GaLaBau: mehr Lohn und Gehalt ab April

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Für die Beschäftigten im Garten- und Landschaftsbau wurde ein neuer Tarifabschluss erzielt. Foto: BGL

Kein Aprilscherz: Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten im Garten- und Landschaftsbau steigen ab April. Darauf haben sich der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) nach zähen Verhandlungen geeinigt.

Wie der BGL als Arbeitgebervertreter mitteilt, hat der jetzt erzielte Tarifabschluss eine Laufzeit von 20 Monaten und gilt rückwirkend ab 1. Februar 2016. Nach zwei Nullmonaten steigen die Löhne und Gehälter im Garten- und Landschaftsbau zum 1. April dieses Jahres für zwölf Monate zunächst um drei Prozent. Ab 1. April 2017 steigen die Entgelte in den restlichen sechs Monaten um weitere 1,5 Prozent.

BGL: Tarifverhandlungen bis an die Belastungsgrenze der Firmen

„Damit sind wir Arbeitgeber in den Verhandlungen bis an die Belastungsgrenze der Firmen gegangen. Denn obwohl im GaLaBau eine gute wirtschaftliche Lage herrscht, erwirtschaften nicht alle Betriebe die gleichen Renditen. In den verschiedenen Sparten der Branche gibt es zum Teil starke Unterschiede. Dies galt es in den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft zum Ausdruck zu bringen“, so Egon Schnoor, Verhandlungsführer des BGL und Vorsitzender des Tarifausschuss.

Außen vor blieben in den Tarifgesprächen die Vergütungen der Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau. Der hier geltende Tarifvertrag läuft erst zum 31. Juli 2017 aus.

Thema in der aktuellen Verhandlungsrunde war allerdings die Integration von Flüchtlingen. BGL und IG BAU waren sich in dieser Frage einig, dass hier tragfähige Lösungen vonnöten sind, um Flüchtlingen den Einstieg in den branchenspezifischen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

 

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