Plantion: Markt schwer vorhersehbar

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Die Versteigerung war laut Plantion im Februar gut besucht. Foto: Plantion

Viele standen bereits in den Startlöchern, aber in diesem Jahr war der Februar viel kälter als 2016. Der Markt war im Februar wie das Wetter, wechselhaft und schwer vorhersehbar, berichtet der Vermarkter Plantion im niederländischen Ede.

Versteigerungsuhr: gut besucht und akzeptable Preise

Ein Blick auf die Karnevalswoche, mit Frühlingsferien und schlechtem Wetter, zeigt, dass alle Zutaten für eine nur mäßige Woche vorhanden wären. Tatsächlich war die Versteigerung an allen Tagen gut besucht, und die Preise waren mehr als akzeptabel. Plantion zeigt sich daher erfreut, dass die Verbraucher im Vorfrühling recht emsig sind. Und wenn die Natur den Menschen sagt, dass der Frühling bevorsteht, hält sie kein Sturm oder Regenguss mehr im Haus, formuliert es Plantion.

Bei Schnittblumen waren vor allem helle Töne gefragt. Das Angebot an Schnittblumen war unverändert knapp, die Preise lagen auf einem guten Niveau. Vor allem hellere Frühlingsfarben waren beliebt und Schnittblumen wie Anemonen, Tulpen und Hyazinthen nicht immer genug vorhanden.

Hydrangea bei Topfpflanzen immer beliebter

Bei den Topfpflanzen stiegen die Stückzahlen nach einer eher ruhigen Periode schnell an. Traditionell startet die Frühjahrssaison mit Primeln, direkt gefolgt von Violen und Myosotis. Aber auch Ranunculus und Bellis wurden in stetig größerer Zahl angeliefert. Die Preise waren im Durchschnitt gut. Helleborus war immer noch weitgehend auf dem Markt, steigende Mengen drückten aber auf den Durchschnittspreis. Immer beliebter wurden Hydrangea, doch in der Anlieferung ist die Kultur noch begrenzt verfügbar.

In den ersten Wochen im Februar war es immer noch ziemlich kalt in Europa. Die „italienischen Produkte“ wie Ranunkeln und Anemonen waren davon betroffen. Spanische Nelken blieben in Mengen und Umsatz zurück. Auch einige Produkte an Schnittgrün waren schwer zu bekommen.

In Richtung Valentinstag, der in den Niederlanden immer bedeutender wird, wurden holländische und afrikanische rote Rosen aufgerufen. Einige Käufer verwendeten den digitalen Marktplatz von Plantion, um sich Rosen mit größerer Stiellänge zu sichern. Der Valentins-Strauß in Rot und Rosa war ein Hit auch in diesem Jahr. Niederländische und deutsche Einzelhändler nahmen dies gut auf.

Valentins- und Frauentag sorgen für höhere Umsätze als im Vorjahr

Narzissen aus England waren den ganzen Februar über verfügbar und konnten gegenüber dem Vorjahr zulegen, berichtet der Vermarkter. Fertig-Produkte wie Kirschzweige, Tulpen und Hyazinthen wurden von den Supermarkt-Beschickern in größerer Anzahl bestellt, vor allem, um Zeit zu sparen. Insgesamt sorgten Valentinstag und der bevorstehende Frauentag für höhere Umsätze als im Vorjahr. Die zahlreichen Tulpen-Aktionen unterstützten die Verkäufe.

Bei der Vermittlung von Topfpflanzen ist die Stimmung bei Kunden und Produzenten insgesamt gut. So gibt es mehr Nachfrage als Angebot zu Beginn der Saison für die Frühlingsblüher wie Viola und Primula acaulis. Gefragt sind auch Arrangements mit Zwiebelblumen, und bei den Zimmerpflanzen haben Anthurium einen guten Stand.

 

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