Rosen: Hauptsache gesund und pflegeleicht

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Beim Endverbraucher fehlt das Verständnis, dass eine ausverkaufte Sorte erst nachwachsen muss. Deshalb setzt Tim Kordes auf Beratung und Aufklärung. Die neugezüchtete Beetrose ‘Constanze Mozart’ ist nur im Gartencenter zu erwerben. Fotos: Claudia Kordes

„Die Rose von heute muss pflegeleicht sein und mit Maßnahmen wie Wässern, Düngen und Rückschnitt verblühter Blüten auskommen“, fasst Tim Kordes, Geschäftsführer der Rosenschule W. Kordes‘ Söhne, die Ansprüche seiner Kunden zusammen. Vor einigen Jahren hatte die Rose noch das Image „schön, aber pflegeintensiv“. Sowohl bei Privatkunden als auch auf kommunaler Ebene wurden immer weniger Rosen gepflanzt. Das habe sich jetzt geändert. 

Rosen sind in Kultur inzwischen weniger pflege- und daher auch weniger kostenintensiv. Gegenüber dem Kunden, ob Gartencenter oder Privatkunde, sei das eine hervorragende Verkaufsargumentation.

Das Bestell- und Kaufverhalten von Privatkunden habe sich Kordes zufolge grundsätzlich geändert. „Unser Problem ist die wachsende Amazon-Mentalität bei vielen Privatkunden. Nach dem Motto: Heute bestellt, morgen da und wenn nicht, warum nicht? Es fehlt bei vielen einfach das Verständnis, dass Pflanzen wachsen müssen und nicht maschinell produziert werden, und wenn eine Sorte im Herbst ausverkauft ist, diese nicht im Winter nachwächst“, erläutert Tim Kordes.

Was sich im Geschäft mit den Rosen noch verändert hat, erläutert Tim Kordes in einem ausführlichen Interview in der aktuellen TASPO Ausgabe 35/2012. Darin beantwortet Kordes unter anderem auch, ob Container-Rosen den wurzelnackten den Rang ablaufen, welche Trends es bei den kommerziellen Kunden gibt, was die Gartencenter außer blühender Ware zum frühen Zeitpunkt verlangen und wie sich die Begriffe „Rose“ und „Event“ verknüpfen lassen. (ck/ts)

 

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