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Nahrungsergänzung für Bienen: Rosen und Begleitpflanzen

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Die „Sommertracht“ bezeichnet die Zeit von Mitte Juni bis in den September – für die Insektenwelt oft ein schwieriger Zeitraum, da sich jetzt die Auswahl an blühenden Pflanzen enorm reduziert. Um das Angebot an nektar- und pollenspendenden Blüten zu erweitern, kommt spätblühenden Stauden große Bedeutung zu, aber auch Rosen.

Rosen und Stauden wie etwa Katzenminze ergänzen sich in vielerlei Hinsicht. Foto: Klaus Körber

Bienenrosen begeistern aktuell viele Gartenfreunde

Das Thema Bienenrosen begeistert derzeit viele Gartenfreunde, die die Biodiversität in ihrem Garten erhöhen wollen. Die NektarGarten-Serie von Kordes mit Sorten wie ‘Dolomiti’, ‘Topolina’, ‘Lemon Fizz’ oder ‘Summer of Love’, um nur einige zu nennen, oder die extrem starke Nachfrage nach den verschiedenfarbigen Sorten der Bienenweide-Kollektion von Tantau belegen dies auch in Zahlen.

Dabei ist es derzeit viel leichter, ungefüllte oder halbgefüllte Sorten zu verkaufen, werden diese doch tendenziell besser von Bienen beflogen und zeigen oft die natürliche Form der Rosenblüte. Dies führt auch zu einer Verschiebung im Sortiment in Richtung Staubgefäß-zeigende Rosen, und manche Sorte wie ‘Juanita’, ‘Pretty Sunrise’, ‘Apfelblüte’ oder ‘Sweet Haze’ könnte einen zweiten Frühling erleben.

Zusatzwert für Bienen und Co. rückt Rosen in neues Licht

Ziel der Überlegungen ist, die von vielen Vorurteilen behaftete Rose (krank, wehrhaft, viel Arbeit) zusammen mit ihren Begleitpflanzen unter Einbeziehung ihres Zusatzwerts für Bienen und Co. in ein ganz neues Licht zu rücken: Das Rosenbeet als spät blühende Bienenoase ist weitaus besser als das kränkelnde Dornenbeet, die öfter blühenden „Bienenrosen“ und deren Begleiter machen es möglich.

Mit geeigneten Begleitpflanzen wie Lavendel, Salbei oder Katzenminze kann jedes Rosenbeet in ein „Bienenbeet“ verwandelt werden. Zudem sind das alles Pflanzen, die mit heißen und trockenen Bedingungen gut zurechtkommen, genauso übrigens wie die Gartenrosen: Gut eingewurzelte Exemplare haben den Trockensommer 2018 in der Regel auch ohne Zusatzbewässerung schadlos überstanden. Das sind Argumente, die in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels immer wichtiger werden.

Mehr zum Thema „Bienen und Gehölze: Nahrungsergänzung – Rosen und Begleitpflanzen“ lesen Sie im ausführlichen Beitrag in der September-Ausgabe von Deutsche Baumschule, die im TASPO Online-Shop abrufbar ist.

Bienenrosen & „Sommertracht“-Stauden: Sortenempfehlung als Download

Ergänzend dazu können Sie hier eine Sortenempfehlung als PDF downloaden. Darin finden Sie – übersichtlich in drei Tabellen aufgelistet – eine Auswahl öfter blühender Bienenrosen (Kletterrosen und Strauchrosen), Bienenrosen für kleine Flächen (Bodendecker-, Beet- und Kleinstrauchrosen) sowie „Sommertracht“-Stauden, die im Zeitraum Juli bis September blühen. Diese Tabellen können Sie gegebenenfalls im Verkaufsraum aufhängen beziehungsweise Ihren Mitarbeitern an die Hand geben.