Raumbegrünung: wachsender Markt

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Der Markt für Raumbegrünung wächst weiter. Foto: GMH/FvRH

Stabil bis leicht steigend in den Mitgliederzahlen: der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) fühlt sich in der Nische wohl. Und so geht es – nach den Worten von Christian Engelke, Vorsitzender des FvRH, auch der Branche.

Raumbegrüner als Dienstleister schreiben durchweg positive Zahlen

Deutschlandweit produzieren noch zwei Betriebe Hydropflanzen, in Europa sind es noch mehrere. Im Verband sind 61 Mitglieder organisiert, neben deutschen auch Betriebe aus Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden. Doch die Raumbegrüner als Dienstleister schreiben durchweg positive Zahlen, agieren in einem wachsenden Markt, so Engelke.

Nicht nur mit den klassischen mobilen Hydrokultur-Gefäßen, sondern gerade auch mit der Vertikalbegrünung haben sie einen Schub bekommen. Kunden, überwiegend aus dem gewerblichen Bereich, legen zunehmend Wert auf ästhetische und gepflegte Raumbegrünung. Sie dient unter anderem als Visitenkarte eines Unternehmens. Dabei kommen auch Kombinationen von Erd- und Hydrosystemen zum Einsatz.

Immer häufiger: Neuanlage von Raumbegrünung, verbunden mit langjähriger Pflege

Neben der Planung und Neuanlage spielt gerade die fachgerechte hochwertige Pflege eine Rolle. Immer häufiger geben Firmen den Auftrag zur Neuanlage, verbunden mit einer langjährigen Pflege. Der Verband und seine Mitglieder stehen daher vor einer positiven Marktprognose, so Engelke.

Insgesamt steige das Niveau, sowohl der Anlagen als auch bei den Anforderungen an die Praxis. Dabei ist der Großteil der Betriebe eher klein strukturiert, mit zwei bis zehn Mitarbeitern, die klassische Raumbegrünung mit Mobilgefäßen ausüben. Andere bieten für Großprojekte eigene Planung und Anlage, häufig gehen Mitgliedsbetriebe Kooperationen ein.

Raumbegrünung: häufig reine Pflegebetriebe unterwegs

Gerade in Großstädten sind häufig reine Pflegebetriebe unterwegs, andererseits gibt es noch weiße Flecken auf der Landkarte, so Engelke. Hier treten die Kooperationsverbände, beispielsweise eine Gruppe von 17 Partnern, bundesweit und unabhängig vom Fachverband auf.

Wenn etwa eine Krankenkasse mit ihren Filialen überregional ausschreibt, müssen viele Raumbegrüner direkt vor Ort zusammenarbeiten. Auch das stärke den Zusammenhalt innerhalb der Branche, sagt Engelke. Für eine weitere Vernetzung, auch auf europäischer Ebene, seien weitere Mitglieder natürlich willkommen.

Mehr zu den aktuellen Entwicklungen in der Raumbegrünung lesen Sie in der aktuellen TASPO 26/2016.

 

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