt den Themen Erntetechnik und Pflanzenschutz widmen und den Kleingerätebereich weiterhin unterstützen. Trabold möchte insbesondere die technische Marktführerschaft des Schweizer Herstellers Rapid mit seinem stufenlosen innovativen Einachser-Sortiment und das Anbaugeräteprogramm von Lipco unterstreichen.
Mehr unter www.lipco.com  

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12.06.2010
aid feiert 60-jähriges Bestehen

Als Land- und Hauswirtschaftlicher Auswertungs- und Informationsdienst wurde der aid infodienst im Mai 1950 aus Mitteln des Marshallplans gegründet. Ob Landwirtschaft, Lebensmittel oder Ernährung: Der aid infodienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen aus Wissenschaft und Praxis verständlich aufzubereiten und umfassend die Öffentlichkeit zu informieren. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, praxistaugliche Medien anzubieten.  

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12.06.2010
Rosenzüchter Marjoland veranstaltet Passion Experience

Marjoland, Rosenzüchter aus den Niederlanden, veranstaltete für Ein- und Verkäufer die Passion Experience. Eingeladen war dazu der ehemalige Torwart Hans van Breukelen, um seine Erfahrungen im Spitzensport für den Blumensektor nutzbar zu machen. Er verglich den Sektor mit einer Fußballmannschaft: der Veredler im Tor, der Züchter in der Verteidigung, der Handel im Mittelfeld, der Einzelhändler/Blumenhändler im Angriff, und die Verbraucher sind die Zuschauer: Alles dreht sich letztendlich um die Verbraucher, und die anderen Glieder in der Versorgungskette müssen gemeinsam dafür sorgen, dass der Verbraucher bestmöglich bedient wird: Eine bessere Zusammenarbeit in der Versorgungskette führe zu größerer Zufriedenheit beim Käufer (dem Verbraucher), was ein besseres Ergebnis für die gesamte Kette nach sich ziehe. Marjoland hatte sieben der besten europäischen Blumenhändler eingeladen, um zu zeigen, was sich mit der Passion-Rose so alles anstellen lässt. Außerdem führte Marjoland drei neue Bouquet-Reihen ein. Diese zeigen, dass es viele Möglichkeiten für die Passion-Rose gibt. Die etwa 80 Blumenarrangements, die von den internationalen Blumenhändlern angefertigt wurden, kamen einem guten Zweck zugute: Sie wurden dem Daniel Den Hoed Oncologisch Centrum in Rotterdam, einem Zentrum für krebskranke Kinder und Erwachsene geschenkt.  

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11.06.2010
Neue Leiterin des Instituts für Betriebswirtschaft am vTI

Dr. Hiltrud Nieberg ist neue Leiterin des Instituts für Betriebswirtschaft am Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Braunschweig. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Folkhard Isermeyer an, der im September 2009 zum Präsidenten des vTI berufen worden war. Dr. Hiltrud Nieberg hat in Göttingen an der Georg-August-Universität Agrarwissenschaften studiert. Dort begann auch ihre wissenschaftliche Laufbahn: Von 1987 bis 1992 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Agrarökonomie der Universität Göttingen, wo sie bei Prof. Dr. Hartwig de Haen über die Umweltwirkungen der Agrarproduktion unter dem Einfluss von Betriebsgröße und Erwerbsform promovierte. 1992 wechselte sie nach Braunschweig in das Institut für Betriebswirtschaft der damaligen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), einer der Vorgängereinrichtungen des vTI. In ihrer 18-jährigen Tätigkeit im Institut hat sie ein breites Spektrum betriebswirtschaftlicher und agrarpolitischer Themen im nationalen und internationalen Kontext bearbeitet. Wichtige Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre waren Agrarumweltpolitik und Ökonomik des ökologischen Landbaus. Von 2003 bis zu ihrer Berufung hatte sie die stellvertretende Leitung des Instituts inne.  

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11.06.2010
Floragarten Weinreich begeht 150-jähriges Jubiläum

Der Floragarten Weinreich (Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt) begeht in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Heinrich Weinreich gründete den Gartenbaubetrieb 1860. Jan Weinreich übernahm den Betrieb 2002 in fünfter Generation von seinem Onkel. Das Unternehmen gehöre zu den führenden Züchtern von Stauden in Deutschland.
Mehr Infos unter Tel.: 039201-21781, E-Mail: jan-weinreich@web.de.  

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11.06.2010
Buga Koblenz: Baustellen-Führungen für Kinder

Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 hat auch für Kinder und Jugendliche einiges zu bieten: ob Skateranlage, Wasserspielplatz oder Klettergarten. Deshalb gibt es nun auch kostenlose Baustellen-führungen speziell für Kinder und Jugendliche von fünf bis 20 Jahren. Diese finden am 5. Juni, 4. Juli und 28. August 2010 statt. Die Führungen dauern ein bis drei Stunden. Vorherige Anmeldung mit Name und Alter des Kindes und eventueller Angabe der Begleitperson unter der Buga-Hotline (0261)70-201-2011 ist unbedingt erforderlich.  

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10.06.2010
Neuauflage der Broschüre "Weihenstephaner Gärten"

Für die zahlreichen Besucher des Sichtungsgartens Weihenstephan steht ab sofort die 60-seitige Broschüre "Weihenstephaner Gärten" in einer überarbeiteten Auflage zur Verfügung. Das reich bebilderte Werk vermittelt die wichtigsten Kenntnisse über die Geschichte der Weihenstephaner Gärten, die Gestaltung und die Pflanzungen. Ein Übersichtsplan und die Pläne der einzelnen Gärten helfen, sich zu orientieren. Die Broschüre ist für fünf Euro beim "Freundeskreis Weihenstephaner Gärten e. V." erhältlich (online-Bestellformular unter www.weihenstephaner-gaerten.de/broschuere.html )  

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10.06.2010
Weniger Unfälle und Berufskrankheiten: Gartenbau-Berufsgenossenschaft legte Zahlen für 2009 vor

Auf eine erfreuliche Entwicklung kann die Gartenbau-Berufsgenossenschaft (Kassel) bei den Unfallzahlen hinweisen. Obwohl die Zahl der versicherten Betriebe im Vergleich zum Vorjahr um 1.634 auf rund 101.445 zulegte, sank die Zahl der gemeldeten Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten von 45.532 in 2008 auf 44.931 in 2009. Auch die Zahl der gemeldeten Berufskrankheiten ging leicht zurück.
Was die tödlichen Unfälle angeht, sind den Angaben zufolge 2009 wie im Jahr zuvor zwölf Fälle im Bereich der Gartenbau-BG zu beklagen, doch sei die Zahl der tödlichen Unfälle, die in Verbindung mit einer gärtnerischen Tätigkeit standen, von zehn auf acht gesunken. Bei den übrigen tödlichen Unfällen handelte es sich um Verkehrsunfälle.
Über 25 Prozent der gemeldeten Unfälle bei der Gartenbau-BG ereigneten sich mit Maschinen, Anlagen oder Fahrzeugen und fast genauso viele im Zusammenhang mit Verkehrswegen und baulichen Anlagen, berichtet Frank Gutheil, der Leiter der Präventionsabteilung. "Allein auf Verkehrswegen passierten 6.900 Unfälle. Dies zeigt, dass die aktuelle 'Risiko raus!'-Kampagne absolut ins Schwarze trifft."
Mit den positiven Zahlen für 2009 ist auch die 1.000-Mann-Quote (Zahl der Unfälle pro 1000 Beschäftigte) von 58,1 auf 53,3 gesunken und liegt den Angaben zufolge damit gut zehn Punkte unter den Werten vergleichbarer Branchen.  

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09.06.2010
Wissenschaftlicher Beirat will neue EU-Agrarpolitik

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik hat ein Gutachten zur EU-Agrarpolitik (GAP) übergeben. Im Kern plädieren die Wissenschaftler nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums langfristig für eine neue Politik für Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Räume, die in ihrer Ausgestaltung noch zu konzipieren sei. Die EU-Kommission solle ein umfassendes Konzept für die grundlegende Neuausrichtung der GAP erarbeiten, das spätestens 2020 umgesetzt werden soll. Auf dem Weg dorthin soll zunächst in der EU die vollständige Entkopplung der Beihilfen von der Produktion in allen Mitgliedstaaten durchgesetzt und die Direktzahlungen zugunsten gezielter Fördermaßnahmen schrittweise abgebaut werden.  

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09.06.2010
Blumenhartriegel: 'Venus' und 'Charlotte' - Präsentation mit Sortentaufe in der Baumschule Eberts

Einen immer größeren Umfang nimmt in der Baden-Badener Baumschule Eberts der für seine sensationellen großen, cremefarbenen Scheinblüten bekannte Blumenhartriegel Cornus ' Venus' ein. Die Baumschule hat für die Züchtung, für die Sorten- und Markenschutz besteht, Generallizenz für Europa. Am 21. Mai präsentierte Inhaber Wolfgang Eberts die Pflanze, die gerade begonnen hat, ihren üppigen, drei bis vier Wochen währenden Flor mit zahlreichen bis über 13 Zentimeter großen Scheinblüten zu zeigen, und wie sie in seinem Betrieb kultiviert wird. Sogar der Züchter selbst, Prof. Elwin Orten, war mit seiner Frau angereist und gab Auskunft aus erster Hand. Er assistierte außerdem als Taufpate für einen neuen roséfarbenen Blumenhartriegel von der italienischen Baumschule Gilardelli aus Pistoia, die Giordano Gilardelli auf den Namen 'Charlotte' taufte.
Cornus 'Venus' hat laut Eberts inzwischen verschiedene renommierte Preise bekommen. Ganz neu ist eine Goldmedaille auf der am 29. Mai zu Ende gegangenen Chelsea Flower Show 2010 in London.
Die von Gilardelli getaufte Sorte 'Charlotte' hat das Unternehmen aus mehreren Hundert Sämlingen einer Anlage mit verschiedenen Cornus (beispielsweise C. kousa chinensis , C. florida oder C. nuttalli ) selektiert. 'Charlotte' hat etwa handgroße roséfarbene Scheinblüten mit etwas spitz zulaufenden, leicht rot gerandeten Blättern.  

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09.06.2010
GaLaBau-Cup NRW: Vorjahressieger gewannen

Der NRW-GaLaBau-Cup im Westfalenpark Dortmund ist entschieden, und die Sieger vom Vorjahr sind auch die neuen Gewinner: Denn Lars Buske von der Gütersloher Freisen GaLaBau GmbH und Kevin Spieß vom Fachunternehmen Heinz Dirkwinkel in Rietberg haben den Nachwuchswettbewerb zum zweiten Mal in Folge gewonnen - ein Novum. Mit deutlichen 21 Punkten Vorsprung verteidigten sie den ersten Platz vor dem zweitbesten Team Jonas Schulte und Renè Kramer (beide Stadt Dortmund). Den dritten Platz mit 27 Punkten Abstand zum Siegerteam belegten Nico Bramsiepe (Jakob Leonhards Söhne GmbH Co., Wuppertal) und Marius Siegmann (Gartenhof Küsters, Neuss). Mit 212 gemeldeten Teilnehmern bewegte sich der diesjährige Nachwuchswettbewerb der Landschaftsgärtner in Nordrhein-Westfalen wieder auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die 20 besten Teams kamen in die Endrunde.
Für Buske und Spieß war der erneute erste Platz ein ganz besonderer Erfolg. Nunmehr werden sie NRW ein zweites Mal beim Bundeswettbewerb im September in Nürnberg vertreten - und auch hier viel Wettkampferfahrung mitbringen. Denn beim Bundesentscheid im vorigen Jahr in Schwerin waren sie Vize-Meister geworden.  

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08.06.2010
Schweiz: Neue Strategie zum Feuerbrand gefordert

In der Schweiz hat die Vereinigung Hochstammobstbau Schweiz eine Abkehr von der Feuerbrandstrategie des Bundes verlangt. Sie fordert die Aufhebung von Feuerbrand-Schutzzonen, berichtet der landwirtschaftliche Informationsdienst lid. Durch die Rodungsmaßnahmen in solchen Zonen würden wertvolle Hochstammobstbäume zerstört.
Die grüne Baselbieter Nationalrätin Maya Graf wolle das Anliegen unterstützen und einen parlamentarischen Vorstoß erreichen, so die Vereinigung Hochstammobstbau Schweiz. Die Strategie "Bekämpfen durch Ausrotten" sei gescheitert. Selbst bei Rodung aller Hochstammobstbäume wäre der Feuerbrand nicht ausgerottet, da verbreitet Wildsträucher, etwa der Weißdorn, dem Erreger als Wirtspflanze dienten. Die Strategie: "Leben mit dem Feuerbrand" sei die einzig mögliche Alternative, schreibt die Vereinigung Hochstammobstbau Schweiz weiter. Erfahrungen zeigten, dass die Natur den Feuerbrand auch ohne menschliches Zutun unter Kontrolle zu halten vermöge.
Praktisch alle 2007 vom verheerenden Feuerbrandzug befallenen Hochstammobstbäume hätten 2008 und 2009 keinen Befall mehr gehabt und ihre ursprüngliche Vitalität zurückerlangt.  

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08.06.2010
Deutschland - Land der Ideen: Deutsch-polnisches Jugendprojekt ausgewählt

Das Projekt "Jugendbauhütte Gartendenkmalpflege Park Altdöbern" wurde im bundesweiten Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen; 365 Orte - Eine Reise zu den besten Ideen Deutschlands" ausgewählt. Wie Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider betonte, ist "das Besondere an diesem Projekt nicht nur, dass sich junge Leute mit Blick in die Historie eine berufliche Zukunft aufbauen, sondern auch, dass Deutsche und Polen zusammenarbeiten. Zu unserem gemeinsamen Erbe gehört eine reiche Schlösser- und Gartenlandschaft, die mit viel Mühe erhalten werden muss. Es macht Hoffnung, dass sich Jugendliche aus beiden Ländern dieser Aufgabe bewusst verschrieben haben." Deutsche und polnische Jugendliche arbeiten an der Sanierung des Landschaftsparks Altdöbern. Das Projekt wird im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres seit September 2009 bis August 2011 umgesetzt. Es wird von der für Jugendbauhütten zuständigen Tochter, der Internationalen Jugendbauhütte Gartendenkmalpflege (ijgd), der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zeitgleich mit einem gleich gelagerten Projekt in Lomnitz/Hirschberger Tal (Polen) durchgeführt.  

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08.06.2010
Offene Pforte und grünes Hannover

Bereits seit 20 Jahren öffnen Gartenbesitzer in und um Hannover zu bestimmten Terminen ihre Gärten für Besucher. In diesem Jahr beteiligen sich 156 Gartenbesitzer und Institutionen an der "Offenen Pforte". Die Broschüre mit Adressen, Terminen, Kurzinfos und Übersichtskarte kann unter folgender Telefonnummer bestellt werden: 0511-168-43801. Zu Führungen in Gärten, Parks und Landschaften der Region lädt die Stadt Hannover auch in diesem Jahr wieder ein und hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Es kann unter . pdf heruntergeladen werden.  

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07.06.2010
Mögglingens "Straße der Gärtner" startet Anfang Juli

Die Idee des Mögglinger Bürgermeisters Ottmar Schweizer, eine Straße der Gärtner als eine Art Aktionsstraße zu schaffen, nimmt konkrete Formen an, berichtet die Schwäbische Post. Die "Straße der Gärtner" verläuft entlang der Lauter zwischen Mögglingen und Lautern. Als eigentlicher Aktionstag ist der 4. Juli (Sonntag) vorgesehen, an dem die teilnehmenden Gärtnereien geöffnet haben, ihre Waren präsentieren und auch verkaufen können. Ergänzend soll es an verschiedenen Stationen Einkehrmöglichkeiten, Verpflegungsstände und Programmangebote für Kinder geben.  

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07.06.2010
EU-Schulobstprogramm in bald sieben Bundesländern

Durch das von der Europäischen Union geförderte Schulobstprogramm ( ) stehen in Deutschland pro Schuljahr knapp 12,5 Millionen Euro Gemeinschaftsbeihilfe für entsprechende Initiativen zur Verfügung. Nach Angaben von Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, haben inzwischen sechs Bundesländer die erforderliche Kofinanzierung gesichert. Für die praktische Umsetzung wurden Programme entwickelt, die den regionalen Bedingungen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen gerecht werden. Als siebtes Bundesland werde Sachsen-Anhalt mit dabei sein.  

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07.06.2010
Ein Drittel der BB-Pflanzen im Fachhandel gekauft

Private Kunden kauften von Januar bis April 2010 ein Drittel der Beet- und Balkonpflanzen im Facheinzelhandel. An den privaten Ausgaben hatte der Facheinzelhandel einen Anteil von 42 Prozent. Jeweils etwa jede vierte Beet- und Balkonpflanze wurde in Discountern oder in Baumärkten gekauft. Für eine Geranie gab ein privater Verbraucher mit 1,11 Euro drei Cent weniger aus als im Vorjahreszeitraum. Die schlechte Witterung wirkte sich negativ auf die Kauflaune aus. Weitere Ergebnissen der AMI zum Thema finden sich in der aktuellen TASPO.  

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06.06.2010
Steine über der Rennstrecke: Die Sieger des Grabmal-TED wurden an ungewöhnlichem Ort geehrt

Anlässlich der Formel Stone, einer Fachmesse der Grabmalbranche, wurden am 8. Mai die Sieger des Grabmal-TED ( www.grabmal-ted.de ) geehrt. Bei diesem Wettbewerb um das beste Grabmal fand die Ehrung in der VIP-Lounge der Südtribüne des Hockenheimringes statt. Veranstalter der TED-Abstimmung waren die Verbraucherinitiative für Bestattungskultur Aeternitas und die Fachzeitschrift Naturstein. Sie hatten die Grabmalbranche aufgefordert, sich mit ihren Grabmalen dem Votum der Bürger zu stellen. Der erste Preis ging an ein Grabmal für ein verstorbenes Kind. Timothy Vincent von der Steinbildhauerei Vincent aus Wetter entwarf und gestaltete das aus Stahl, Mergelglas und Stein bestehende Grabmal. 14,8 Prozent der Teilnehmer am Grabmal-TED im Internet gaben dieser Variante ihre Stimme.
Auf den zweiten Platz bei der Abstimmung über das "schönste Grabmal" kam eine Gestaltung der Steinbildhauermeisterin Lucia Torge aus dem bayerischen Schrobenhausen. 11,3 Prozent der Stimmen entfielen auf ihren "Möbiusring" mit dreidimensionaler Struktur. Der horizontale mittige Versatz soll veranschaulichen, dass in jedem Ende ein neuer Anfang liegt. Dieses 150 mal 125 mal 30 Zentimeter große Grabmal entstand aus Kelkheimer Auerkalk.  

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06.06.2010
Verlagsbeilage zu den Flower Trials

Einen breiten Überblick, war die Besucher auf den diesjährigen Flower Trials erwartet bietet die Verlagsbeilage "Flower Trials für Topf- und Beetpflanzen", die der aktuellen TASPO beiliegt.
Übersichtilich im Zeitungsformat werden die teilnehmenden Jungpflanzenbetriebe und Züchtungshäuser vorgestellt, eine Karte zeigt, an welchen Standorten die jeweiligen Firmen zu finden sind.
Neu ist in diesem Jahr die Regio Rheinland-Westfalen. Einige der bei den Flower Trials teilnehmenden deutschen Jungpflanzenbetriebe und Züchtungshäuser präsentieren ihre Exponate in Holland (Benary, Brandkamp, Grünewald, Nebelung). Ergänzend gibt es aber den neuen Flower Trials-Raum "Rheinland / Westfalen". In dieser bei den Flower Trials als dritten Standort hinzugekommenen "Regio" zeigen mehrere deutsche Firmen ihre Produkte, und zwar in vier Betrieben.
Dümmen, Kientzler, Endisch, Elsner pac Jungpflanzen, Westhoff: Dieses Quintett bestreitet die "Regio Rheinland-Westfalen". In zwei Betrieben stellen hierbei neben den gastgebenden Unternehmen auch "Gastfirmen" ihre Produkte aus. So sind bei Gartenbau Bongartz in Korschenbroich die Sorten von Geranien Endisch zu sehen. Im Betrieb Westhoff in Südlohn zeigt außer dem Gastgeber auch die Firma Elsner pac Jungpflanzen aus Dresden ihr Sortenspektrum.
 

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06.06.2010
Citrusbockkäfer: EU plant verschärfte Vorschriften

Verschärfte Vorschriften für Pflanzenimporte aus China und sogar ein völliges Verbot für Ahorn-Einfuhren aus diesem Land plant der Ständige Ausschuss Pflanzenschutz der EU-Kommission (SCPH) als Schutz vor der weiteren Einschleppung des Citrusbockkäfers. Wie Dr. Thomas Schröder vom Institut für nationale und internationale Ange-legenheiten der Pflanzengesundheit beim Julius-Kühn-Institut (JKI) Braunschweig bestätigte, sollen die Maßnahmen längerfristig und für die gesamte EU gelten. Dies betrifft auch das Einfuhrverbot für Ahorn aus China. Die Zahl der für den Import nach Europa zertifizierten Baumschulen aus China soll ferner reduziert und die Importkontrollen verschärft werden.  

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05.06.2010
Tornado sorgte in Großenhain für große Zerstörungen im Stadtpark und auf dem Friedhof

Ein Tornado verwüstete am 24. Mai weite Teile im sächsischen Großenhain, betroffen war neben dem Stadtpark, in dem drei Viertel der Bäume verloren ging, insbesondere der Friedhof. 90 Prozent der über 300 Großbäume sind auf dem 5,5 Hektar großen Gelände hinweggerafft, meldet die Friedhofsverwaltung. Darüber hinaus sind zahlreiche Grabstätten beschädigt, wofür die Generalversicherung der Friedhofsverwaltung einem Bericht von sz-online zufolge nicht aufkommt. Zuständig sei der Versicherer nur für das Abräumen und Neupflanzen.  

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05.06.2010
Mehrwertsteuer: reduzierter Satz in Gefahr

Besorgt zeigt sich Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), über die zunehmenden Äußerungen von namhaften Politikern, wie den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich und Peter Müller, die den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Blumen und Pflanzen als "Bauernopfer" anbieten würden. Ein Anheben auf den vollen Steuersatz solle dem Verbraucher suggerieren, dass ein Ansatz zur Haushaltskonsolidierung gefunden sei, heißt es dazu vom ZVG.
In einem Gespräch mit Ministerin Ilse Aigner machte Herker an diesem Dienstag deutlich, dass dann zu erwartende Umsatzeinbußen genau diesen Effekt widerlegen würden. Das bedeute für die Branche den Verlust von Arbeitsplätzen und betrieblichen Existenzen. Im Vorfeld der Kabinettsklausur zu Haushaltsfragen unterstrich Herker, dass man auf das Wort der Kanzlerin vertraue, die den Gärtnern noch im vergangenen Jahr versichert habe, dass eine Änderung der Steuersätze mit ihr nicht zu machen wäre.  

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05.06.2010
Solarförderung: Kürzung beschlossen

Am 6. Mai hat der Bundestag die Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2010 beschlossen. Damit erhalten Betreiber neuer Solaranlagen weniger Geld. Auch wenn sich der Bundesrat mit dem Gesetzesvorhaben noch abschließend beschäftigt, das Gesetz ist nicht zustimmungspflichtig, meldet die Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau. Nach der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die Förderung von Anlagen auf Dächern um 16 Prozent und auf Freiflächen um 15 Prozent zusätzlich gesenkt. Allerdings soll für Freiflächen-Projekte, die schon vor dem 25. März eine Genehmigung hatten und die vor 2011 ans Netz gehen, die alte Förderhöhe gelten. Anlagen auf Ackerflächen gehen ganz leer aus. Nur elf Prozent beträgt die Kürzung für Anlagen auf Konversionsflächen, dazu zählen früher militärisch oder industriell genutzte Flächen wie Mülldeponien oder Truppenübungsplätze.Verbesserungen gibt es für Solarstrom, der selbst verbraucht wird. Er wird um acht Cent höher vergütet als Strom, der ins Netz eingespeist wird. Diese Regelung gilt für Anlagen bis 500 Kilowatt.  

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04.06.2010
Urteil: Keine Gebühren für PC im Arbeitszimmer

Nach einem neuen Urteil des hessischen Verwaltungsgerichtshofes in Kassel (Az.: 10 A 2910/09) fällt für einen PC im Arbeitszimmer keine GEZ-Gebühr an, wenn Radio- und TV-Geräte im privaten Bereich des Hauses bereits angemeldet sind. Geklagt hatte ein selbstständiger Informatiker, der als Bewohner eines Einfamilienhauses für die privat genutzten Empfangsgeräte, die sich in den oberen beiden Etagen des Hauses befinden, Rundfunk- und Fernsehgebühren bezahlt. Im Keller des Hauses ist ein Arbeitszimmer eingerichtet, das er für seine selbstständige Arbeit nutzt. Im Arbeitszimmer befindet sich kein "klassisches" Rundfunk- oder Fernsehgerät, jedoch Rechner, die an das Internet angeschlossen sind.
Der hessische Verwaltungsgerichtshof stellte fest, dass das "Grundstück" entscheidend sei: Wenn jemand in seinem Haus bereits für ein Rundfunkgerät Gebühren zahle, dann sei der im Arbeitszimmer gewerblich genutzte PC als Zweitgerät davon befreit. Wie das Internetportal heise.de zum Thema ausführt, sind Rundfunkgebühren für beruflich genutzte PCs juristisch umstritten, denn solange ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts aussteht, bleibe die Rechtslage unklar. Die Gerichte hätten bisher unterschiedliche Urteile gefällt.
 

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04.06.2010
Rhodo 2010 mit Rekord: Über 101.000 Besucher kamen zu Europas größter Rhododendronschau

Alle vier Jahre findet in Westerstede (Ammerland) Europas größte Rhododendronschau, die Rhodo, statt. Die diesjährige "Rhodo 2010" war bereits die 13. Ausgabe der Schau, die 1972 zum ersten Mal veranstaltet wurde. Das Blütenmeer lockte über 101.000 Besucher an. Die erwartete Besucherzahl von 100.000 wurde damit übertroffen. Im Vergleich zur regenreichen Rhodo 2006 mit rund 90.000 Gästen lagen die Veranstalter deutlich im Plus. Aufgrund des Pfingstwochenendes war die Schau erstmals an zehn Tagen für die Besucher geöffnet. Ebenfalls neu war die Möglichkeit, die Rhodo in den Abendstunden ("Rhodo bei Nacht") zwischen 19.30 und 23 Uhr zu besuchen.
Auch in diesem Jahr verzauberte die Rhodo die Westersteder Innenstadt rund um die St. Petri-Kirche wieder in eine prachtvolle Rhododendronlandschaft. Neben den vielfältigsten Variationen blühender Rhododendron waren diese in Kombination mit Stauden, Laub- und Nadelgehölzen und Farnen in die Schaubeete gepflanzt. Besonders Rhododendron in den Farben Rosa, Rot sowie Blau bis Violett fanden bei den Besuchern Anklang.
Die Stimmung unter den ausstellenden Baumschulen war sehr gut, unter den Gewerbeausstellern sogar ausgesprochen gut. Diese mussten teilweise schon nach kurzer Zeit Waren nachordern, so der Cheforganisator der Rhodo, Helmut Dirks. Insgesamt zeigte die Rhodo 2010 einen besseren Verlauf als 2006, was unter anderem am guten Wetter lag, so Dirks.
Auf mehr als 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten Mitgliedsbetriebe des Landesverbandes Weser-Ems im Bund deutscher Baumschulen ihr vielfältiges Pflanzensortiment. Mit aktuell 86 Ausstellern war die Zahl gegenüber 2006 (90 Aussteller) fast unverändert. Erstmals beteiligten sich sechs Garten- und Landschaftsbau-Betriebe an der Rhododendron -Austellung. Auf je etwa 35 Quadratmeter großen Parzellen gestalteten sie unterschiedliche Themengärten, wie zum Beispiel einen Hauseingang. Besucher konnten sich von den Gartenbildern inspirieren lassen und Anregungen zur Gestaltung ihres eigenen Gartens holen.
Den Fachbesuchern und Hobbygärtnern boten sich zahlreiche Neuheiten und Züchtungen. Hervorgehoben wurden zahlreiche Sorten durch das zur Schau vergebene Oldenburg-Zertifikat. Insgesamt gab es mit 180 Anmeldungen für das Oldenburg-Zertifikat dieses Mal weniger Einreichungen als auf der Rhodo 2006 mit 230 Anmeldungen. Die meisten Anmeldungen entfielen dabei mit 79 auf die Baumschule Ernst Stöckmann (Bad Zwischenahn). Das Oldenburg-Zertifikat, das für Neuzüchtungen, Selektionen und Neueinführungen der vergangenen etwa fünf Jahre vergeben wird, wurde insgesamt 146 Mal verliehen (69 Gold, 45 Silber, 32 Bronze). Näheres zu den verliehenen Zertifikaten lesen Sie in einer der nächsten TASPO-Ausgaben.
Die Eröffnung der Rhodo am 14. Mai nutze auch Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, als Rahmen für die offizielle Eröffnung der Deutschen Genbank Rhododendron. Bundesweit haben sich Rhododendron -Sammlungen unter dem Namen "Genbank Rhododendron" zusammengeschlossen, um den Erhalt von Rhododendron -Arten und -Sorten sicherzustellen. Die Lehr- und Versuchsanstalt Bad Zwischenahn koordiniert das Netzwerk.  

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04.06.2010
BLE: EU-Mittel für die Werbung beantragen

Um Agrarprodukte im Binnenmarkt zu bewerben, können die Branchen- und Dachverbände noch bis Ende November EU-Fördermittel beantragen. Das gilt auch für die gartenbaulichen Fachgruppen. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist die zuständige Stelle in Deutschland für Programme zur Informations- und Absatzförderung. Die Verbände sind jetzt aufgefordert, konkrete Projektvorschläge für die Bewerbung von gartenbaulichen Erzeugnissen im Binnenmarkt zu erarbeiten.
"Es können auch kleine Projekte sein, zum Beispiel kleine Infoflyer, die auf die besondere Qualität deutscher Baumschulen oder Zierpflanzenbetriebe hinweisen", so das BLE. Interessensgruppen müssten sich jetzt zusammentun und Marketingideen entwickeln, um die EU-Förderung für deutsche Produkte in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung ist allerdings ein finanzieller Eigenanteil.
Bis Februar 2009 kümmerte sich die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) um die Bewerbung deutscher Produkte im In- und Ausland. Seit dem Wegfall des Absatzfonds müssen Branchen- und Dachverbände nun selbst die Aufgaben des Marketings für ihre Erzeugnisse übernehmen und ihre Anträge bei der BLE abgeben.
Bislang ist aus dem Gartenbaubereich dort noch nichts eingegangen. Anders als bei der CMA müssen sich die Branchenverbände erst einmal einig werden, wie man ein solches Projekt angeht und vor all em, wer es bezahlt. Um die vorhandenen EU-Gelder in Anspruch nehmen zu können, müssen sie einen finanziellen Beitrag leisten, der vorher über den Absatzfonds vorhanden war.
Die Verbände als Antragsteller kommen nicht umhin, festzulegen, wer den deutschen Eigenanteil finanziert, um die EU-Gelder für Werbeprojekte in Deutschland in Anspruch nehmen zu können. Diese machen bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme aus. Gehen keine Anträge aus Deutschland ein, werden die EU-Gelder auf andere Länder verteilt. Sollen also deutsche Produkte bei der Werbung nicht gegenüber anderen EU-Ländern benachteiligt sein, kommt es jetzt darauf an, dass die Verbände entsprechende Programmvorschläge erarbeiten. Sonst verfallen die EU-Gelder für Deutschland. Ideen für Marketingmaßnahmen sind also jetzt von den Gärtnern gefragt.
Neben Erzeugnissen aus landwirtschaftlicher Produktion, deren Qualitätsstandards und den gängigen Herstellungsverfahren stellt die EU auch für die Güte der Lebensmittel sowie Ernährungsaspekte jetzt die Finanzmittel für Kampagnen ab 2011 zur Verfügung.
Die Bewerbungsfrist für die "Informations- und Absatzförderungsprogramme im Binnenmarkt" ist der 30. November 2010. Bis zum 15. September 2010 sind entsprechende Konzepte vorzulegen. Die BLE will die Verbände bei der Antragstellung unterstützen. Teilnehmen können alle Branchen- und Dachverbände der Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft. Dabei können sich zum Beispiel auch Landesverbände auf regionaler Ebene zusammenschließen, wenn ihr Vorschlag einen gewissen Marktanteil hat. Weitere Informationen unter .  

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04.06.2010
FloraHolland: Zierpflanzen wieder im Plus

Auf ein schwieriges Jahr 2009 blickt FloraHolland zurück. So habe sich mit einem Umsatz von 3,8 Milliarden Euro an Blumen und Pflanzen im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit Jahren kein Umsatzwachstum generieren lassen, gab die Blumenversteigerungsorganisation zur Präsentation ihrer Geschäftsergebnisse bekannt. "In den ersten Monaten des Jahres 2010 scheint sich der Zierpflanzensektor wieder zu erholen", so der allgemeine Geschäftsführer Timo Huges. "Für Züchter, Händler und die Versteigerung war 2009 ein mühsames Jahr. Aber es ist gut, feststellen zu können, dass der europäische Verbraucher weiterhin Blumen und Pflanzen kauft, auch in diesem Jahr."
Die ersten vier Monate im Jahr 2010 nahm der Versteigerungsumsatz den Angaben zufolge um fast sieben Prozent zu. FloraHolland führt dies zur Hälfte auf einen höheren Durchschnittsertrag für die Züchter zurück.
Der Tageshandel, so heißt es weiter, wird immer virtueller. So misst FloraHolland in seiner Strategie der fortschreitenden Digitalisierung der Verkaufssysteme einen wichtigen Platz zu. Sechzig Prozent aller Schnittblumen auf den Exportversteigerungen in Aalsmeer, Naaldwijk und Rijnsburg würden bereits auf Basis von Informationen verkauft, ohne dass das Produkt selbst im Versteigerungssaal präsent ist. Dies ermögliche das Fernkaufsystem "Kopen op Afstand", bei dem online an den Versteigerungsuhren eingekauft werden kann, und die Bildversteigerung auf der Grundlage eines Produktfotos.
Auch der digitale Tageshandel über die Vermittlungsorganisation FloraHolland Connect lege zu. Darüber hinaus würden die zwei elektronischen Handelsplattformen von FloraHolland Connect, e-Trade für Blumen und PlantConnect.nl für Pflanzen, weiter ausgebaut.
FloraHollands Position in den internationalen Blumenhandelsströmen werde durch das Anbinden von internationalem Angebot gestärkt. Vom Schnittblumenumsatz kommt den Angaben zufolge nur 25 Prozent aus dem Ausland, rund 60 Prozent davon stammt von internationalen Genossenschaftsmitgliedern, und deren Anteil nehme zu.
Die Anfang des Jahres erfolgte Übernahme der Importversteigerung TFA hat laut FloraHolland zu einem attraktiver gestalteten Sortiment geführt.  

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03.06.2010
Steuererklärungspflicht für Saison-AK entschärft

Künftig müssen Saisonarbeitskräfte im Wein- und Gartenbau keine Einkommensteuerveranlagung mehr durchführen, wenn auf der Lohnsteuerkarte ein Freibetrag eingetragen wurde und die Arbeitskraft weniger als 10.200 Euro verdient hat. Ein entsprechender Entwurf wurde vergangene Woche vom Bundeskabinett verabschiedet. Die neue Regelung gelte ab dem Veranlagungszeitraum 2009. Ein großer Teil der Saisonarbeitskräfte muss nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums nun keine Veranlagung mehr durchführen.  

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03.06.2010
Online-Kalkulation zum Test

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) stellt auf dem Tag der Maschinenringe (10. Juni 2010 in Speyer) und den DLG-Feldtagen (15. bis 17. Juni 2010) seine Online-Kalkulationsprogramme, die unter www.ktbl.de unter "Kalkulationsdaten" verfügbar sind, zum kostenfreien Test vor. Mit MaKost-Online können den Angaben zufolge die Grunddaten zu Anschaffungspreis, Nutzungsdauer und Reparaturkosten für mehr als 1.500 Maschinen aus Landwirtschaft und Gartenbau ermittelt werden. Gesamtkosten, die Einzelpositionen wie Abschreibung, Zinsansatz oder Versicherung sowie die Reparatur- und Betriebsstoffkosten würden ausgewiesen. Auch Miet- und Leasingangebote könnten berechnet werden.  

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03.06.2010
Basamid: BdB legte gegen Ablehnung Widerspruch ein

Während das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für Erdbeeren eine Genehmigung von Basamid Granulat nach § 11(2) des Pflanzenschutzgesetzes ("Gefahr im Verzuge") für diese Frühjahrssaison aussprach, hatte der Antrag des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) bisher keinen Erfolg. Wie der Verband in seinem Newsletter mitteilt, wurde der gestellte Antrag für jeweils eine 60-tägige Anwendungsgenehmigung von Basamid Granulat für das Frühjahr, beginnend ab dem 1. April 2010, sowie für den Herbst, beginnend ab dem 1. August 2010, am 28. April 2010 abgelehnt.
Dagegen hat der BdB nun Widerspruch eing. Unter anderem, dass derzeit keine vergleichbaren Pflanzenschutzmittel verfügbar sind sowie keine chemischen und nicht chemischen Alternativen zur Verfügung stehen, die wirtschaftlich tragbar sind. Ferner gibt es den Hinweis, dass mögliche Wechselflächen in konzentrierten Anbaugebieten nicht oder nur unzureichend vorhanden sind.
Auch zu den im Ablehnungsbescheid erwähnten neuesten Untersuchungen, nach denen die Zulassung nur für Anwendungen im Gewächshaus möglich sei, äußert sich der BdB in seinem Widerspruch. Eine vorliegende Untersuchung aus dem Jahr 2007, die bisher für andere Genehmigungsanträge galt, beruhe auf sehr dünner Datenbasis. Deshalb bittet der BdB um Zusendung der neuen Untersuchungsergebnisse. Ferner vertritt der Verband die Ansicht, dass die Folienabdeckung, die mit der Basamid-Anwendung verbunden ist, mindestens gleichwertig mit einer Gewächshausanwendung zu sehen sei. Unter der Folienabdeckung sei der Luftstrom sogar geringer und der Anwe nder besser geschützt als im Gewächshaus. In diesem Zusammenhang bittet der BdB die Genehmigungsbehörde, von ihrer Möglichkeit, entsprechende Auflagen zum Schutz vor schädlichen Auswirkungen auszusprechen, Gebrauch zu machen.
Der von der Genehmigungsbehörde genannte entscheidende Grund für die Ablehnung, dass die Überprüfung der Risikobewertung angesichts neuer Daten aus der Wirkstoffprüfung ergebe, dass die Zulassung nur für Anwendungen im Gewächshaus möglich ist, stehe auch gegen über, dass Basamid Granulat vor kurzem nach § 11(2) gegen frei lebende Wurzelnematoden in Erdbeervermehrungsflächen genehmigt wurde. Diese Anwendung gilt für Freiflächen. Aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes muss in diesem Punkt laut BdB auch eine Genehmigung nach § 11(2) für die Anwendung auf Baumschulflächen erfolgen. Die für Erbeervermehrungsflächen angesprochenen Auflagen könnten übernommen werden.
Da der Zeitpunkt für eine erfolgreiche Frühjahrsanwendung schon verstrichen ist und inzwischen das Ergebnis einer Umfrage, bei der 61 Betriebe ihre Bedarfsmengen gemeldet haben, vorliegt, hat der BdB seinen Antrag modifiziert. Als Zeitraum sind nun 120 Tage ab dem 1. Juli genannt.  

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03.06.2010
Anbauerhebung:Gartenbau-Unternehmer investieren in Nachhaltigkeit

Ergebnisse der aktuellen Frühjahrserhebung der Produktions- und Wirtschaftstendenzen im Zierpflanzenbau (PWZ) der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) stellt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in seinem aktuellen Pressedienst vor. Beteiligt haben sich 477 Zierpflanzenbetriebe mit einer Gewächshausfläche von 345 Hektar und fast 640 Hektar Freilandflächen für die Zierpflanzenproduktion. Die Schwerpunkte der Befragung lagen auf der Produktionsveränderung bei Schnittblumen, Zimmerpflanzen und dem Herbstsortiment von Beet- und Balkonpflanzen sowie Investitionen im Zierpflanzenbau.
Die Beurteilung des Geschäftsverlaufs von Oktober 2009 bis März 2010 fiel den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum befriedigend bis schlecht aus, die Einschätzungen aus Norddeutschland waren besonders verhalten. Verantwortlich für die schlechte Bewertung dürfte vor allem die negative Preisentwicklung gewesen sein, heißt es zu den Ursachen. Optimistischer fällt dagegen der Ausblick für das Sommerhalbjahr 2010 aus. Hier erwarteten die meisten Betriebe einen leicht verbesserten Verlauf der Geschäfte.
Im Jahr 2009 wurden von den Teilnehmern rund 35 Millionen Zimmerpflanzen (Fertigware) produziert, 2010 soll die Produ ktionsmenge leicht erhöht werden, heißt es weiter. Eine Ausweitung sei zum Beispiel bei Hortensien geplant, eine Verringerung der Anbaumenge unter anderem bei Alpenveilchen. "Dies zeigt, dass sich unsere Gartenbau-Unternehmer flexibel anpassen und aufstellen können, sobald sich für einzelne Produkte Nachfrage und Angebot auf den Märkten verändert", betont Heinrich Hiep, Vorsitzen der des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ).
Bei den abgefragten Herbstkulturen aus dem Beet- und Balkonsortiment wurde die Produktion von rund 56 Millionen Pflanzen erfasst. Der Anbau in diesem Segment soll 2010 zum Teil deutlich ausgeweitet werden.
Die Planung der Befragungsteilnehmer sieht für die Anbauflächen von Schnittblumen 2010 einen Rückgang gegenüber 2009 vor. Beim Unterglasanbau setze sich die negative Entwicklung fort. Die gemeldeten Freilandflächen für die Schnittblumenproduktion sollen 2010 entgegen dem positiven Trend bei Freilandflächen erstmals seit mehr als zehn Jahren eingeschränkt werden.
In fast drei Viertel der befragten Zierpflanzenbaubetriebe wurde 2009 investiert, so ein weiteres Ergebnis. Je Betrieb wurde 2009 etwas weniger angelegt als im langjährigen Mittel. Neben Reparaturen wurden im vergangenen Jahr auch wieder erhebliche Gelder in neue Gewächshaus- und Heizungsanlagen investiert. 2010 sollen bei den meldenden Betrieben etwas mehr Gewächshausflächen neu entstehen als abgerissen werden. Wie BVZ-Vorsitzender Heinrich Hiep dazu erklärt, spiegele sich diese stetige Investitionsbereitschaft der Unternehmen in den Aktivitäten des Verbandes. "Wir setzen uns ein für Förderprogramme und Investitionszuschüsse zum Gewächshaus- und Heizungsanlagenbau, um Energieverbrauch sowie Betriebskosten zu senken, damit unsere Unternehmer mit neuester Produktionstechnik nachhaltig und umweltschonend arbeiten können." Laut Hiep ist es deshalb für den Verband "vollkommen unverständlich, warum dieser dynamische Investitionswille der Branche in energiesparende Gewächshäuser mit dem plötzlichen und unerwarteten Stopp des Bundesprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz durch die Bundesregierung gebremst und gefährdet wird."
Der ausführliche Frühjahrsbericht 2010 kann zu einem Bezugspreis von 298,- Euro (zzgl. MwSt.) bestellt werden. Erreichbar ist die AMI GmbH via Fax: 0228-33805-591, Tel.: -260 oder E-Mail: maurice.hanke@marktundpreis.de.
Zierpflanzenbetriebe, die sich an der Frühjahrs- oder Herbsterhebung beteiligen möchten, können sich unter den gleiche Kontaktdaten an die AMI wenden. Teilnehmer erhalten eine kostenlose Auswertung mit wichtigen Zusammenfassungen und einem kurzen Marktüberblick des abgefragten Sortimentsbereiches. (ami/bvz)  

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03.06.2010
Gafa wieder jährlich gemeinsam mit der Spoga

Die internationale Gartenfachmesse Gafa wird ab 2011 gemeinsam mit der Schwestermesse Spoga wieder jedes Jahr unter dem Namen "spoga+gafa" stattfinden. Das gab die Koelnmesse auf der internationalen Pressekonferenz zur diesjährigen Spoga+Gafa, die vom 5. September bis 7. September in Köln stattfindet, bekannt. Die Entscheidung wurde von den einschlägigen Fachverbänden sowie dem ideellen Träger der Gafa, dem Industrieverband Gartenbau (IVG), ausdrücklich begrüßt. Zwar sind wichtige Motoristen 2010 nicht dabei, der IVG betont jedoch: "Die Spoga+Gafa ist und bleibt unsere Leitmesse."
"Wir stehen weiter hinter der Gafa, auch wenn einige Stimmen sich gegen einen jährlichen Rhythmus ausgesprochen haben", erklärte Hans-Jürgen Herr, IVG-Vorsitzender. Gemeinsam mit der Koelnmesse wolle man die Gartenmesse künftig so attraktiv machen, dass sie für alle großen Markenplayer wieder interessant werde, ergänzte er mit Blick auf die Tatsache, dass neben großen Motoristen auch einige andere führende Marken aus anderen Bereichen in diesem Jahr auf der Gafa nicht dabei sind.
Herr sieht zudem die Chance, das Gartengeschäft in Zukunft gerade über die Messe weiterzuentwickeln. Diese Sicht unterstützte John W. Herbert, Geschäftsführer der EDRA (European-DIY Retail Association). "Der Handel will Messen", so Herbert. Sie seien ein wichtiges Barometer für die Branche.
Oliver Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse, unterstrich, die Leidenszeit sei vorbei. Der nun entschiedene Jahresrhythmus stärke die Marke Gafa. "Viele Aussteller, die eigentlich den traditionellen Gafa-Angebotsbereichen zuzuordnen sind, nutzen die Gartenmesse in Köln ohnehin jährlich als Präsentationsplattform für ihre Innovationen", erklärte Kuhrt. Bei vielen Einkäufern und Händlern habe es in der Vergangenheit für Verwirrung gesorgt, dass die Messe in den ungeraden Jahren nur unter der Bezeichnung Spoga stattfand. Neben Gartenmöbel- und Grillherstellern waren auch in den Spoga-Jahren Anbieter aus den Segmenten Floristik, Dekoration, Pflanzenpflege, Beleuchtung und Gartenhäuser in Köln vertreten.
In diesem Jahr stellen mehr als 2.000 Anbieter aus 53 Ländern in Köln aus. Es wird auch wieder einen Pflanzenpark geben, der aber laut Messe noch ausbaufähig ist. Man sei sich bewusst, dass der Handel großes Interesse daran habe, auf der Spoga+Gafa Pflanzen zu sehen. Der Pflanzenpark soll den Dialog zwischen Produzenten und Handel ermöglichen. Die Koelnmesse sieht den Pflanzenpark als wichtige Plattform für die Produzenten.  

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02.06.2010
IGS 2013: Grüne Inseln im Verkehr

Am 12. Mai weihte die Internationale Gartenschau Hamburg (igs 2013) auf der Elbinsel Veddel ihre erste von insgesamt dreizehn geplanten, grünen Verkehrsinseln ein. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Kuratoren Dierk Jensen und seinem Team gestaltet sie bis zur Ausstellungseröffnung im Frühjahr 2013 weitere zwölf Verkehrsinseln im Hamburger Raum.
Das Projekt "Verkehrsinseln - Urbane Bühne grüner Themen" ist der Beitrag der igs 2013 zum Präsentationsjahr 2010 der Internationalen Bauausstellung Hamburg. Den Auftakt bildet der rund 25 Meter breite Veddeler Kreisel nahe der S-Bahnstation Veddel. Er wurde mit über 300 Pflanzen und Stauden bepflanzt. Auf den grünen Inseln wird die Spannung zwischen städtischer Moderne und Natur thematisiert. Sie setzen Ausrufezeichen, bringen Farbtupfer in den fließenden Verkehr und künden als kleine Vorposten von der Gartenkunst der Gartenschau.
Verkehrsinseln sind prominente Ausstellungsorte: Täglich fahren oder gehen Tausende von Menschen daran vorbei. Die Veddeler Verkehrsinsel erblüht daher nicht nur in einem vielfarbigen Blumenmeer, sondern wird als Plattform für eine künstlerische Aneignung genutzt. Im Kreisrund der Insel formen mit Asphalt ausgegossene Buchstaben das Wort "Vielfalt" - ein Schriftzug, der viele Interpretationen möglich macht. Auf den beiden Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel leben über hundert Nationen. Das Landschaftsbild wird von spannungsreichen Unterschieden geprägt: von Altstadtbauten und Hochhäusern, Hafenanlagen und Weideflächen, Wettern (Kanälen) und Autobahntrassen. Die Inseln beherbergen vielfältige Milieus, angefangen von der islamischen Gemeinde über kreative Künstler- und studentische Wohngemeinschaften, Nachbarschaften in Hausbooten und Einfamilienhäusern bis zu Menschen in prekären und schwierigen Lebenslagen.
Das Projekt "Verkehrsinseln - Urbane Bühne grüner Themen" spiegelt den Ausstellungsraum der Gartenschau (den Park im Zentrum des Stadtteils Wilhelmsburg) mit den künstlerischen Möglichkeiten einer Gartenschau: Stauden, Blumen, Installationen. Zum Projektteam unter der Leitung des Hamburger Journalisten und Kuratoren Dierk Jensen gehören die Freiraumplanerin Jule Ziegler, die Verlegerin und Redakteurin Bettina von Bülow, der Wandmaler Eckhard Keller und der Sammler und Stadtwanderer Felix Schröder. Das Team gestaltet die Verkehrsinseln entweder selbst oder in Kooperation mit eingeladenen Künstlern. Die geplanten Themen bespielen inseltypische und globale Herausforderungen wie "Interkulturalität", "Reichtum und Armut", "Grabeland" oder "Klimawandel, Wasser, Deich" - und spiegeln damit auch inhaltlich den Ausstellungsraum im Spannungsverhältnis von Stadt und Natur, Mobilität und Immobilität.  

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02.06.2010
Bilanz von Landgard zum Muttertag: Weniger Menge, dafür höhere Preise erzielt

Wie die Vermarktungsorganisation Landgard zum diesjährigen Muttertagsgeschäft berichtet, lag das Warenaufkommen in der Muttertagswoche aufgrund der kühlen Witterung und der letzten Auswirkungen der Einschränkungen im Luftverkehr um rund 14 Prozent unter dem des Vorjahres. Aus dieser Entwicklung bei Schnittblumen und Topfpflanzen, sowie dem guten Abverkauf bei Schnittblumen, hätten dann auch bei beiden Produktgruppen um rund fünf Prozent gestiegene Durchschnittspreise resultiert. So habe sich in der Summe der Umsätze ein Ausgleich erreichen lassen. Bei Zimmerpflanzen bewegten sich die Umsätze auf Vorjahresniveau. Bei Beet- und Balkonware waren die Kunden, so heißt es weiter, witterungsbedingt zurückhaltend.
Bei den Landgard-Abholmärkten kann das Muttertagsgeschäft 2010 nach Ansicht der Vermarktungsorganisation als gut bis sehr gut bezeichnet werden, im Vergleich zum letzten Jahr geringfügig besser. Leider habe es für saisontypische Artikel (Ampeln, Stämme) witterungsbedingt kaum Nachfrage gegeben, dafür für ausgesuchte Zimmerpflanzen (Orchideen) und Schalen umso mehr.
Beim Bündelservice konnte Landgard im Vergleich zum Muttertagsgeschäft 2009 einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. Die Anzahl der Bunde sei bei höherem Durchschnittspreis klar angestiegen. Diesen erfreulichen Verlauf des Geschäfts habe Landgard trotz der angespannten Lage im Beschaffungsmarkt erreicht, obwohl der bedarfs- und termingerechte Transport von Blumen durch die Problematik der Aschewolke zeitweise unterbrochen war.  

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02.06.2010
Laga 2014 in Landau

Landau wird 2014 die Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz ausrichten. Dies beschloss der rheinland-pfälzische Ministerrat auf Vorschlag des Wirtschaftsministeriums. Bei künftigen Förderprojekten in der unterlegenen Stadt Saarburg solle nun geprüft werden, ob dabei auch Ansätze aus den Planungen für die Landesgartenschau aufgenommen werden könnten, so Wirtschaftsminister Hendrik Hering. Das Wirtschaftsministerium ist einer Empfehlung der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz gefolgt, in der die maßgeblichen gartenbaulichen Verbände des Landes vertreten sind.  

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02.06.2010
Produzenten wollen auf Entschädigung klagen

Eine Gruppe von etwa 200 Baumschulproduzenten aus dem niederländischen Boskoop klagt auf Entschädigung für durch den ostasiatischen Citrusbockkäfer erlittene Einbußen. Das verkündete Peter Bontekoe, Vorsitzender des Kreises Boskoop des niederländischen Baumschulverbandes, so der Internetdienst des niederländischen Agrarisch Dagblad. Nachdem zwei Larven des gefährlichen ostasiatischen Citrusbockkäfers im niederländischen Baumschulgebiet Boskoop gefunden worden waren (siehe TASPO 5/2010), waren 400 bis 500 Unternehmen von Maßnahmen wie Handelsverbot, zusätzlichen Kontrollen und Materialverlusten betroffen.  

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02.06.2010
Fachhandelskooperation: Porträt "...da blüh' ich auf"

An knapp 80 Standorten in Deutschland und Österreich sind "… da blüh' ich auf!" Gartencenter und Einzelhandelsgärtnereien zu finden. Wie bei einer Sagaflor-Mitgliedschaft üblich, sind alle inhabergeführt. Nachfolgend übermittelt die Baunataler Fachhandelskooperation einen Blick in drei neue Mitglieds-Betriebe und ihre jüngsten Entwicklungen.
Gärtnerei Schliebener (Wolfsburg) feierte 50-jähriges Jubiläum. Es wurden mehr als 2.400 Euro für den örtlichen Kindergarten gespendet. Bei ihren Kunden bedankten sich Schliebeners unter anderem mit Jubiläumsangeboten sowie einer großen Kräuter- und Heilpflanzenausstellung, zu der eine Kräuterexpertin vor Ort Tipps gab. Die Wurzeln des Betriebes liegen im Garagenverkauf. Heute zählt Schliebener zu einer der größten Gärtnereien in Wolfsburg mit 14 Mitarbeitern. Den Grundstein für die inzwischen mit vier Sternen ausgezeichnete Premium-Gärtnerei legten Herbert und Irmgard Schliebener im Jahr 1960. Mit dem Gärtnermeister Tim Schliebener und seiner Schwester, Floristmeisterin Martina Schliebener, übernahm 2001 die dritte Generation das Familienunternehmen, das seit April 2009 Mitglied der Sagaflor-Fachgruppe "… da blüh' ich auf!" ist.
Das Blumenpanorama Hosch (Tuttlingen) hat nach Erweiterung wiedereröffnet. Neu ist ein beheizbares Kalthaus auf 450 Quadratmeter. Eine verkaufsfördernde Wegeführung, 30 neue Parkplätze und eine bessere Anbindung an einen benachbarten Frequenzbringer sind weitere Ergebnisse des Umbaus, der mit Unterstützung der Sagaflor durchgeführt wurde. Die Wiedereröffnung feierte das "… da blüh' ich auf!"-Mitglied Blumenpanorama Hosch in Tuttlingen am 17. April 2010 mit Kunden und Ehrengästen. Das Kalthaus wurde angebaut. Auf der dort neu eingerichteten Info- und Pflanztheke sollen bepflanzte Gefäße in Serien produziert werden. Es ist beheizbar. "Das ist für uns ein großer Vorteil", erzählt Inhaber Wieland Hosch. "Jetzt können wir dem Kunden schon zeitig Frühlingsblüher in größerer Stückzahl anbieten." Drei Eingänge führen nun in die Kalthalle des Gartencenters, in der mit Holzvertäfelungen ein Windfang erstellt wurde. Eine neue Zwangswegeführung leitet den Kunden gezielt durch Neubau und Bestand, beides in einem neuen Ladenbaukonzept (Nifem) eingerichtet, zum Beispiel sind Angebote jetzt durch Impulsflächen deutlicher hervorgehoben. Im Warmhaus (700 Quadratmeter) werden die Sortimente Boutique, Zimmerpflanzen, Übertöpfe, Lechuza, Floristik, Geschenkartikel und Pflanzenschutz sowie Gartenmöbel auf einer etwa 400 Quadratmeter großen Empore präsentiert.
Firma Schlegel (Illerkirchberg) entwickelte sich aus einer kleinen Gärtnerei heraus zum modernen Gartencenter. Das "... da blüh' ich auf!"-Mitglied eröffnete mit sieben neuen Mitarbeitern am 15.April neu. Nach 61 Jahren als kleine Gärtnerei mit eigener Produktion umfasst die Firma Schlegel als modernes Gartencenter nun eine Gesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmeter. Inhaber Martin Piontek hat aufgrund der Umwandlung in ein Gartencenter die Zahl seiner Mitarbeiter bereits verdoppelt. Durch die Umwandlung in ein Gartencenter mit klarer Endverbraucherausrichtung sowie tiefem und breitem Sortiment war die Personalaufstockung nötig, sagt Piontek. Schwerpunktmäßig bietet das Gartencenter Pflanze, Boutique und Floristik sowie alle verwandten Sortimente samt Gartenbedarf und Spezialitäten an. Teils wird die Ware in dekorativ an-gelegten, themenorientierten Nischen präsentiert, die eine Wohlfühlatmosphäre generieren.  

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01.06.2010
Fachschulstatistik: Der Landschaftsbau dominiert

Die Fachschulen des Gartenbaus verzeichneten bundesweit im Jahr 2009 deutlich höhere Teilnehmerzahlen bei den Einjahreskursen zur Vorbereitung auf die Gärtnermeisterprüfung als im Jahr zuvor. Auf die Kurse im Garten- und Landschaftsbau entfällt etwa zwei Drittel der Teilnehmerzahl. Dies geht aus der vom Bundesernährungsministerium herausgegebenen "Statistik der Fachschulen in der Land- und Forstwirtschaft und in der ländlichen Hauswirtschaft" hervor. Diese Statistik basiert auf Angaben der Länderministerien, Statistischen Landesämter und Fachschulen. Neben den Schülerzahlen der gartenbaulichen Fachschulen nennt diese Statistik die Zahlen entsprechender Fachschulen anderer Agrarberufe, und zwar speziell der Landwirtschaft, des Weinbaus, der Forstwirtschaft, der Milchwirtschaft und der Hauswirtschaft. Die Fachschul-Statistik wird seit 2004 erstellt und ist im Internet auf der Statistik-Internetseite des Bundesministeriums ( www.bmelv-statistik.de ) zu finden. Stichtag für die Daten aus dem Jahr 2009 war der 15. November.

Bei den Schülerzahlen der Fachschulen für Gartenbau sind drei Varianten zu unterscheiden: Halbjahres-Kurse (Vorbereitung auf Meisterprüfung), Einjahreskurse oder die Variation mit drei Halbjahren (Vorbereitung auf Meisterprüfung), Zweijährige Fachschule (Abschluss als Gartenbautechniker)
Zu den Halbjahreskursen nennt die Fachschulstatistik für 2009 insgesamt nur 23 Teilnehmer. Diese Zahl ist aber unglaubwürdig, denn es fehlen die Daten aus Baden-Württemberg. Gerade dort spielen die Halbjahreskurse jedoch weiterhin eine wichtige Rolle. Fürs Jahr 2008 hatte die Fachschulstatistik noch bundesweit 68 Teilnehmer(innen) an gartenbaulichen Halbjahreskursen genannt. 55 davon entfielen auf Baden-Württemberg. Ähnlich war es 2007: Bundesweit 67 Teilnehmer(innen), davon 54 in Baden-Württemberg.
Aussagekräftiger sind die Zahlen von den Einjahreskurse. Hier verzeichnet die Fachstatistik 2009 bundesweit 714 Schülerinnen und Schüler. Im Jahr 2008 waren 602 und im Jahr zuvor 658 Teilnehmer der Einjahreskurse gemeldet worden. Was die Bundesländer angeht, so nahmen im Jahr 2009 in Nordrhein-Westfalen 196 Personen teil, davon 156 im Garten- und Landschaftsbau. Der Rest verteilte sich auf Zierpflanzenbau einschließlich Staudengärtnerei (14), Friedhofsgärtnerei (14) und Baumschule (zwölf). Noch deutlicher dominierten die Landschaftsgärtner in Niedersachsen (117 von insgesamt 129 Absolventen). Etwas ausgeglichener war es in Bayern. 151 Gartenbauschüler besuchten einen Einjahreskurs im Freistaat, 88 davon in den Klassen des Garten- und Landschaftsbaus. Die anderen 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bayern entfielen auf Zierpflanzenbau einschließlich Staudengärtnerei (35), Gemüsebau (23) und Baumschule (fünf).
Bundesweit machten die Landschaftsgärtner rund 62 Prozent der Teilnehmer an den gartenbaulichen Einjahreskursen aus. Den zweiten Platz belegt der Zierpflanzenbau (zwölf Prozent), gefolgt von Gemüsebau (etwas über sechs Prozent) und Baumschule mit etwas mehr als dreiprozentigem Anteil.
Da der Garten- und Landschaftsbau weiterhin eher ein "Männerberuf" mit wenigen weiblichen Fachkräften ist, hatten die Frauen unter den GaLaBau-Schülern in den Einjahreskursen nur einen Anteil von zehn Prozent. Dies beeinflusste natürlich maßgebend die Gesamtzahl. 110 der insgesamt 714 Einjahreskurs-Teilnehmer waren weiblichen Geschlechts (15,4 Prozent). Unter den Zierpflanzenbau-Schülern hatten die Frauen einen Anteil von gut 40 Prozent.
Bei den zweijährigen Lehrgängen für Gartenbautechniker ist das Verhältnis zwischen den Dienstleistungssparten und den Schülern mit Produktionsschwerpunkt ausgeglichener als bei den Einjahreskursen. 417 Personen besuchten im Jahr 2009 (Stichtag: 15. November) einen Gartenbautechnikerkurs, verteilt auf 206 Schüler(innen) im ersten Fachschuljahr und 211 im zweiten Fachschuljahr. Es waren: 171 Schüler im Fachbereich Gartenbauliche Produktion (89 davon im ersten Fachschuljahr);246 Schüler im Fachbereich Garten- und Landschaftsbau/Friedhofsgärtnerei (117 davon im ersten Fachschuljahr). Die Frauen machten im Fachbereich Gartenbauliche Produktion rund ein Drittel der Teilnehmer aus, im Fachbereich Garten- und Landschaftsbau/ Friedhofsgärtnerei hingegen nur knapp 15 Prozent.
In sechs der 16 Bundesländer werden zweijährige Kurse für Gartenbautechniker angeboten. Neben Nordrhein-Westfalen (insgesamt 136 Schüler) und Bayern (101 Schüler) gibt es solche Angebote in Sachsen (59 Schüler), Thüringen (51), Berlin (37) und Sachsen-Anhalt (33). Halbjahres-, Einjahres- und Zweijahreskurse zusammengenommen, so bereiteten sich 2009 bundesweit immerhin 1.154 Gartenbau-Berufsangehšrige in den betreffenden Einrichtungen auf ihre Meister- oder Technikerprüfung vor.  

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01.06.2010
Förderpreis …kolandbau: Frist endet am 30. Juni

Die Bewerbungsfrist für den elften Förderpreis …kologischer Landbau endet am 30. Juni 2010. Bewerben können sich laut Bundeslandwirtschaftsministerium Unternehmer, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung in der ökologischen Landwirtschaft erfolgreich neue Wege beschritten haben. Die Konzepte können dabei den Gesamtbetrieb umfassen oder sich auf einzelne Betriebsbereiche, wie zum Beispiel Verarbeitung, Vermarktung, Natur- und Ressourcenschutz, konzentrieren. Der Preis ist mit insgesamt bis zu 22.500 Euro dotiert und wird an maximal drei Betriebe vergeben. Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter: www.FoerderpreisOekologischerLandbau.de . Darüber hinaus beantwortet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Fragen unter Tel.: 02 28-99 - 68 45 - 32 80.  

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01.06.2010
Zusätzliche Kurzzeitklasse an der LVG Heidelberg

Aufgrund großer Nachfrage und der daraus resultierenden langen Warteliste eröffnet die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) Heidelberg nach eigenen Angaben im kommenden Schuljahr 10/11 eine zusätzliche Kurzzeitklasse. Das Ministerium Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz stelle kurzfristig Mittel für weitere Lehrer bereit. Da die Sparten getrennt wurden, gebe es jetzt wieder freie Plätze für zukünftige Meister im Gemüse- und Zierpflanzenbau sowie in der Staudenproduktion! Der Lehrgang findet vom 2. November 2010 bis 4. März 2011 statt. Es sei ratsam, sich schnell zu bewerben. Weitere Infos unter: Tel.: 06221-748414, E-Mai: jessica.kipp@lvg-heidelberg.de oder im Internet: www.lvg-heidelberg.de .  

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31.05.2010
Freilandrosen: Kälte führt zu Blindtrieben

Nach Hagelschäden 2008 und einem bereits strengen Winter im letzten Jahr scheint den deutschen Freilandrosenanbauern keine Erholungspause gegšnnt zu sein. Das Ausmaß der lang anhaltenden Kälteperiode tritt in diesen Tagen zum Vorschein: "Durch den strengen Winter im letzten Jahr ist ein Großteil des Aufwuchses verfroren. Wir mussten die Rosen stark zurückschneiden. Nun ist es durch die tiefen Temperaturen erneut zu Frostschäden gekommen", so schildert Werner Ruland (Ruland-Rosen, Duisburg-Rahm) seine derzeitige Situation. "Der April und bisher auch der Mai waren einfach zu kalt. Die Blütenbildung blieb meist aus. Je nach Sorte weist der überwiegende Teil der Rosen zwar Laub, aber keine Blütenknospen, also nur Blindtriebe auf. Wir müssen jetzt wieder zurückschneiden", so Ruland weiter. Mitbewerbern aus dem Rheinland, Niederrhein und dem Frankfurter Raum gehe es ähnlich, überall seien die gleichen Schäden erkennbar. In Nord- und Süddeutschland sehe die Situation aufgrund des Klimas etwas positiver aus.
Der Freilandrosen-Spezialist aus Duisburg schätzt den Ausfall beim ersten Flor auf bis zu 70 Prozent. Finanzielle Einbußen ausgleichen zu können scheint schwierig. Dafür müsse der Handel einfach bereit sein, etwas höhere Preise zu bezahlen, um dem regionalen Gärtner das Überleben zu sichern.
Freilandrosen aus Deutschland haben einen besonderen Wert beim Kunden. Ruland rechnet damit, dass die ersten, echten Freilandrosen, die durchgekommen sind, ab dem 10. Juni blühen werden. Der Flor aus den jetzt herausgeschnittenen Blindtrieben würde erst in sechs bis acht Wochen zur Blüte kommen.  

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31.05.2010
IG BAU für mehr "Ur-Wald"

Mehr "Ur-Wald" in Deutschland hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt, die als Gewerkschaft auch Beschäftigte im Forst vertritt, gefordert. Fünf Prozent der gesamten Waldfläche sollen bis zum Jahr 2020 nicht mehr bewirtschaftet werden - sie sollen sich ohne forstwirtschaftliche Eingriffe natürlich entwickeln können. Dieses "Back to the Roots in Grün" könne durch Flächenstilllegungen in den Wäldern Deutschlands erreicht werden. In zehn Jahren könnten so rund 550.000 Hektar zusammenkommen - eine Fläche, die rund 18 mal so groß ist wie München. Auf einer Fachtagung der Bundesanstalt für Naturschutz stellte die IG BAU ihre Kriterien für die "Ur-Wald"-Schaffung in den kommenden zehn Jahren vor.
 

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30.05.2010
Zahl der Woche

4.700 Betriebe produzieren in Nordrhein-Westfalen (NRW) gartenbauliche Erzeugnisse auf 31.200 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Damit liegt Nordrhein-Westfalen an dritter Stelle bei der Anzahl der Gartenbaubetriebe sowie der gärtnerisch genutzten Fläche nach Baden-Württemberg und Bayern - beziehungsweise hinsichtlich der Fläche - nach Niedersachsen. Dies meldet der Rheinische Landwirtschafts-Verband und beruft sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. In ganz Deutschland produzierten 34.700 Betriebe gärtnerische Erzeugnisse auf insgesamt 209.700 Hektar.
Von allen nordrhein-westfälischen Betrieben mit Anbau von Gartenbauprodukten erzeugten 2.291 Zierpflanzen, 1.768 Gemüse, 965 Betriebe Obst und 714 Betriebe Baumschulprodukte. Hierbei sei zu beachten, dass bei diesen Zahlen für die einzelnen Sparten auch Mehrfachnennungen erfolgen konnten, wenn die Betriebe in mehreren Sparten tätig sind. Nach der Fläche nimmt der Gemüsebau in NRW die Spitzenstellung ein. Von den 31.137 Hektar Fläche mit Anbau von Gartenbauerzeugnissen werden 54,9 Prozent mit Gemüse bestellt. Es folgen die Obstbauflächen mit 22,3 Prozent, die Baumschulflächen mit 12,4 Prozent und die Zierpflanzenbauflächen mit 10,5 Prozent.  

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30.05.2010
Neues Urnengrabfeld und Tag des Friedhofs

Bereits 2008 wurde auf dem Friedhof in Bad Windsheim als Pilotprojekt ein neues Urnengrabfeld in Zusammenarbeit mit Steinmetzen errichtet. Schön gestaltete, handwerklich bearbeitete Grabsteine wurden ausgestellt und zum Kauf angeboten. Der Hinterbliebene hatte damit die Möglichkeit, sich seine Grabstätte samt Urnengrabstein direkt vor Ort aussuchen zu können. Aufgrund der großen Nachfrage wird nun ein weiteres neu gestaltetes Urnengrabfeld eingeweiht. Außerdem wird am 20. Juni 2010 von 10 bis 17 Uhr ein "Tag des Friedhofs" veranstaltet, mit Gottesdienst, Lesungen, Vorträgen, Führungen und Informationen rund um den Friedhof.  

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30.05.2010
Größte Zoobaustelle Europas abgeschlossen: Blick vom Eisbärenhügel in die Yukon-Bay

Am 22. Mai pünktlich zum Pfingstwochende wurde die neue Kanada-Landschaft im Erlebniszoo Hannover eröffnet und bescherte dem Zoo einen neuen Besucherrekord. 16.681 Besucher strömten am Sonntag zur Yukon Bay, die lange Zeit die größte Zoobaustelle Europas war. Allein die landschaftsgärtnerischen Arbeiten machten ein Volumen von mehr als einer Million Euro aus. Diese Arbeiten wurden ausgeführt von der Bente Gmbh Co KG aus Hehlen, Mitgliedsbetrieb im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen (VGL). Eine gute Gelegenheit also für mehr als 20 GaLaBau-Unternehmer aus der Region auf Einladung der Regionalgruppe Hannover des VGL Mitte April einen Blick hinter die Kulissen dieser Baustelle zu werfen. Möglich war dies, weil sich Juniorchef Jan-Christoph Bente trotz extremen Termindruckes die Zeit nahm, den Kollegen einen faszinierenden Einblick in die Entstehung der Yukon-Bay zu geben.

Bereits im Sommer 2008 wurde der erste Teilabsch nitt der Kanadalandschaft eröffnet: Die eingestürzte Goldmine, die alte Hütte der Goldgräber, das historische Sägewerk und der quirlige Festplatz vor der kanadischen Blockhütte mit Yukon's First Illy Coffee-Shop stimmen perfekt auf Yukon Bay ein. Vor der großen Eröffnung der gesamten Anlage am 22. Mai war allerdings noch jede Menge Arbeit zu tun. Überall wurde geschaufelt und gegraben, gepflanzt und modelliert. Parallel arbeiteten Hochbauer, Landschaftsgärtner und Künstler auf engem Raum nebeneinander, um die Yukon Bay mit Flusslauf, Wolfsschlucht, Seelšwenarena sowie Wasser- und Felslandschaft als neue Heimat für die Eisbären rechtzeitig fertig zu stellen. Apropos Felslandschaft: Die Landschaftsgärtner konnten bei ihrem Besuch hautnah miterleben, wie ein französisch-portugiesisches Künstlerteam Konstruktionen aus Stahlmatten und Spritzbeton in ein natürlich wirkendes Felsmassiv verwandelt.Sehr beeindruckt zeigten sich die Kollegen von den umfangreichen Arbeiten, die Firma Bente auf engem Raum unter extremem Zeitdruck leistete: Allein das landschaftsgärtnerische Gewerk mit Geländemodellierung, umfangreichen Gehölz- und Großbaumanpflanzungen sowie Zaun- und Wasserbauarbeiten umfasst ein Investitionsvolumen von über einer Million Euro.  

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29.05.2010
Projekt zum Thema Bienengesundheit

Außer dem Projekt zur Erhaltung selten gewordener Ackerwildkräuter (siehe TASPO 17/10) engagiert sich Bayer CropScience Deutschland bei weiteren Vorhaben in Sachen Nachhaltigkeit. So wurden beim Jahrespressegespräch Sonderkulturen von Bayer am 29. April in Deidesheim außerdem unter anderem ein Projekt zum Thema Bienengesundheit herausgestellt. Landwirte könnten durch Anlage von blühenden Ackerrandstreifen zur Förderung gesunder Bienenbestände beitragen. Ferner wurden Aktivitäten auf den Gebieten Anwenderschutz sowie Gewässerschutz angesprochen.  

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29.05.2010
„Genbank Rhododendron“ nun offiziell eröffnet

Der Startschuss für die „Deutsche Genbank Rhododendron“ fiel im Rahmen der Eröffnungsfeier der „Rhodo 2010“ am 14. Mai in Westerstede. Hanns-Christoph Eiden, neuer Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, ehrte Vertreter der 38 beteiligten Baumschulen, Botanischen Gärten, Parks und Privatgärten als Gründungsmitglieder mit Urkunden. Ziel des im Herbst abgeschlossenen, dreijährigen Projektes der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Stiftung Bremer Rhododendronpark ist die Bewahrung der Arten- und Sortenvielfalt von Rhododendron innerhalb Deutschlands (siehe TASPO 2/09). Dazu schlossen sich bundesweit Rhododendron -Sammlungen unter dem Namen der „Deutschen Genbank Rhododendron“ zusammen. In den vergangenen zwei Jahren inventarisierten Experten über 7.000 Pflanzen, davon 2.240 Sorten und 240 Wildarten. In diesem Jahr sollen voraussichtlich einige hundert Pflanzen hinzukommen. Eine Internet-Datenbank macht die Ergebnisse ab Herbst 2010 zugänglich. Dort finden Interessierte dann umfassende Pflanzenbeschreibungen, Informationen zu Sorten und Wildarten und mehrere tausend Bilder sowie einen umfassenden Überblick über die deutschen Rhododendron -Züchtungen.  

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28.05.2010
815 Auszubildende 2009 in Bayern

815 Gärtner-Auszubildende gab es letztes Jahr in Bayern (Stichtag: 31. Dezember 2009). Dies geht aus den Zahlen des bayerischen Landwirtschaftsministeriums – zitiert vom Bayerischen Gärtnereiverband – hervor. Im Jahr 2008 waren es im Freistaat 824 Gärtner-Auszubildende (2007 = 902). Die meisten gärtnerischen Auszubildende sind im Garten- und Landschaftsbau (446), gefolgt vom Zierpflanzenbau (235). Auffallend wenige Auszubildende – 2009 waren es acht Personen – gibt es in Bayern bei den Friedhofsgärtnern. 897 Personen beteiligten sich in diesem Bundesland 2009 an der Gärtner-Abschlussprüfung. Bestanden haben 728 Kandidatinnen und Kandidaten, also rund 81 Prozent.  

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28.05.2010
Feuerbrand: Witterung begünstigt Infektionsgefahr

Die Infektionsgefahr von Feuerbrand in Obstanlagen wird von den zuständigen Behörden in Baden-Württemberg als sehr hoch eingeschätzt. Das Bakterium Erwinia amylovora habe sich aufgrund der Witterung gut vermehren und ausbreiten können. Nach nächtlichem Tau oder Niederschlägen könnten die offenen Blüten an Kernobst infiziert werden. Für den Erwerbsobstbau hat Baden-Württemberg daher Ende April die Bekämpfung mit Antibiotika zugelassen. Diese Mittel und ihre Anwendung sind aber nur im Erwerbsobstbau oder in Vermehrungsbeständen erlaubt.
 

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28.05.2010
Kälte sorgt für Ernteausfälle beim Spargel

Der viel zu kalte Mai sorgt für eine magere Spargelernte. Mecklenburg-Vorpommerns Spargelbauern ernten laut Ostseezeitung derzeit täglich 70 Prozent weniger als in durchschnittlichen Jahren. Auch die Bild-Zeitung, die sich dabei auf Karl-Martin Vielhauer von der Bruchsaler Obst- und Gemüseabsatzgenossenschaft (OGA) bezieht, berichtet von mehr als 30 Prozent Minderertrag. Für Spargel müssen Verbraucher deshalb tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben der Vorsitzenden des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, gegenüber rhein-main.net (online-Dienst der Frankfurter Neuen Presse und des Journal Frankfurt) kostet das Kilo etwa einen Euro mehr als 2009. Zwischen 50 Cent und einem Euro mehr für ein Kilo der Handelsklasse I als vor einem Jahr bezifferte der Vorsitzende des Beelitzer Spargelvereins, Manfred Schmidt, in der Wochenzeitung Blickpunkt Brandenburg.  

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27.05.2010
Feuerbrand-Erbgut entschlüsselt

Schweizer Forscher haben das gesamte Erbgut des Feuerbrands entziffert. Gelungen ist dies einem Team um Brion Duffy von der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW), geht nach Angaben des Schweizer Landwirtschaftlichen Informationsdienst (lid) aus einem Communiqué der ACW hervor. Mit Hilfe der Gene wollen die Forscher den Schwachpunkt der Obstkrankheit finden, um Apfel- und Birnbäume in Zukunft besser schützen zu können. Die Forschungsanstalt geht davon aus, dass die Entschlüsselung die Feuerbrandforschung in der ganzen Welt beflügeln wird. Die Forscher identifizierten bereits einige Gene, die eventuell entscheidend sind für das Überleben und die krank machende Wirkung des Feuerbrands. Diese Gene könnten die Achillesferse des Erregers darstellen. Sie zu finden erlaube es vielleicht, neue Strategien gegen den Feuerbrand zu entwickeln und noch gezielter feuerbrandtolerante Apfel- und Birnensorten zu züchten, wird Brion Duffy in der Mitteilung zitiert.
 

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27.05.2010
Bayer hat Service für Wetterprognosen erweitert

Bayer CropScience Deutschland erweiterte seinen Wetterprognosen-Service „BayDir Wetter Aktuell“ speziell für den Gemüsebau. Seit 1. März 2010 versende man an die Interessenten neben den Wetterdaten und Wetterprognosen auch terminlich abgestimmte Empfehlungen für zwölf bis 15 Gemüsearten, erwähnte Georg Beer, Leiter des Vertriebsteams Sonderkulturen, anlässlich der Jahrespressekonferenz Sonderkulturen in Deidesheim. Den Service erhalten die Teilnehmer als Fax oder per E-Mail zweimal pro Woche. „BayDir Wetter Aktuell“ konzentrierte sich vorher auf Obst- und Weinbau.  

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27.05.2010
Rentenbank senkt Zinsen für Förderkredite

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. Nach Angaben des Refinanzierungsinstitutes liegt nun der „Top-Zins“ in der günstigsten Preisklasse (A) für Förderkredite an Junglandwirte mit Laufzeit zehn Jahre und zehnjähriger Zinsbindung bei effektiv 3,23 Prozent und 2,67 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Weitere Infos unter Tel.: (Kreditanfragen) 069-2107-700.  

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26.05.2010
„Rhodo 2010“ in Westerstede eröffnet

Am vergangenen Freitag wurde die „Rhodo 2010“ in Westerstede eröffnet. An den ersten beiden Tagen kamen bereits rund 24.000 Gäste. Die 13. Rhododendronschau im Ammerland ist noch bis zum 24. Mai, erstmals zehn Tage lang, für Besucher geöffnet. Auf mehr als 10.000 Quadratmeter Hallen- und Freigeländefläche zeigen 86 Betriebe ein einzigartiges Pflanzensortiment, darunter zahlreiche Neuzüchtungen und Neueinführungen. Dabei sind erstmals auch sechs Garten- und Landschaftsbauunternehmen. Die „Rhodo 2010“ bietet Besuchern die Möglichkeit, Rhododendron und Azaleen gleichzeitig in Blüte zu erleben, deren natürliche Blühzeiträume weit auseinanderliegen. Neben vielen Arten und Sorten von Rhododendron und Azaleen sind auch Gehölze und Stauden mit in die Gestaltung einbezogen. Ein vielfältiges Programm und eine Gewerbeschau ergänzen die Veranstaltung. Die Leistungsschau gilt europaweit als größte ihrer Art und wird alle vier Jahre in der Westersteder Innenstadt veranstaltet.
Mehr unter www.rhodo.de  

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26.05.2010
Düngemittel: Neue Regeln in Aussicht

Entfällt in absehbarer Zeit die deutsche Düngemittelverordnung? Die EU-Kommission wolle die Regelungen des Düngemittelrechtes grundsätzlich überarbeiten, erwähnt der Industrieverband Agrar (IVA) in seinem jetzt vorgelegten Jahresbericht 2009/10. Dies folge dem Ansatz, all jene nationalen Maßnahmen aus dem Weg zu räumen, die den innergemeinschaftlichen Warenhandel behindern. Auf Düngemittel bezogen heißt dies: Was in einem EU-Mitgliedsstaat verkehrsfähig ist, muss auch in den anderen Mitgliedsstaaten in Verkehr gebracht werden dürfen. Um diesem Grundsatz näher zu kommen, denke die EU-Kommission daran, die heutige Einteilung nach Düngemitteltypen abzuschaffen. Dies, weil die fortlaufende Aktualisierung aller nationalen Düngemitteltypen in Gemeinschaftsrecht zu einem unüberschaubaren Regelwerk führen würde. Anstelle der Düngemitteltypen könnte eine Liste einsetzbarer Inhaltsstoffe treten.
Die Düngemittelindustrie äußerte Vorbehalte gegen das Vorhaben. Unter anderem werden eine Verunsicherung der Anwender ebenso wie neue Sicherheitsrisiken befürchtet. Doch wolle die europäische Düngemittelindustrie die gestartete Entwicklung zu neuen Düngemittelregelungen aktiv begleiten. Wann die Arbeit an einem neuen EU-Düngemittelrecht abgeschlossen sein soll, so hieß es bei der IVA-Jahrespressekonferenz am 4. Mai in Frankfurt, ist noch nicht absehbar.  

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26.05.2010
Neue Vorstandsvorsitzende der BayerCropScience

Sandra E. Peterson wird neue Vorstandsvorsitzende der Bayer CropScience AG, beschloss der Aufsichtsrat des Bayer-Teilkonzerns. Die gebürtige US-Amerikanerin soll zum 1. Juli 2010 in den Vorstand des Teilkonzerns eintreten und am 1. Oktober die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. h. c. Friedrich Berschauer übernehmen. Nachfolger Petersons als Mitglied des Executive Committees von Bayer HealthCare und Leiter der Division Medical Care wird Alan Main, derzeit bei Bayer HealthCare als Leiter der Region Europa in der Division Consumer Care tätig. Des Weiteren berief der Aufsichtsrat Achim Noack zum 1. Juni in den Vorstand des Unternehmens. Er soll dort ab 1. Oktober die Verantwortung für den Bereich Industrial Operations QHSE (Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt) übernehmen und damit die Nachfolge von Dr. Wolfgang Welter antreten, der Ende September in den Ruhestand geht. Noacks derzeitige Funktion als Geschäftsführer der Bayer Technology Services GmbH geht zum 1. Juni 2010 auf Dr. Dirk Van Meirvenne über, derzeit Leiter Produktion und Technologie Isocyanate bei der Bayer MaterialScience AG.
 

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25.05.2010
Grenzabstand: Hessisches Nachbarrecht geändert

Die Hessische Regierung hat im Nachbarrechtsgesetz den Beseitigungsanspruch von Bäumen, Sträuchern und Rebstöcken neu geregelt: Bei Nichteinhaltung des Grenzabstandes besteht nur noch drei (bisher fünf) Jahre Anspruch auf Beseitigung. Außerdem wurden Regelungen für den Rückschnitt von Hecken, die den Grenzabstand nicht einhalten, getroffen. Für Anpflanzungen, die vor Inkrafttreten der Gesetzes bestanden, gelten die alten gesetzlichen Vorgaben.  

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25.05.2010
Aufsichtsrat der Buga Heilbronn 2019 tagte

Der Aufsichtsrat der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH trat zur konstituierenden Sitzung am 29. April 2010 zusammen. Erstmals haben die Vertreter der beiden Gesellschafter, der Stadt Heilbronn und der Deutschen Bundesgartenschau GmbH (DBG), in dem gemeinsamen Gremium beraten, gewählt und Beschlüsse gefasst. Thema war unter anderem der im Sommer auszulobende „Landschaftsplanerische Wettbewerb“. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Stellvertreter Karl-Heinz Plum, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen. Seitens der Stadt Heilbronn gehören sieben Stadträtinnen und Stadträte der neuen Gesellschaft an, vier Vertreter entsendet die DBG. Die Aufgaben des Geschäftsführers nimmt Friedrich Wagner, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH, wahr.  

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25.05.2010
Wacker Neuson Konzern hat erstmals Jahresverlust

Der Aufsichtsrat der Wacker Neuson SE (80809 München) hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt. Der Wacker Neuson Konzern wird den Angaben zufolge für das Geschäftsjahr 2009 erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Jahresverlust ausweisen. Gründe hierfür waren Verluste im ersten Quartal 2009 und die im vierten Quartal vorgenommene Abschreibung, vornehmlich auf den Firmenwert des Neuson Kramer Teilkonzerns. Die hohe Eigenkapitalquote und weiter verbesserte Finanzlage des Konzerns wurden hiervon nicht berührt, so das Unternehmen.
 

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24.05.2010
Eiden zum neuen Präsidenten der BLE ernannt

Dr. Hanns-Christoph Eiden wurde am 3. Mai in Bonn von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner zum neuen Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ernannt. Eiden folgt Dr. Robert Kloos, der Anfang Februar als Staatssekretär in das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) gewechselt war. Eiden ist seit 1987 mit verschiedenen Tätigkeitsfeldern im BMELV, unter anderem in der EU-Kommission in Brüssel, betraut gewesen. Zuletzt leitete er die Unterabteilung „EU-Angelegenheiten und internationale Angelegenheiten“. Die BLE ist eine zentrale Behörde mit vielfältigen Aufgaben im Geschäftsbereich des BMELV und insgesamt rund 1.200 Mitarbeitern an vier Standorten.
 

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24.05.2010
Rudolf Holtkamp feiert 80. Geburtstag

Rudolf Holtkamp feierte am 13. Mai 2010 seinen 80. Geburtstag. Als einer der drei Söhne von Hermann und Maria Holtkamp kümmerte er sich jahrzehntelang um den Vertrieb der Holtkampschen Usambara-Züchtungen aus dem Isselburger Mutterhaus. Besonders die immer noch bekannten Warenzeichen Rhapsodie und Optimara wurden ab den 40-er und 50-er Jahren mit vielen Ehrenpreisen und Goldmedaillen ausgezeichnet. Die daraufhin einsetzende große Nachfrage nach Jungpflanzen und Rohware wollte befriedigt werden, und Rudolf Holtkamp bediente sie während seiner langjährigen Reisetätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bekannt ist er vielen durch seine ständige Präsenz auf Gärtnerbörsen und Bundesgartenschauen sowie durch seine rege und engagierte Außendiensttätigkeit. 1995 ist er aus der inzwischen in Rees-Haffen angesiedelten Firma ausgeschieden. Mit großem Interesse verfolgt werden immer noch die Züchtungsarbeiten seines Sohnes Martin, welcher heute in eigener Regie die Tradition fortsetzt.
 

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24.05.2010
Muttertag: BGI meldet positiven Verlauf

Die Blumen- Groß- und Importhändler im Verband des deutschen Blumen-Groß- und Importhandels (BGI) hatten im Zusammenhang mit dem Muttertag 2010 einen erfreulich positiven Geschäftsverlauf.
Auch wenn noch keine konkreten Zahlen vorliegen, berichten viele Mitglieder von zufriedenstellenden oder guten Abverkäufen bei Schnittblumen. Eine ausführliche Mitgliederbefragung gemeinsam mit der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) wird zurzeit durchgeführt.
Aber auch in den ersten Tagen nach Muttertag war es möglich, die gute Stimmung im Verkauf weiter zu nutzen. Der Nachverkauf stellte sich deutlich besser dar als in den letzten Jahren. Nach dem enttäuschenden ersten Quartal 2010 trägt der diesjährige Muttertag zu einer dringend notwendigen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im Handel mit Schnittblumen bei.
Im Verband des deutschen Blumen-Groß- und Importhandels sind Deutschlands Blumengroßhändler und Importeure unter einem gemeinsamen Dach vertreten.
Der BGI repräsentiert mit seinen Mitgliedern rund 75 Prozent des Umsatzes mit Schnittblumen auf dem deutschen Markt.  

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23.05.2010
47 Staatlich geprüfte Wirtschafter feierlich entlassen

Im Rahmen einer Feierstunde entließ das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße 47 „Staatlich geprüfte Wirtschafter“ – darunter 23 Absolventen der Fachschule Gartenbau. Den Ehrenpreis des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier erhielt im Gartenbau Andreas Forschbach (Foto) aus Bornheim (Nordrhein-Westfalen). Die Gartenbaufachschüler informierten während des Rahmenprogramms über ihre Exkursion in die Niederlande und nach Belgien.
 

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23.05.2010
Öga 2010 Fläche rasch ausverkauft

In wenigen Wochen öffnet die Schweizer Fachmesse für Garten-, Obst- und Gemüsebau Öga wieder als bedeutendster Treffpunkt der grünen Branche in der Schweiz ihre Tore. Laut Organisatoren waren die Ausstellungsflächen auf der vom 30. Juni bis 2. Juli 2010 stattfindenden Fachmesse wie in früheren Jahren rasch ausverkauft. Rund 450 Aussteller belegen den Angaben zufolge 120.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche – davon 10.000 Quadratmeter überdacht. Angesichts der Nachfrage nach Ausstellungsfläche habe eine Warteliste angelegt werden müssen. Erwartet werden 23.000 Besucher, die ein reichhaltiges Ausstellungsprogramm, ein konzentriertes Ausstellungsangebot und eine Vielzahl an Innovationen und neuen Produkten sowie Geräten, die oftmals direkt im Einsatz getestet werden können, erwartet.
Die Öga findet alle zwei Jahre statt, ist Branchentreff und Informationsplattform für Investitionsentscheidungen speziell für den professionellen Garten- und Landschaftsbau oder -gestaltung, Obst- und Gemüsebau sowie öffentliche Grünflächen und den Kommunalbereich.  

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23.05.2010
KfW senkt Zinsen auf breiter Front

Zum dritten Mal in diesem Jahr hat die KfW Bankengruppe Zinssenkungen vorgenommen und zum 11. Mai 2010 auf breiter Front die Zinsen ihrer Förderprogramme gesenkt. In den meisten ERP- und KfW-Förderprogrammen werden die Zinsen nach Angaben der Einrichtung um durchschnittlich 20 Basispunkte herabgesetzt. Im KfW-Sonderprogramm verringern sich die Zinsen um 30 Basispunkte. „Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten gibt die KfW mit diesen Zinssenkungen einen wichtigen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe, Dr. Ulrich Schröder.
Im ersten Quartal 2010 hat die KfW Bankengruppe ein Gesamtfördervolumen von 17,8 Milliarden Euro ausgereicht, 61,4 Prozent mehr als im ersten Quartal 2009. In die Förderung von Wirtschaft, Umwelt, Wohnen und Bildung in Deutschland flossen im ersten Quartal 15,8 Milliarden Euro. Im Mittelpunkt stand dabei die Förderung der gewerblichen Wirtschaft mit 7,3 Milliarden Euro, überwiegend für kleine und mittlere Unternehmen. Ein zentrales Element dabei ist den Angaben zufolge das KfW-Sonderprogramm, das die KfW im Rahmen der Maßnahmenpakete der Bundesregierung zur Bekämpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu Jahresbeginn 2009 aufgelegt hat.  

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22.05.2010
Tage der offenen Tür 2010 in Italien

Vom 3. bis 5. Juni 2010 laden wieder verschiedene italienische Blumenzüchter zu Tagen der offenen Tür ein. Zu diesen "Info Days 2010" öffnen an den drei Tagen jeweils von 9 bis 18 Uhr folgende Firmen für Gärtner ihre Firmentore: Andreas Psenner in Bozen (www.psenner.it), Lazzeri in Meran (www.lazzeri.com), Planta in Brixen (www.planta.it), Raffeiner in Gargazon (www.raffeiner.net) und Sentier aus Mosnigo di Moriago della Battaglia (www.sentier.it).
Bei der schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung erhalten Gärtner die Möglichkeit, sich das jeweilige Unternehmen selbst anzusehen und sich aus erster Hand über Neuheiten der Jungpflanzenproduzenten zu informieren. In den beteiligten Firmen sollen alle Bereiche zugänglich sein, um den Besuchern eine vergleichende Analyse der Produkte zu ermöglichen. Schließlich wollen die beteiligten Züchter, so heißt es weiter, mit ihrem Angebot an Sorten, die weltweit zu den besten gehören, dazu beizutragen, dass die Gärtner ständig auf dem neuesten Stand sind und damit den Verkauf an den Endkunden verbessern.
 

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22.05.2010
Lausitz: Kreisgärtnertag war voller Erfolg

Der 14. Kreisgärtnertag, an dem sich am ersten Mai-Wochenende 13 Betriebe des Landkreises Elbe-Elster in Brandenburg beteiligten, war ein Riesenerfolg, berichtet die Lausitzer Rundschau. Der als Gemeinschaftsaktion mit der Zeitung durchgeführte Aktionstag von Baumschulen und Gärtnereien lockte mehr Besucher als im Vorjahr und habe die guten Ergebnisse von 2009 noch einmal übertroffen.  

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22.05.2010
GaLaBau-Azubis üben vor Publikum

In Bad Zwischenahn/ Rostrup kann man angehenden Gärtnern bei ihrer Ausbildung über die Schulter schauen. Die Lehrbaustelle der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte für Gartenbau befindet sich mitten im "Park der Gärten". Jede Woche plant, berechnet und baut ein Viererteam öffentlichkeitswirksam seinen Traumgarten. Die Lehrgänge finden mit Ausnahme der Sommerferien noch bis Mitte September statt. Der Baubetrieb startet immer Dienstag Mittag, die fertigen Anlagen können bis Donnerstag Nachmittag begutachtet werden. Am Ende der Woche werden die Gärten wieder zurückgebaut, um die Flächen für das nächste Viererteam frei zu machen.
Die Themenvorgaben reichen vom Sinnesgarten über den Terrassengarten bis hin zum Laubengarten mit Wasserelementen. Die öffentliche Lehrbaustelle kommt bei den Azubis sehr gut an.  

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21.05.2010
Jahrbuch der Baumpflege als CD

Das neue "Jahrbuch der Baumpflege 2010" ist pünktlich zu den Augsburger Baumpflegetagen erschienen und bietet rund 30 spannende Fachbeiträge zu den Themenblöcken "Bäume und Klimawandel", "Baumpflege", "Baumgesundheit und Baumkrankheiten" sowie weitere wissenschaftliche Kurzbeiträge. Erstmals erscheint die Gesamtausgabe Jahrbuch der Baumpflege 2000 bis 2009 auf CD-ROM . 300 ausführliche Fachbeiträge der letzten zehn Jahre finden Sie im Direktzugriff. Ein Autoren- und Stichwortverzeichnis in Heftform liegt der CD bei.
Ein unerlässliches Nachschlage-Werk für alle Praktiker und Wissenschaftler aus Baumpflege, Garten- Landschaftsbau und Forst. Haymarket Media 2010, geb., 4-farbg. Fotos und Abb., 344 Seiten, 39,80 Euro, Bestell-Nr. 8152347. CD-Rom: 39,80 Euro, Bestell-Nr. 8152354. Zu bestellen unter Email: service@gruenesbuch.de  

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21.05.2010
Fälligkeit des BG-Beitrages am 15. Mai beachten

Der Beitrag 2009 zur Gartenbau-Berufsgenossenschaft und der Vorschuss für 2010 sind berechnet und die Beitragsbescheide wurden im vergangenen Monat verschickt, berichtet der Versicherungsträger. Mit dem Zugang des Beitragsbescheides im April werde der Beitrag zum 15. Mai 2010 fällig. Beträgt der Basisbeitrag mindestens 1.200 Euro, wird dieser in drei Teilbeträge gesplittet, die Fälligkeitstermine sind dann in dem Beitragsbescheid aufgeführt. Fälligkeit bedeute, dass der Beitrag bis zum 15. Mai auf einem Konto der Gartenbau-BG eingegangen sein muss. Post- und Banklaufzeiten gingen zu Lasten des Zahlungspflichtigen, das heißt, bei verspätetem Geldeingang könnten Säumniszuschläge entstehen. Auch ein Widerspruch gegen den Beitragsbescheid, habe keine aufschiebende Wirkung.
Mehr unter www.gartenbau.lsv.de  

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21.05.2010
Plantion meldet Rekord zum Muttertag

Rekorde beim Muttertagsumsatz meldet die niederländische Absatzorganisation Plantion. Der Umsatz in der Woche vor Muttertag 2010 liege mit mehr als 4,5 Millionen Euro um 33 Prozent über dem gleichen Wert des Vorjahres. Das Wachstum basiere hauptsächlich auf der Vermittlung (45 Prozent) sowohl von Blumen als auch von Pflanzen. Auch an der Uhr verzeichnete Plantion ein großes Wachstum von 18 Prozent. Die Blumenpreise waren "gut", heißt es weiter, die Zahl der Stiele leicht erhöht. Wetterbedingt hätten sich Gartenpflanzen mühsamer verkauft als im Vorjahr.  

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20.05.2010
Strafanzeigen folgen Maikäferjagd

Heftiger Kritik wegen der ergriffenen Bekämpfungsmaßnahmen gegen Maikäfer muss sich der Bürgermeister von Pfungstadt in Hessen, Horst Baier, erwehren. Wie die Frankfurter Rundschau online berichtet, wurde erstmals seit 55 Jahren in Hessen wieder ein chemisches Insektengift, und zwar Dimethoat, per Hubschrauber gegen Maikäfer eingesetzt. Laut Onlineportal der Hessischen/ Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung hat der Gießener Regierungspräsident weitere Einsätze gestoppt. Der Naturschutzbund habe Strafanzeige gegen den Bürgermeister wegen Körperverletzung und Bodenverunreinigung erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittele.  

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20.05.2010
Rutishauser erweitert Produktion

Ein weiterer Betriebsteil der Pflanzenproduktion Rutishauser AG in Züberwangen (Schweiz) wird erneuert. Das regional verankerte und in vierter Generation geführte Unternehmen investiert sechs Millionen Franken, um den Betrieb am Standort Züberwangen weiterzuentwickeln. Im vergangenen Jahr konnte das 50-jährige Jubiläum des Produktionsbetriebes Züberwangen gefeiert werden. Nach Erneuerungsbauten in den Jahren 1993 und 1994 werden in einem nächsten Schritt Gewächshäuser aus den Jahren 1965 und 1976 mit einer Gesamtfläche von 4.970 Quadratmeter durch neue energiesparende Versionen ersetzt.
Das Innere der Gewächshäuser wird nach dem aktuellen technischen Standard ausgebaut, und biete damit künftig die Möglichkeit für logistische Abwicklungen und auf einer zweiten Ebene Kulturflächen für große Eigenkulturen. Die optimale Raumnutzung ist vor allem eine energiesparende Maßnahme. Mit zusätzlichen Rationalisierungsmaßnahmen und Leistungsverbesserungen möchte Rutishauser konkurrenzfähig bleiben.
Es wird mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten gerechnet, das bedeutet, dass voraussichtlich im September 2010 die ersten Kulturen im neuen Gewächshaus wachsen.  

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20.05.2010
Marktinfo: Stickstoffdünger stehen unter Druck

Die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) erhebt Marktinformationen zu Düngemitteln. Demnach stehen besonders die Kurse für Stickstoffdünger unter Druck. Bei Kali und Phosphatdüngern sei aktuell wenig Bewegung am Markt. Allerdings mehren sich bei Kali die Anzeichen für festere Preise im Mai, bei Phosphatdüngern kommen vom Weltmarkt noch schwache Vorgaben, der Preisboden dürfte aber bald erreicht sein, so die AMI. Über alle Düngemittel hinweg dürften die Preise auf mittlere Sicht wohl wieder steigen, da die Energiepreise vergleichsweise hoch sind und der schwache Euro Importware verteuere. Seit dem Herbst 2009 berichtet die AMI im Online Monitor Agrar kontinuierlich über die Markt- und Preisbewegung bei Düngemitteln. Nun gibt die AMI den eigenständigen Informationsdienst "Marktinfo Düngemittel" heraus, der sich ausschließlich mit dem Düngemittelmarkt befasst. Mehr unter
 

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19.05.2010
Bundeswirtschaftsminister startet Exporttelefon

Anfang Mai hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle das in der Außenwirtschaftsinitiative vorgesehene Exporttelefon in Betrieb genommen. Die Beratung durch das Exporttelefon soll Unternehmen dabei unterstützen, im Ausland aktiv zu werden und die sich bietenden Potenziale zu erschließen. Es ist laut Bundeswirtschaftsministerium für Unternehmer ab sofort vier Wochen lang von montags bis donnerstags zwischen 8 und 20 Uhr und freitags zwischen 8 und 15 Uhr unter der Rufnummer 030-346465472 zu erreichen.  

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19.05.2010
ZVG sucht neue Blumenfee

Wer seinen Beruf leidenschaftlich lebt und liebt, der ist hier richtig: Die Deutsche Blumenfee trifft Menschen, bringt ihnen Gartenbau und Floristik näher, ist Sympathieträgerin für Blumen und Grün. Ihre Tätigkeiten sind vielfältig und das Parkett, über das sie "schwebt", nahezu international.
Nach der Liquidation der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) stand das Amt der Blumenfee in Frage. Der Berufsstand entschied sich, es zu erhalten. So ruft nun erstmals der Zentralverband Gartenbau (ZVG) kreative und trendinteressierte Kandidatinnen auf, sich für das Amt "Deutsche Blumenfee 2010/2011" zu bewerben. Gesucht werden Gärtnerinnen oder Floristinnen mit abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung, die ein Jahr lang als Botschafterin für Blumen und Grün die Branche bei öffentlichen Auftritten, auf Messen und anderen Veranstaltungen engagiert vertreten. Von den Bewerberinnen gefragt sind Kommunikationsfähigkeit und Neugierde, die Freude am Umgang mit Menschen und dem Beruf sowie natürlich fachliche Kompetenz.
Gärtnerinnen und Floristinnen, die sich um das Amt der Deutschen Blumenfee 2010/2011 bewerben möchten, richten ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftiger Begründung bis zum 7. Juni 2010 an den Zentralverband Gartenbau (ZVG), Werbeausschuss BVZ/BVE, zu Händen Gabriele Harring, Godesberger Allee 142-148, 53175 Berlin, . de, Tel.: 0228-81002-60.
Geplant sind für die kommende Amtszeit - ab September 2010 bis zum Herbst 2011 - beispielsweise Auftritte auf der Internationalen Pflanzenmesse IPM in Essen, Parlamentarische Abende oder auch der traditionelle Valentinsgruß im Bundeskanzleramt. Die Kosten der Einsätze werden wie bereits im Vorjahr vom jeweiligen Verursacher übernommen. Koordinator ist der Werbeausschuss im ZVG.
 

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19.05.2010
Sortenschutz im Überblick

In der zweiten Auflage erschienen, beschäftigt sich das Buch "Deutsches und europäisches Sortenschutzrecht" mit einem heiklen und nicht ganz einfachen Thema. Ausführlich und verständlich aufbereitet haben es der bekannte Fachanwalt Dr. Gert Würtenberger und Prof. Dr. Herbert Leßmann.
Für diejenigen interessant, die mit Züchtung, Pflanzenproduktion und -handel zu tun haben. Ein umfangreiches Handbuch. Nomos 2009, Hardcover, 414 Seiten, 98 Euro, Bestell-Nr. 2940270. Zu bestellen unter Email: service@gruenesbuch.de
 

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18.05.2010
Für Bayer CropScience war 2009 erfolgreich

Für Bayer CropScience Deutschland sei 2009 ein erfolgreiches Jahr gewesen, erwähnte Georg Beer beim Jahrespressegespräch Sonderkulturen am 29. April in Deidesheim. Der Vertriebsteamleiter Sonderkulturen sieht den Pflanzenschutz als stabilen Markt. In einigen Segmenten bei den Sonderkulturen habe es im Jahr 2009 deutliche Zuwächse gegeben.  

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18.05.2010
Hagebau erteilt Sven Grobrügge Gesamtprokura

Sven Grobrügge, bisheriger Abteilungsleiter Recht und Finanzen, wurde zum 1. April 2010 die Gesamtprokura erteilt, informiert die Hagebau (Soltau). In seiner neuen Funktion als Bereichsleiter verantworte der 34-Jährige weiterhin diesen Bereich. Die Soltauer Kooperation würdigt damit die besonderen Leistungen und das Engagement des langjährigen Mitarbeiters. Grobrügge ist seit 1997 für die Hagebau tätig.  

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18.05.2010
Erstmals hat Hessen eine Spargelkönigin

Die 18-jährige Ann-Kathrin Wendel aus Zwingenberg (Kreis Bergstraße) wurde von den Spargelbauern gewählt und amtiert als "Ann-Kathrin I.", informiert das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV). Sie ist auf einem Spargelbetrieb groß geworden und absolviert eine Ausbildung im Gemüsebau. In Hessen wurden im vergangenen Jahr rund 12.000 Tonnen Spargel geerntet (2008: 9.300 Tonnen). Laut der aktuellen Gemüsebau-Erhebung standen 1.850 Hektar (2008: 1.820 Hektar) in Ertrag. Zentrum des hessischen Spargelanbaus ist Südhessen mit den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Bergstraße und Groß-Gerau.  

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17.05.2010
12. Juniorcup der Floristen in Magdeburg

Lisa Angermann vom Blumenhaus Zeising (Halle/Saale) holte sich den ersten Platz beim 12. Juniorcup der Floristen in Magdeburg, bei dem es um die Vorgaben Pflanzarbeit, Strauß und Gefäßfüllung ging. Auf den weiteren Plätzen landeten Bettina Sitte, Internationaler Bund Magdeburg, und Nicole Monique Stiefelhagen vom Gartenbaubetrieb H. Eckstein (Oschersleben). Dem Wettbewerb hatten sich elf Azubis gestellt. Gesponsert wurde die Veranstaltung von der Landgard Blumen Pflanzen GmbH, der Retif Floristik und der H.B.I. Blumen.  

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17.05.2010
Professor-Niklas-Medaille an Jochen Borchert verliehen

Jochen Borchert bekam von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) verliehen. Mit der Professor-Niklas-Medaille in Gold würdigte sie die herausragenden Verdienste des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers um die Ernährungs- und Landwirtschaft, das Jagdwesen sowie sein damit verbundenes Engagement für Gesellschaft und Politik. Borchert habe seinerzeit entscheidende Weichen dafür gestellt, dass nach mehreren Reformschritten die deutsche Landwirtschaft heute auf europäischer Ebene unter den verschärften globalen Bedingungen wettbewerbsfähig sei. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hatte Borchert bereits mit der Ernst-Schröder-Münze ausgezeichnet. Er hatte beispielsweise gemeinsam mit dem gärtnerischen Berufsstand für die kleinen und mittelständischen Gartenbau-Betriebe in den neuen Bundesländern gekämpft, die nach der politischen Wende in eine kritische Situation geraten waren. Auch in der Europäischen Union hatte sich Borchert für die deutschen Gärtner stark gemacht.  

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17.05.2010
Thüringer Azubi-Flora-Cup

Sieger beim Thüringer Azubi-Flora-Cup in Schmalkalden, Erfurt und Gera wurden Ann-Katrin Koch, Meininger Gartenland (Schmalkalden), Sandra Zabel, Crone Bildungszentrum Gotha (Erfurt) und Vera Dinges, CJD Berufsbildungswerk Gera (Gera).  

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16.05.2010
Friedrich Scholten mit Verdienstkreuz ausgezeichnet

Friedrich Scholten, langjähriger Präsident der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen und der früheren LWK Weser-Ems, ist am 9. April 2010 mit dem 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Scholten war von 1997 bis Ende 2005 Kammerpräsident der LWK Weser-Ems und leitete während dieser Zeit die Fusion mit der Schwesterkammer in Hannover ein. Die neu entstandene LWK Niedersachsen führte er von Anfang 2006 bis Februar 2009 zusammen mit seinem Hannoverschen Präsidentenkollegen Fritz Stegen, der am 22. März die gleiche Auszeichnung erhielt. Von 2005 bis 2009 war Scholten gleichzeitig Präsident des Verbandes der LWK. Scholten bewirtschaftet einen 100 Hektar großen Schweine- und Bullenmastbetrieb am Stadtrand von Nordhorn. Das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens wird Männern und Frauen verliehen, die sich durch ein herausragendes Engagement für das Gemeinwohl auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet, durch Verantwortungssinn und Zivilcourage auszeichnen.  

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16.05.2010
Narzissenkönigin 2010

Für Narzissen-Hoheiten gab es erstmalig ein Casting in Bad Aussee. Eine siebenköpfige Jury bewertete Aussehen, Auftritt, Wissen und Gesamteindruck von 34 Bewerberinnen. 20 Österreicherinnen sind eine Runde weiter. Sie müssen sich nun der Online-Publikumswahl stellen. Die Wahl zur Narzissenkönigin und ihrer beiden Prinzessinnen findet am 24. Mai statt. Zehn Kandidatinnen kommen ins Finale.
Mehr unter www.narzissenfest.at.  

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16.05.2010
Werbekampagne für Speisepilze auf gutem Wege

"Mit der neuen BDC-Werbekampagne für gesunde deutsche Speisepilze sind wir auf einem sehr guten Weg und genau im Zeitplan", betonte Franz Schmaus, Vorsitzender des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) zur Vorstands- und Beiratstagung des BDC. Mit der Werbekampagne wurde das Grüne Medienhaus (GMH) beauftragt. Ab Mitte 2010 gebe es einen neuen Internetauftritt. Ferner werden auf Verkaufsverpackungen Informationen zu finden sein, wie etwa die Internetadresse. Abgestimmt auf das Internetangebot wird Mitte des Jahres die Pressearbeit in Richtung Verbrauchermedien starten.  

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15.05.2010
6. Branchen-Motorradtreffen der "Grünen Zunft"

In diesem Jahr führt das schon traditionelle 6. Branchen-Motorradtreffen in das fränkische Umland. Vom 26. bis 29. August 2010 können Motorradbegeisterte unter der Führung von Volker Benkert und seinen Kollegen den Südosten Deutschlands erkunden. Wie immer hat Gerd Kruse das spätsommerliche Treffen organisiert und durch die Unterstützung der regional ansässigen Motorradfahrer, die schon länger mit dabei sind, überhaupt möglich gemacht.
Anreise ist am Donnerstag, dem 26. August 2010, bis 18 Uhr im Hotel "Goldener Stern" in 97486 Königsberg. Der nächste Tag führt dann in einer Tour über die Hassberge nach Südthüringen und in die fränkische Schweiz. Am Samstag folgt eine Fahrt in den Steigerwald, ins Fränkische Weinland und in den Spessart. Am Sonntag ist dann die Abreise. Alle, die mitfahren möchten, können sich noch bis zum 15. Mai anmelden. Die Übernachtung kostet inklusive den abendlichen Menüs und einem Fränkischen Buffet 250 Euro pro Person. Anmeldeformulare finden Sie auf der Internetseite von Gerd Kruse: www.ubbo-kruse.de unter "Branchentreff" oder direkt unter http://motorrad.ubbo-kruse.de.
 

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15.05.2010
Klasmann-Deilmann wieder mit Grünstempel-Zertifikat

KKS Biosubstrate von Klasmann-Deilmann (Geeste) tragen auch weiterhin das Grünstempel-Zertifikat, so das Unternehmen. Für das aktualisierte Zertifikat wurden erneut zwei Produktionsstätten, die auf die Herstellung von Biosubstraten ausgelegt sind, sowie die beiden firmeneigenen Kompostierungsanlagen, erfolgreich geprüft. Grünstempel ist eine EU-Kontrollstelle für ökologische Erzeugung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte. Bereits seit 1999 hat Klasmann-Deilmann die Produktion von Biosubstraten einer externen, unabhängigen Begutachtung durch eine EU-Ökoprüfstelle unterstellt. In enger Zusammenarbeit werde seitdem die gesamte Wertschöpfungskette entsprechend den strengen Richtlinien für Biosubstrate abgesichert.  

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15.05.2010
EU-Betriebsprämien: Antragsfrist bis 17. Mai

Damit Landwirte bis zum Jahresende die von der Europäischen Union gewährten Betriebsprämien ausgezahlt bekommen können, müssen sie auch in diesem Jahr wieder einen entsprechenden Antrag stellen. Dieser muss, so erinnert der Rheinische Landwirtschaftsverband, bis spätestens 17. Mai bei den jeweils zuständigen Stellen, in NRW sind dies die Kreisstellen der Landwirtschaftskammer, vorliegen. Später eingehende Anträge würden prozentual gekürzt und ab dem 11. Juni ganz abgelehnt.  

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14.05.2010
Unterschied zwischen Depot- und Langzeitdünger?

In der TASPO 11/10 berichtete unser Autor Heinrich Beltz, Versuchsleiter Baumschul an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau, über Vergleiche von 30 marktüblichen Depot- und Langzeitdüngern. Dies führte bei einem unserer Leser zu der Frage: Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Depot- und Langzeitdüngern? Heinrich Beltz:
"Der Begriff Langzeitdünger wird unterschiedlich verwendet. Die meisten Hersteller versuchen, die Begriffe Langzeitdünger und Depotdünger dadurch zu trennen, dass sie Langzeitdünger nur diejenigen Dünger nennen, deren Stickstoffform großteils als langkettige Harnstoffverbindung vorliegt. Die ummantelten Produkte werden dagegen als Depotdünger bezeichnet. So verwende ich die Begriffe auch. Die Dünger mit langkettigen Harnstoffverbindungen werden manchmal auch als kompaktierte Langzeitdünger oder Kompaktate bezeichnet. Manche Quellen verwenden die Begrifflichkeiten allerdings auch synonym und dann laufen beide Gruppen (die ummantelten wie die kompaktierten Dünger) als Langzeitdünger."  

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14.05.2010
Jubiläum: 25 Jahre Britzer Garten in Berlin

Der Britzer Garten in Berlin feiert sein 25-jähriges Bestehen. Jährliche Besucherzahlen von einer Million beweisen die hohe Anziehungskraft dieser grünen Oase im Süden Berlins, die am 26. April 1985 als Bundesgartenschau (Buga) Berlin eröffnet wurde. Nach erfolgreichem Abschluss der Buga 1985 wurde der Park auf hohem Standard erhalten, finanziert mit Eintrittsgeldern und Zuschüssen vom Land Berlin. Betrieben wird der Britzer Garten von der landeseigenen Grün Berlin GmbH. Sie steigerte den Kostendeckungsgrad von 24 Prozent in 1998 mit 14.517 verkauften Jahreskarten auf 48 Prozent in 2009 mit verkauften 28.743 Jahreskarten.  

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13.05.2010
Grotelüschen für bessere Agrardieselbesteuerung

Die neue Landwirtschaftsministerin in Niedersachsen, Astrid Grotelüschen, hat sich für eine verbesserte Agrardieselbesteuerung ausgesprochen. Nach ihrer Ansicht muss die derzeitige Aussetzung des Selbstbehaltes und der Obergrenze von 10.000 Litern unbedingt fortgeführt werden, bis eine EU-weite Harmonisierung bei der Agrardieselbesteuerung erreicht ist. Niedersachsen setzt sich seit Jahren für faire Wettbewerbsbedingungen beim Agrardiesel in Europa ein, heißt es weiter in einer Pressenotiz ihres Ministeriums. Deutsche Landwirte zahlten mit rund 26 Cent pro Liter die mit Abstand höchste Steuer auf Agrardiesel in der EU. In Frankreich sei es weniger als ein Cent pro Liter.  

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13.05.2010
KTBL legt Datensammlung zur Kalkulationen für Container-Betriebe vor

Die dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) bereits auf seiner Wintertagung in Goslar präsentierte Datensammlung für Containerbaumschulen war von vielen Container-Betrieben mit Spannung erwartet worden. Nun hat sie das Kuratorium für Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) offiziell vorgestellt.
Die 140 Seiten starke KTBL-Datensammlung Containerbaumschule liefert laut KTBL Fachinformationen und Kalkulationsdaten für das gärtnerische Betriebsmanagement. Sie enthalte umfassende Informationen, die für eine effiziente Planung und Bewertung notwendig sind - ob für überschlägige Betrachtungen oder komplexe Planungsrechnungen. Neben den allgemeinen produktionstechnischen, betriebs- und arbeitswirtschaftlichen Grundlagen wie zum Beispiel der Neuanlage von Containerstellflächen, Betriebsmittelkosten und den Transportkosten sind der Beschreibung zufolge auch die speziellen Kalkulationsdaten zur Kosten- und Deckungsbeitragsrechnung für die Hauptkulturen zusammengestellt.
Der strukturierte Aufbau und übersichtliche Tabelle n sollen einen schnellen Überblick ermöglichen. Neben methodischen Erläuterungen gibt es Planungsbeispiele, die den Umgang mit der Datensammlung verdeutlichen. Mitgeliefert wird auch eine Excel-Anwendung, um die Kalkulationstabellen für individuelle Berechnungen betriebsspezifisch erweitern oder anpassen zu können. Die Datensammlung bietet Unterstützung bei der Problemlösung und erspare Zeit, die nach Ansicht des KTBL ansonsten für eine ähnlich umfangreiche Informationsgewinnung durch Hersteller-, Händler- oder Expertenbefragung erforderlich wäre. Für Gärtner, Landwirte, Studenten, Auszubildende, Gutachter, Sachverständige, Berater sowie Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft könnte die KTBL -Datensammlung Containerbaumschule nach Ansicht des KTBL als das Standardwerk für die Betriebsplanung und -analyse betrachtet werden.
Bestellungen zu einem Preis von 24 Euro zzgl. 3,95 Euro Versandkosten im Inland sind möglich bei Haymarket Media GmbH Co. KG, TASPO Fachbuchservice, Postfach 8364, 38133 Braunschweig, Tel.: 0531-38004-29, Fax: 0531-38004-63, E-Mail: service@gruenesbuch.de oder im Online-Shop unter www.gruenesbuch.de , Bestell-Nr. 9371892.  

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12.05.2010
Neuer Friedhofs-Innovationspreis

Ein mit 7.500 Euro dotierter Innovationspreis des Vereins zur Förderung der Deutschen Friedhofskultur wurde am 30. April erstmals verliehen. Der gemeinsam mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner initiierte Preis ging an die Stadt Karlsruhe für deren Aktivitäten zur Förderung des Friedhofswesens. Zugleich wurde damit die Partnerschaft dieses Friedhofsträgers mit den Friedhofsgewerken anerkannt.
Der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech überreichte den Preis an Matthäus Vogel, Leiter des Karlsruher Friedhofsamtes. Dies erfolgte auf dem Mannheimer Maimarkt, wo die Friedhofsgärtner wie in den letzten Jahren eine spezielle Ausstellung präsentierten. Der Maimarkt vom 24. April bis 4. Mai gilt deutschlandweit als größte Regionalmesse (etwa 350.000 Besucher). Bestattung dürfe nicht zur "anonymen Entsorgung einer materiellen Hülle verkümmern", betonte Rech.
 

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12.05.2010
Spiess-Urania übernimmt Alleinvertrieb für Mimic

Für das Insektizid Mimic hat Spiess-Urania Chemicals GmbH (Hamburg) nach eigenen Angaben den Alleinvertrieb für Deutschland übernommen. Mimic (240 Gramm Tebufenozid pro Liter) ist ein flüssiges Spritzmittel zur Bekämpfung von freifressenden Schmetterlingsraupen an Erdbeerpflanzgut sowie an Pflaumen, Süß- und Sauerkirschen und zur Bekämpfung von Fruchtschalen- und Apfelwickler an Kernobst, Traubenwickler (Heuwurm und Sauerwurm) an Weinreben (Kelter- und Tafeltrauben), Springwurm und Rhombenspanner an Weinreben (Kelter- und Tafeltrauben). Mimic werde ab der 17. Kalenderwoche im Rahmen des Spiess-Urania Großpackungsprogramms in einem zehnmal ein Liter Karton ausgeliefert.  

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12.05.2010
"Ihre Regionalgärtnerei": Interessengemeinschaft zieht positive Bilanz nach dem ersten Jahr.

Vor fast genau einem Jahr, nämlich im März 2009 schlossen sich in der Metropolregion Nürnberg 26 Endverkaufsgärtnereien und Baumschulen zur Interessengemeinschaft "Ihre Regionalgärtnerei" zusammen, um die Pflanzenproduktion in der Region wieder verstärkt in das Bewusstsein der Verbraucher zu rücken. Die TASPO-Redaktion fragte nun nach, wie sich die Interessengemeinschaft seither entwickelt hat und was sie in der Öffentlichkeit bewirken konnte.
Bereits zum Ende des Jahres 2009 war die Interessengemeinschaft auf 32 Mitglieder aus den Regierungsbezirken Mittelfranken, Oberfranken und der Oberpfalz angewachsen, berichtet Marketingberaterin Gundula Holm vom Gartenbauzentrum Bayern Mitte beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Fürth, die die Interessengemeinschaft betreut.
Mittlerweile zählt die Gemeinschaft 36 Betriebe, die sich engagiert für die satzungsgemäßen Ziele einsetzen. Interesse an der Mitgliedschaft hätten auch schon Gärtnereien und Baumschulen aus anderen Regionen wie Oberbayern, Niederbayern und dem benachbarten Thüringen gezeigt. Erkennbar sind die Produkte der Beteiligten inzwischen an eigenen weißen Töpfen, die mit dem grünen Logo der Gemeinschaft "Ihre Regionalgärtnerei" gekennzeichnet sind. Mehr zum Konzept und den recht positiven Erfahrungen im ersten Jahr lesen Sie in der TASPO.  

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12.05.2010
"Rain ins Vergnügen" startet am 21. Mai

Unter diesem Motto finden vom 21. Mai bis 6. Juni im Dehner Blumenpark in Rain am Lech Blumenschauen, Gartenausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt. Mit einem bunten Programm knüpft das Familienunternehmen an eine alte Tradition an: Zwischen 1970 und 1985 veranstaltete Dehner publikumswirksame Blumenschauen, oftmals verbunden mit der Präsentation trendiger Eigenzüchtungen. Geöffnet sind die Garten- und Erlebnistage täglich von 9 bis 20 Uhr. Mehr unter www.dehner.de.  

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11.05.2010
Baumschulverband Weser-Ems startet Ausbildungsoffensive

Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften in einem der größten Baumschulgebiete in Europa auch zukünftig decken zu können, legt der Landesverband Weser-Ems im Bund deutscher Baumschulen (BdB) den Schwerpunkt seiner Öffentlichkeitsarbeit in diesem Jahr auf den Bereich Azubi-Werbung. Dazu startet er eine große Ausbildungsoffensive mit eigener Internetseite und Radiospots. Gleichzeitig will der Verband mit dieser Initiative das Image seines Berufes nachhaltig positiv darstellen. Ab sofort finden Interessierte auf der neuen Ausbildungs-Homepage unter www.komm-jetzt-raus.de zielgruppenorientierte Informationen zum Ausbildungsberuf Gärtner Fachrichtung Baumschule sowie eine Liste aller Ausbildungsbetriebe des Landesverbandes. Ebenso online sind zwei Viralspots, die das Motto "Komm jetzt raus" mit einer ordentlichen Prise Jackass-Humor aufnehmen. Diese Spots sollen über verschiedene soziale Netzwerke, wie schülervz.de oder facebook.de, verbreitet werden und laden auf ungewöhnliche Art und Weise dazu ein, sich auf der Homepage über den Beruf zu informieren.
Begleitet wird die Aktion von einem Radiospot, der ab dem 5. Mai 2010 auf Radio ffn in den Regionen Bremen-Oldenburg und Osnabrück ausgestrahlt wird.  

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11.05.2010
Netzwerk für Logistik: Deutsche und niederländische Firmen vereinen logistische Kräfte

Greenport Logistics BV (NL-Honselersdijk), Mercuur Smart Logistics Venlo BV (NL-Venlo) und Schiffer GmbH (D-Kevelaer) geben in einer Absichtserklärung bekannt, dass sie ihre logistischen Kräfte vereinen wollen. Durch diese Zusammenarbeit sollen die Greenports in den Niederlanden an die neue Topfpflanzen- und Schnittblumenversteigerung Veiling Rhein Maas in Herongen angebunden werden.
Die Kooperation soll den Partnern ermöglichen, die Anfuhrlogistik bei Zierpflanzen- und Baumschulprodukten an allen Versteigerungsstandorten unter Einsatz des gesamten Fuhrparks und durch Ausnutzung sämtlicher Umschlag-Kapazitäten gemeinsam zu übernehmen. Damit arbeiten im Rahmen von Greenport Logistics dann fünf Unternehmen diesseits und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze zusammen. Die jeweils eigene Identität, die Kenntnisse des lokalen Marktes und der jeweiligen Mentalität sollen den Erfolg garantieren.
Schiffer und Mercuur regeln dann in der Region rund um die Veiling Rhein Maas in Herongen den An- und Abtransport für das gesamte Netzwerk, erklärt Greenport Logistics. Schiffer sieht in der Gemeinschaft des Netzwerkes den Vorteil, seinen Kunden logistische Möglichkeiten zu bieten, die sie alleine nie erreichen könnten. Mit der Inbetriebnahme einer Umschlag-Box in Herongen und Lüllingen/Kevelaer greift Greenport Logistics darüber hinaus dem bevorstehenden Joint Venture zwischen FloraHolland und Landgard vor. Lüllingen dient unter anderem als Anlieferungszentrum für Erzeuger aus der Region und als Drehkreuz für Lieferungen an lokale Abnehmer. Außerdem sollen logistische Dienstleistungen wie die Abwicklung von Fernkaufgeschäften angeboten werden. Zwischen den Niederlassungen Herongen und Lüllingen und dem Trade Parc Venlo will Greenport Logistics Shuttledienste anbieten.  

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11.05.2010
Amtseinführung für neuen Präsidenten des BLE

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bekommt mit Dr. Hanns-Christoph Eiden einen neuen Präsidenten. Die offizielle Amtseinführung war am 3. Mai. Eiden leitete bislang die Unterabteilung "EU-Angelegenheiten, Internationale Angelegenheiten" im Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Neubesetzung ist notwendig geworden durch den Wechsel des bisherigen BLE-Präsidenten, Dr. Robert Kloos, als Staatssekretär in das BLE Anfang Februar.  

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10.05.2010
Interzoo 2010: Erstmals mehr als 1.450 Aussteller

Mit erstmals über 1.450 Ausstellern aus mehr als 50 Ländern und einer neuen Rekord-Ausstellungsfläche von über 90.000 Quadratmetern brutto ist die 31. Interzoo erneut der international größte Marktplatz für den Handel mit Heimtierbedarf. Der Messeveranstalter Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe GmbH (WZF) erwartet über 35.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern.
Hans-Jochen Büngener, Vorsitzender des Interzoo- Messeausschusses, erklärt: "Die internationale Heimtierbranche rechnet mit einer positiven Weiterentwicklung des Heimtiermarktes. Denn sie hat die Erfahrung gemacht, dass Tierhalter andere Prioritäten setzen als Konsumenten ohne Heimtiere. Heimtierhalter erwarten auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine zuverlässige Produktqualität für ihre Tiere."  

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10.05.2010
Floristenprüfung für Externe

Der Florist-Vorbereitungslehrgang auf die Externenprüfung startet am 14. Juni 2010 im Grünberger Bildungszentrum Floristik (GBF). Eingeschlossen ist die Externen-Abschlussprüfung Florist vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Gießen-Friedberg. Angesprochen sind diejenigen, die noch keinen Berufsabschluss Florist haben, aber mindestens 4,5 Jahre in der grünen Branche tätig und vorwiegend mit Aufgaben eines Floristen betraut sind. Ein sechswöchiges Schulungsprogramm bereitet auf die Externenprüfung im Ausbildungsberuf Florist vor. Ausgehend von den grundlegenden Techniken und deren Umsetzungen in verschiedenen Gestaltungsarten ist die praxisbetonte, zeitgerechte Floristik das erklärte Ziel. Nach bestandener Prüfung wird die Urkunde der IHK Gießen-Friedberg sowie das GBF-Zertifikat floristik pur verliehen. Mehr unter www.bildungszentrum-floristik.de
 

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10.05.2010
Floristische Dienstleistungen

Eine zweijährige Aufstiegsfortbildung mit dem Ziel künstlerischer Gestalter in floristischen Dienstleistungsbereichen beginnt am 14. September 2010 an der staatlichen Fachschule für Blumenkunst Weihenstephan. Voraussetzung für die Fortbildung im Vollzeitunterricht ist nach Angaben der Einrichtung eine abgeschlossene Ausbildung Florist. Mit mittlerem Schulabschluss (Realschulabschluss) könne zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden.
Weitere Auskünfte und Anmeldung: Staatliche Fachschule für Blumenkunst Weihenstephan (Am Staudengarten 6 , 85354 Freising), Tel.: 08161-71-3373, Fax: -3845, E-Mail: hswt.de, Internet: www.blumenkunst-weihenstephan.de.  

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09.05.2010
Behandeltes Chicoree-Saatgut keimt schneller

Nur elf Tage nach ihrer Aussaat keimten die ersten Chicoree-Samen, die vorgekeimt waren, in einem Versuch. Dies sei bemerkenswert rasch, insbesondere bei den feuchten und kalten Wetterbedingungen, teilt Applied Plant Research (Praktijkonderzoek Plant Omgeving, PPO) mit. PPO ist Teil der niederländischen Universität Wageningen. Auf Versuchsfeldern wurde nach verschiedenen Methoden vorgekeimtes sowie herkömmliches Saatgut ausgesät. Die vorbehandelten Samen entwickelten sich rascher, die Zeitpunkte der Keimung unterschieden sich dabei aber je nach verwendeter Vorbehandlungsmethode. Welche Auswirkungen dieser Effekt auf Ertrag und Unkrautunterdrückung haben könnte, werde noch erforscht.  

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09.05.2010
Saisonkräfte: vereinfachte Steuererklärungspflicht nun im Referentenentwurf für Jahressteuergesetzes

Im Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2010 (JStG 2010) ist der Wegfall der Steuererklärungspflicht für Arbeitnehmer, die im Kalenderjahr weniger als 10.200 Euro (inländischen) Arbeitslohn beziehen, vorgesehen, berichtet der Deutsche Bauernverband (DBV). Der DBV und der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) begrüßen diesen Bürokratieabbau. Allerdings soll die Neuregelung erst für Beschäftigungsjahre ab 2010 gelten. Für 2009 müssten dennoch rund 200.000 zusätzliche Steuererklärungen abgegeben werden. DBV und GLFA setzen sich deshalb dafür ein, auch für 2009 von der Steuererklärungspflicht in Bagatellfällen, insbesondere bei landwirtschaftlichen Saisonarbeitskräften, abzusehen.  

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09.05.2010
Zukunft Holz GmbH gegründet

Berlin. Als Nachfolgeorganisation des Holzabsatzfonds wurde Ende März die Zukunft Holz GmbH in Berlin gegründet. Anders als beim Wegfall des Absatzfonds im Agrarbereich scheint es also für den Holzbereich eine direkte Nachfolgege-sellschaft zu geben. Die Präsidenten der beiden Gesellschafter, Georg Schirmbeck, MdB für den Deutschen Forstwirtschaftsrat (DHWR), unterzeichneten am 23. März den Gesellschaftervertrag. Die eigentliche Arbeit, der Aufbau einer funktionierenden Holzabsatzförderung, geht jetzt aber erst richtig los", waren sich die beiden Gesellschafter einig.  

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08.05.2010
Lechuza-Gefäß ausgezeichnet

Den internationalen red dot design award erhielt das Lechuza-Pflanzgefäß Balconera Cottage. Damit konnte der fränkische Pflanzgefäß-Hersteller Lechuza die internationale Jury des red dot design awards bereits zum vierten Mal in Folge überzeugen. Das neue Balkonkastenmodell Balconera Cottage erhielt den begehrten Design Preis 2010 in der Kategorie "product design". Das Lechuza-Team, das in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum der Marke Lechuza feiert, sieht die Auszeichnung als Anerkennung der bisherigen Arbeit. Balconera Cottage verbindet Design und Funktion durch eine naturgetreue Flechtoptik zusammen mit einer robusten und pflegeleichten Oberfläche. Die Balkonkastenhalterungen verschwinden im Innern von Balconera. Die Pflanzeinsätze sind herausnehmbar mit versenkbaren Griffen. Es gibt den Balconera als All-in-One-Set mit Pflanzgefäß, Pflanzeinsatz und Erd-Bewässerungs-System in verschiedenen Trendfarben.  

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08.05.2010
Zahlreiche Bäume aus Quartier gestohlen

Vom 23. bis 25. April entwendeten Unbekannte von einem frei zugänglichen Feld in Krefeld/Meerbusch nahe der A 57 insgesamt 150 Bäume, berichtet die Polizei Krefeld. Das Feld wird den Angeben zufolge von einer Baumschule unter anderem zur Anzucht von Bäumen bewirtschaftet. Insgesamt wurden 100 Stück Kugelahorn und 50 Stück rotblättriger Ahorn von dem Feld gestohlen. Der Menge nach müsse das Diebesgut mit einem Lkw abtransportiert worden sein. Für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung der Bäume oder zur Ermittlung eines Tatverdächtigen führen, habe die Baumschule eine Belohnung von 250 Euro ausgelobt.  

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08.05.2010
Umsatzsteuer: Wird die Pauschalierung weiter eingeschränkt?

Heftig wird derzeit die Umsatzsteuerpauschalierung diskutiert: Ein neuer Entwurf des Bundesfinanzministeriums für Anwendungsrichtlinien zur Umsatzsteuerpauschalierung (Paragraf 24 Umsatzsteuergesetz) sieht hier deutliche Einschränkungen vor. Danach soll beispielsweise der Verkauf von Anlagevermögen, sofern es nicht zu 100 Prozent betrieblich genutzt wird, nicht mehr pauschal, sondern mit 19 Prozent besteuert werden.
Auch für Erzeugnisse, die zu 25 Prozent oder mehr mit Zukaufsprodukten vermischt werden, soll eine pauschale Umsatzsteuer nicht mehr anwendbar sein. Für viele gärtnerische oder landwirtschaftliche Produkte, bei denen die Zutaten nicht so einfach trennbar sind, würde dann der normale Steuersatz gelten. Durch solche unnötig engen Auslegungen gehe für viele landwirtschaft-liche und gärtnerische Betriebe der Vereinfachungseffekt verloren. Betriebe seien so gezwungen, zusätzliche Umsatzsteuererklärungen auszufüllen, kritisiert der Deutsche Bauernverband (DBV). Über Einschätzungen und mögliche Folgen brichtet die TASPO ausführlich in ihrer aktuellen Ausgabe.  

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07.05.2010
Projekt zu CO 2 -Speicherung in Mooren ausgeschrieben

Eine Ausschreibung zum Thema "Organische Böden, insbesondere Moore, als Quellen und Senken klimarelevanter Gase" hat das baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerium im Umweltforschungsprogramm BWPLUS veröffentlicht. In Form von Humus und Torf seien rund 1.500 Gigatonnen Kohlenstoff in der "Haut" der Erde gespeichert; rund doppelt soviel wie in der Atmosphäre und rund dreimal so viel wie in der lebenden Biomasse. Aus entwässerten Mooren entweichen große Mengen an Kohlenstoffdioxid. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Speicherung von Treibhausgasen in Mooren und anderen organischen Böden günstig beeinflusst werden kann.
Unter den eingereichten Projektanträgen wird eine fachlich begründete Auswahl stattfinden.
 

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07.05.2010
Öffentliche Auftraggeber: ELCA für mehr Druck bei Zahlungsverzug

Die European Landscape Contractors Association (ELCA) unterstützt die geplante Überarbeitung der aus dem Jahr 2000 stammenden Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr (2000/35/EG). ELCA-Präsident Antoine Berger zeigte auf: "Gerade die kleinstrukturierten mittelständischen Betriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau klagen immer wieder ihr Leid über verspätete Zahlungen durch die Auftraggeber."
Solche verspäteten Zahlungen öffentlicher Stellen werden in vielen Mitgliedsstaaten als gravierendes Problem dargestellt. Der EU-Binnenmarktausschuss will daher Maßnahmen gegen Zahlungsverzug der öffentlichen Hand beschließen. Denn öffentliche Auftraggeber zahlen deutlich seltener pünktlich an private Unternehmen. So beträgt in Portugal etwa der durchschnittliche Zahlungsverzug öffentlicher Stellen 80,4 Tage, in Griechenland 62 Tage und in Deutschland durchschnittlich "nur" 15 Tage.
Die Überarbeitung der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr (2000/35/EG) soll durch den Vorschlag KOM(2009) 126 vom 8. April 2009 den Zahlungsverzug von Unternehmen und öffentlichen Stellen eindämmen. Dieser wird derzeit im Europaparlament diskutiert. Nach Informationen der ELCA aus der EVP-Fraktion zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für eine derartige Verschärfung ab.
Die Richtlinie gilt für alle Zahlungsverpflichtungen aus Verträgen über die "Lieferung von Gütern" oder die "Erbringung von Dienstleistungen". Es ist gegenüber den öffentlichen Stellen vorgesehen, eine pauschale Entschädigung in Höhe von fünf Prozent des fälligen Betrages zu verlangen und eine 30-tägige Zahlungsfrist festzulegen, in der das gesetzliche und/oder vertragliche Abnahme- und Überprüfungsverfahren abgeschlossen sein muss. Die ELCA zählt aktuell 21 nationale Verbände zu ihren Mitgliedern, denen rund 70.000 GaLaBau-Betriebe angehören.  

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07.05.2010
Nicht länger in Hartz IV bleiben : Braunschweiger GaLaBauer entwickelt Initiative mit Vorbildcharakter

Was da in Braunschweig im Stillen heranreift, könnte das Zeug zu einer bundesweiten und dazu noch branchenübergreifenden Initiative sein: Ausgehend von einer Initiative von Manfred Junicke vom gleichnamigen GaLaBau-Betrieb integrieren seit Februar fünf Landschaftsbaubetriebe der Region Langzeitarbeitslose in ihre Kolonnen - jeder einzeln, jeder für sich. Keiner der 18 Teilnehmer der bislang beispiellosen Initiative ist mit einem anderen Arbeitslosen zusammen eingeteilt. Vom ersten Tag an erhalten die Hartz-IV-Empfänger Betriebskleidung.
Waren die Krankenstände in den ersten Wochen überdurchschnittlich hoch, sanken sie im Laufe der Zeit auf einen Niedrigststand ab: Die Integration in die Betriebe gelingt.
In den Kolonnen finden die im Schnitt 38- bis 40-jährigen Männer, einige Frauen sind auch darunter, einen Sinn, nach dem sie lange gesucht haben. Der Hauptgewinn dieser besonderen Qualifizierungsmaßnahme winkt mit einem Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Normalerweise qualifizieren Bildungsträger und Arbeitsagentur für die Betriebe, ohne diese zu beteiligen. Hier ist es genau andersherum: Die Arbeitgeber bilden in Theorie und Praxis aus, die ARGE (Arbeitsgemeinschaft Braunschweig) finanziert und die Oskar Kämmer Schule sorgt als Bildungsträger vor Ort für die weitere Qualifizierung.  

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07.05.2010
Bundesprogramm Energieeffizienz und Marktanreizprogramm: ZVG ist bestürzt über Antragsstopp

Mit Bestürzung reagiert hat der Zentralverband Gartenbau (ZVG) auf den am Montag vom Bundesumweltministerium bekannt gegebenen Antragsstopp für das Bundesprogramm Energieeffizienz und das Marktanreizprogramm erneuerbare Energien.
Als Begründung für den Antragsstopp zum Marktanreizprogramm wird in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU) angeführt, dass die Fördermittel für das Jahr 2010 durch die eingegangenen Anträge bereits aufgebraucht seien.
Die Sperrung der Haushaltsmittel hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) muss sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft wird.
Warum das Bundesprogramm Energieeffizienz nun ebenfalls unter den Antragsstopp fällt, wird in der Meldung des BMU nicht begründet. "Nach unserer Kenntnis wurden bisher keine Anträge im Rahmen des Bundesprogrammes positiv beschieden. Das Bundesprogramm, das erst im September des vergangenen Jahres in Kraft trat, konnte bisher aufgrund von im Programm begründeter Hürden nicht in Anspruch genommen werden. Von daher kann es an fehlenden Mitteln nicht liegen, dass jetzt ein Antragsstopp verhängt wird. Nach den jahrelangen Bemühungen um das Programm empfinden wir den jetzt verfügten Antragsstopp als Ohrfeige für unseren Berufsstand", zeigt sich Heinz Herker, Präsident des ZVG, in einer ersten Reaktion verärgert.
Laut Pressedienst des BMU hat es das Bundesfinanzministerium (BMF) abgelehnt, einen Antrag des BMU auf Aufhebung der Haushaltssperre an den Haushaltsausschuss weiterzuleiten. Mit der Aufhebung der Haushaltssperre in Höhe von 115 Millionen Euro, mit der das Marktanreizprogramm sowie Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative belegt worden waren, hatte das BMU einen Antragsstopp verhindern wollen.
Trotz Verständnis für die aktuelle Haushaltslage zeigt sich der ZVG tief verärgert über den Antragsstopp. "Hiermit werden wichtige Programme zur Energieeinsparung und zur Verminderung von CO 2 -Emissionen zu Fall gebracht", bedauert Herker. "Ich mag mir kaum vorstellen, wie dieser Antragsstopp auf unsere Gartenbau-Unternehmer vor dem Hintergrund nachvollziehbarer Milliardenhilfen an anderer Stelle wirkt. Wir werden unmittelbar Kontakt zum Haushaltsausschuss sowie zu den zuständigen Ministerien aufnehmen und mit Nachdruck eine kurzfristige Aufhebung der Haushaltssperre und des Antragsstopps einfordern."  

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07.05.2010
Saisoneröffnung im Park der Gärten

Der Park der Gärten - die Gartenschau in Bad Zwischenahn - lädt am 1. Mai zur Saisoneröffnung ein und feiert gleichzeitig seinen 10. Geburtstag. In Kürze soll ein Besucher- und Wissenszentrum am Parkeingang entstehen, was an diesem Tag der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Mehr unter www.park-dergaerten.de  

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06.05.2010
Redaktionsleiter der Champignon-Zeitschrift wird 85

Eberhard Peters (Bonn) feierte am 11. April seinen 85. Geburtstag. Er leitet bis heute die Redaktion der Zeitschrift "Der Champignon" und ist gleichzeitig Vertreter des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) in der Europäischen Interessensvertretung der Champignonerzeuger (Groupement Européen des Producteurs de Champignons - GEPC). Nach seinem Studium an der Universität Hannover mit zwei vorher absolvierten Berufsausbildungen zum Gärtner und Landwirt begann er 1957 seine Tätigkeit beim Zentralverband Gartenbau (ZVG) als Referent für internationale Zusammenarbeit, EWG, Wirtschaftspolitik, Außenhandel und Statistik. 1966 übernahm Peters die Geschäftsführung des Bundesausschusses Obst und Gemüse (BOG) beim Deutschen Bauernverband (DBV). In dieser Zeit war er auch Mitglied im Beratenden Ausschuss für Obst und Gemüse bei der EG-Kommission.  

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06.05.2010
Über 1.000 Teilnehmer in Gründachseminaren

Bei den Gründachseminaren 2010 konnte ZinCo (Unterensingen) über 1.000 Teilnehmer zählen. Vom 4. Februar bis 30. März fanden insgesamt 18 Gründachseminare in 14 Städten statt. Neben der in allen Veranstaltungen dominierenden Berufsgruppe der Planer und Architekten interessierten sich auch Vertreter von Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus und des Dachdeckerhandwerks für die Neuentwicklungen aus dem Hause ZinCo. Neben den Themenblöcken der extensiven und intensiven Dachbegrünungsvarianten war sicher der Themenkomplex "Gründach+Solar" für die hohe Teilnehmerzahl mitverantwortlich, so der Seminarleiter Manfred Krüger. Erstmals wurden hierbei Messergebnisse vorgestellt, die eine Leistungssteigerung einer Solaranlage bei der Kombination mit einer Dachbegrünung belegen. Mehr unter www.zinco-greenroof.com  

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06.05.2010
Neue niedersächsische Agrarministerin

Astrid Grotelüschen heißt die neue niedersächsische Agrarministerin, nachdem Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff sein CDU/FDP-Kabinett auf vier Positionen umgebildet hat. Die 45 Jahre alte CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Oldenburg tritt in die Fußstapfen von Hans-Heinrich Ehlen, der Medienberichten zufolge aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten wollte. Die Politikerin ist Diplom-Ökotrophologin. Ihrer Familie gehört die zweitgrößte Mastputen-Brüterei Deutschlands. Grotelüschen war erst 2009 in den Bundestag eingezogen.  

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05.05.2010
DBG vergibt Ehrenpreis an Essener Gruga-Park

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat ihren Ehrenpreis für hervorragende nachhaltige Parknutzung an den Essener Gruga-Park, der bereits 1965 Schauplatz einer Bundesgartenschau (Buga) war, vergeben. Der 80 Hektar große Gruga-Park erfreue sich auch nach 35 Jahren größter Beliebtheit. Neben seiner Funktion als botanischer Garten ist er unter anderem Tierpark, Zentrum für Spiel und Sport, Freizeittreff mit Wiesen und Grillplätzen, Konzertarena und Skulpturenpark. Die Nachnutzung des Gruga-Parks erfolgt seit der Schließung der Buga als eintrittspflichtiger Volkspark. Mit ihrem Ehrenpreis zeichnet die DBG in unregelmäßiger Folge ehemalige Buga-Gelände für besonders gelungene Nachnutzung aus.  

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05.05.2010
Verbandsdirektor des VGL Bayern geht in Ruhestand

Jürgen Prigge, Verbandsdirektor des Verbandes Garten- und Landschaftsbau Bayern (VGL), ist nach über 32 Jahren im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung in Nürnberg in den Ruhestand verabschiedet worden. Nachfolger ist seit dem 1. Januar 2010 Rudolf Walter Klingshirn.  

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05.05.2010
Neuer Vizepräsident im Verband badischer Gartenbaubetriebe

Gerhard Hugenschmidt wurde auf der Hauptausschuss-Sitzung den Mitgliedern als Vorschlag für das Amt des Vizepräsidenten des Verbandes Badischer Gartenbaubetriebe in Karlsruhe präsentiert. Mit ihm soll die südliche Region des Verbandes gestärkt werden. Mit einer einstimmigen Wahl schlossen sich die Hauptausschussmitglieder dem Vorschlag des Präsidiums an. Einstimmig wiedergewählt wurde auch Rainer Lauerhass als Beisitzer.  

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04.05.2010
Horst Kann gestorben

Der langjährige geschäftsführende Gesellschafter der KANN Gruppe mit Sitz in Bendorf, Horst Kann, verstarb am 17. April 2010 im Alter von 83 Jahren. Unter seiner Führung entwickelte sich die KANN Gruppe nach eigenen Angaben zu einem starken Unternehmensverbund, der Baustoffindustrie, der Betonprodukte für den Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie den Garten- und Landschaftsbau produziert. Für seine unternehmerischen und gesellschaftlich bedeutsamen Leistungen wurde er von der Bundesrepublik Deutschland mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens ausgezeichnet.  

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04.05.2010
Hochschule und Netzwerk starten Innovationsforum Bildung

Das erste Innovationsforum Bildung fand jetzt auf Anregung der Hochschule Rhein-Waal HRW und der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein im Gartenbauzentrum in Straelen statt. Ziel der Kooperation ist, die Lehrinhalte der Agrarstudiengänge optimal auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abzustimmen. Konkret geht es um den Studiengang "Agribusiness", der ab Herbst 2011 an den Start geht, sowie um den Studiengang "Sustainable Agriculture", den die Hochschule Rhein-Waal bereits ab dem kommenden Wintersemester anbietet.

Vertreter der Unternehmen und Institutionen des Agrarbereichs formulierten ihre Erwartungen an künftige Absolventen dieser Studiengänge. Dabei ergaben sich drei Hauptkompetenzen, die bei Agrar-Absolventen in Zukunft stärker ausgeprägt sein sollten: die Fachkenntnisse etwa in Betriebswirtschaft, Marktlehre, Logistik und Marketing, Methodenkenntnisse wie Projektmanagement, Personalführung, Innovationsmanagement sowie Sozialkompetenz wie Eigeninitiative, Kommunikation oder Verantwortungsbewusstsein. Die offene Diskussion diente zum Brückenschlag zwischen Hochschullehre und Unternehmenspraxis. "Wir werden die Kontakte weiter pflegen und intensivieren, etwa über das Angebot von Praktikaplätzen oder die Vergabe von Projektarbeiten", waren sich die Teilnehmer einig. Voraussichtlich zum Ende dieses Jahres soll ein weiteres Innovationsforum Bildung stattfinden.  

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03.05.2010
Saisonstart in Thüringen

Über 50 Thüringer Gartenbaubetriebe eröffneten am 24. April mit dem "Tag der Offenen Gärtnerei" die neue Saison, die sich in den folgenden Wochen mit Gärtnermärkten in Gera, Erfurt, Eisenach und Weimar fortsetzt. Unterstützt wird die Aktion durch das Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz und das Agrarmarketing. Zu den Highlights der Thüringer Gärtner zählt die "Sommersymphonie", in der sich der Australische Federbusch 'Joey', die Begonie 'Summerwings White', die Verbene 'Vectura Lavender' und die Pelargonie 'Candy Flowers Bicolor' vereinen. Mit von der Partie ist auch der Betrieb Kakteen-Haage, der im Mai 325 Jahre alt wird. Begeistert von den stacheligen Gesellen ist Anja Haage, die sich vor den Dornen natürlich nicht fürchtet. Aber aufpassen tut sie schon …  

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03.05.2010
BDLA engagiert sich im Gartennetz Deutschland

Das Gartennetz Deutschland bündelt die Interessen von Garteninitiativen zugunsten des Erhalts und der Pflege von Parks und Gärten. Als neues Mitglied unterstützt nun auch der Bund deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) dieses Netzwerk und präsentiert künftig zeitgenössische Landschaftsarchitektur im Internet unter www.gartennetz-deutschland.de.  

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03.05.2010
Schweiz: Nationaler Tag der Hochstammobstbäume

Hochstamm Suisse und der Schweizer Vogelschutzverein SVS/BirdLife Schweiz luden am 24. April zum nationalen Tag der Hochstamm-Obstbäume ein. Ziel ist, auf die Schönheit und Bedeutung der traditionellen, artenreichen Obstgärten aufmerksam zu machen. Der Verein Hochstamm Suisse setzt sich für die Erhaltung und Förderung der Hochstammobstgärten in der Schweiz ein, vergibt ein gleichnamiges Label für Produkte, die zu 100 Prozent aus Schweizer Hochstammbäumen stammen, wirbt für dieses Label und fördert den Konsum von Hochstammproduk ten. Ferner werden Neupflanzungen von Hochstammbäumen unterstützt.  

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02.05.2010
Jetzt Herkulesstauden bekämpfen

Jetzt im Frühjahr treibt die Herkulesstaude aus - und jetzt muss sie bekämpft werden. Im Juni, wenn sie den Blütenstängel drei bis vier Meter in die Höhe schiebt, ist es für eine sinnvolle Bekämpfung zu spät, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW) mit. Denn die alten Pflanzen sterben nach der Blüte ab, die Samen reifen sehr schnell und fallen aus. Für eine geplante, effektive Bekämpfung hat der Pflanzenschutzdienst der LWK mit Kommunen und Kreisen sowie dem Landesbetrieb Straßen NRW ein Informationsblatt zusammengestellt, zu finden unter www.landwirtschaftskammer.de , Rubrik Landwirtschaft/ Pflanzenschutzdienst.  

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02.05.2010
Norddeutsche Beet&Balkon-Saison eröffnet

"Als berufsständische Vertretung des Erwerbsgartenbaus in den norddeutschen Bundesländern ist der Gartenbauverband Nord mit seinen rund 650 Mitgliedsbetrieben ein maßgeblicher Bestandteil der norddeutschen Gartenbauwirtschaft", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Karl Otto Kreer zur Eröffnung der diesjährigen norddeutschen Beet- und Balkonpflanzensaison in Banzkow (Landkreis Ludwigslust).

Nicht weniger als 14.000 Menschen finden Arbeit und Einkommen in den Betrieben des Erwerbsgartenbaus der drei nördlichen Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Der jährliche Produktionswert aller Verbandsbetriebe wird auf rund eine Milliarde Euro geschätzt. Etwa 1.300 Jugendliche absolvieren derzeit eine Berufsausbildung zur Gärtnerin oder zum Gärtner in etwa 270 Ausbildungsbetrieben.

Zur "Pflanze des Jahres im Norden 2010" wurde die Petunie 'Pretty Much Picasso' gekürt. Weitere Informationen zur Pflanze des Jahres im Norden und der Petunie 'Pretty Much Picasso' sind im Internet unter www.pflanze-des-jahres-im-norden.de veröffentlicht.  

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02.05.2010
Basamid Granulat und Streptomycin genehmigt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für die Pflanzenschutzmittel Basamid und Streptomycin Genehmigungen nach § 11 Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 des Pflanzenschutzgesetzes ("Gefahr im Verzuge") erteilt. Genehmigt wurde laut BVL Basamid Granulat (Wirkstoff Dazomet) für den Zeitraum vom 9. April 2010 bis 6. August 2010 gegen frei lebende Wurzelnematoden in Erdbeer-Vermehrungflächen. Nicht aufgeführt ist der Baumschulbereich, der auf die nötige Genehmigung für die Frühjahrsbestellung weiter wartet. Der Wirkstoff Streptomycin (Präparate Strepto und Firewall 17 WP) wurde für den Zeitraum 1. April 2010 bis 29. Juli 2010 gegen Feuerbrand an Kernobst in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen genehmigt.  

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01.05.2010
Comeback für die Marke "Original Nordmann"

Der dänische Verband der Produzenten (Dansk Juletræsdyrkerforening) von Weihnachtsbäumen und Schnittgrün hat die Marke "Original Nordmann" Anfang des Jahres an den Verband der Großhändler (Grossistforeningen) übergeben und am 15. April den Neuanfang offiziell bekannt gegeben. Über 60 dänische Produzenten, Großhändler und andere Vertreter der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünbranche versammelten sich zum Branchentreffen in Jütland, wo das neue Original Nordmann-Konzept präsentiert wurde.

Die von den Großhändlern neugegründete Gesellschaft "Original Nordmann ApS" steht für das Marketing von Original Nordmann und arbeitet eng mit dem internationalen Kommunikationsbüro Scandvision aus Kopenhagen in Dänemark zusammen. Neben Scandvision ist auch das dänische Unternehmen mit dem deutschen Namen Heidegesellschaft Forstprodukte und -geräte GmbH ein Kooperationspartner der Original Nordmann ApS und wird eine wichtige Rolle in der praktischen Ausführung des Konzeptes haben, heißt es in einer Pressemitteilung von Scandvision.

Das Original Nordmann-Konzept basiert auf der Zertifizierung aller, die mit der Qualitätsmarke Original Nordmann handeln möchten, so Scandvision. Und damit unterscheidet sich das neue Konzept vom alten, bei dem es keine eigene Zertifizierung gab. Die Zertifizierung starte ganz am Anfang der Absatzkette - nämlich bei den Produzenten - und soll eines Tages bis zu den Gartencentern und kleineren Händlern reichen. Sie fußt auf einem jeweils klar definierten Regelwerk für Produzenten, Großhändler oder Händler. Diese Zertifizierung ist der erste Schritt des Original Nordmann-Konzeptes und wird Hand in Hand mit einer bewusst konzentrierten Kommunikationsstrategie die Zielsetzung verfolgen, ein vertrauenswürdiges Qualitätssystem aufzubauen.

Ein Drittel der anwesenden Produzenten und Großhändler hat sich noch während der Veranstaltung der neuen Original Nordmann-Regelung angeschlossen und finanziert nun das Original Nordmann-Konzept mit einem prozentualen Anteil je Baum. Scandvision erwartet, dass weitere Interessenten folgen werden. (ts/ia)

www.original-nordmann.com
 

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01.05.2010
Zugverkehr durch Plastikplane lahmgelegt

Eine Plastikplane, die im Bereich von Wiesbaden-Schierstein am 19. April um 13 Uhr in die Oberleitung geweht wurde, legte für 70 Minuten den Zugverkehr lahm, berichtet die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main. Beamte der Bundespolizei fanden eine etwa 450 Quadratmeter große Plastikplane, die sich an einem Leitungsmast und in der Oberleitung verfangen hatte. Eine Windböe hatte sie den Angaben zufolge von einer nahegelegenen Gärtnerei weggerissen und direkt in die Oberleitung geweht. Um die Folie zu entfernen, mussten die Gleise in Richtung Koblenz und Wiesbaden für den Zugverkehr gesperrt und die Oberleitung abgeschaltet werden. Bis zur Freigabe der Strecke um 14.25 Uhr hatten bereits 18 Züge Verspätung. Ob die Plane ordnungsgemäß durch die Gärtnerei gesichert war, müsse noch ermittelt werden.  

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01.05.2010
Plexiglas mit Algenbremse

Als Weltneuheit stellte Evonik Industries (Darmstadt) Plexiglas Resist AAA- Stegplatten mit "AntiAlgenAusstattung" vor. Damit sind ab sofort alle SDP 16 Stegplatten in diesem Bereich versehen. Die auf Nanotechnologie basierende Beschichtung nutze die natürliche UV-Strahlung der Sonne, damit Algen, Moose, Pollen und andere Verschmutzungen die Haftung zur Platte verlieren oder sich gleich ganz auflösen. Der nächste Regen spühle die Reste des zersetzten Schmutzes nahezu vollständig ab. Die "AntiAlgenAusstattung" reduziere nachweislich und dauerhaft das Wachstum von Algen und Moosen, sei ungiftig, biologisch neutral und mindere den Reinigungsaufwand.
Mehr unter www.plexiglas.de
 

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30.04.2010
Insolvenz von Steva-Nun geht es weiter

Am 11. Februar 2010 musste der Geschäftsführer der Steva Pflanzen und Technik GmbH (Rhede), Gerd Steverding, beim Amtsgericht Münster die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen (Aktenzeichen 88 IN 8/10). Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. April wurde Rechtsanwalt Dr. Sebastian Henneke, Partner der Sozietät hrm Rechtsanwälte (Bocholt), zum Insolvenzverwalter bestellt. Inzwischen hat ebenfalls zum 1. April die Firma Grenzland Produktions- und Handelsgesellschaft mbH aus Straelen das operative Geschäft übernommen. Gerd Steverding führt die Insolvenz darauf zurück, dass viele Kunden sich nicht an die Zahlungsvereinbarungen gehalten haben, somit Löhne, Krankenkassenbeiträge nur schleppend gezahlt werden konnten.
Wie Kai-Ulrich Hasskerl von der zuständigen Insolvenzkanzlei mitteilt, werden gerade die Pflanzenbestände der Steva GmbH verkauft. Als Gründe für die Insolvenz sieht er die recht lange Vorlaufzeit bei der Produktion von Orchideen und deren zunehmendem Preisverfall in jüngster Zeit.
Die Grenzland Produktions- und Handelsgesellschaft mbH betreibt zurzeit drei Gartencenter in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören sechs Hektar Gewächshausflächen, in denen Beet- und Balkonpflanzen produziert werden. Die Grenzland Produktions und Handels GmbH wird alle Geschäftsfelder der Steva GmbH weiterführen und in ihre Aktivitäten integrieren, so teilt sie selbst mit.  

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30.04.2010
Peter-Joseph-Lenné-Preis 2010 ausgeschrieben

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis 2010 wird in den drei Bereichen Garten-/Landschaftsarchitektur, städtische Grünordnungsplanung und regionale Freiraumplanung inklusive Naturschutz ausgelobt. Er wendet sich an Studierende und junge Planer bis zum Alter von 35 Jahren. Einsendeschluss der Beiträge ist am 9. August 2010. Die Unterlagen stehen unter zum Download zur Verfügung.  

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30.04.2010
Gesundheitswirkung von Grün vorantreiben

Die Stiftung "Die Grüne Stadt" will die wissenschaftliche Erforschung der Gesundheitswirkung von Grün vorantreiben. Wie der Kuratoriumsvorsitzende Hanns-Jürgen Redeker erklärte, bemühe sich der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) derzeit um Forschungsgelder, die von der Europäischen Union und den nationalen Regierungen aufgebracht werden müssten. Europäische und nationale Universitäten sollten sich teilweise auch interdisziplinär zusammenschließen, um fundierte Forschungsergebnisse hervorzubringen.  

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30.04.2010
In Sachsen weitere Landesgartenschau

Wie die Landesregierung am 13. April beschloss, wird es nach Löbau 2012 auch 2015 eine Landesgartenschau in Sachsen geben. Dafür stellt das Land 3,5 Millionen Euro für die Investitionen bereit. Auch die Durchführung und Beteiligung der Fach- und Interessenverbände werde vom Freistaat unterstützt, erklärte Frank Kupfer, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft. Man habe sich trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation für weitere Lagas entschieden. Mit den Lagas würden Brachen saniert und touristisch attraktive Naherholungsgebiete geschaffen. Bewerbungen für die Laga 2015 können bis 30. September 2010 eingereicht werden. Wer den Zuschlag erhält, wird Ende des Jahres bekannt gegeben.  

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29.04.2010
EU will Mutterschutz auf 18 Wochen verlängern

Die EU-Kommission plant eine Erhöhung des einheitlichen Mutterschutzurlaubes von derzeit 14 Wochen auf mindestens 18 Wochen auf europäischer Ebene. Eine Maßnahme, die nach Meinung der europäischen Landschaftsgärtner-Vertretung Elca allein die deutschen Arbeitgeber 700 Millionen Euro kosten würde. Die Kommission erhofft sich dagegen, in Zeiten des Fachkräftemangels Berufs-, Privat- und Familienleben besser vereinbaren zu können.  

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29.04.2010
Feiner Spargel durch strengen Winter

"Der Spargel ist in diesem Jahr außergewöhnlich fein und mild, weil er durch den Dauerfrost mehr Zucker in den Zellen aufgebaut hat." Darauf verwies Agrarministerin Silke Lautenschläger bei der offiziellen Eröffnung der hessischen Spargelsaison am 23. April. Spätestens ab 1. Mai stehe genügend Spargel für jeden Geldbeutel zur Verfügung, meinte der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt (Weiterstadt), angesichts des späten Frühjahrs in diesem Jahr.  

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29.04.2010
Herkunft Schlossbergfichte

500 Schlossbergfichten, eine Fichten-Standortrasse im Thüringer Wald, kamen zum "Internationalen Tag des Baumes" nördlich des Wintersportortes Oberhof in die Erde. Diese so genannte Hochlagenfichte ist den rauen Klimaverhältnissen der Mittelgebirgskammlagen angepasst. Ihre schmalen Kronenformen bieten Stürmen wie Kyrill weniger Angriffsfläche, trotzen starkem Schneefall oder der Last von Eis und Raureif. Es gibt nur noch wenige Exemplare dieser Standortrasse - die haben bis zu 260 Jahre auf dem Buckel. Aber - sie sind dokumentiert und ihr Saatgut wird gesammelt.  

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28.04.2010
Blumenschau: "Dresdner Frühling im Palais 2010"

Unter den über 30.000 Besuchern waren rund 700 Schüler, Azubis und Studenten aus ganz Sachsen. Nach dem Abschluss der Schau brachte der Landesverband Gartenbau Sachsen viele Hortensien und Azaleen zu den Bewohnern des Dresdner Pflegeheims "Clara Zetkin" und der "Sonnenstrahl-Villa", einem Zuhause auf Zeit für Eltern und ihre krebskranken Kinder. Der nächste "Frühling im Palais wird 2012 stattfinden.  

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28.04.2010
Ehemaliger DLG-Präsident von dem Bussche wird 60

Philip Freiherr von dem Bussche, ehemaliger DLG-Präsident und heutiger Vorstandssprecher der KWS Saat AG, feierte am 2. April seinen 60. Geburtstag. Über 30 Jahre hat er als Mitglied und Vorsitzender verschiedener Fachausschüsse und Fachabteilungen sowie 15 Jahre als Mitglied im Vorstand und davon bis 2006 neun Jahre als Präsident die Weiterentwicklung der DLG entscheidend geprägt. Der Vorstand zeichnete ihn auf der Wintertagung 2006 mit der höchsten Auszeichnung, der Großen Goldenen Max-Eyth-Gedenkmünze, für seine außergewöhnlichen Verdienste um die DLG aus.
Mehr unter www.dlg.org  

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27.04.2010
Walz feiert 50-jähriges Bestehen

Der Gartenbaubetrieb aus Nagold beging das Jubiläum am 1. April. Von Eberhard Walz und seiner Frau Doris am 1. April 1960 gegründet, wird das Unternehmen heute von Tochter Christine Walz-Beller und Peter Beller geführt. Eberhard Walz lernte und arbeitete im Raum Tübingen und Reutlingen, studierte zusätzlich an der Fachschule für Gartenbau in Weihenstephan/Freising. Anfang März 1960 meldete er das eigene Gewerbe an. Unzählige Gärten und Parks hat die Firma seitdem in der Region gestaltet, meist private Gärten, aber auch öffentliche Aufträge werden von Gartenbau Walz übernommen. Das Berufsbild hat sich verändert, erzählt Christine Walz-Beller. Vielseitiger sei das Aufgabengebiet geworden: Vom Schwimmteich bis zur Holzterrasse reiche heute das Spektrum. Christine Walz-Beller trat vor neun Jahren mit in die Geschäftsleitung des Unternehmens ein. Seit dem Tod von Firmengründer Eberhard Walz 2004 führt das Ehepaar Walz-Beller das Unternehmen allein.  

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27.04.2010
FLL-Mitgliederversammlung: Kerstjens wiedergewählt

Auf der Mitgliederversammlung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) am 16. März in Bad Honnef fanden die Wahlen zum Präsidium statt. FLL-Präsident Dr. Karl-Heinz Kerstjens wurde einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Der zweite Vizepräsident und Schatzmeister Ludwig Schegk und Beisitzer Dieter Fuchs erhielten ebenso den Vertrauensbeweis der FLL-Mitglieder. Neu ins Präsidium wurde für den Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) Jürgen Hoppe (Uelzen) als Nachfolger von August Forster gewählt. Aus dem Präsidium scheiden August Forster (BGL) und Andreas Huben (BdB) aus. Forster hat eine neue Funktion im BGL übernommen, Huben konnte entsprechend der FLL-Satzung nach zwei vollen Amtsperioden nicht wieder kandidieren. Den diesjährigen "Strauß des Präsidenten" erhielt der öbv-Sachverständige Dr. Hans-Joachim Schulz, der die FLL-Regelwerke Gehölzwertermittlung und Verkehrssicherung/ Baumkontrollen mit großem Einsatz und Erfolg leitet.  

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27.04.2010
Standortwechsel bei Husqvarna

Die Husqvarna Deutschland GmbH verlegt ihren Sitz von Gochsheim nach Ulm. Der Standortwechsel werde schrittweise ab 1. Juli 2010 umgesetzt. Damit werde die Strategie des Konzerns, alle Vertriebsgesellschaften eines Landes an einem Standort zusammenzuführen, auch hierzulande umgesetzt. In Österreich und der Schweiz ist dieser Schritt den Angaben zufolge bereits im vergangenen Jahr vollzogen worden.  

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26.04.2010
Wahlen im Landesverband Mitte des BGI

Beim Landesverband (LV) Mitte des Verbandes des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) fanden Mitte März die Wahl der Landesvorsitzenden sowie der Delegierten statt. Die Mitglieder des LV Mitte haben Agneta Becker (Kelsterbach) für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt. Delegierte des LV Mitte sind Peter Weber (Schwalbach-Hülzweiler), Werner Götz (Kelsterbach) und Joachim Dietz (Hattersheim).  

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26.04.2010
Neuer Vertriebsleiter bei gpi green partners

Die gpi green partners international GmbH & Co. KG (Gladbeck), Produzent von Düngemitteln, vornehmlich für den Hobbygärtner und Spezialist für Handelsmarken, verstärkte ab 1. April 2010 ihr Vertriebsteam um den neuen Vertriebsleiter Bernd Frey. Frey ist vertrieblich in der Düngerbranche sowohl im Hobby- als auch im Profigeschäft tätig, zuletzt als Vertriebsleiter bei Hauert-Günther (Erlangen), so das Unternehmen. Er übernehme in seiner Funktion als neuer Vertriebsleiter die key account-Betreuung der großen Handelskunden sowie des Großhandels.  

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Neuer Vertriebsleiter bei gpi green partners

Die gpi green partners international GmbH & Co. KG (Gladbeck), Produzent von Düngemitteln, vornehmlich für den Hobbygärtner und Spezialist für Handelsmarken, verstärkte ab 1. April 2010 ihr Vertriebsteam um den neuen Vertriebsleiter Bernd Frey. Frey ist vertrieblich in der Düngerbranche sowohl im Hobby- als auch im Profigeschäft tätig, zuletzt als Vertriebsleiter bei Hauert-Günther (Erlangen), so das Unternehmen. Er übernehme in seiner Funktion als neuer Vertriebsleiter die key account-Betreuung der großen Handelskunden sowie des Großhandels.  

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25.04.2010
Aus Kenia über Umwege

Kenias Blumenindustrie kann erstmals seit Tagen wieder exportieren, so das afrikanische Blatt Daily Nation. Martin Air, Cargolux und Air France, hätten rund 300 Tonnen Blumen und Gemüse über den Umweg Südspanien ausfliegen lassen. Allerdings habe Spanien nicht die Kapazitäten wie Holland, schränkte Jane Ngige, Direktorin des Blumenverbandes Kenia, ein. Laut Business Week wurden in Kenia bereits 3.000 Tonnen Rosen, Lilien und Nelken entsorgt und 5.000 Arbeiter zeitweise entlassen.  

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25.04.2010
Brände in Gärtnereien in Gronau und Schwerin

In der Nacht zum Sonntag gab es nach Angaben der Polizei Borken einen Brand in einer Gärtnerei in Gronau-Epe. Die Gronauer Kripo geht inzwischen davon aus, dass der Schaden deutlich höher ausfallen könnte als die ursprünglich geschätzten rund 150.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Ein weiterer Brand mit einem Sachschaden von rund 20.000 Euro ereignete sich am Montag in einer Gärtnerei in Schwerin-Neumühle, berichtet das Hamburger Abendblatt. Das Feuer war aus unbekannter Ursache im Technik-/Heizraum ausgebrochen.  

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25.04.2010
Hilfe bei Fragen rund um den Mitarbeiter

Brauchen Sie Unterstützung bei Personalmanagement? Dann könnten Sie fündig werden auf der Fachmesse "Personal 2010" am 27. und 28. April in Stuttgart. Hier treffen sich Anbieter von Dienstleistungen und Produkten, Softwarehäuser und Personaldienstleister. Beispielsweise zeigen Unternehmen Beratungsleistungen für den Einsatz von Social Media in der Personalarbeit. Dahinter verbergen sich unter anderem Online-Stellenbörsen, aber auch Recruiting-Dienstleister und Software-Anbieter. Ein großer Ausstellungsbereich ist außerdem den Themen E-Learning und Weiterbildung gewidmet.
Mehr unter www.personal-messe.de  

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24.04.2010
Bayern Cup: Sieger kamen aus Freising

Beim achten Berufswettbewerb der bayerischen Landschaftsgärtner erzielten Christian Dobler und Marco Fükelsberger aus der Freisinger Firma Gaissmaier Landschaftsbau GmbH Co. KG den ersten Platz. Bei dem zweitägigen Wettbewerb vom 9. bis 10. April auf der Landesgartenschau Rosenheim traten acht Teams aus ganz Bayern gegeneinander an, um die Planung des Landschaftsarchitekten Alexander Oberbauer aus Amerang zu realisieren und die bayerischen Teilnehmer am Bundeswettkampf Mitte September 2010 auf der Fachmesse GaLaBau zu ermitteln. Mit nur elf Punkten Vorsprung siegten die Freisinger knapp vor dem Team Sebastian Fahn und Stefan Schellhorn von "Schleitzer baut Gärten" in München. Markus Ginzinger und Sebastian Müller, beide aus der Firma Brunner Dreke im niederbayerischen Train, erreichten Platz drei.
Der Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern Ulrich Schäfer gratulierte den Siegern: "Obwohl die bisher schwierigste Wettbewerbsaufgabe zu bewältigen war, die bei einem Bayern Cup gestellt wurde, haben unsere jungen Talente ihr handwerkliches Geschick bewiesen". Der Knackpunkt des Wettbewerbs war der korrekte Bau einer halbrunden Mauer aus schwer zu bearbeitendem Naturstein.
Die Sieger werdenauf der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg antreten. Dort wird das Team für die Internationalen Meisterschaften in London 2011 ermittelt.  

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24.04.2010
Import: Grüner Spargel knapp

Wegen des Vulkanausbruchs auf Island ist die Versorgung mit Importlebensmitteln zwar grundsätzlich gesichert, doch einzelne Artikel wie Fisch oder Spargel werden knapp, meldet die Nachrichtenagentur SDA. Nur wer grünen Spargel liebt, muss sich eventuell in Verzicht üben: Die Migros (Zürich) bezieht ihn per Luftfracht aus den USA. Wegen des Flugverbots wird das Angebot ab 21. April 2010 möglicherweise knapp, vermutet die Migros. Früchte und Gemüse seien weiter normal erhältlich: "Bananen beispielsweise kommen per Schiff", sagte die Migros- Sprecherin. Auch die meisten anderen Früchte und Gemüse kämen auf dem See- und Landweg in die Schweiz.  

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24.04.2010
Offizieller Anstich zur diesjährigen Spargelsaison

Trotz des lang anhaltenden Winters kann endlich die Spargelsaison beginnen. Die Produzenten aus Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheinland, Brandenburg und Bayern luden zum ersten Spargelstich ein. "Der Spargel profitiert sogar vom kalten Winter. Er erhält dadurch Anreiz, noch schneller zu sprießen, sobald es warm wird", sagte Dietrich Paul, Vorsitzender der Vereinigung der Spargelbauern in Niedersachsen. Derzeit bieten Erzeuger fast ausschließlich verfrühte Tunnelware an. Freilandspargel ist nach Einschätzung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) erst in der zweiten Aprilhälfte erhältlich.
In den vergangenen Jahren drängte die Vergrößerung der Anbaufläche von deutschem Spargel den Marktanteil von Importware auf etwa 20 Prozent zurück. Somit kommt hauptsächlich deutscher Spargel beim Verbraucher an, informiert das Landwirtschaftsministerium Brandenburg. Vor zehn Jahren musste nach Angaben der AMI noch rund die Hälfte importiert werden. "Die Verbraucher wissen es zu schätzen, dass sie qualitativ hochwertigen Spargel erntefrisch und ohne lange Umwege auf den Tisch bekommen", so der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Den Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel beziffert das Ministerium in Brandenburg auf etwa ein Kilo. Lag 1994 der Selbstversorgungsgrad bei Spargel in Deutschland noch bei 36 Prozent, erreichte er in der vergangenen Saison rund 80 Prozent. In Niedersachsen, dem Spargelland Nummer Eins in Deutschland, werden auf 4.500 Hektar Spargel angebaut. Die ersten Stangen niedersächsischer Erzeugung konnten selbst für viele Erzeuger überraschend früh - bereits kurz vor Ostern - angeboten werden.  

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23.04.2010
Jahrbuch der Baumpflege jetzt auf CD

Erstmals erscheint die Gesamtausgabe Jahrbuch der Baumpflege 2000-2009 auf CD-ROM. Die CD ist wie das Jahrbuch der Baumpflege 2010 zu den Augsburger Baumpflegetagen (27. bis 29. April) erhältlich. 300 ausführliche Fachbeiträge der letzten zehn Jahre finden Sie im Direktzugriff und können schnell nach Autor, Stichwort oder Jahrgang suchen, Beiträge lesen oder ausdrucken. Ein Autoren- und Stichwortverzeichnis in Heftform liegt der CD bei. Die CD ist erhältlich bis 15. Mai 2010 zum Subkriptionspreis von 34,50 Euro, danach für 39,80 plus 3,95 Euro Versandkosten: Bestell-Nr. 8152354, Tel.: 0531- 3800429 oder www.gruenesbuch.de  

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23.04.2010
Branche leistet Obolus für Maßnahmen gegen CLB

Mit 100.000 Euro beteiligt sich die Baumschulwirtschaft in den Niederlanden über die Productschap Tuinbouw (PT) an den Kosten für die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Citrusbockkäfers (CLB). Nach dem Fund des gefährlichen Quarantäneschädlings wurden Ende Januar 2010 Maßnahmen gegen die Verbreitung ergriffen, eine Pufferzone in der Gemeinde Boskoop eingerichtet und umfangreiche Untersuchungen eingeleitet, die keinen weiteren Befall ergaben. Mit dem erwähnten Beitrag zur kollektiven Finanzierung der Maßnahme kommt die Sektorkommission Baumschulen der PT einem Ersuchen des Landwirtschaftsministeriums entgegen, berichtet die PT in einer Pressenotiz. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen gegen den Citrusbockkäfer werden auf rund 600.000 Euro beziffert.  

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23.04.2010
Transport-Logistics-Award für belgische Baumschulen

Mit ihrem gemeinsam entwickelten Transportsystem "De Kempenroute" haben zehn Baumschulen aus Nordbelgien den ersten Preis in dem Wettbewerb "Logistics project of the year 2010" gewonnen. Verliehen wurde dieser Preis durch das Innovationszentrum des belgischen Bauernbundes ("Boerenbond"), Belgiens größter Erzeugervereinigung, berichtet Flanderns Agrar-Marketing Büro VLAM. Einer Studie zufolge helfe das Logistiksystem Transportkosten zu senken, ungenügende Auslastungen zu vermeiden, den CO2 -Ausstoß zu reduzieren, den Verkehrsstau einzudämmen und zusätzliche Kunden zu beliefern. Einmalig an diesem Projekt sei, dass Mitbewerber kooperieren.  

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22.04.2010
Fernversteigerer sind an normaler Uhr eingebunden

Die Integration der virtuellen Tele Flower Auction (TFA), also der Fernversteigerung der FloraHolland in den normalen Versteigerungsbetrieb, ist nahezu abgeschlossen. Die ersten Schnittblumen der TFA-Anlieferer wurden an den Versteigerungs-Standorten Aalsmeer, Naaldwijk und Rijnsburg an diesem Dienstag versteigert.
Produkt-Ausstellungen und logistische Hilfestellung begleiten die Einführung dieser neuen Anlieferer-Gruppe an den Versteigerungsuhren. Ihren Einkäufern will die FloraHolland durch die Integration der TFA-Produzenten in den normalen Versteigerungsbetrieb ein harmonisches und einheitliches System und vergrößertes Warenangebot bieten. Weiterhin bringt sie die afrikanischen Produzenten mit ihren Hauptprodukten wie Rosen mit den niederländischen Wettbewerbern zusammen. 17 TFA-Gärtner werden vernetzt das virtuelle Versteigerungsuhr-System oder die Möglichkeiten von FloraHolland Connect nutzen. Der bisherige Standort, TFA Amstelveen, soll neue Aufgaben erhalten.  

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22.04.2010
"Holland Hortiweek"

Ab dem nächsten Jahr werden die internationale Gartenbau-Fachmesse Horti Fair in Amsterdam und die Zierpflanzenbau-Handelsbörse FloraHolland Trade Fair in Aalsmeer wieder in der gleichen Woche stattfinden, und zwar in der ersten Novemberwoche.
Darauf einigten sich jetzt beide Organisationen, nachdem FloraHolland letztes Jahr mit dem frühen Oktober-Termin der Horti Fair nicht mehr einverstanden war und für 2010 einen Termin im November beschlossen hatte. Nun wird es 2010 bei den bekannten Terminen für die Horti Fair (12. bis 15. Oktober) und für die FloraHolland Trade Fair (3. bis 5. November) bleiben. Nächstes Jahr ist die Horti Fair in Amsterdam dann vom 1. bis 4. November 2011, die FloraHolland Trade Fair in Aalsmeer vom 2. bis 4. November 2011.

Beide Veranstaltungen werden ab 2011 unter einem sogenannten Schirm-Namen "Holland HortiWeek" - quasi also "holländische Gartenbauwoche" - vorbereitet. Horti Fair und FloraHolland wollen diese "Holland HortiWeek" künftig gemeinsam organisieren und weiter entwickeln.

Möglicherweise - so der Hinweis in der gemeinsamen Horti Fair /FloraHolland-Pressemitteilung vom 12. April - können in dieses "Holland HortiWeek"-Konzept noch weitere Veranstaltungen einbezogen werden. Die künftige "Holland HortiWeek"-Organisation werde auch Ausstellungskonzepte koordinieren und zugleich für Akquisition und Promotion zuständig sein. Die Rede ist auch von einer Verbindung zu anderen gartenbaulichen Veranstaltungen wie Tagen der Offenen Tür und Hausmessen von Gartenbaubetrieben ebenso wie zu Seminaren und Workshops.
 

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21.04.2010
Dutch Flower Group breitet sich nach Deutschland aus

Ihre Marktposition und ihr Wachstum innerhalb Deutschlands weiter verstärken und ausbauen will die Dutch Flower Group (DFG). Die weltweit tätige Unternehmensgruppe für Im- und Export von Schnittblumen und Pflanzen hat dazu nach eigenen Angaben am 1. April 2010 die Blumen Pflanzen Direkt GmbH (Straelen) gegründet. Aufgabe des neues Unternehmens sei die konzeptgemäße Lieferung von Blumen und Pflanzen an deutsche Einzelhandelsketten, außerdem soll es eine Rolle bei der Beschaffung deutscher Produkte für DFG spielen. Allgemeiner Geschäftsführer des neuen Unternehmens ist laut DFG Ruud Knorr, der früher bei Landgard/Bundelservice tätig war. Er verfüge über eine mehr als zehnjährige Erfahrung mit konzeptgemäßer Lieferung von Blumen und Pflanzen für den deutschen Markt.  

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21.04.2010
John Deere Werke Mannheim begehen Jubiläum

Die John Deere Werke Mannheim begehen im April ihr 50-jähriges Bestehen. In dieser Zeit liefen den Angaben zufolge 1,335 Millionen Maschinen vom Band, darunter bis 1983 auch tausende Raupen und Radlader. Das Traktorenwerk biete heute 29 verschiedene Traktorenmodelle von 70 bis über 200 PS Leistung mit einer Vielzahl von Ausstattungsvarianten an. Diese werden in 80 Märkten rund um den Erdball verkauft, etwa die Hälfte davon auf dem westeuropäischen Markt, informiert das Unternehmen. Etwa zehn Prozent der Produktion verbleiben auf dem heimischen Markt.  

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20.04.2010
Gärtnerei Reifer feiert 50-jähriges Jubiläum

Die Gärtnerei Reifer (Vahrn) feierte am 28. März ihr 50-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde die Gärtnerei 1960 von den Brüdern Josef und Hans Reifer in Kranebitt bei Brixen. Vier Jahre später wurde von Flora und Josef Reifer ein Gemüsegeschäft eingerichtet. Nach sieben Jahren nahm man auch Blumen in den Verkauf. 1976 beschloss man, sich auf den Verkauf von Topf- und Schnittblumen zu konzentrieren. 1982 kam es schließlich zur Trennung der Gärtnerei in zwei Einzelfirmen. Josef Reifer und sein Sohn Raimund begannen mit dem Bau neuer Gewächshausanlagen. 1989 kam ein neues Gewächshaus dazu. Raimund Reifer übernahm 1997 den Betrieb, dieser wurde um über 1.000 Quadratmeter Gewächshausfläche erweitert. Im Oktober 2003 wurde die Erlebnisgärtnerei in Vahrn errichtet.  

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20.04.2010
100. Todestag von Julius Kühn

Der Todestag des Agrarwissenschaftlers Julius Kühn jährte sich am 14. April 2010 zum 100. Mal. Fast 50 Jahre lehrte er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), an der er die erste landwirtschaftliche Lehr- und Forschungsstätte Deutschlands errichtete. An seinem Todestag gedachte die MLU ihrem bedeutenden Gelehrten mit einer Kranzniederlegung auf dem Halleschen Nordfriedhof und einer Straßenschilder-Einweihung in der Julius-Kühn-Straße. Gleichzeitig fand am Julius Kühn-Institut (JKI) - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Quedlinburg eine Gedenkveranstaltung des JKI und des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaften der MLU statt.  

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20.04.2010
Karl-Heinz Plum wird Verdienstkreuz verliehen

In Köln wurde Plum das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Geehrt wurde er vor allem für sein ehrenamtliches Engagement in Gartenbau-Verbänden. Plum legte zunächst eine Meisterprüfung als Installateur ab, lernte aber zudem noch den Gärtnerberuf und machte auch hier den Meister. 1979 übernahm er mit seiner Frau den Baumschulbetrieb seiner Schwiegereltern. 13 Jahre lang war er Vorsitzender des Verbandes rheinischer Baumschulen und engagierte sich hier unter anderem für die Landesgartenschauen. Im Jahr 2003 wurde Plum zum Vizepräsidenten und 2005 zum Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Baumschulen (BdB) gewählt.  

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19.04.2010
Gotthard Mehren gestorben

Der ehemaliger Vorsitzende der Genossenschaft und Vorstand des Fachverbandes sowie Mitbegründer der Friedhofsgärtnerei Mehren am Südfriedhof, Gotthard Mehren (Köln), ist verstorben. Dies teilt die Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner in einer Presseinformation mit. Mehren war von 1959 bis 1975 Mitglied im Vorstand des Fachverbandes Kölner Friedhofsgärtner und von 1982 bis 1997 als Vorstandsmitglied der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner tätig, ab 1988 auch als deren Vorstandsvorsitzender. Mehren war auch Mitbegründer der AFK GmbH. Mit großer fachlicher Kompetenz hat Mehren den Angaben zufolge auf Bundesebene als langjähriger Preisrichter für Bundesgartenschauen mitgewirkt. Seit 1972 war er im Prüfungsausschuss der Landwirtschaftskammer Rheinland tätig. Für sein langjähriges persönliches Engagement in der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner erhielt Mehren die Goldene Ehrennadel des Landesverbandes Gartenbau Rheinland sowie die Silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes Rheinland.  

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19.04.2010
Baden-Württemberg: Tarifpartner noch uneins

Die erste tarifliche Verhandlungsrunde für dieses Jahr für den Gartenbau konnte in Baden-Württemberg nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Der größte Reibepunkt war die Forderung der IG BAU, die Lohngruppe 7 der Erntehelfer zur Disposition zu stellen.
Ein weiterer gewerkschaftlicher Anspruch bezieht sich auf sechs Prozent mehr Lohn, Gehalt und Azubi-Vergütung. Der Gartenbau sei von der Krise weitgehend verschont geblieben, hieß es zur Begründung. Außerdem habe Baden-Württemberg den größten Anteil an Nutzfläche in Deutschland und den niedrigsten Ecklohn in Westdeutschland. Weder beim Ecklohn noch bei der Forderung nach einer tariflichen Lohnuntergrenze von 8,50 Euro kam es zu einer Einigung.
Es sei für die Tarifkommission nicht schlüssig gewesen, allein aus dem Flächenanteil in Baden-Württemberg eine Tarifforderung abzuleiten, sagte Thomas Vohrer für die Tarifkommission des Verbandes Badischer Gartenbaubetriebe und des Württembergischen Gärtnereiverbandes.
Auch der Gartenbau bleibe nicht von jeder Krise verschont. Das habe dieses Frühjahr mit seiner "Wetterkrise" gezeigt. Bis zum Folgeabschluss (Termin steht noch aus) gelten die im Lohn- und Gehaltstarifvertrag vom 1. Februar 2008 ausgewiesenen Entgelte. Ab 1. März 2009 beträgt der Ecklohn in Lohngruppe 4 a (Gärtner mit Beginn des zweiten Jahres nach der Abschlussprüfung) 10,34 Euro.
 

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19.04.2010
Saisonstart im ZDF-Morgenmagazin

Am 19. April ist im ZDF-Morgenmagazin zum Saisonstart Olaf Beier, Gärtnermeister aus Siek, zu Gast und beantwortet ab 6.30 Uhr im Gespräch mit den Moderatoren Fragen zu aktuellen Pflanzentrends für Balkon und Garten. Außerdem gebe es praktische Tipps zur Pflanzenverwendung und Pflege, berichtet der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVZ), der den Medienauftritt initiiert hatte. Live könne das Publikum mitverfolgen, wie Schritt für Schritt eine Bepflanzung entsteht. Beim abschließenden Interview um 8.30 Uhr im ZDF-Morgenmagazin Café könnten darüber hinaus Hobbygärtner im Publikum Fragen stellen.  

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18.04.2010
"Memento" zum letzten Mal in Chemnitz zu sehen

Zum letzten Mal besteht die Möglichkeit, die Grabmalausstellung "Memento - Zeichen der Erinnerung" zu besichtigen. Die Ausstellung wurde von der Stadt Weimar im deutschlandweiten Wettbewerb "Entente Floral - unsere Stadt blüht auf" eingebunden. Nach den Standorten Dresden und Weimar wird die Ausstellung ab Ende 2010 in Chemnitz zu sehen sein. Sie zeigt personenbezogene Grabmalgestaltung und sinngebende Grabbepflanzung.  

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18.04.2010
Dehner führt FFP ein

Am 1. April startete Dehner Garten-Center den Verkauf von Fair Flowers Fair Plants (FFP) Blumen und Pflanzen in ihren 106 Filialen. Der Konsument findet alle Märkte auf der FFP Webseite: www.fairflowersfairplants.com und auf der Webseite von Dehner: www.dehner.de. Die Produkte sind erkennbar am Dehner-Etikett mit der Fair Flowers Fair Plants Bildmarke als Garantie.
Die Blumen kommen momentan aus Afrika und Holland, die Pflanzen hauptsächlich aus Holland. Für Pflanzenzüchter aus Deutschland, Belgien und anderen Ländern, die Dehner beliefern, wurde das Zertifizierungsprogramm von FFP eingesetzt.
Mittels einer Broschüre, die bei den Produkten ausliegt wird der Kunde informiert, was Fair Flowers Fair Plants bedeutet. Ebenfalls wird im Dehner Magazin ausführlich über die Motive und Hintergründe von Fair Flowers Fair Plants sowie über die Einführung bei Dehner berichtet.  

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18.04.2010
Topfkräuter aus Papenburg für den LEH

Die Gartenbauzentrale Papenburg (GbZ) versorgt Supermärkte mit Basilikum, Thymian und Co. Nach Angaben des Landvolk-Pressedienstes hat Basilikum im Topf seinen Siegeszug von Papenburg aus angetreten. Die GbZ ist der größte Vermarkter von Topfkräutern in ganz Europa.
Basilikum macht fast 60 Prozent der niedersächsischen Topfkräuterproduktion aus. 18 Anbauer produzieren das ganze Jahr neben Basilikum, Schnittlauch und Petersilie insgesamt 30 Arten im Gewächshaus. Rosmarin, Thymian, Salbei, Minze, Majoran und Oregano sind robuste Freilandstauden.
Sie werden im Sommer von den deutschen Kräuterproduzenten, im Winter von Vertragspartnern aus Italien an die GbZ geliefert. Doch nicht nur Topfkräuter, auch Salatgurken und Zierpflanzen für Beet und Balkon finden von Papenburg aus über den Lebensmitteleinzelhandel ihren Weg in deutsche Haushalte. In Spitzenzeiten verlassen über 200 Lkw pro Tag den Firmenhof. Für die Gastronomie werden außerdem 20 Arten Schnittkräuter angeboten. Zudem ist die GbZ der größte deutsche Gurkenlieferant.  

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18.04.2010
Topfpflanzengroßhändler jetzt beim BGI organisiert

Großhändler für Topfpflanzen haben in Deutschland keine Lobby. Deshalb hat der BGI den deutschen Topfpflanzengroßhändlern angeboten, sich unter dem Dach des Verbandes des Blumen-Groß- und Importhandels (BGI) zu organisieren. Der Gastgeber für das Gründungstreffen im März 2010 war die Gartenbauzentrale in Papenburg. Gründungsmitglieder der "ersten Stunde" sind Sven Landschoof (Pflanzen-Agentur-Nord), Karl Voges (Gartenbauzentrale), Heinrich Hain (Hans Heinrich Hain), Norbert Engler (EPS), Ferdinand Schiplack (Markt und Dienstleistung), Gerhard Twiling (SaarGärtner) und Ulf Schweighöfer (Blumen und Gemüse Ein- und Verkaufsgenossenschaft Ulm), Michael Bongers (Gasa Germany) und Jan Roelofs (Jan Roelofs Sohn OHG, Präsident BGI).
Ziel der Arbeitsgruppe ist laut BGI der Aufbau eines umfassenden Netzwerks für die deutschen Topfpflanzengroßhändler zum gegenseitigen Nutzen. Die ersten Schritte dazu werden in dieser neuen Arbeitsgruppe erarbeitet. Unterstützung erhält das Projekt durch Dr. Marianne Altmann, Co Concept (Luxemburg).
Die Stärke im Verbund mit gleich gelagerten Unternehmen und eine gemeinsame politische Interessensvertretung sind dabei von besonderer Bedeutung, ist der BGI überzeugt. Aber auch eine einfache und kostengünstige Informationsgewinnung in einem Umfeld, das von Vertrauen geprägt ist, wird angestrebt. Außerdem werden die Möglichkeiten vielfältiger Kooperationen in der Marktbearbeitung, in Warenbezug, Logistik und Aus- und Weiterbildung vor dem Hintergrund von Kostenreduktion und Produktivitätssteigerung geprüft. Die Arbeitsgruppe ist für weitere Mitglieder offen. Informationen gibt es direkt beim BGI, Frank Zeiler, Telefon 0171/ 99 80 154.  

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17.04.2010
Garten-Künstler zeigen Ausstellung in Aachen

Die Ausstellung "Les pieds sur terre" (zu deutsch etwa "Mit beiden Beinen im Leben"), öffnet vom 9. Mai bis 22. August im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen. Sie dokumentiert anlässlich des zehnjährigen Bestehens von "atelier le balto" die wegweisenden Projekte der renommierten Garten-Künstler. Sie gestalten insbesondere Gärten von Kunst- und Kulturinstitutionen. Mehr unter www.ludwigforum.de oder www.lebalto.de  

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17.04.2010
Doppelter Ministerbesuch

Mit dem nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg und seinem bayerischen Amtskollegen Helmut Brunner hatte der Gartenbaubetrieb Hanka in Kempen am 9. März gleich doppelt hohen Besuch. Die beiden Minister, die anlässlich einer gemeinsamen Kabinettssitzung der beiden Landesregierungen den Besuch abstatteten, zeigten sich nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landwirtschafts- und Umweltministeriums beeindruckt von der Qualität der Produkte und der energieeffizienten Produktion im Betrieb. Hanka hat einen 15.000 Quadratmeter großen Gewächshaus-Neubau errichtet, der mit Erdwärme beheizt und einer selbstreinigenden und wärmedämmenden Lu eingedeckt ist.
"Der Niederrhein zählt zu den wichtigsten Wachstumsregionen für Gartenbau in Deutschland und wird in der Blumen- und Zierpflanzenproduktion seine internationale Position gemeinsam mit der Region Venlo in den nächsten Jahren weiter ausbauen", sagte Uhlenberg. "Hanka ist ein typisches Beispiel für die hier tätigen Familienbetriebe, die mit kräftigen Wachstumsschritten, qualifiziertem Personal und innovativen technischen Lösungen ihre Marktposition behaupten. Die Landesregierung unterstützt die Entwicklung der Gartenbauregion Niederrhein unter anderem mit ihrer Clusterpolitik nach Kräften."
Beide Minister nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Dialog mit Georg Hanka zu aktuellen gartenbaulichen Themen, heißt es weiter. Im Vordergrund standen dabei die Finanzierung von Wachstumsinvestitionen, die Wettbewerbssituation im internationalen Vergleich sowie Vermarktungsfragen und der Pflanzenschutz.  

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17.04.2010
Traumhafte Gartenideen

Der Bildband "Gartendesign - klassisch, originell, kreativ" gibt inspirierende, gut nachvollziehbare Einblicke in die Gedanken eines Gartengestalters. Der britische Autor und Dozent John Brooks zeigt anhand von rund 1.000 Farbfotos, wie einfühlsam sich jedes Element der Gartengestaltung an den Gegebenheiten ausrichten sollte. Dabei geht Brooks sehr klar gegliedert vor - Kapitel für Kapitel arbeitet er sich durch die Designelemente wie Richtung oder Ebene, Eingang, Bauten, Bepflanzung oder Wasser.
Ein Werk zum Lernen, Verstehen, Staunen und Inspirieren lassen. So anschaulich aufbereitet, dass das Lesen nie langweilig wird - bei mehr als 350 Seiten! Dorling Kindersley, 2008, Hardcover, 4-farb. Fotos, Planungsskizzen und Pflanzpläne, 352 Seiten, 24,95 Euro, Bestell-Nr. 1011728. www.gruenes-buch.de  

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17.04.2010
DBV fordert Harmonisierung beim Agrardiesel

Eine Harmonisierung der Agrardieselbesteuerung "von oben nach unten" durch Anpassen der deutschen Steuersätze an europäisches Durchschnittsniveau, fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer Stellungnahme gegenüber dem Bundesfinanzministerium zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes. Die Fortführung der Agrardieselvergütung ohne Selbstbehalt und Obergrenze begrüßt der Verband zwar grundsätzlich, fordert aber eine dauerhafte Abschaffung. Aufgrund der in Steuerfragen erforderlichen Einstimmigkeit von EU-Ratsbeschlüssen sei es unwahrscheinlich, dass 26 EU-Mitgliedsstaaten ihre Agrardieselsteuersätze von teilweise unter ein Cent auf deutsches Niveau "nach oben" harmonisieren.  

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16.04.2010
FLL: Weiterer Zuwachs beim Baumkontrolleur

2009 verzeichnete die FLL nach eigenen Angaben einen weiteren Zuwachs der jährlichen Teilnehmerzahlen beim Dienstleistungsangebot "FLL-Zertifizierter Baumkontrolleur". So nahmen 2009 mit 495 Prüfungsteilnehmern erstmals knapp 500 Personen an den insgesamt 43 durchgeführten Prüfungen zum FLL-Zertifizierten Baumkontrolleur der mittlerweile 13 kooperierenden Ausbildungs- und Prüfungsinstitute teil. 452 Personen davon schafften die Prüfungen für das Zertifikat zum FLL-Zertifizierten Baumkontrolleur, 43 scheiterten (Durchfallquote 6,4 Prozent). Als Information für potenziellen Teilnehmer bietet die FLL unter www.fll.de (Rubrik "FLL-Zertifizierter Baumkontrolleur") eine institutsübergreifende Ausbildungs- und Prüfungsterminübersicht.  

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16.04.2010
"Grüne Spielplätze" als Vorbilder gesucht

Seit einem halben Jahr läuft der bundesweite Wettbewerb "Grüne Spielplätze". Wie Schirmherrin Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erklärte, hat der Wettbewerb das Ziel, vorbildliche Spielplätze auszuzeichnen, bei denen eine abwechslungsreiche, standardgerechte und qualitative Grüngestaltung eine zentrale Rolle spielt. Diese sollen dann Bauherren als Vorbilder für grüne Spielplätze dienen. Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2010. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Weiter Infos: www.die-gruene-stadt.de.  

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16.04.2010
Dehner-Gründerin gestorben

Albertine Weber, die Gründerin von Dehner, verstarb am 29. März mit 86 Jahren, berichtet die Augsburger Allgemeine auf ihrer Internetseite. Zusammen mit ihrem Mann Georg eröffnete sie vor fast 53 Jahren in Rain/Landkreis Donau-Ries eine Samenzucht und Samengroßhandlung. Was mit Gemüse- und Salatsamen begann, entwickelte sich zu einem Handelsunternehmen, das inzwischen fast alles im Sortiment hat, was mit dem Garten zusammenhängt. Die Stadt Rain ehrte die Verstorbene für ihre soziale Verantwortung mit der Bürgermedaille.  

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16.04.2010
Neuer Einkaufsleiter Holz der Hagebau

Philipp Trunkwalter ist neuer Einkaufsleiter Holz der Hagebau (Soltau). Er hat die Aufgabe von Ralf Ax übernommen, der diese Funktion zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Bereichsleiter Holzhandel ausfüllte. Der neue Einkaufsleiter Holz bringt eine zehnjährige Erfahrung im Holzhandel mit. Trunkwalter begann 2004 seine Laufbahn bei der Hagebau in der operativen Einkaufsabteilung service.holz (Servicepunkt Holz). Vor einem Jahr wurde ihm die Gruppenleitung Einkauf Holz/Einkäufer Holzwerkstoffe übertragen. In dieser Position war er maßgeblich für die Übernahme des Einkaufsmandats Holz des Hagebau Gesellschafters Bauking verantwortlich, der erstmals Teile seines Holzeinkaufs auf die Soltauer Kooperation übertragen hatte.  

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15.04.2010
Bahler zum Vorsitzenden gewählt

Dietmar Bahler, Spartenleiter Obst der BayWa AG (München) und Vorstand der WOG Württembergische Obstgenossenschaft Raiffeisen eG (Ravensburg), wurde von den Mitgliedern des DRV-Fachausschusses für die genossenschaftliche Obst-, Gemüse- und Gartenbauwirtschaft zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt dem DRV-Vizepräsidenten Willi Fitzen (Landgard eG), der sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellte.  

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15.04.2010
Michael Schwarz für Verdienste im GaLaBau geehrt

Die Vereinigung der Kurpfälzer Landschaftsgärtner (VKL) hat am 5. März Michael Schwarz für seine Verdienste um den Garten- und Landschaftsbau geehrt. Schwarz war nach einer Gärtnerlehre in Nürnberg und dem Studium an der Fachhochschule Weihenstephan erst mehrere Jahre als Ingenieur im Garten- und Landschaftsbau tätig, bevor er Mitte der 1970er Jahre ins Landschaftsamt Heidelberg wechselte, dessen Leitung er 1991 übernahm. Seine fachliche Qualifikation und sein herausragendes Engagement kamen zum einen den Freiflächen der Stadt Heidelberg zugute. Darüber hinaus setzte sich Schwarz für den gesamten Berufsstand ein, indem er im Ausbildungsförderungswerk und in der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg mitwirkte. Sein Fachwissen und seine Fairness machten ihn zu einem geschätzten Kollegen und Geschäftspartner. Der VKL, ein Zusammenschluss von etwa 20 Garten- und Landschaftsbauunternehmen in der Region Rhein-Neckar, ehrt alle drei Jahre eine Person, die sich in besonderer Weise um den GaLaBau der Region verdient gemacht hat, durch Ehrenmitgliedschaft, Urkunde und Sachgutschein.  

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15.04.2010
Im Amt bestätigt

Auf der ersten Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg standen unter anderem die Stelle des ersten Vorsitzenden, Mirko Lettberg, des ersten Beisitzers, Falk-David Glaevke, der dritten Beisitzerin, Elke Scheid, sowie des Kassenprüfers, Jürgen Dietrich zur Wahl. Alle vier Personen wurden in ihrem Amt bestätigt.  

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15.04.2010
Manfred Kleinert feiert 70. Geburtstag

Kleinert, langjähriges Mitglied des Bundesausschusses Obst und Gemüse, beging am 7. März 2010 seinen 70. Geburtstag. Kleinert hat in Brandenburg zum Wohle des Obstbaues ein ausgedehntes Netzwerk aufgebaut.  

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15.04.2010
Marianne Foerster gestorben

Die Tochter des Staudenzüchters und Gartenphilosophen Karl Foerster, Marianne Foerster, ist am 30. März 2010 im Alter von 79 Jahren verstorben, teilt Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs mit. Ihr Vater hatte 1912 in Potsdam-Bornim auf einem ehemaligen Ackergelände einen Senkgarten und weitere Sondergärten angelegt. Die 6.200 Quadratmeter große Anlage wurde zur Bundesgartenschau 2001 restauriert. Marianne Foerster widmete sich seit 1990 der Pflege und Unterhaltung des Gartens. Unter anderem wurde sie 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und bekam für ihr Buch "Der Garten meines Vaters Karl Foerster" den Buchpreis der Deutschen Gartenbaugesellschaft.  

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15.04.2010
Uwe Michelchen vom FGL geehrt

Der GaLaBau-Unternehmer aus Apolda, ist für seine langjährige Mitarbeit geehrt worden. Auf der Wintertagung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen (FGL) in Bad Nauheim erhielt er die Silberne Ehrennadel für seine Verdienste vor allem im Bereich der Tarifpolitik. Michelchen habe die beiden Bundesländer Hessen und Thüringen durch seine Arbeit und seinen Einsatz gut vertreten und mit dazu beigetragen, dass es wichtige Veränderungen wie die betriebliche Altersvorsorge gab.  

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14.04.2010
Liquiditätssicherungsprogramm nun für alle Agrarbetriebe

Als Antwort auf die enorme Nachfrage, die nur zum Teil befriedigt werden konnte, hat die Landwirtschaftliche Rentenbank ihr bestehendes Programm "Liquiditätssicherung" für alle Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und Weinbaus - unabhängig von der jeweiligen Rechtsform - geöffnet. Nach Informationen des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) dauerte es nur etwa zweieinhalb Tage, bis die vom Bund bereitgestellten Mittel für die Zinsverbilligung des Liquiditätshilfeprogramms der Landwirtschaftlichen Rentenbank vergriffen waren. Wie die Rentenbank zur Öffnung des Programms "Liquiditätssicherung" in ihren Programminformationen vom 30. März 2010 ausführt, müssen lediglich "deutliche Umsatzeinbußen und/oder Kostensteigerungen gegenüber der Hausbank nachgewiesen werden. Ein deutlicher Ergebnisrückgang ist bei mindestens 30 Prozent bezogen auf den jeweils betroffenen Betriebszweig anzusetzen." Da auch der Kapitaldienst für bereits bestehende Darlehen aus diesen Mitteln bedient werden kann, lohnt sich nach Einschätzung des Zentralverbandes Gartenbau in jedem Fall ein Vergleich der Konditionen. Weitere Informationen gibt die Rentenbank im Internet unter www.rentenbank.de ("Förderangebote"/"Dokumentverzeichnis"/"Liquiditätssicherung") und unter Tel.: 069 - 2107-700.  

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14.04.2010
BBH-Kampagne zum Muttertag

Auch in diesem Jahr wird das Blumenbüro Holland (BBH) die Branche zum Muttertag aktiv unterstützen. Mit der aktuellen Muttertags-Kampagne 2010 soll die Blumennachfrage rund um den verkaufsstarken Tag aktiv verlängert werden. Das BBH strebt in ganz Deutschland gemeinsam mit Kooperationspartnern - dabei ist beispielsweise die Fleurop - an, blumige Geschichten zu Muttertag aufzugreifen. Verbraucher sind eingeladen, in persönlichen Geschichten zu beschreiben, warum ihre Mütter einen Blumenstrauß verdient haben. Diese persönlichen Geschichten können auf der Internetseite www.tollwasblumenmachen.de erzählt werden, die ab dem 15. April 2010 freigeschaltet sein wird. Natürlich ist mit dem persönlichen Engagement ein Gewinnspiel verbunden. Der am Projekt beteiligte Fachhandel erhält drei Wochen vor Muttertag ein kostenloses Aktionspaket, in dem unter anderem Coupons für einen Preisnachlass in Höhe von fünf Euro enthalten sind. Es werden jeweils 30 Coupons zur Verfügung gestellt.

Der Fachhändler kann nach seinem Belieben diesen Coupon an ausgewählte Kunden geben. Wer diesen einlösen will, muss innerhalb von drei Wochen nach Muttertag in dasselbe Geschäft zurückkehren und Blumen im Mindestwert von 25 Euro kaufen. Dann wird der Fünf-Euro-Coupon mit dem Ankauf verrechnet. Diese Kosten trägt der jeweilige Fachhandel. Ziel ist es, die Muttertagsperiode und den damit verbundenen Schenkanlass um gute drei Wochen zu verlängern. Das kostenlose Aktionspaket können Sie bestellen im Internet unter: .  

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14.04.2010
Landgard Topfpflanzenuhr läuft seit 20 Jahren

Am Mittwoch, dem 31. März 2010, feierte die Lüllinger Topfpflanzenversteigerung ihren 20. Geburtstag. Dies nahmen der Landgard-Vorstandsvorsitzende Henning Schmidt und Bereichsleiter Franz-Willi Honnen zum Anlass für eine kleine Festansprache vor voll besetzter Tribüne. Am Anfang war für die erste Topfpflanzenversteigerung am Niederrhein zunächst nur eine Uhr geplant. Beim Produktsortiment handelte es sich in erster Linie um Beet- und Balkonware, Zimmerpflanzen sowie Moorbeetpflanzen. 96 Kunden hatten im Versteigerungssaal der ersten Stunde Platz, und mit durchschnittlich 800 dänischen Containern pro Tag war auch die Menge der versteigerten Ware überschaubar.
Schon bald entschied man sich, einen zweiten Versteigerungstag zu etablieren, es folgte eine zweite Uhr, später die dritte und vierte. Mit dem Erfolg der Versteigerung wuchsen auch die Gartenbaubetriebe. Heute laufen an Spitzentagen fast 13.000 dänische Container an den Versteigerungsuhren in Lüllingen vorbei. Das ganze Jahr über können die Kunden neben dem Saisonangebot aus dem Zimmerpflanzenangebot wählen, insgesamt 680.000 Container pro Jahr. Der Jahresumsatz der Topfpflanzenversteigerung lag 2009 bei 143 Millionen Euro. Doch noch in diesem Sommer packt Lüllingen die Koffer und zieht ins nur wenige Kilometer entfernt liegende Herongen.  

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14.04.2010
Grünes Klassenzimmer erneut ausgezeichnet

Zum zweiten Mal wurde das Projekt "Grünes Klassenzimmer" der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen (FGS) von der Deutschen Unesco-Kommission als offizielles Projekt der Weltdekade der Vereinten Nationen 2005 bis 2014 "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Die Urkundenübergabe fand am 17. März statt. Seit der Landesgartenschau (Laga) Ostfildern im Jahre 2002 wird das vom Kultusministerium geförderte Projekt organisiert und personell betreut. Seitdem besuchten rund 2.000 Klassen mit etwa 50.000 Schulkindern das "Grüne Klassenzimmer". In diesem Jahr findet es auf der Laga Villingen-Schwenningen statt.
www.fgs-landesgartenschau.de
 

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14.04.2010
Neue Schriftenreihe für den Landschaftsbau

In der neuen Schriftenreihe "LA-live" der Fakultät Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf werden aktuelle Themen der Landschaftsarchitektur und des Landschaftsbaus und -Managements behandelt. Die Hefte erscheinen in loser Folge. Thema der ersten Ausgabe: "Bauanalyse und Baupraxis: Trockenmauern". Einzelhefte sind kostenlos, bei der Bestellung von mehreren Exemplaren wird ein Unkostenbeitrag erhoben, abhängig von der gewünschten Anzahl der Hefte. Bezug per E-Mail: christina.kuehnau@hswt.de oder Post: HS Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Landschaftsarchitektur, Frau Dr. Kühnau, Am Hofgarten 6, 85354 Freising.  

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13.04.2010
"Grüne Stadt" bekommt internationale Verstärkung

Die "Grüne Stadt/ Green City" wird international immer aktiver. Im März 2010 hat sich nach einer Pressemeldung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues (BGL) "Green City Italy" formiert. Bei einem Kongress in Straßburg 2009 wurde unter Federführung der European Landscape Contractors Association (ELCA) eine Vereinbarung der nationalen Initiativen zur Förderung der Zusammenarbeit unterzeichnet. Die ungarischen Landschaftsgärtner gründen ebenfalls ihre "Green City Hungary". Die allen gemeinsame Philosophie hat das Ziel, ein Bewusstsein für den Wert von Grün zu schaffen und Menschen für mehr Engagement pro Grün zu motivieren, um die Begrünung der Städte in Europa zu fördern.  

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13.04.2010
Bundesverband hat jetzt eigene Internetseite

Seit Herbst 2009 ist der in Zusammenarbeit mit Mechthild Högemann von Produkt und Markt erarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland im Internet unter www.weihnachtsbaum-deutschland.de oder www.christbaum-deutschland.de freigeschaltet. Die Gründungsmitglieder (Landesverbände und Arbeitskreise) sind bereits verlinkt. Beabsichtigt ist, Informationen bis hin zu den Bezugsquellen für Weihnachtsbäume anzugeben sowie deutschlandweit die Partner für den Eventbereich aufzunehmen, damit die Kunden zielgerichtet zu den Verbandsmitgliedern finden.  

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13.04.2010
Gefa-Exportförderung startet jetzt durch

Exportprojekte und Serviceangebote der Gefa (German Export Association for Food and Agri Products) laufen an. Mit der jetzt vorliegenden Genehmigung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf Förderung der Gefa als zentrale Exportförderungsorganisation sind nunmehr die Voraussetzungen für den schnellen Aufbau der Berliner Geschäftsstelle geschaffen. Erste Exportprojekte sind bereits auf dem Weg. Die Gefa bildet die Kommunikationsplattform zwischen Politik und Wirtschaft. Weitere Informationen im Internet unter www.germanexport.org.  

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13.04.2010
Neuer Rekord: längster Blumenkasten der Welt

Im niederländischen Westland wurde Ende März der längste Blumenkasten der Welt bepflanzt. Er ist nach Angaben des Blumenbüros Holland auf Initiative der überbetrieblichen Lehr- und Ausbildungseinrichtung Lentiz Floracollege in Naaldwijk entstanden und hat eine Länge von 1.000 Metern. Ziel der Aktion ist, im Guinness Buch der Weltrekorde den bisherigen Rekord für den "Worlds Longest Plantpot" von Mai 2008, den das österreichische Dorf Donnersbach mit seinem 447,58 Meter langen "Blumenkisterl" aufgestellt hatte, zu verbessern.  

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13.04.2010
Medienarbeit: gut, aber noch nicht optimal

Trotz vereinzelter Ausreißer war die Medienberichterstattung über Weihnachtsbäume insgesamt positiv. Das sei auch gut so, denn der Weihnachtsbaumverkäufer habe heutzutage keine Lust mehr, sich kritischen Fragen zum Pflanzenschutz, zur Baumqualität oder den Transportbelastungen zu stellen. Seit Mitte November sei die Homepage des Bundesverbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger ( www.weihnachtsbaum-deutschland.de oder www.christbaum-deutschland.de ) freigeschaltet. An Teilen, zum Beispiel der kompletten Verlinkung aller Mitglieds-Landesverbände und Arbeitsgruppen, werde noch gearbeitet.
Der Vorsitzende, Bernd Oelkers, auf der Presseseite als Ansprechpartner genannt, stieß in der Verkaufssaison 2009 an die Grenzen des Leistbaren. Einerseits sei es positiv, dass die Presse das Thema so zahlreich aufgreife und sich Informationen aus erster Hand hole, andererseits dürfe die Pressearbeit nicht Überhand nehmen, so dass das eigentliche Geschäft ins Hintertreffen gerate. Hier müsse für die kommende Saison eine andere Lösung gefunden werden.  

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13.04.2010