Europäer kaufen mehr Blumen und Pflanzen

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Im vergangenen Jahr haben die Europäer wieder mehr Geld für Blumen und Pflanzen ausgegeben. Foto: Rafael Ben-Ari/Fotolia

Der europäische Markt für Blumen und Zimmerpflanzen ist im Aufwind. Insgesamt 35,9 Milliarden Euro gaben die Verbraucher im vergangenen Jahr dafür aus – ein Plus von einem Prozent gegenüber 2015, wie eine Erhebung der Royal FloraHolland ergeben hat. In Deutschland sind die Ausgaben sogar um 5,5 Prozent gestiegen.

Im Trend lagen Blumen und Zimmerpflanzen im vergangenen Jahr aber vor allem in Osteuropa. Das stärkste Wachstum war der Royal FloraHolland zufolge in Litauen zu verzeichnen, gefolgt von Lettland, Estland, Rumänien und Bulgarien. Deutlich mehr Lebendes Grün als noch 2015 kauften aber auch die Verbraucher in der Türkei, in Malta und Polen sowie in Schweden und Irland.

Griechen und Russen sparen bei Blumen und Pflanzen

Weniger Blumen und Pflanzen als 2015 kauften dagegen die Menschen in Griechenland (minus 16 Prozent) und Russland (minus 13 Prozent). Einbußen waren außerdem in Italien, Slowenien und Belgien zu verzeichnen.

Unabhängig davon hat im vergangenen Jahr in ganz Europa die Zahl der Online-Käufe von Blumen und Pflanzen zugenommen. Neben spezialisierten Plattformen wie Bloomon, 123fleurs.com oder eflorist.co.uk verkaufen auch Online-Riesen wie Amazon, ebay oder Bol.com immer mehr Blumen und Pflanzen.

Zweistellige Zuwachsraten im Online-Handel für Bereich „Heim und Garten“

Entsprechend gehört das Segment „Heim und Garten“ zur Top 5 der am schnellsten wachsenden Bereiche im Online-Handel – mit zweistelligen Zuwachsraten im vergangenen Jahr: plus 12,5 Prozent in Deutschland, plus 14,6 Prozent in Frankreich sowie plus 16 Prozent im Vereinigten Königreich.

Ebenfalls positiv entwickelte sich der Absatz von Outdoor-Pflanzen, den die Royal FloraHolland erstmals für das vergangene Jahr untersucht hat. 12,6 Milliarden Euro gaben die Menschen in ganz Europa demnach für Gartenpflanzen aus.

 

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