Warmwasserheizungen: Mit neuen Pumpen Energie sparen

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Eine moderne Nassläuferpumpe mit Mischregelung für ein Gewächshausabteil. Auf dem unteren Foto ist eine Trockenläuferpumpe als Doppelpumpe zu sehen. Die Grafik zeigt den Vergleich von Lebenszyklus-Kosten zwischen alten und neuen Pumpen. Fotos: Köhler, Grafik: Krause

In Warmwasserheizungen werden für den Transport des Heizmediums in der Regel Kreiselpumpen eingesetzt. Die Lebensdauer solcher Pumpen ist aufgrund einer funktionell ausgereiften Konstruktion sehr hoch. Teilweise arbeiten sie, beispielsweise in Wasserwerken, im Dauerbetrieb über Jahrzehnte. In der Gewächshausheizung wurden bisher überwiegend Kreiselpumpen mit starren Drehzahleinstellungen eingesetzt. Es gibt wirtschaftliche und umweltspezifische Aspekte, diese Pumpen auszutauschen.

Durch konstruktive Maßnahmen konnte der Wirkungsgrad von Heizungspumpen in den letzten Jahren erheblich verbessert werden. Bei Nassläuferpumpen beispielsweise von maximal 30 Prozent auf maximal 60 Prozent.

Zudem ändern sich die gesetzlichen Grundlagen: Ab dem 1. Januar 2013 dürfen nach EU-Richtlinie 640/2009 nur noch Nassläuferpumpen der Energieeffizienzklasse IE2 in Verkehr gebracht werden. Das ist nur mit drehzahlgeregelten Pumpen erreichbar. Auch für Trockenläuferpumpen bestehen entsprechende Forderungen für die Folgejahre.

Grundlage für diese gesetzlichen Regelungen sind die technisch möglichen Energieeinsparungen und damit die verbindliche Festlegung der möglichen Potenziale. Für Gewächshäuser gelten die Energieeinsparverordnung und die damit verbundenen Richtwerte nicht. Trotzdem muss sich der Gartenbau auf diese neuen Pumpen einstellen, da künftig keine anderen von der Industrie angeboten werden dürfen.

Mehr Informationen über drehzahlgesteuerte Hocheffizienzpumpen und Regelmöglichkeiten in den Gewächshausabteilen erhalten Sie in unserer aktuellen TASPO Ausgabe 44/2012. (lk)

 

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