Landesgartenschau Bayreuth 2016: Neues Grün und rotes Wunder

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Die Brücken über den Obermain werden die Areale der Landesgartenschau Bayreuth miteinander verbinden. Foto: Bayreuth 2016 GmbH

Die Gartenschau Bayreuth nimmt aktuell zwei Großprojekte in Angriff: Insgesamt 200 Bäume werden gepflazt und zwei Brücken gebaut. Im Hinblick auf die Brücken versprechen die Geschäftsführer der Bayreuth 2016 GmbH ein „Rotes Wunder“. Die Farbgestaltung der Brücken sei an die Rottöne der für die Gegend charakteristischen Lehmböden angelehnt. Der Baumbestand speist sich aus Feldahornen und Kaiserlinden. 

Bis zu 26 Meter lang und 30 Tonnen schwer sind die vier so genannten Brückenbinder, die in einem Spezialverfahren von einer einheimischen Firma gefertigt und nun über dem Roten Main montiert werden. Infolge einer speziellen Farbpigment-Beimischung schimmern die Betonelemente rötlich. Wenn es die Wetterlage zulässt, gehen die Bauarbeiten im Landesgartenschaupark auch in den Wintermonaten weiter. Geplant sind unter anderem die Fertigstellung der Dirt-Bike-Anlage und der Ausbau der Landschaftskabinette.

„Immer mehr zeichnen sich die gärtnerischen und baulichen Konturen des Parks ab“, so Dagmar Voß und Ulrich Meyer zu Helligen, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH. Als erste von insgesamt über 200 Bäumen auf dem gesamten Gartenschauareal wurden unlängst an der Auenpromenade vier Feldahorne gepflanzt. Die Auenpromenade verbindet die Eingänge Nord/Eremitagestraße und Süd/Äußere Badstraße. Auf einem Kilometer Länge werden hier künftig über 50 Kaiserlinden und andere Baumarten wachsen. (ts)

 

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