Zulassungen

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Stähler Deutschland teilt mit, das Trimangol jetzt langfristig zugelassen ist. Auch gibt es eine neue 18a-Genehmigung für Buctril in Zwiebelgemüsekulturen.

Für das Fungizid Trimangol wurde die langfristige Zulassung gemäß § 15 Abs. 2 Nr. 2 Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) bis zum 31. Dezember 2016 ausgesprochen.

Das Bromoxynil-haltige Nachauflauf-Herbizid Buctril hat jetzt eine Genehmigung nach § 18a PflSchG zur Anwendung in Zwiebelgemüse (Speisezwiebeln ohne Blatt, Nutzung als Bundzwiebel) erhalten.

Für Devrinol FL wurde jetzt erneut eine Zulassungsverlängerung nach § 16 Abs. 2 PflSchG bis zum 28. Februar 2007 erteilt, informiert Stähler Deutschland. Neben der zugelassenen Anwendung in Raps besitzt das Napropamid-haltige Bodenherbizid (450 Gramm je Liter) zahlreiche Genehmigungen in Gemüse- und Obstbaukulturen, wie zum Beispiel in Feldsalat und Erdbeeren. Weitere Informationen unter Tel.: 04141-9204-0, E-Mail: info@staehler.com.

 

Kommentare (1)

  1. Frank Teitscheid am 21.06.2017
    Sehr geehrter Herr Rukwied,
    wie können Sie als oberster Vertreter des deutschen Bauernverbandes und damit des Verbandes, der führend verantwortlich für unser aller Lebensmittel ist, nach wie vor die weitere Zulassung von Glyphosat fordern, wenn doch sogar in einer Studie, die Monsanto, der Hersteller von Glyphosat, selbst in Auftrag gegeben hat, festgestellt wird, dass dieses Mittel krebserregend ist. Die Studie war wohl bis vor kurzem bei Monsanto unter Verschluß....warum wohl ?!?!? .....und ist nun aufgedeckt worden. Auch die WHO hat das Mittel als "wahrscheinlich Krebs erregend" eingestuft und nur von Monsanto nachweislich "gekaufte", sogenannte Wissenschaftler haben das Gegenteil "bewiesen"?!?!?
    Meines Wissens gilt in Deutschland und innerhalb der EU, ganz im Gegensatz zu den USA immer noch das Vorsorgeprinzip und das bedeutet, dass u.a. ein Produkt nicht zuzulassen ist, wenn auch nur der geringste Zweifel besteht, dass dieses schädlich ist......das scheint mir bei Glyphosat ausser Frage zu stehen.
    Selbst Bau- und Pflanzenmärkte nehmen Glyphosat-haltige Präparate aufgrund dieser Sachlage mit und mit vorsorglich (!) aus dem Sortiment.
    Ist es nicht grob fahrlässig, solch ein Mittel weiterhin zuzulassen und einzusetzten?!, bzw. dessen weitere Zulassung (egal ob nun 10 oder 15 Jahre) zu fordern?!?!
    Sie haben als Lebensmittel-Produzenten eine hohe Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, die weitestgehend von diesen Lebensmitteln abhängig ist. Bitte werden Sie dieser Verantwortung gerecht.

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