Gartenbau Nordverbund: mehr Lohn ab Oktober

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Mehr Lohn erhalten die Beschäftigten im Gartenbau im Nordverbund ab Oktober. Foto: Daniela Sickinger

Für Gärtner in Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hessen beginnt der Herbst mit guten Nachrichten: Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt, haben sich die Sozialpartner gestern in Kassel auf einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag für den Gartenbau im Nordverbund geeinigt.

In mehreren großen Runden sowie in Acht- und Vieraugengesprächen kamen die Tarifvertragsparteien dabei zu folgenden Ergebnissen:

  • Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten in den Gartenbaubetrieben im Nordverbund steigen ab 1. Oktober um 2,75 Prozent.
  • Auszubildende erhalten im jeweiligen Ausbildungsjahr 20 Euro mehr.

Der gestern in Kassel ausgehandelte Tarifvertrag hat laut IG BAU eine Laufzeit von zwölf Monaten und gilt somit bis zum 30. September 2016.

Mehr zu dem Tarifabschluss für den Gartenbau im Nordverbund lesen Sie nächste Woche in der TASPO 40/2015.

 
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Leserkommentare


  1. Ich würde gern einmal dem Herrn Schaum eine Gärtnerei oder ein Floristgeschäft im ländlichen ostsächsischen oder südbrandenburgischen Raum ein Jahr zur Nutzung überlassen. Dann würde er schlicht die Seiten wechseln. Die ostdeutschen Arbeitgeber in der Branche liegen häufig in ihrem Einkommen unter dem Mindestlohn (also unter dem Einkommen ihrer Angestellten), können das aber kaum noch mit mehr Stunden wettmachen, da der Tag ja nur 24 hat. Außerdem arbeiten die ja für sich selbst, sie tragen ja nur die Verantwortung lassen arbeiten und beuten aus. Aber Porsche fährt da auch noch keiner.... also bitte auch das Umfeld betrachten. Hier ist von Bereicherung keine Rede. Alternativ wäre es das Geschäft zu schließen, aber ist das dann die Lösung?
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