Gasa Group mit Umsatzplus

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Niels Søren Rasmussen, CEO der Gasa Group. Foto: Gasa Group

Von einer positiven Geschäftsentwicklung berichtet die Gasa Group. Die dänische Vermarktungsorganisation beendete das Jahr 2016 nach eigenen Aussagen mit einem Überschuss von umgerechnet rund 3,8 Millionen Euro.

Das Unternehmen, das zu 100 Prozent im Besitz der Dänischen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) ist, verbesserte gleichzeitig den Umsatz um umgerechnet 8,7 Millionen Euro auf 322 Millionen Euro. Das Wachstum führt das Unternehmen vor allem auf eine solide Umsatzentwicklung bei Großkunden in Deutschland und Osteuropa sowie eine positive Entwicklung in Skandinavien zurück.

Abwärtstrend im Bereich Großhandel

Im Jahr 2016 gelang es dem Unternehmen nach eigenen Angaben auch, die Vorgänge auf dem anspruchsvollen Großhandelsmarkt zu umgehen, zu dem sowohl Großhändler als auch internationale Gartencenter gehören. Der Umsatz in diesem Sektor zeigt seit vielen Jahren einen Abwärtstrend.

Die dänische Vermarktungsorganisation blickt optimistisch in die Zukunft: „Das Geschäft ist auf einem guten Kurs. Die allgemeine Entwicklung in unserem Vertrieb, zusammen mit unseren neuen Anlagen, lassen uns hohe Erwartungen an die kommenden Jahre haben“, sagt Niels Søren Rasmussen. Fachredakteurin Katrin Klawitter sprach für die TASPO mit dem CEO der Gasa Group.

Wie genau verhält sich Ihr Umsatzwachstum auf dem deutschen Markt?

Wir hatten eine positive Marktentwicklung in Deutschland und wir konnten uns vor allem im Bereich der Einzelhandelskunden sehr positiv entwickeln. Eine Entwicklung, die wir seit mehreren Jahren sowohl bei der Gasa Group Deutschland wie auch in den Exporten von Dänemark nach Deutschland beobachten.

Wo und mit welchen Produktgruppen sehen Sie die meisten Zuwachspotenziale in den kommenden Jahren?

Wir schenken vor allem dem europäischen Verbraucher eine große Aufmerksamkeit. Hier sehen wir viel Potenzial in den sogenannten Mehrwertflächen, auf denen wir keramische Töpfe, Displays und Pflanzen kombinieren und sie so als Komplettlösung für die Kunden angeboten werden. Wir sehen auch eine wachsende Nachfrage nach lokaler Produktion und Nachhaltigkeit, die für die Verbraucher immer wichtiger werden. Die Mittelmeerpflanzen scheinen ein mehr und mehr integrierter Bestandteil des Zuhauses und des Lebens der europäischen Verbraucher zu sein. Hier erwarten wir, dass Qualität anstelle des Preises in Zukunft eine größere Rolle spielen wird.

Welche Herausforderungen werden für Sie die größten in den nächsten Jahren sein?

Eine große Herausforderung ist, dass wir bei den Verbrauchern unter 40 Jahren eine größere Nachfrage schaffen müssen. Und wie? Durch die Entwicklung von Produkten, die für diese Gruppe attraktiv sind, ob es Topfpflanzen, Outdoor-Pflanzen oder Schnittblumen sind.

Das komplette Interview mit Niels Søren Rasmussen lesen Sie in der TASPO 10/2017, die am 10. März erschienen ist.

 

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