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3,2 Millionen Rasenmäher im Jahr 2016 importiert

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Insgesamt 3,2 Millionen Rasenmäher importierte Deutschland im Jahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Jahr 2015. Die meisten kamen aus China. Dem gegenüber steht eine Exportrate von 1,3 Millionen Geräten aus Deutschland.

3,2 Millionen importierten Rasenmäher stehen 1,3 Millionen exportierten Geräten gegenüber. Testsieger bei den Akku-Mähern wurde kürzlich der MA 339 C von Viking. Foto: Viking

Die meisten nach Deutschland eingeführten Rasenmäher, von handbetriebenen Modellen bis hin zu Aufsitzrasenmähern, kamen im vergangenen Jahr mit 1,7 Millionen Stück aus der Volksrepublik China, gefolgt von rund 550.000 aus dem Vereinigten Königreich. Deutschland exportierte im Jahr 2016 insgesamt 1,3 Millionen Rasenmäher. Knapp die Hälfte davon ging in die Partnerländer der Europäischen Union Niederlande, Frankreich und Österreich.

Akkugeräte liegen im Trend

Im Trend liegen nach Einschätzung von Spoga+Gafa und Industrieverband Garten derzeit Akkugeräte. Sie stehen bei Gartenbesitzern hoch im Kurs, denn sie arbeiten leiser als Benzin-Mäher und sind mobiler als kabelgebundene Geräte. Zudem entfällt die Gefahr, das Anschlusskabel zu zerschneiden. Bei der Qualität gibt es große Unterschiede. So hat die Stiftung Warentest in ihrem April-Heft einen Vergleich von Akku-Rasenmähern veröffentlicht. Von den elf getesteten Akku-Rasenmähern (Preise von 360 bis 700 Euro) erhielten immerhin vier die Gesamtnote „gut“.

Viking wurde zum Testsieger gekürt

Testsieger wurde der Akkumäher "MA 339 C" von Viking, der auch bei höherem Gras gut mäht. Er konnte trotz des hohen Preises von rund 700 Euro am meisten überzeugen. Er vereint eine gute Mähleistung mit praktischem Design und geringem Lärmpegel. Auf Platz 2 landete „Rotak 37 LI" von Bosch, der nur 13 Kilo wiegt und ein sehr gutes Schnittbild aufwies. Selbst bei feuchtem Gras knickt und beschädigt er im Vergleich zu den anderen Geräten die Gräser nicht so stark. Mit 450 Euro ist er günstiger, allerdings deutlich lauter als der Testsieger. Zudem lässt er sich nach Einschätzung der Tester schwieriger handhaben.

Auch andere liefern ordentliches Schnittbild

Der „Moweo 42,5 Li“ von Al-Ko landete bei dem Test auf Platz 3. Er punktet mit einem wertigen Stahlgehäuse und liefert bei trockenem Rasen ein gutes Schnittbild. Negativ bewertet wurden bei dem Gerät das hohe Gewicht, die umständliche Handhabung und die kurze Akku-Laufzeit. Auf Platz 4 – immer noch mit der Note „gut“ – kam der "RLM18X40H240" von Ryobi, der inzwischen durch das neue Modell RLM18X41H240 ersetzt wurde. Er überzeugte mit einem ordentlichen Schnittbild, guter Verarbeitung und durchdachter Bedienung. Als Nachteil wurde unter anderem bewertet, dass das Ladegerät immer nur einen der beiden benötigten Akkus laden kann.

Verbotene Stoffe im Griff

Zwei Modelle fielen mit der Note „mangelhaft“ durch: Bei Greenworks Tools und Wolf-Garten wurden kurzkettige Chlorparaffine im Griffpolster nachgewiesen. Diese umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffe sind verboten.