Feuerverzinkt: K20-Stahlrungen von Ackermann

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Feuerverzinkte K2O-Rungen an Ackermann-Fahrzeugen. Werkfoto

Rungen ohne Rost: Ackermann Fahrzeugbau (Oschersleben) hat seine Aufbauten und Anhänger nun mit feuerverzinkten K20-Stahlrungen ausgestattet. Sie sind auch zur Nachrüstung erhältlich. 

Die Kinnegrip-Rungen passen an Aufbauten mit Bordwänden außerhalb des Rahmens. Sie zeichnen sich laut Hersteller durch ihre hohe Festigkeit, Ladedruckerkennung und Handhebelsicherung aus. Als weitere Besonderheit verbleiben sie nach dem Herunterklappen im Rungenlager, müssten also nicht abgelegt werden. Die von Ackermann außen wie innen feuerverzinkten Vorder-, Seiten- und Hinterrungen mit 1.000 Millimeter Höhe stünden fortan für alle Fahrzeuge des Herstellers zur Verfügung. Eine Ausweitung auf andere Bordwandgrößen sei angedacht.

Besonders interessant: die neue Option für Ackermanns Baustoffanhänger: Der 18-Tonner mit einem Leergewicht ab 2.850 Kilogramm setzt komplett auf Leichtbau aus Aluminium und feuerverzinktem Stahl. Bislang allerdings mit Ausnahme der Rungen, da dafür keine Lösung am Markt verfügbar war und Alu-Rungen dem Ladedruck nicht standhalten würden. Durch die Feuerverzinkung der Rungen böte nunmehr das gesamte Fahrzeug keine Angriffsfläche für Korrosion.

In der rauen Arbeitspraxis sei die marktübliche KTL-Pulverbeschichtung nicht dauerhaft effektiv, so Ackermann. Ein wirksamer Korrosionsschutz an diesen strukturell wichtigen Bauteilen gelte als wichtiges Sicherheitsmerkmal. Dabei geizte der Baustoffanhänger schon zuvor nicht mit Wettbewerbsvorteilen: Neben dem Gewichtsvorteil sei der einteilige Ladeboden bemerkenswert, da er für den Transport von formschlüssiger Palettenfracht ohne Ladungssicherung zertifiziert sei. Das verwitterungsfeste Verbundmaterial behalte seinen Sicherheitsvorsprung sogar bei Nässe. (ts)

 

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