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Ausrüstung für Gehweg bis Autobahn

Strenge Winter waren in den vergangenen Jahren zwar selten, aber kurzzeitige Kälteeinbrüche mit Schneeglätte und Glatteis gab es trotzdem. Gerade bei solchen kurzfristigen Ereignissen muss der Winterdienst schnell reagieren. Je nach Fläche und Einsatzbedingung muss die eingesetzte Streutechnik ausgewählt werden. Dabei gilt es nicht nur, die Fläche an sich und die Flächenleistung der Geräte zu betrachten, auch der auf der zu behandelnden Fläche ablaufende Verkehr spielt eine wichtige Rolle. Streuen allein bei hoher Fahrtgeschwindigkeit der Fahrzeuge bringt nichts, da das Salz sogleich zur Seite geweht wird. Abhilfe schafft da der Feuchtsalzeinsatz. Aus diesem Grund bietet der Behälterspezialist Chemowerk für den Winterdienst ein abgestimmtes Programm an Hilfsmitteln an. Streusalz ist im trockenen Zustand wie Splitgranulat, es lässt sich gut und klumpenfrei ausbringen, verbindet sich aber nicht sofort mit der Eis- oder Schneedecke. Je kälter das Wetter umso länger dauert es, bis das Salz sich ins Eis eingeschmolzen hat. Abhilfe schafft hier das so genannte Nass- oder Feuchtsalzstreuen. Dabei wird das feste Salz auf dem Streuteller mit konzentrierter Solelösung vorbenetzt. Das so nun nassklebrige Salzkorn fällt auf den Boden und haftet sofort am Eis. Vorteil: Man kommt bei gleicher Tauleistung mit deutlich geringeren Streumengen aus.

Um die Sole herzustellen, sind aber spezielle Vorrichtungen nötig. Die Anlagen zur Herstellung wie zur Lagerung der Sole müssen absolut korrosionsfest sein. Daher setzt der Behälterspezialist aus Weinstadt auch hier auf den bewährten Werkstoff GFK. Alle Armaturen und Rohrleitungen sind im ebenfalls korrosionsfestem PVC ausgeführt. So sind die 3000 und 5000 Liter fassenden Soleerzeuger immer einsatzbereit. Der Mischbehälter enthält oben einen Trichter zur Salzaufnahme. Er kann per Schaufellader oder Förderband beschickt werden. Eine Edelstahl-Gitterrostabdeckung sichert den Trichter von oben. Das eingeleitete Wasser wird bis zur Sättigung über eine starke Pumpe umgewälzt, das verkürzt die Zeit bis zur Sättigung und beugt Schichtbildung im Behälter vor. Der ganze Vorgang läuft automatisch ab.

Für eher kleinere Flächen wie Gehwege und Parkplätze in Wohnanlagen oder Betrieben bieten sich Streuwagen an. Ihr Vorteil ist die deutlich höhere Streuleistung bei gleichmäßigerer Ausbringung gegenüber dem Handstreuen. Das spart Zeit und Salz. Selbstverständlich bringen die Geräte neben Salz auch Streugranulat oder ein Gemisch der beiden Stoffe aus. Als einfaches handgeschobenes Streugerät mit sechs Streustufen sind so Streubreiten von 1,5 bis fünf Meter möglich, bei größeren Streuflächen bietet sich dann die Version mit Anhängerkupplung an. Sie kann das Streugut in zehn Stufen dosiert ebenfalls bis fünf Meter Breite ausbringen. Dank robuster und korrosionsfester Ausführung sind die Streuwagen stets einsatzbereit und sehr zuverlässig. Nur eines gilt es zu beachten: Bei längerer Lagerung neigt Streusalz und auch das Gemisch von Salz und Streugranulat zur Verfestigung. Dabei wird der Streugutvorrat hart wie Beton. Daher sollten die Streuwagen nach Ende der winterlichen Streusaison vom restlichen Salz gereinigt werden. Kontakt: Chemowerk GmbH, In den Backenländern, 71384 Weinstadt-Strümpfelbach, www.chemo.de