Gedenkstätte für Totgeborene

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Auf dem historischen Lübecker St. Lorenz-Friedhof wurde Anfang Juni nach einjähriger Vorbereitungszeit eine Gedenk- und Bestattungsstätte für Totgeborene eingeweiht. Somit verfügt jetzt auch die Hansestadt über einen festen Ort, an dem die Eltern ihrer totgeborenen Kinder gedenken können. Der unter städtischer Verwaltung stehende Friedhof wird damit aktiviert. Mitglieder der Friedhofsgärtner Lübeck errichteten die kleine Anlage nach Plänen des Amtes für Stadtgrün und Friedhöfe. Die Steinmetzwerkstatt Rechtglaub und Wolf stiftete den Gedenkstein, eine freie Arbeit einer ihrer Mitarbeiter. Zuständig für die Bestattung der Totgeburten ist die Frauenklinik, die sich bereit erklärte, betroffene Eltern über das Angebot zu informieren und die Kosten für die vierteljährlichen Gemeinschaftsbestattungen zu tragen. Die Pflege der Anlage übernehmen die beiden auf dem St. Lorenz-Friedhof tätigen Friedhofsgärtner.

 

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